31.12.2016 Das alte Jahr in Oberhausen neigt sich. Feiert tüchtig den Jahresausklang. Freut Euch auf 2017!

Altmarkt kurz nach Weihnachten

Alle festen Feste um Weihnachten herum sind feste gefeiert. Vom sehr schönen & traulichen "Weihnachts"wald blieb zunächst nur noch der "Wald". Eine Hundertschaft Tannen oder Fichten, die jetzt keinen Job mehr haben. Und das direkt neben der Baustelle eines zukünftigen Jobcenters. Aber jetzt scheinen auch sie schon vermittelt, die Bäume, die vor kurzem noch geduldig für Weihnachtsstimmung sorgten, denn am Altmarkt sind sie nicht mehr anzutreffen.

Doch Gott sei Dank pocht immer noch das Herz Jesu und die Siegesgöttin Nike setzt wie eh und je gerade zum Flug über das winterliche, aber nicht schnee-winterliche Oberhausen an.

Soweit … so vorbei … so schön …

WBO räumt auf Altmarkt
Die Männer von der WBO fuhren & fahren wieder Sonderschichten, um den ganzen Wohlstands-Müll in angemessener Zeit entsorgen zu können. Eine immer wiederKEHRENde Aufgabe. Eine sogenannten Sisyphos-Arbeit … weil sie eben immer und immer wieder notwendig dort geleistet werden muss, wo sich Menschen so aufhalten. 

Von & an dieser Stelle einen herzlichen Gruß und Dank an unsere unermüdlichen Oberhausener "Müll-Entsorgungs-Männer"! 

Soweit … so gut … so sauber ...

Wasserspender Altmarkt
Ein kluger Grieche hat so um 492 vor Christi Geburt mal gesagt: "Alles fließt" … Und er dachte da bestimmt an Oberhausen, an die Wandlungen und Anwandlungen, die Oberhausen mitgemacht hat und daran, dass auch hier so gut wie nichts bergauf fließen kann. 

Aber er kannte Oberhausen nicht wirklich! … denn manchmal hat es den Anschein, als flösse das Brackwasser rund um den alten Kahn namens OBERHAUSEN doch ein wenig aber mit großer Zuversicht gegen den natürlichen Strom

Warum? - 
Tja, warum wohl?!?? - 
Genau! 
Damit alles in 2017 (noch) besser wird!!

23.12.2016 Endlich exklusive Händler auf der Oberhausener Marktstraße! Frei von Bedrohung!! Das CityO-Management sorgt für uns.

Marktstraße Ecke Elsässer Straße

Und so geht es immer weiter … das Leben in OBerhausen an der Ruhr. Der Oberhausener und die Oberhausenerin lassen sich durch nichts und niemand entwurzeln. Sie treffen sich erfreut, freundlich & entspannt zum gemeinsamen Gespräch im Zentrum des erlesenen Geschmacks ... umgeben vom lässigen Flair der Altstadt.

Marktstraße Einkaufsmeile
Schnell noch die letzten Schnäppchen für Weihnachten. Alles da. Alles zu bekommen. Das Meiste für 1 Euro. Kein Herz muss mehr weinen. Alle können selbst für ganz kleines Geld beschenkt werden. Alle können anderen eine Freude machen. Nur 1 Euro braucht man dazu. Geht hin. Deckt Euch ein. Freut Euch am Shoppen. Greift zum 1 Euro-Balsam für die geschundene, leere Seele. Kaufen weckt die Lebens-Geister. 1 Euro-Schnäppchen sind der Bringer. Und jetzt zu Weihnachten sogar der HEILS-bringer. 

Wer kauft & konsumiert, der lebt … und so richtig lässt sich dieses Leben, dieses billige Leben, auf der Marktstraße in Oberhausen spüren und führen. Alles klasse … alles töff!! So wat gibbet nich': 
  • In Köln auf der Hohestraße 
  • In Brühl auf dem Wochenmarkt 
  • In Düsseldorf auf der KÖ 
  • In Essen auf der Kettwiger Straße 
  • In Dortmund auf dem Westenhellweg 
Nur hier bei uns in OBERHAUSEN … 


….. WIR danken darum dem CityO-Management ganz herzlich für sein ungebrochenes und herausragendes 1 Euro-Engagement in der Innenstadt. 

…. Und wir danken dem CityO-Management für die ansprechende 1-Euro Exklusiv-Belebung unserer Oberhausener Marktstraße

Unser besonderer Dank gilt - und auch das muss einmal hervorgehoben werden - dem Vorstand & den Mitgliedern des "CityO": 
  • Reinhard Behnert 1. Vorsitzender 
  • Axel Schmiemann 2. Vorsitzender 
  • Philip Kirsch Immobilieneigentümer 
  • Dipl-Kfm. Stephan Hülskemper, Geschäftsführer Einrichtungshaus Hülskemper 
  • Peter M. Urselmann, Geschäftsführer Weiterbildungsinstitut WbI GmbH 
  • Friedhelm Kahl, Schuhmacherei Kahl 
  • Sabine Lauxen, Beigeordnete Stadt Oberhausen 
  • Wolfgang Wonsyld, Kassenprüfer Sport Wonsyld 
Und nicht zuletzt danken wir der charmanten Citymanagerin
  • Astrid Schöpker 
All die Genannten sorgten unermüdlich dafür, dass es mit der Marktstraße und der Oberhausener Innenstadt im Jahre 2016 steil berg-GLÜCK-auf ging. 

Nur weiter so. 

1 Euro muss & wird in Oberhausen immer möglich sein, 
denn mehr wäre weniger … 
... an Lebens- & Konsumqualität.

Oberhausen Altmarkt mit kleinen Christ-Kind-Wölkchen

18.12.2016 Oberhausen und sein CentrO … nicht sein Zentrum!!!

CentrO Oberhausen
Na ja, so ist das mit der Glitzerwelt. Der weihnachtlichen und auch der ganz "noooormalen", die sich im Laufe des Jahres von ihrer hässlich-schönen Konsumseite zeigt.

All diejenigen, die heftigst verkaufen wollen, putzen sich heraus, stellen aus, locken an, bewerben aggressiv das, was wir in der Regel gar nicht so notwendig oder auch zusätzlich brauchen. Sie wollen Kasse machen und sorgen letztendlich dafür, dass das Geld derer, die es eben noch hatten, nun in die eigenen Taschen fließt.

Eigentlich ist daran nichts Verwerfliches … und es könnte auch immer so weiter gehen … wenn es denn wirklich immer so weiter ginge?!? Aber irgendwann ist immer mal (wieder) ein Punkt erreicht, an dem notwendig das Karussell des Wirtschaftskreises mit seinem Schmierstoff ewigen Wachstums ins Stocken gerät.

CentrO
Die Glitzerwelt verliert ihr Glitzern. Der Kunde orientiert sich um. Wir sehen es hier sehr drastisch in der Oberhausener Innenstadt, der "alten" Mitte. 
Die Unternehmen gehen in die Insolvenz. Und die ehemaligen Mitarbeiter tapern zur Agentur für Arbeit um Insolvenzgeld zu beantragen und zu beziehen. Weinger Geld … weniger kaufen … weniger Glitzer!!

CentrO
Alles ballt sich zusammen … wird konzentrierter … fusioniert … Edeka, Kaisers, Penny, Kaufpark, Mediamarkt, Saturn, Rewe. 

Wir spüren es in den Stadtteilen, Vororten und den Dörfern. Der (bisher noch) so genannte Einzelhandel wird mit und durch seine SUPER-Märkte überpräsent in Ballungsgebieten und er wird präsenzlos dort, wo die Menschen ihn bräuchten, die nicht so mobil sind und die die Ansprache und Hilfe beim Einkauf schätzten.

Die Wirklichkeit

Na … 
- CENTRO?! - 
Verlierst auch Du Dein ZENTRUM?? 

15.12.2016 Jedes Kind braucht MINT ... jedenfalls an der Oberhauser Grundschule.

Grundschulen-Portal von allerlei weisen Zeichen eingefasst

… die kleinen Forscher der Ruhrschule
(ein Beitrag von Beate Wagner)


Jetzt habe ich mich mal ein bisschen auf der Homepage der Ruhrschule umgesehen. Ist schon erstaunlich, was die Kinder heute alles so lernen: 

Die MINT-freundliche Schule (Hier mal klicken). Nicht englisch PepperMINT … NEIN! … MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik als Schwerpunkt. Die haben da sogar einen Computerraum und dürfen sich "Haus der kleinen Forscher" nennen, weil eben Naturwissenschaft und Technik einen festen Platz im Schulalltag haben. 

Meine Güte. Das ist schon toll. 

Wenn ich da so an früher denke?! Mathematik, Naturwissenschaft und Technik ... all das haben wir zwar auch schon gemacht, aber eher so auf der lebenspraktischen Ebene. 

  • Konkret sah das in etwa so aus: 
In der 4. Klasse durften immer 2 Schüler für eine Woche 15 Minuten vor der großen Pause den Unterricht verlassen. Wir gingen dann auf direktem Weg ins Lehrerzimmer, damit die Lehrer eine schöne Pause bekamen. 

Das bedeutete für uns zunächst dann mal Mathematik. Und die ging so: Tisch decken. Wie viele Lehrer sind in der Pause im Lehrerzimmer x-1, denn einer hatte ja immer Pausenaufsicht. Für den Rest mussten wir den Tisch decken. Das haben wir als immer hoch-mathematisch ermittelt!!


  • Dann Technik/Naturwissenschaften: 
Das war dann Kaffe kochen! Also Technik hieß den Umgang mit dem Tauchsieder üben. Denn 'ne Kaffeemaschine gab's zu der Zeit noch nicht und das naturwissenschaftliche Experiment bestand ganz einfach darin, das Wasser zum Kochen zu bringen. Gleichzeitig konnten wir dabei beobachten, dass sich Wasser braun färbt und gut riecht, wenn man es über das Kaffeepulver gießt. 

Gelernt haben wir dabei auch:
  • dass heißes Wasser weh tut, wenn es auf die Haut spritzt. 
  • dass die Steckdose schön knistert, wenn man den Tauchsieder einsteckt 
  • dass man nicht lachen sollte, wenn man den Kopf über die Kaffeedose hält, denn durch das Prusten fliegt der Kaffee hoch direkt in die Augen. 
Das war dann sogar Physik mit Medizin gepaart. Aber wir lernten auch, 
  • dass man mit Kaffeesatz schöne Muster auf Papier malen kann. 
Also, Naturwissenschaft zusammen mit Kunst

Wir lernten, dass Kekse und Bonbons für Pädagogen unverzichtbare Nervennahrung ist und somit immer im Lehrerzimmer vorhanden sollte. Man muss nur gut suchen. Das war dann sogar schon Kriminalistik und Psychologie
Und wir lernten, dass der Rektor jedem an den Ohren ziehen kann, wenn er zufällig ins Lehrerzimmer kommt. Das war unser früher Forscher-Ausblick auf die Pädagogik

Also kleine Forscher waren wir damals auch schon … nur, 
UNSER Forschungsgebiet 
war erheblich umfangreicher als das heutige, so moderne 
MINT.

10.12.2016 OH, Du schönes OH-berhausen. Was machen Stadt und ihre Töchter mit Deinen Gebäuden und Fassaden.

Elsa-Brändström-Lyzeum
Sie sind ja so schön, um sich schier in sie zu verlieben, die alten Fassaden & Gebäude des historischen Oberhausen. ABER … sie müssen gepflegt werden. Sie müssen behandelt werden wie wir Oberhausener selbst. 

Denn beide haben das verdient.
  • Einmal die Oberhausener als Einwohner
  • Und zum anderen die Gebäude und Fassaden als Grundelemente der Stadt

Doch hier wird tüchtig am Verfall gebastelt!!

Elsa-Brändström Nebengebäude
Ein gutes Beispiel für die Vernachlässigung der beiden oben Genannten durch die politisch Verantwortlichen der Stadt sieht man hier auf den Fotos. 

Das Lyzeum-Gebäude von 1892 wurde in den letzten 16 Jahren nicht gerettet, nicht renoviert sondern nur fiskalisch verschoben. Und auch in diesem Zusammenhang macht die OMG mit unter dem Geschäftsführer Hartmut Schmidt keine gute Figur. 
Das Gebäude wurde verkauft, für einen höheren Preis wieder zurück erworben, dann wieder veräußert an eine Rendite- & Vermarktungs-Gesellschaft, die versprach, dass noch im Januar 2016 mit dem Umbau Gebäudes in Luxuswohnungen begonnen werden sollte.

Zugebretteter Seiteneingang des Elsa-Brändström-Lyzeum
Um den Anforderungen an Rendite, Fördermitteln und Denkmalschutz-Auflagen Genüge zu leisten, muss der Umbau bis Juni 2017 abgeschlossen sein. Bauzeit ein Jahr. Bis jetzt ist nichts geschehen. Wie passt das zusammen?? 

Seit nunmehr dreieinhalb Jahren beobachte ich den zunehmenden Verfall des Lyzeum-Komplexes. Vor etwa einer Woche sah ich im Innenhof Arbeiter an einem großen Mischbetonwagen hantieren. Fragen nach dem Fortgang konnte oder wollte man mir nicht beantworten. 

Das gesetzlich notwendig vorgeschriebene Baustellenschild wurde nicht ausgehängt. Und war auch an den angrenzenden Gebäuden nicht zu finden.

ELSA im alten Kleid
Licht in das Dunkel wird Hartmut Schmidt von der OGM sicherlich nicht bringen können, denn ihm fehlt ja das Licht. Siehe LED-Straßen-Beleuchtung. 

Und nach dem von ihm so wundervoll begleiteten Handy-Skandal, bin ich mir sicher, dass uns die Ruine des Elsa-Brändström-Lyzeums noch über Jahre ohne Konsequenzen für ihn aber mit negativen Auswirkungen für uns und damit für die Stadt erhalten bleiben wird.

Nichts ist so schön wie das 
Schmidteinander im Lichtkegel
auf Oberhausens Straßen.

06.12.2016 Die Plätzkes der frühen Jahre. Oberhausen backt an. Schule mal anders.

Ruhrschule Lickenberg 28
Plätzkes backen .. so ging früher zur Vorweihnachtszeit Schule in Obberhausen.
(Ein Text von Beate Wagner)

1970 bin ich eingeschult worden. In die Ruhrschule. Rein äußerlich hat sie sich in den Jahren kaum verändert. Alles andere jedoch schon.

Ich habe unseren Klassenraum als sehr dunkel in Erinnerung. Wir waren mehr als 30 Schüler in der Klasse und unsere Tische standen in Reihen - nicht in Gruppen. Unsere Lehrerin war ein "Fräulein" und außer an ihren Dutt habe ich keine Erinnerung mehr an sie.

Aber dann, in der 2. Klasse, wurde alles anders. Wir bekamen einen Lehrer! Den Herrn Lankes. Er war nicht nur Lehrer, er war auch Vollblut-Musiker. 

In unserem Klassenraum stand ein Klavier und jeder Schultag begann und endete mit einem Lied. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass der Lehrer Lankes jemals schlechte Laune hatte. Auch heute, wenn ich ihn treffe - er ist inzwischen über 80 - hat er immer noch sein harmonisches 'LaLa', sein "Lankes-Lachen", im strahlenden Musiker-Gesicht.

Das schönste Ereignis war jedoch immer in der Adventszeit. Wir haben in der Schule Plätzchen gebacken. Nicht in einer gut ausgestatteten Küche, nein, mitten im Klassenraum. Jeder bekam den Auftrag etwas mitzubringen: Mehl, Zucker, Butter, Kochlöffel, Schüssel, Nudelholz und ein Backblech! 

Am vereinbarten Tag waren auch tatsächlich alle Dinge da! Und niemand hat gefragt "sind die Kekse auch Ei frei" oder "macht ihr denn überhaupt nix Veganes?" Und vor allem, die heute so wichtige Frage: "Wurde beim Einkauf und Transport auch um Gotteswillen die Kühlkette nicht unterbrochen?" 

… wir haben einfach nur Teig gerührt und den mit Schmackes und Spaß heftig geknetet. Ohne Rücksicht auf Allergien und Hygienevorschriften. Und ganz sicher mit nicht ganz so sauberen Händen. Nebenher wurde aus glasklaren Kinder-Kehlen unter Klavierbegleitung von Lehrer Lankes vorweihnachtlich gesungen. Klaro, dadurch mussten die "Plätzkes" einfach noch besser werden!!!

Das Lied von der 'Weihnachtsbäckerei' gab es damals noch nicht. Aber "Fröhöliche Weihnacht überall"! In diesem Lied war zumindest von Weihnachtsduft die Rede. … und das Klavier klang und lächelte auch ein wenig weihnachtlich; denn es hatte überall Mehlspuren von all den backenden und geschäftig wuselnden Kinderhänden.

Mir war es immer wichtig, eine derjenigen zu sein, die ein Backblech mitbringen durften. Denn ich hatte einen relativ weiten Schulweg, und wer ein Backblech mitbrachte, wurde nach der Schule von Herrn Lankes persönlich in seinem privaten Auto (ohne Kindersitz versteht sich) nach Hause gefahren. 

In der Schule selbst gab es nämlich keinen Backofen. Die Plätzchen lagen also bis Schulschluss, ohne Kühlung im Klassenraum (ohne Kühlung!!). Danach saßen wir mit dem Blech au'm Schoß in Lankes Auto und Mama hat die Plätzkes dann zu Hause ausgebacken.

Am nächsten Tag brachten wir die fertigen Kekse wieder mit in die Schule. In der Frühstückspause gab es neben Kakao und Milch nun auch Weihnachtsplätzchen - selbst gemachte & selbst gebackene Weihnachtsplätzkes (na ja, eigentlich von Mudder gebacken). 

Und wir waren uns alle sicher: 
Das waren wieder einmal die zwei besten Schultage des ganzen Jahres!

02.12.2016 NEUERÖFFNUNG! Immer bunter immer preiswerter aber auch immer billiger: Oberhausen und die Marktstraße

Marktstraße HAYAT
Na, wer sagt's denn?!? Geht doch!!! 

Das CityO-Management scheint sich wieder einmal mächtig ins Zeug gelegt zu haben … und zwar mit der beständig propagierten Attraktivitäts-Steigerung der Marktstraße. 

Denn wem sollte es sonst zu danken sein, dass dieses wunderschöne Geschäft, Hayat Import-Export, mit seinen wunderbaren Angeboten und seinen wundervollen Waren und den wunderlich niedrigen Preisen endlich auf der Unteren Marktstraße der malerischen Innenstadt in der Nähe des sorgsam gepflegten Altmarkts Einzug halten konnte.

Die Oberhausener sind begeistert, freuen sich und rufen: 
"Gottverdammich, ey, ... kehr ... so billich, ey ... der HAYAT … getz auch bei uns! … Hömma besser geht'et doch gaa' nich' … kammama' so 'n klein Teppich direck vonne Palette auf'n Bürgersteig kauf'n! Wie auf ein türkischen Basar. Der Leppich-Teppich kannze glatt im Flur legen … un' et macht auch nix, wenn du odder dein Besuch Scheiße anne Schuhe hat … iss ja billich, der Teppich … kauf'se dich ebendt sofort 'n neuen un' kurbels damitte Wiartschaft an!!"


Marktstraße gleich neben dem HAYAT
Und nebenan geht's gleich weiter. Möbel und Gerümpel, das anscheinend niemand mehr brauchte und braucht, kann man hier aus'm Laden schleppen, um es sich in die überteuerten Mietwohnungen zu stellen.

LECKER HAPPY FAMILIE Marktstraße
Und ein Stücksken weiter … Richtung "Altem Kaufhof" kaufste dir dann Krempel beim Familienmarkt, hols dich entlich, der Budda, den'se immer schon gebraucht hass' beim "Happy Shopping" un' geh's dann noch ma' ebendt zum "Lecker" rein für zum Gesund-Naschen!!

So lieben wir Oberhausener das, denken all die Gebraucht- & HAYAT Ex- & Import-Läden dieser Verbilligungs- & Ramsch-Welt. Sie, das CityO-Management und die politisch Verantwortlichen für den Innenstadt-Bereich glauben: 

Alles, was der Oberhausener zum Wohlfühlen in der Altstadt braucht, ist: 

RAMSCH & BILLICH!! 

Wenn Ihr Euch da mal nicht täuscht!!!

27.11.2016 Die Großen schlucken die Kleinen auch und vor allem in Oberhausen

REWE Duisburger Str. verschlingt Kaufpark Alstadener Str.

Da können sie noch so bunt, noch so farbig noch so vielfältig, noch so gut und noch so nah am Kunden sein … irgendwann sind sie nicht mehr da.

Erst waren es die kleinen Einzelhandels-Geschäfte in den Stadtteilen oder Quartieren (wie es jetzt so unsäglich modern heißt), dann die sogenannten Konsum-Läden und jetzt sind es die kleinen Supermärkte, die eingestellt werden und verlieren. Und mit Ihnen verlieren auch WIR als Kunden.

Natürlich kann man auch in den Riesen-Supermärkten einkaufen, das Angebot ist eh das gleiche. Aber die kleinen Supermärkte in den Stadtvierteln hatten doch immer ein wenig so etwas wie eine persönliche Note … gerade durch die integrierten Fachbäckereien

Man kannte die Frau an der Kasse, die Verkäuferin von Malzer, den Metzger hinter der Fleischtheke. Und man kannte zum Teil die anderen Kunden, weil sie eben aus dem gleichen Viertel, aus den gleichen Straßen kamen. Sie waren im weitesten Sinne halt Nachbarn.

Doch jetzt ist es aus. Am 10.12.2016 gibts den Kaufpark auf der Alstadener Straße nicht mehr. Die beiden großen REWE-Märkte auf der Duisburger Straße und der in der Nähe des Bahnhofs haben ihn geschluckt … und wieder wird das Viertel ein wenig unpersönlicher.

Kaisers Bebelstraße
Bindungslos & unpersönlich einkaufen … 

... und Kaiser's wird dann irgendwann 
zum abservierten Bettelmann.

23.11.2016 Bei BeroCenter gegen Weihnachtswald gewinnt in Oberhausen meist das Centro

Selbsterklärend wima sieht
  • "Komm, lamma BERO!"
  • "Nä Schatz, lamma Weihnachtswald."
  • "Nä, lieber Bero. Da hasse mehr Auswahl un' so."
  • "Kehr Schatz, fressen kannze doch auch au'm Weihnachtswald."
  • "Abber da stinken mich die Tannen und dat braune Mulchzeugs immer so inne Pommes rein." 
  • "Hömma, dat iss doch schön, den ganzn Duft von Weihnachtn un' Engels un' verbrannte Mandel un' die schön Schlagermusick vonne Helene. Un DU biss entlich ma anne frische Luff."
  • "Kumma Schatz, ich bin mit'n Müllwagen vonne WBO die ganze Woche anne frische Luff! Dat brauch ich nich auch noch an Feierabend. Ich will bei den Medimax un dann die lecker Nudels vonne Asiaten."
  • "Kehr, Scheiße, ey. Immer Medimax. Immer Glotzen kucken un' der andere Technik-Mist. Ich will entlich Weihnachtsfieling, verstehse? Anne Buden kucken. Klein Figürken kucken un' Glühwein mit Zimt inne Nase."
Weihnachtswald mit Herz Jesu

Eine Stunde später hatten sie die typisch Oberhausener Kompromiss gefunden. Sie fuhren zum Centro. Er hatte die noch größere Auswahl an Technik-Geräten mit Null Prozent Zinsen bei Ratenzahlung und Sie schlenderte über den Weihnachtsmarkt und schlürfte Glühwein. Ging am Printenhaus vorbei und wurde ziemlich scharf (abber nur heimlich) an der Monschauer Senfmühle. 

Essen gingen sie später beim Brödis auf'e Elsässer. Und als sie dann wieder zu Hause waren, drückte er ihr einen kleinen Karton in die Hand mit den Worten: 

Tanga ist die nördlichste Hafenstadt Tansanias (Wikipedia)
  • "Hömma Schnübbelsken, zieh ma' ebendt an." 
  • "Och nö!", meinte sie, "nich schon widder so'n scheiß Tanga!" 
  • "Kehr mach' schon … kumma iss vorn auch so'n klein Chrisskind für Weihnachtsstimmung draufgemacht!"
  • "Kamma abber nich' sehn!"
  • "Ja, weilze nich'mehr dran glaubs!!"

12.11..2016 Die Trumpeter von Oberhausen bunkern und mauern und ziehen uns das Geld aus der Tasche

Bunker Osterfeld Abriss 2014
2014 konnte ich noch den Abriss an der Bottroper Straße fotografieren. Von städtischer Seite wurde uns Bürgern mal wieder 'ne Menge versprochen.

Was sollte dort nicht alles entstehen: 
  • Ein Supermarkt
  • Ein Zentrum zur Nahversorgung für die Bürger
  • Büroräume
  • Kaufpark

Aber die Investoren schoben sich bisher das bereits erschlossene und mit erteilter Baugenehmigung aufgewertete Grundstück wechselseitig zu. Und maximierten damit ihre Investitionseinnahmen. 

Nichts geschah … nichts geschieht .... 
... außer ABRISS!!

Siehe oben...

Beteiligt an diesem Hick-Hack ist neben anderen aus der lokalen Politik und Wirtschaft mal wieder unsere Stadtverwaltung vertreten durch den Bauordnungsdezernent Frank Motschull. 

Wann bekommen die Verantwortlichen über ihre blumigen Versprechen hinaus denn endlich mal was auf die Reihe. Wann tun sie endlich etwas für die, von deren Geld sie so gut leben.

Was bis jetzt an dieser Stelle zu sehen ist: 
BRACHE


Ähnlich ist's mit dem ehemaligen Lyzeum in der Elsa-Brändström-Straße. Auch hier wird seit vielen Jahren über Umbau und Investition geredet, doch es passiert: 
 NICHTS

Rückseite Elsa-Brändström-Lyzeum

Erhöhung aller möglichen Gebühren - wie Beiträge für die Ganztagsbetreuung an den Schulen, den Kitas usw. -

Dat … ja dat könn'se 
… mehr nicht!

18.11.2016 Wenn die Oberhausenerin den Blues hat, dann hilft zum Schluss nur Stöhnen.

Melancholia an der Bebelstraße
"Kehr, in Herbst werd ich off' soooo mellakohlich." 
Die Tage werden immer küarzer, abber die Menztrazion bleib gleich lank. Dat sollze als eine aufgeklärte, moderne Frau noch vastehn. Wo bleib' denn da'de' Gleichstellung, meine liebe Frau Costecki?!

Früher ging sie dann, die Oberhausenerin, noch auf'n Schwätzkn mit ihre Freundin zu die SPD … doch da iss' starken Mitgliederschwund … keiner will da mehr hin ... keine Sau mehr zu finden und dat Schwadronieren vonne Möchtegernpolitiker depperimiert nur noch mehr.

Café Bauer Marktstraße
Gehste einfach ma' zu den Café Bauer und willz nach ein schön Stücksken Kuchen mit lecker Kaffee um Fünf-Uhr nach zu Hause bei den Ollen gehn, musse in Zappenduster von ein Lichtkegel zu ein anderen Lichtkegel hüppen un' dazwischen trittste inne Scheiße odder stolpers über'n Boardstein.

Dann, denks'e, kehr Gerda geh schnell ma' in eine der wenige Kirchen für zum Aufwärmbeten un' um entlich die Scheiße von Schuh anne Kniebank abzustreifen: Zack, steh'se vor die geschlossene Kirchentür.

Abber bald gibbet die Kirchen auch nich' mehr. Is' wie bei die SPD MitGLIEDERschwund! 

Kaisers auf der Bebelstraße wie lange noch?

Und wo et keine Nahversorgung mit Lebensmittel gibb, gibbet auch keine mehr für unsre geschundene Seele. Auch wenn von die höchste Stelle, nämlich unsern HERRGOTT selps gesacht wird: 
"Die kirchliche Nahversorgung der Menschen muss aufrecht erhalten werden.“  Aber der redet auch schon wie die Politickers!!

Boulevard-Zeitungs-Titten-Zeile 
So, heut Abend noch bissken Stöhnen, damit der Olle schneller feddich wird … un' dann schwuppich inne Wanne mi'm Schwamm bisskn spielen ....

... kehr, morgen iss'ja auch noch'n Tach!!!

08.11.2016 Im Prinzip nur Oberhausen. Ohne Prinzip höchstens Mülheim, wenn überhaupt.

Hängt am Stoff ... Markt

Auch wemmama kein Stoff bekommp, muss man sich doch nich' gleich so hängen lassen … odder?? … wat meint Ihr denn dazu?? Iss doch wa' watt?? Odder … ma' ährlich, ey?!!

In Obberhausen gibbet so viele schöne Ausweichmöglichkeiten, dass für jeden etwas dabei ist: 
  • für die Polizei zum Jagen von Verbrechern inne Innenstadt 
  • für die Bewohner da inne Gegend zum Kucken aus'm Fenster und Fotografieren mipm Händi 
  • für die Trinker gibbet da die Kirche zum inne Ecke frei pissen 
  • für die Tannen & Fichten den Altmarkt zum schön Stehen und Duften

Marktstr. "Antquariats"- Verkauf
  • für die Frau Lisbet Lönberg-Eichhorn (Foto) zum Warten auf schlechte Zähne 
  • für die Stadtverwaltung Gebühren zum Erhöhen 
  • für die Shopper dat Centro 
  • für der kleine Hunger die Frittenbude
Auf der Markstraße wie immer ... leer ... Stand
  • für dat Fahrrad ne leere Fassade zum bissken Rumstehen 
  • für die Reichen die leeren Immobilien 

… also wie man sieht, gibbet für jeden in Oberhausen wat zum Kucken und wat zum Tun, wat zum Reden und wat zum Ärgern … und wat zum schwer dran Tragen (wie ma' au'm Fotto oben sieht)! 

… und et gibt hier Menschen mit Herz und jeder weiß wie die heißen, nämlich: 

Oberhausener!!!

04.11.2016 Oh, Du OH!-berhausen, OH! Du fröliche-he … gnadenreiche ALO-Stadt - Der Oberhausener Weihnachtswald.

Der Anfang ist gemacht
Hamma dat schon widder?? Isset schon widder so weit?!?? 

Endlich mal wieder etwas Erfreuliches neben, hinter und vor all den grauslichen Greuel-Nachrichten, die tagtäglich auf uns einprasseln und uns die Stimmung trüben.
  • Popov tot; 
  • Putin böse; 
  • Trump trampelt; 
  • Erdogan verhaftet (Achtung doppeldeutig); 
  • Oettinger schlitzt schamlos; 
  • Wiese wrestlet; 
  • Gabriel zu dick (eigentlich schon immer), 
  • Tengelmann kaisert; 
  • Lehrer im Reformstress; 
  • Milzbrand in Bergheim; 
  • Märkte überhitzt; 
  • Angst vor China; 
  • Aubameyang suspendiert; 
  • Maut kommt; 
  • Hofer erleidet Kollaps 
… und so weiter ABBER:

Weihnachtsbäume im Spalier
Da sind wir hier in Oberhausen doch froh, dass sich der Weihnachtswald schon ankündigt. 
Die Bäume stehen erwartungsfroh im Spalier, duften und warten darauf, dass aus ihnen wieder Weihnachts-Stimmung & -Gemütlichkeit wird. 

Die Leute vom Ordnungsamt regeln bereits umsichtig das Notwendige auf'm Altmarkt und das zukünftige Dachgewächs-Jobcenter sendet einen ersten leeren unchristlichen Baustellengruß über den schicken Bauzaun. 

Obberhausen iss' die Welt!! .... ?!?? ... Der Obberhausener!!

Wat gabet sonz noch?!? … Ach, ja dat hier:

Aus dem Wochenblatt
Da konnten die staaken Männers unter sich inne Kiarche endlich ma' so richtich schön nacktbeten und beim Singen kräftig die Stimme auße Hose hängen lassen!!!

Kehr, mein lieber Lutter, ey!!

30.10.2016 Auswärts-Essen in Oberhausen ganz ohne Hintergrund?

"Mein lieber Schwan" ... ist da nicht links der UERIGE?
Ohne Gastwirte mit Migrations-Hintergrund gäbe es in Oberhausen
  • keine Bratwurst, 
  • keine Currywurst, 
  • keine Pommes mit Mayo, 
  • keine Pommes-Schranke rotweiß, 
  • keine Lammkotzlez und die schon gar nicht mit Knoblauch, 
  • keine Hähnchen heißunfettich vonne Grillstange, 
  • keine chinesischen Peking-Enten, 
  • keine Döner, 
  • keine Gyros, 
  • keine Bigos, 
  • keine Bauernsalate mit Feta,

Speisenkarte Welcome Marktstr
  • kein Fatousch-Salat, 
  • kein Taboule-Salat und 
  • keinen arabischen Kartoffelsalat ("sisse soweit simmer schon!")… 

… et gäb 
  • keine Pizza Margarita, 
  • keine Spar-Getti, 
  • keinen RigaToni, 
  • keine Schnalle mit Fusili, 
  • keine Grappas oder Usos hinterher un' auch 
  • kein SchlibboWitz um sich'n Ast zu lachen.

Syrisch Royal Marktstraße
... et gäb' 
  • Asbach, 
  • Bierken
  • Pilsken
  • Korn und 
  • Jägermeister un' Frikas. 
  • IMMER, denn nur mit Frika un' Korn bisse ganz vor.

... et gäb Nix von allet un' davon viel. Nich' ma 
  • Grünkohl, 
  • Erbsensuppe 
  • KaatoffelPü mit Rotkohl un' Rollade gäbet … nix …

NIX … wenn nicht der Migrationshintergrund auch in der Küche der indigenen Ess-Kneipe nich' am Koch-POTT stünde.

Kamma drüber nachdenken, kamma abber auch lassen, kamma  ma da essen, kamma schmecken un' kamma sogaa bezahlen.

Alle wollen Exotisches un' Leckeres für klein Geld … un' dat krisse nur bei … ?!? … RISCH-TISCH!! …. Genau DA und genau bei DIE.

Macht summasumarum: 
Gastfreundschaft 
un' kein bissken mehr!! 
(Abber auch nich weniger!)



25.10.2016 Der schönste Berg von Oberhausen direkt in der Ruhraue ist für alle da!

Ruhrauen"Berg" im Herbst
Der Berch ruft … und vor vielen Jahren rief der Berchmann, der ollen Kumpel, zurück: "Hömma Berch gibb Kohle!"

Und was ruft der Berg heute? Der Berg ruft abber sowat von: "Hallo, Oberhausener!"
Und der Oberhausener ruft: "Ey, hallo Berch … kehr, wie geht Dich?!"
Und der Berg ruft: "Getz noch gut, abber wat is mit den Windrad?!"
Und der Oberhausener ruft: "Wat soll damit sein?!"
Und der Berg ruft: "Hömma, kommt dat getz odder kommp dat nich'??!"
Und der Alstadener ruft dazwischen: "Nä, kommp nich'! Haben uns die Politikers versprochen!!"
Und der Berg ruft wie GOTT mit DONNER inne Stimme: 
"Sach'ma' Alstadener, bisse getz ganz meschugge? Du glaub's die Politikers?? Hasse Dein Verstand versoff'n. Die Politikers haben noch nie ein Mensch und schon ga' nich' ein Berch geholfen! Dat musse schon selps mach'n!!"
Und da ruft der Alstadener als Oberhausener: "Hömma Berch, wie mach'ich dat denn?!!"
Und da ruft der Berg: "Ihr Oberhausener, Ihr Alstadener … Ihr kommt einfach mit ganz, ganz viele Menschens auf mich drauf … mit Zelte und Holz-Häuskes und demonsteriert und dann iss kein Platz mehr für dat Windrad. Dann kannze dat Windrad vergess'n. Un' die Politikers könnt'er dann inne Tonne kloppen!"

Ruhrauen"Berg" im Winter
So sprach der Berg und Luis Trenker, der gern scho'ma' in Obberhausen ein trinkt, pflichtete ihm heftig bei. 

Und vor der Omma, die diesen Vorschlag mit den Zelten und der Demo nach dem Gespräch mit den Politikern hier in Alstaden machte, gilt meine ganze Hochachtung. Und beim Rausgehen sagte sie noch zu mir: 

"Wir müssen dat so machen, wie Ihr dat inne 68er Jahre gemacht habt. 
Mit Krawall un' so!! 
Dann fluppt dat auch!"

21.10.2016 Lieber traditionelle Feste ... Hallo, ween siehst Du in Oberhausen?

SinnBol-Foto
(Ein Text von Beate Wagner)

Mir graut es schon davor …. jetzt dauert es nicht mehr lange, dann ist wieder Halloween. Ich stehe dazu: Ich bin Halloween-Gegner! Herbst-Deko kann man nirgendwo kaufen. Nur Halloween-Deko: Kürbisse, Geister, Spinnen .… etc. … all so'n Zeux eben.

In meinen Augen ist genau dieses Fest das nutzloseste Fest überhaupt. 

Überall liest man nur noch Rezepte für Gehirn-Pudding, Bowle mit Fingern drinne, essbare Würmer, Kuchen aus denen Blut quillt. Aber wenn ich etwas esse, dann möchte ich das genießen. Pudding in Gehirnform gehört da ganz bestimmt nicht dazu.

Am Halloween-Tag laufen verkleidete Kinder durch die Straßen, die an meiner Haustür klingeln und "Süßes oder Saures" schreien. Wissen die, was die da sagen? Hat irgendjemand den Sinn des Festes verstanden? Gibt es da überhaupt einen?

"Süßes oder Saures!" Was ist das für eine Aussage? Ich weiß, was sie meinen. Eigentlich müssten sie sagen "Süßes her sonz gibbet Saueres!" Macht aber keiner. Warum auch?! Ist eh ohne Sinn.

Die Jugendlichen machen sich schon gar nicht mehr die Mühe irgendwo zu schellen und nach Süßem zu fragen. Die fangen sofort an zu randalieren. Zahncreme an Türgriffen ist da noch das Harmloseste.  

Also ehrlich: Was kann ich (auch als Jugendlicher) davon haben, wenn ich 50 Eier (10 Stück ca. 1,50€) einfach so auf Hauswände, Autos oder Fenster werfe? Bei mir ist darum auch in diesem Jahr wieder "Halloween-freie Zone"

Aber im letzten Jahr hat's mir doch tatsächlich 10 Minuten richtig Spass gemacht. Es klingelt!!! …. Ich öffne:

"Süßes oder Saures!"
"Einen Moment mal bitte" Ich gehe in die Küche und hole 2 Zitronen.
"Also, Süßes hab ich leider nicht, aber Saures könnt Ihr gerne haben."
Grenzenlose Fassungslosigkeit macht sich in den Gesichtern breit.
"Ääh - nä! Wat?"
"Ich hab nichts Süßes, nur Saures" Ich halte ihnen die Zitronen hin.
"Nä, die wolln wir nich!"
"Aber Ihr habt doch danach gefragt: 'Süßes oder Saures!' Das habt Ihr gesagt, oder nicht?!"
" Ja, aber wir wollen nix Saures!"
"Warum fragt ihr dann danach?"
"Wissen wir nicht, dat macht ma' so!"
"Warum denn? Wenn ihr doch nichts Saures wollt!"
"Keine Ahnung. Dürfen wir jetzt widder gehn?"
"Aber ihr habt doch hier geklingelt, weil ihr was von mir wolltet!"
"Ja, aber nur Süßes!"
"Dann fragt doch auch ordentlich danach!"
"Iss' gut!! 

Und weg waren sie. Ich höre sie anschließend noch bei der Nachbarin schellen: 
"Hallo, dürfen wir bitte wat Süßes?"

Sie wissen zwar immer noch nicht warum, aber jetzt fragen sie wenigstens höflich.