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13.11.2014 Unendliche Verlängerung des Handballspiels TUS Alstaden vs TV Issum und Kalle hat nach dem Besuch von Erwin Stinkefinger

Schild am "Sonnenscheinhaus" Bebelstraße aufgenommen am 30.10.2014

Wenn der Alstadener etwas beginnt, dann kann er oft gar nicht mehr damit aufhören. Wie auf dem Ankündigungsschild an der Bebelstraße am 'Sonnenscheinhaus' zu lesen, "beginnt" das Handball-Meisterschaftsspiel gegen den TV Issum am 04.05. (ich nehme mal an im Jahre 2014) mit dem Anwurf um 11:30 Uhr und scheint nicht zu enden.
Das Foto wurde am 30.10.2014 aufgenommen. Darum müsste es eigentlich "begann" und nicht "beginnt" heißen. Also entweder läuft das Spiel immer noch oder die Anzeige ist schon die Vorankündigung für das Jahr 2015. Zuzutrauen wäre das dem cleveren Alstadener. Er hätte damit einen immerwährenden Handballmeisterschaftsspiel-Ankündigungskalender mitten in Alstaden ja, nicht nur erfunden sondern zugleich realisiert. 
Auf der Seite des TUS Alstaden war über dieses Spiel nichts zu finden. Bezüglich der Vereinsseite sollte der den Webauftritt betreuende Herr Agethen noch etwas digital nachsteuern. Seine Backwaren sind erheblich besser. Die WebSite ist: Zu überladen, zu wenig wirklich informativ, bietet zu viele nahezu "leere" Links und ist im Ganzen zu unstrukturiert. Und darum war über dieses oben angekündigte Spiel auf der TUS-Folge-Seite rein gar nichts zu finden. Nach Recherchen im Internet zeigte sich dann, dass TUS Alstaden dieses Spiel gegen TV Issum 0:2 verloren hat. Und zwar am 04.05.2014. Das ist also wohl der Grund, alles ganz & das dann auch ganz schnell zu vergessen. Aber unter dem Schild prangt ja die "Burger"nahe 3€ Aufmunterung "Cheeeese" für's nächste Spiel am 04.05. um 11:30 Uhr vielleicht in 2015. Glück auf! TUS Alstaden!!

- "Tach Heinz."
- "Auch so, Kalle."
- "Wat'is datt'dann, Heinz? Bis'se getz 'n gaanz Vornehm'n gewor'n un' sach's auf dein alt'n Kumpel nich' mehr Tach?!"
- "Hömma Kalle, has'se ei'ntlich ma' widder der Erwin auf seine kleine Bude in dat Altenheim besuch'?"
- "Du meinz, in sein klein Zimmerken mit der winz Boiler un'ie winz Brause dran!"
- "Genau!"
- "Jo, letz'enz. Vor'n Monat odda so. Un' da is' mich aufgefall'n, dat mich die Fingers immer so stink'n, wenn ich mich bei der Erwin nach'n Pullern die Prank'n gewasch'n un' appetrocknet happ."
- "Kein Wunder, wennze Dein 75 Jahre altet Moppet in'ne Hant hattes'. Gerda sacht imma für mich: 'Dein Kumpel Kalle riech' ich schon, wenn dä die Tür von unsern Voarga't'n aufmachen tut.'"
- "Kehr Heinz, Dein Gerda meint mein Aff'erSchääf, dat ich mich immer in Gesich' un' untere A'me tu."
- "Dat glaups auch bloß Du, Kalle."
- "Nä Heinz, dat bei der Erwin mit'ti Stinkfingers nach'n Hanttuch is wat anderet. Ich weiß auch watt. Erzähl'ich Dich Morg'n. Muss getz schnell mit mein Ulla zu'e Poddelogin weg'n die Dibetismaukens un' die Nägels zum kürzer mach'n!"
- "Un'?"
- "Watt'un'??"
- "Heut kein Schluck aus Dein Flachmann, Kallekumpel?!?"
- "Dä Flachmann happ'ch weg'n Auto zuhaus gelass'n."
- "Kehr, Du bis mich villeich'n Dullmann!!"

21.08.2014 Stehcafés und Erwin und Agethen und Kühnen und Suthoff






Die kleinen Stehcafés an den Straßenecken, die Stehcafés mit den kleinen runden Tischen, die Stehcafés mit der netten lebenserfahrenen "Mudder" aus'm Viertel hinter der Theke, die Stehcafés, in denen man einfach mit allen über  alles und Jott & die Welt klönen konnte, diese ehemals so verbindlichen heimeligen Stehcafés, in denen sich die trafen, die ihrem Leben auch nach der Maloche und während der Rente im Gespräch mit anderen ihrem Alltag ein wenig Sinn geben wollten und mussten, genau diese Steh-Cafés werden immer weniger. Aber die Dönerbudens, Spielhallens und Billiglädens werden immer mehr. Und darunter leiden auch Erwin un' sein Kumpel - wie ma hier lesen kann:


- "Keerl in'ne Kist äh, getz kannze bei den Suthoff auch nich' mehr gehn un' stehn. Da hab ich noch vor paa Monate immer an Vormittach mit'n Erwin auße Maybach gestanden. Kaffe un' n lecker Brötchen mit Zerwelat oder dick Fleischwuast. Die Olle von den Erwin hat dä doch an Vormittach immer rausgeschmiss'n. Weil die inne Wohnung putzen wollte. 'Erwin, geh mich auße Füße, verdammp', hat die zu den Erwin immer gesacht. Getz, wo der Suthoff alle is, hänk die arme Socke an Vormittach zu Hause inne Wohnung rum un' muss sich'n Staubsauger anhören un' von ein Zimmer in dat andere hüppen. Un' allet nur, wie jesacht, weil'se dä Suthoff an'ne Ecke Flockenfeld/Maybach platt jemacht ha'm. Allet machen'se hier in Alstaden platt. Einfach allet, wo'se irnxwie dein Spass dran hass, machen die platt!"



- "Warum seid'er denn nich' zu den Agethen gedackelt? Da is'et doch auch schön. En tradizoneller Bäcker aus Oberhausen! So steht'et doch au'm Schild bei den."



- "Mensch, so weit konnt' der Erwin doch nich' mehr. Wegen sein Bein un sein Assma."


- "Oder zu Kühnen, mit den 98er. Der hält doch da in'ne Nähe."

- "Nä Du, Kühnen is doch nur für Nachmittach, wegen den sein lecker Kirschstreusel mit viel Sahne drauf. Un an Nachmittach hat den Erwin seine Olle den Erwin doch nich' mehr vor'e Tür gelassen."

- " Wegen sein Assma?"


- " Nä, wegen sein Assbach! An Nachmittach hatt' der Erwin doch immer schon seine fünf Assbach in'nen Kopp! Dann läuf' den Erwin sein kaputtet Bein doch immer woanders hin wie der Erwin selps!! Vasteh'se?!??"
Bäckerei & Stehcafé Agethen, Bebelstr. 191, 46049 Oberhausen
Bäckerei, Konditorei Kühnen, Bebelstr. 259, 46049 Oberhausen