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07.12.2014 Der Alstadener liebt die Jalousie & ist NIE eifersüchtig und Heinz muss darüber nachdenken

Fenster in der Dieselstraße


Was kann der Alstadener mit Eifersucht zu tun haben? Und warum die Eifersucht jetzt gerade im Zusammenhang mit dem Advent und dem bevorstehenden Weihnachtsfest? Ist doch allet so friedlich, ey! 
Der Alstadener selbst und besonders der Alstadener im Allgemeinen ist - wie überhaupt der Oberhausener - natürlich NIE eifersüchtig!! Eben weil er in sich ruht. 

DER MANN UND DIE FRAU IM POTT RUHEN IN SICH SELBST - Punkt - Aus.

Na ja, vielleicht manchmal .... nur'n klein Bisken ... sind'se doch eifersüchtig; vielleicht ma' auf Mülheim oder Lirich. Aber er, der Alstadener Oberhausener, ist nicht auf seine Frau und die nicht auf ihn eifersüchtig.  Nie'nich' ... da kannze für!! ...Dachte ich. 

Und dann fotografierte ich hier in Alstaden zur Vorweihnachtszeit diese vielen schön geschmückten Fenster und musste zu meinem Erstaunen feststellen, dass die Fenster nicht nur mehr oder weniger schön geschmückt waren, nein, es ist auch irgendwo - oben oder unten - immer eine Jalousie zu sehen. 
Entweder war das Fenster halb verhangen und dann darunter so etwas wie Weihnachtsschmuck oder es war so, wie auf dem Foto (oben): dass zwei Sterne zu sehen sind - passt ja zum 2. Advent -, es leicht von oben flöckelt (wie Kachelmann früher gesagt hätte), dann da noch weiße Tannen sind, ein Rentier-Gespann und winkende Schneemänner zu sehn in Pudelmützen. Schneemänner mit Pudelmützen, sowas kann nur den Alstadenern einfallen!?!! Und? - Darunter dann die .... na, was wohl? ...  richtig, die Jalousie! Aber was hat das mit der Eifersucht zu tun??

Das Wort "Jalousie" kommt aus dem Französischen und heißt übersetzt: Eifersucht!. Na, klasse! Da hat'man also die Eifersucht mitten im Fenster hängen?! 
Ja genau, so war das früher auch ... als es noch die Harems gab. Nicht hier im Pütt. Aber im Orient. Da wachte der Hausherr mit Hilfe des Eunuchen über seine Frauen. Und damit diese von anderen Männers (z. B. Alstadenern) nicht gesehen werden konnten (die Frauen natürlich, nicht die Eunuchen), wurden diese Fenstergitter (Stabzugläden hießen die eigentlich) in die Fensteröffnungen gehängt. So konnte dann kein anderer Mann die Frauen sehen und der Hausherr, der zwar immer schon eifersüchtig war, hatte darum eigentlich keinen Grund mehr, eifersüchtig zu sein!!
Und darum hängt der Alstadener sich die Jalousien ins Fenster ... un' dat besonders getz, damit kein anderer sieht, wie schön sein 'Christkind' ist ... denn er hat, zum Leidwesen seiner Liebsten ... mal wieder Reizwäsche gekauft. "Och Mäusken, tu doch ma eben an für zu'n Probier'n?! Kann doch keiner seh'n, sin' doch Jallesien an'ne Fensters!" 

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Sach'ma, war'se scho'ma eifersüchtich?"
- "Worauf Kalle, mein Gerda is' treu ... nur wenn der alten Kaminsfeger von'ne Dingsstraße da, widder hier' bei'e Heizung'wa, dann hat dat Gerda immer so'n schwatt'n Punk auf'e Backe?"
- "Kehr Heinz, dat kommp von der Ruuss an Schoarnstein ... dat hat'mein Ulla auch immer."
- "Hap'ter der gleich'n Schoarnsteinfeger?"
- "Ich glaup'schon?!"
- "Dat mach'mich abba getz doch zu'n denk'n nachdenklich. Gipp mich von dein Flachmann, dann krich'ich dat besser auf'e Reihe!"
- "Hier has'se, abba sei vorsichtich!"
- "Wiesoo?"
- "Wennz'et auf Reihe kriss, könnze villeich eifersüchtich wer'n, Heinz!!"

06.12.2014 Beste Freunde in Alstaden und Heinz liebt Kalle ... na Hund ?! ..??

Bebelstraße

Vielleicht braucht man das zu dieser Zeit ja wirklich. Zur Weihnachtszeit! Genau so, wie zur Zeit der sozialen Kälte! Beste Freunde. Nein eigentlich braucht man sie immer! Die besten Freunde. Doch zu selten findet man sie. 
Jedenfalls nicht unter den Menschen. Da sind sie ganz rar, ganz dünn gesät ... und wenn man von sich behaupten kann, dass man zwei, drei wirklich beste Freunde hat, dann kann man sich schon sehr glücklich schätzen. 
In den Social Networks (Facebook, Google+, Ello etc.) gibts Freunde im Sonderangebot oder noch adäquater noch schlimmer, aber damit auch treffender ausgedrückt, könnte man sagen, dort werden Freunde sozusagen verramscht
Freund-Sein im Internet bedeutet somit gar nichts mehr. Fast jeder ist jedes Freund. Und man sieht am besten daran, dass das nichts mehr bedeutet, dass die, die untereinander sich Freunde nennen, sich oft so verhalten, als kennten sie einander gar nicht. Sie tauschen Bildchen und Sprachhülsen aus .... und das wars auch schon!!
Nenne mir Deinen besten Freund oder Deine beste Freundin! Zum Beispiel hier in Alstaden. Und Du wirst feststellen, dass Du sofort, ohne Um"Schweife" auf den Hund kommst. 

DU BIST AUF DEN HUND GEKOMMEN! 

Das sagt man doch so. Und man meint das im abwertenden Sinne. Und in diesem Zusammenhang bin ich auf eine interessante Geschichte gestoßen, die sogar mittelbar mit Alstaden & Oberhausen zu tun hat. Aber lest selbst:
"In der Bergmannssprache wurde der Förderwagen, mit dem das Erz oder die Kohle abtransportiert wird, früher Hunt genannt. Der Hunt ist ein Holzkasten auf Rädern. Wer nicht mehr kräftig genug war, als Hauer zu arbeiten, wurde zum Wagenschieben, eben zum Hunt stoßen, degradiert, was deutlich geringeren Lohn bedeutete." (WiKI)

Nein, auf einen solchen Hund wollen wir nicht kommen. Wir wollen einen "richtigen" Hund. Einen Hund, der leicht den Kopf schräg stellt und uns treuherzig ansieht, einen Hund, der seinen Kopf in unseren Schoß schmiegt, einen Hund, der freudig kläfft und mit dem Schwanz wedelt, wenn er uns nach längerer Abwesenheit wieder sieht. Kurz, wir wollen einen Hund, einen Freund, der uns treu ist, der uns begleitet und der aufgrund seiner besonderen Fähigkeit - ich glaube eine von ihm bewusst gewählte Fähigkeit - nicht sprechen zu können, alles versteht, was wir sagen .... (h)und wann hat man das schon mal im sozialen Leben??

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Bis'se mein Freund?!"
- "Kla', weiße doch!!"
- "Heinz?"
- "Wat'is denn noch, Kalle?"
- "Bis'se auch mein Kumpel?"
- "Kehr Kalle, bis'se getz 'n Dulli odda wat? Gleich frags'e wohl noch, op'ich Dich lieb'n tu. Ja, tu ich glatt, wennze mich vier Schluck aus Dein Flachmann gib's!!"
- "Dann bi's abba knülle, Heinz!"
- "Na hund?!"

05.12.2014 Kluge Puppe aus Alstaden verliert Betrachter an RWO

Fenster Alstaden Franzenkamp

Stellen Sie sich vor, Sie müssten den ganzen Tag am Fenster in der Ecke sitzen?! Sie sitzen da, gucken auf die Straße und warten. Warten? ... worauf eigentlich? Vielleicht darauf, dass mal jemand vorbeikommt, der stehen bleibt und Dich anschaut. Nicht nur so mit kurzem Blick, so als habe er dich gar nicht gesehen, sondern länger, so als wolle er mit Dir reden. Na, da kannste aber lange warten, Puppe. Wenn Du im Fenster in der Roten Meile sitzt, bleiben sie zwar stehen, gucken Dich intensiv an, aber reden wollen die da eigentlich auch nicht. 

Hallo Puppe! Alle wollen immer nur das EINE

- sie wollen beachtet werden
- sie wollen glücklich sein
- sie wollen geliebt werden
- sie wollen getröstet werden
- sie wollen berühmt werden
- sie wollen reich werden
- sie wollen endlich sie selbst werden ... und dann auch sein!

Sie wollen also VIELES und nicht nur EINES. Nein, sie wollen wirklich nur das EINE. Nämlich all das, was aufgezählt wurde, wollen sie in einer Person sein. Geht das denn? Nein, als Mensch nicht. Na, dann bleib' ich lieber Puppe, sitze auf der Fensterbank in der etwas zugigen Ecke und bin froh darüber, dass ich nur für mich bin, ein Gegenstand in Alstaden, nur dazu gemacht, gelegentlich von den Menschen angesehen zu werden, die beständig der fixen Idee hinterher rennen, irgendwann alles in EINEM zu sein.

Na ja, irgendwann erreichen die Menschen diesen Zustand schon, aber dann können sie es nicht mehr ausleben, weil sie ihr Leben durch beständiges Hetzen nach dem nicht Erreichbaren ausgelebt haben. Aha, dann bleib Du am besten ganz ruhig! Bleib einfach nur stehen! Schau mich noch'n bisschen an, denn mir gefällt das und ich lebe davon.

Nä Du, ich muss schnell wieder weg, Puppe! Ich muss am Ball bleiben. Wie? ... im Leben? Kehr, Quatsch ... beim RWO ... endlich Meister werden.

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Weiß'e ei'ntlich Heinz, datte ga' nich Heinz heißen darf's?!" 
- "Wieso dat, Kalle?"
- "Weil schon 'n anderen Heinz Heinz heiß! Un der hat gesacht, datt Du nich Heinz heiß'n darfs, weil er schon selps Heinz heißen tut!"
- "Sach'ma wieviel has'se denn schon von Dein Flachmann auf'e Lebers geschütt'?"
- "Fünf, sechs Schluck, könn' abba leich' auch 10 sein!"
- "Hömma, dann gibb mich schnell der Ress' damit ich Dich verstehn tu!"
- " Hier hasse ... abba dat is' wirklich so, Heinz. Et da'f immer nun ein heinzigen Person ge'm, ein sogenannten Imdiwidium."
- "Kehr Kalle, kann'ich sein, et gibb ja getz zu Chrisskind nur ein Chrisskind, abba et gibb auch'e Dreifalltichkeit!"
- "Ich weiß Heinz, abba nur bei den Erwin sein Hilde, wenn die nach'n WasserÄrobbik auß'n Beck'n kommp!"

02.12.2014 Weihnachtsmarkt in Alstaden & der fleischgewordene Weihnachtsmann und Kalle versucht die Jugendsprache

Fensterstern zur Adventszeit in Alstaden
Ein Weihnachts-Fensterstern in Alstaden. Er leuchtet in der Adventszeit hin zur Weihnachtszeit. Zum Adveniat. Möge er kommen ... sie aber auch endlich'ma', fügt schnell noch der Weihnachtsmann fleischgenüsslich an. Denn auch er, der Weihnachtsmann, ist zunächst Mann und dann erst Weihnachts- ... auch wenn das sprachlich ein wenig anders aussieht! 
Die Alstadener rennen nun hin: Zur-alles-wird-gut-Zeit. Es ist der 2. Dezember und auch hier in Alstaden sieht man die Menschen sich rüsten und hetzen zum feiern von tannenbaumgrünen Weihnachtsfesten. Und die damit verbundenen Leiden & Pflichten und die dabei unausbleiblichen Schwierigkeiten und der Ärger oder gar Zwist in der Familie ... lasten schwer. Sind aber jetzt am 02.12.2014 wohl noch ferne Zukunft.
Weine glühen auf Märkten und mit ihnen die Wangen der Menschen, die bisken frierend aber glücklich von ihm getrunken haben. Jetzt noch sind sie glücklich und herzüberquellend redselig, eben vor dem mit Notwendigkeit folgenden Magengrimmen und Kopfweh.
Schade, dass es einen solchen Weihnachtsmarkt nicht im Stadtviertel Alstaden gibt. Nur einen kleinen, einen ganz kleinen z. B. auf dem Fröbelplatz, um ein wenig von der Vorweihnachtszeit in die Straßen eines alten, traditionellen Bergarbeiterviertel zu tragen. Auch wir hier in Alstaden wollen ALLES: Zimtduft, Glühwein; Tannenbäume, rote Wangen, Kopfweh und Magengrimmen & Alka-Seltzer aus der Apotheke von'ne Bebelstraße.

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Wat geht app, Ollen?"
- "Sach'ma, wat soll dat mit so'ne blöde Frage?! Bis'se getz widder 20 Jahre, Du Dullmann sein BlödGehilfe? Odda has'se der ganze Flachmann schon in der Kopp, ohne mich wat appzuge'm?!"
- "Nä, ich wollt dat nur ma' versuch'n. Wie der Ulligen von mein Sohn. Der sacht letzens zu mich: 'Tach Oppa, wat geht app, Ollen?'"
- "Un den hasse nich gleich ein hintere Blumkohloahrn gezisch', Kalle?!" Kehr den hätt'ich abba gegeb'n! Wo bleib' der Respeck gegen Alter?!"
- "Wat bisse denn so aggeressiv, Heinz?"
- "Gibb mich schnell von Dein Flachmann, Kalle, happ'e Grippe; un' dat Gerda hat gess'ern A'mdt gaanz laut Schlappschwanz auf mich gesach. Un' zwa' in alle Deutlichkeit!"
- "Hier hasse, ich geh dann ma besser?!"
- "Ja, mach' app!"
- "Tschüss Heinz!"
- "Tschüss Kalle! Bis Morg'n!"

01.12.2014 Wie Flasche leer an Laterne in Alstaden und Heinz will mal ein ganz anderes Christkind sehen

Einsam in der Charlottenstraße

Was kann in Oberhausen und besonders in Alstaden einsamer sein als eine Flasche Bier neben einem Laternenmast? Nein sagen wir besser, als eine "Bierflasche", denn sie ist ja leer, ... Also was kann einsamer sein als eine Bierflasche, die einsam in der Dezemberkälte neben einem metallgraukalten Laternenmast steht? Vielleicht der Laternenmast ohne die Flasche? Oder die Flasche ohne den Laternenmast? Oder doch eher der Mensch, der sie dort abgestellt hat!? Also ich denke, es ist der Mensch. Und ich fürchte, einsam fühlen sich auch jene, die heute nicht das erste Türchen an ihrem, ihnen von einer geliebten Person geschenkten, Adventskalender haben öffnen können, obgleich sie es sich sooo gewünscht haben. 
Der Dezember ist angebrochen und damit der Monat der Wünsche: Nach Weihnachtsgeld, nach Geschenken, nach dem Unermesslichen, dem unverschämt Teuren oder dem einzig Wahren & Wichtigen, der mitmenschlichen Nähe. Und hier, aber nicht nur hier, bei Kleine-Natrop, einem gemütlichen Glasbiergeschäft lässt sie sich finden, die Nähe,..., jedenfalls für eine Weile .... Und das ist allemal besser, als eine geleerte Bierflasche am Straßenrand zurückzulassen und traurig weiter in den einsamen Abend zu ziehen.

- “Tach Heinz.”
- “Tach Kalle.”
- “Wat is’ mit Dich?!”
- “Wat soll mit mich sein?!??”
- “Bisse ei'ntlich nie einsam?”
- “Nä, Kalle ich hap doch Dich, Dein Flachmann und mein Gerda für zu’n Meckern. Dat reich’ mich!”
- “Un’ hasse keine Wünsche, Heinz?”
- “Doch, getz direck ein’n: Nämmich dat’te mich ma' kurz Dein Flachmann gips!”
- “Hier nimm schon. Abba ich mein so richtige Wünsche für Christkind uns so.”
- "Kehr Kalle ein’n hätt’ ich schon.”
- “Sach’ schon Heinz, villeich geht Dich der in die Erfüllung.”
- “Dat dat Gerda an Donnerstach zu ihre Tuppafrauns geht, da mit'ti bekloppt’n Döskens der ganze Abend verbrink'; und Du mich in mein AOK-Schopper in'ne Flaßhof in'ne rote Meile schieben tus’.”
- “Hömma Heinz, dat gip nur widder Zoff mit Dein Gerda, ich kenn dat doch! Hatt'n wa doch schon öffers. Wat willze denn imma da, Du bis doch appwärz gelämp wie'ne Natter bei Bod'nFross'?!”
- “Kumma Kalle, ich will da nur bei die Chrisskinder kuck’n, bis wo oben de Beine geh’n tun, weiß'e?!”
- “Abba Heinz, dat weiße doch, du bis doch’n erwachs’n Mann!”
- “Klar weiß’ich dat, abba ich will dat richtig inne ganze Natur KUCKEN!! Ich weiß auch Fußball, kuck der aber trotzdem in Stadijon! Geht’och nix über leiff!”
- “Kehr Heinz, Mann?!”
- ”Du hass’ gefrach’, watti’ch von den Chrisskind will. Ich hap Dich dat gesach’… un’ wennze ’n wahr’n Kumpel bis', erfüll’s mich der Wunsch! … Is’ ja nur Kucken … un’ villeich ma bisken….
- “Getz haltbar bloß’e Klappe, Heinz … un’ Donnerstach die Fingers bei Dich!!!"

28.11.2014 Das grause Loch und Heinz wurde nach dem Blasen nach Hause gebracht

Am BERO

Das Loch. Kaum ist eins aufgetan und schon gibt's Menschen, die glauben, etwas darüber sagen oder schreiben zu müssen. Ist das Loch gefährlich? Wenn ja für wen? Führt an diesem Loch kein Weg oder Loch vorbei? Scheint so?! Warum wird man zu diesem speziellen Loch hier hingeleitet? Ist es nur ein Baustellen-Erdloch oder könnte es auch mehr sein? Vielleicht ein vorweihnachtlicher Meteoriteneinschlag mit heiligem Rand? Verbirgt sich in dem Loch etwas? Oder ist es ganz leer? Ist es hOhl. Oder ist das Loch wirklich einfach nur, wie Tucholsky einst schrieb, nur DA ... nämlich da, wo etwas nicht ist ... und das darüber hinaus, mit etwas ungeheuer Merkwürdigem, dem Rand?! Und wenn man sich das in aller Konsequenz überlegt, so ist das Loch nichts anderes als ein umrandetes Nichts und wenn wir also über das Loch reden, reden wir ganz plötzLoch über NICHTS. So wie wir das heute auf der Facebookseite "Oberhausen" machten. Wo von einer netten, jungen Dame vorgeschlagen wurde, dieses Loch aus Sicherheitsgründen mit Glühwürmchen auszuleuchten. Sodass niemand nie in ES phalle!!

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Wat sach'se zu den Loch, Heinz?"
- "Wen meinze?, Kalle, den Aa'schloch von mein Nachbar', der Kallerienbunker, mit der dicken Benz, der immer wie'n Dullmann vor meine Karaschje parken tut?!"
- "Hömma Heinz, ich mein dat Loch ob'n auf den Fotto!"
- "Erinner mich bloß nich' an dat! Dat is' mich mehr'alz'n Dorn in'ne Klüsen. In dat bin'ich letzens abenz, als ich aus'n BERO kam mit mein AOK-Schopper reingedonnert."
- "Un'? War'se verletz?"
- "Weiß'ich nich mehr. Die Pollezei hat mich da raus, un' zu mein Gerda nach zu haus gebracht un' gesacht, ich hätt' die Pomille bei'n Blasen über geschritt'n."
- " Un' wat sacht Gerda?"
- "Da gab'et Winterohrlaschen für mich, weil Gerda nur Blasen verstand'n hatt' un' dacht', Pomille wär' so'ne RussenLutsche auß'e Flaßhof. Getz bin'ich auf AssbachDiät gesetz', Scheiße abba auch!!"
- "Komm' Heinz, lass'uns in'ne 'Flotte' auf'n Bierk'n - ich schiep Dich auch an jeden Loch vobei!"

23.11.2014 Der Fährmann von Alstaden und Heinz ist sauer auf den Totensonntag


Aus dem Buch 'Alstaden', 1998, hrsg. Bürgerring Alstaden

Ziemlich fair von dem Fährmann damals, wie oben auf der Inschrift zu sehen. Für zwei Pfennige quer über die ganze Ruhr. Umgerechnet knapp 'n Cent heute. Von Ruhrufer zu Ruhrufer ... oder heißt es Uhr-rufer? Na, ich weiß nicht mehr, liegt wohl am Schwanken des Nachens in den Wellen der Ruhr. So ein Fährmann war ja schon immer etwas Besonderes. Kennt man ja aus der Mythologie. Der Nachen über den Acheron. Oder der Fährmann Charon, der die Toten über den Styx in den Hades brachte. Sicherlich nicht für 2 Pfennige. Bestimmt umsonst?! Also noch billiger als der faire Faihrmann oben. Vielleicht stammen daher ja der Ausdrücke: 'Faire Preise' oder 'Der Tod ist umsonst'. Dabei ist er das ja eigentlich gar nicht, der Tod, umsonst, meine ich; denn wie ich schon in diesem Blog schrieb, verdienen sich Heisterkamp und Partner ja goldene Nasen am Tode des Anderen. Bisschen sarkastisch könnte man sagen: So ist das Leben! Im Gegensatz zum Tode, dem das Gold nun gar nichts mehr bedeutet. Das war dann wohl hier das Wort zum TotenSonntag.

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Heut' iss Tot'nSonntach, Heinz."
- "Kehr Kalle, dat weiß'ich, vadammp!"
- "Hömma, wat bisse denn widder so krawitzich? Is' Dich 'n Selters übbere Leber gelauf'n?"
- "Apopo Selters, gipp mich schnell 'n Schluck aus Dein Flachmann für um auße Deperesson zu komm'!"
- "Bisse denn von den Tot'nsonntach so deperemiert? Du biss' doch sonz nich' so'n GehfühlzHeini?!!"
- "Datt wärs Du an meine Stelle auch, Kalle. Gerda hat gestern der ganze Tach auf'n Alstadner Friedhof die Gräbers von unsere Elters gemach', un' ich musst' in mein AOK-Schopper da sitz'n un' glotzen, wie dat Gerda mit'ti kleine Harke un' so'n FridhofsSchüppken da stundenlank rummacht."
- "Is' doch schön, Heinz, wa'se an'ne frische Luff für Deine Gesuntheit!"
- "Kehr Kalle, so'n Stuss un' datt aus Dein persönlich'n Munt in meine höch's'persönliche Geg'nwa'at: Ers'enz war'et aaschkalt auf'n Friedhof; zweitenz happ'ich an mein Pinnockio so gefror'n dat der Lümmel mit mein Prossata zusamm'n in'ne MännersTena gepullert hat; drittenz hatt'ich Krämpfe in den Gedärms un' konnt' nirngswo Scheißen; un' viertenz, un' dat is' übberhaupp den Gipfel von dat Ganze, wa's Du mit Dein Flachmann nich' da, für mich zum auße Predullje zum helf'n. Also hömmich bloß auf mit Dein bestusst'n Tot'nsonntach!!"
- "Du armen Heinz, hier nimm'noch'n Schluck von den Feuerwasser, damit'te widder auf'e Beine kommps'."
- "Ich bin gelämp' Du Aaa'sch, dat weiße doch genau. Getz mach' hier bloß nich' zwisch'n uns die Inkluson kaputt, Du ollen Kanisterkopp!!"

22.11.2014 Der Blick des Oberhauseners, speziell des Alstadeners, über den eigenen Tellerrand und Heinz braucht Schluckbewegung beim Kleine-Natrop

Blick vom Ruhrdeich aus Richtung Raffelberg

Alstadener ist dabei seinen Horizont zu erweitern

Was macht der Alstadener, wenn er über den berühmten eigenen Tellerrand hinausschauen will? Also, noch einmal anders gefragt: Was macht er, wenn er seinen Horizont erweitern möchte? Ich meine, nicht dass der Alstadener im Allgemeinen und der Oberhausener im Besonderen in dieser Beziehung überhaupt etwas unternehmen müssten. Denn ihr Horizont ist so weit, dass er noch nicht einmal von der Erdkrümmung begrenzt wird. Aber sagen wir mal, speziell der Alstadener wolle dieses Über-den-Tellerrand-Gucken doch einmal 'n bisken ausprobieren. Nur so, weil er neugierig ist wie'n Bonobo auf das Weibchen seines Nachbar-Bonobo. Was macht er dann? - ??!?? - Richtig! Er stellt sich auf den Ruhrdeich und schaut über die Ruhr ... vielleicht Richtung Mülheim ... Raffelberg ... oder so ... in die Ferne. (SchauSchauInsLand) Und dann? Dann sieht er etwas, von dem er vorher schon wusste, dass es da war, lässt noch einmal kurz seinen Blick auf die eigenen Schuhspitzen hinuntergleiten, stellt beruhigt und zufrieden fest, dass auch die noch da sind. Und dann schlendert er mit den weisen, zu sich selbst gesprochenen Worten "Kehr geht'och. Hömma is'toch allet da! Kumma, steht'och noch allet!" in der Gewissheit, alles schon gewusst und nichts verpasst zu haben, zurück nach sein Alstaden zu der Kleine-Natrop un' trinkt 'n geflechtet Bierken ... oder auch zwei ... bis ...sechs!!

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- " Wie geht, Heinz?"
- "Muss Kalle, happ von den viel'n Sitz'n in der Schopper ma' widder so Malässe mit'te Hämmerieden."
- "Kehr abba auch, Heinz, Du hass' zu wenich Bewegung von Dein ganz'n Köarper un' Dein AOK-Schopper!"
- "Sach'ich doch, Kalle. Immer hier an den gleich'n Fleck mein Gerda bei'n Putzn zu kuck'n geht mich auf'n Da'am un' dann weiters auf'e Hämmerieden." 
- "Komm ich schiep Dich ma' zu'n Ruhrdeich."
- "Warum datt'ann?"
- "Kehr Heinz, für'e Bewegung!!"
- "Un' watt soll'ich da?"
- "Kucken Heinz! Gaaanz viel kucken! Da hasse dann scho'ma wenixenz Bewegung für Deine Döppen."
- "Nä, Kalle so'n Killefitt. Schiep mich zu'n Kleine-Natrop. Da happ'ich bei'n von Schluck'n von die Bierkens Bewegung von mein Adamsappel. Dat is' Wällnäss un' Fittnäss aus eine Hant, wennze vasteh's watt'ich meine?!!"

10.11.2014 Das Fenster in Alstaden als Tor zur Welt und Kalle hat ein Problem mit den Eiern und Heinz mit dem Likör


In der Kuhle
Auf der Behrensstraße

Was macht der Alstadener, wenn er kein Fern sieht? Wenn kein "Wetten, dass ..." im Fern ist. Wenn kein Tatort gezeigt wird. Wenn's keine Sportschau gibt. Wenn Günter Jauch sich nicht mit seinem Pseudowissen über "Wer wird Millionär" produziert. Und wenn weder RTL noch die anderen werbegeilen Verdummungssender etwas ausstrahlen? Also, was macht der Alstadener, wenn er kein Fern sieht? Genau! Er guckt Fenster. Er guckt sowohl das Fenster an, als auch aus ihm heraus. Und er ist ganz aufmerksam und freut sich. Sowohl beim Fensteransehen, als auch beim Hinaussehen. Der Alstadener ist eben aufgeschlossen, neugierig und weltoffen. Und er braucht nicht immer das Fensehen als das 'Tor zur Welt'. Seine Welt ist Alstaden; sein Tor zu dieser Welt ist das Wohnung-Fenster. Und den Mehrwert seines "Fensterkuckens" legen der kluge Alstadener und die pfiffige Alstadenerin als Beobachtungszinsen brav auf die stets sichere Fensterbank.

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Hömma Heinz, dat mit'ti gefror'ne Eiers läss' mich einfach nich' los."
- "Kehr Kalle, wat is' an die Eiers von die Ollen so wichtich? Alz gäbet kein ander Thema?! Denk zu'n Beispiel ma' an Ebbulla un' all die an'nere Negers!" 
- "Nä, will'ich abba nich'. Ebbulla erinnert mich immer an Ulla!"
- "Apopo Ulla .... bei Dein Ulla un' mein Gerda is' dat mit die Eiers sobiso schon lang vo'bei. Da is nix mehr mit Einfrier'n! Die zwei kannze nur noch alz Ganzet in'ne Kühltruhe tun. Wennze'se da übberhaup' rein kriss?!??"
- "Abba hömma Heinz, immer widder wirs'e von'ne Zeitungs auf dat Thema gestoß'n Heinz. Heut frach' die BlödmannsBild, op'se Eiers apschreck'n muss."
- "Kumma Kalle, die mein'n abba die gekochte Eiers von den Eiermann seine Hühners un' nich' die Eiers von'ie junge Keulens."
- "Eiers sin' Eiers, Heinz."
- "Pass'ma' auf Kalle: Die Hühnereiers kannze mit kalt Wasser appschreck'n, die Eiers von die Keulens kannz spiziell Du appschreckn, wennze die Dein Schrumpel-Lolli zeig'n tus'. Un' getz'ma wat Wichtijes: Wo is' die Pulle Assbach, die'ße mitbring'n wollz?"
- "Mann Scheiße abba auch, Heinz. Mit der Assbach un' die Eiers von die Hühners von der Eiermann hat mein Ulla Eierlikör für ihr'n Tuppadöskenabend für ihre Mädels gemach'!"
- "Da kannze ja getz der Eierlikör einfriern'n, Du blöd'n Lelleck. Wie kommp dat Ulla denn an der schönen Assbach?"
- "Der hatt' ich in Kühlschrank ganz hinten hinter die Eiers versteck', Heinz."
- "Getz schiep mich abba ma' bloß gaaanz schnell zu'n Kleine-Natrop, sonz werd'ich noch zu'n Mörder an Dich, Kalle!!"

05.11.2014 Der gewesene Alstadener und Kalle und Heinz betrauern das frühere Oberhausen


Wenn der Alstadener in die Jahre kommt oder schon gekommen ist, dann schielt er gerne (siehe oben). Wie ein Chamäleon kann er unabhängig voneinander seine Augen auf nahezu diametral entgegengesetzte Dinge richten. Auf das Leben einerseits und den Tod andererseits. Ich würd'mal sagen: Leben links, da fortschreitend fortschrittlich; Tod rechts, da zeitlos konversativ. Und das alles vor dem marmorierten Kohlegestein des untergegangenen und fast schon vergessenen, ehemals blühenden Bergbaus. Ein zartes Pflänzchen "Gute Hoffnung" zeigt sich unterhalb der Totenmaske. Aber worauf? Worauf hoffen? Auf den Heilsbringer für ein abgewirtschaftetes, marodes Oberhausen? O Weh- und Wider-ling!!

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Kehr Heinz, wat is aus unser Oberhaus'n geword'n? Von Alstaden will'ich ma' ers' ga' nich' red'n?!!"
- "Du sach's'et Kalle! Letzen's auf' Maa'kstraße, da kannze mit'n Schopper Schlalomm zwisch'n de Bettlers un' Kötters fahr'n un' links un' rech's nur die ollen Billichramschlädens. Auf'e an'nere Bürgersteige komm'se nich' mehr an'ne Autos vorbei. Un' Du kuck's nur noch Migerazonsgesich'ers; allet nur'noch Scheiße hier!" 
- "So is'et Heinz. An Berocenter kannze als alt'n Mann a'mds nicht mehr vorbei, da krisse Angs' für Dein Leip un' Leb'n un' sogaa' für'e eig'ne Olle; besonn'ers wennze Am Förderturm geh's, da sieh'se nur noch' die Paselacken rumlauf'n."
- "Hömma Kalle, ich möch' der Tag nich mehr erleb'n wo'se dich nich mehr übber'e Bebel zu den Kleine-Natrop un' übber Flockenfeld zu'e Flotte trau'n tus'."
- "Komm' lass los'ziehn. Schiep mich zu'n Natrop; ich will bei Muschels, Bier un'n Koarn die fiese Welt vagess'n!"
- "Wat'iss mit die OargassmussSockens Heinz?! Erzähl ma' entlich!!"
- "Später Kalle .... bisken muss'e noch wa'ten. Die Wirkung von die Sockens an mein Gerda vergess' ich mein Lebtach nich' ... auch nich nach'ne ganze Kanne Assbach!"

03.11-2014 Kosmetik in Alstaden und Kalle ist Heinz in Bezug auf Gerda zu anzüglich


Schiller und Frank Bebelstraße 175
Schiller und Frank Bebelstraße 175

Wie man sieht, wird zur Herbstzeit alles gefärbt. Draußen dem Baum die Blätter und bei der Alstadenerin selbst: Erst die Wimpern, dann die Brauen, und dann lässt sie sich ganz gerne auch noch etwas zupfen?! Und das sind tatsächlich wieder die Brauen ... doch wenn man von Kosmetik Schiller & Frank einen Wimpernschlag weiter Richtung Flockenfeld schlendert, dann trifft man unvermittelt wieder auf's Brauen. Doch das, was dort entstand durch's Brauen, das kann man sich nicht nur zupfen, NEIN!, das kann man sich sogar zapfen lassen. Und wenn man dann schön gefärbt, wunderbar gezupft und lecker verzapft worden ist, geht man zurück zu Schiller & Frank überspringt dort am besten gleich die Basis-Behandlung, geht sofort zur belebenden Sauerstoff-Behandlung über, lässt sich mittels einer Coffee-Energie-Behandlung gegen Tagesmühen dopen, um dann fit und empfänglich zu sein für die schmacköse Golden-Caviar-Behandlung. Ein rundum gelungener Tag für Körper & Seele des Alstadeners. Also, Ihr Alstadener/innen begebt Euch in die Wellnesshände von Schiller und Frank und lasst Euch bei Kleine-Natrop zwischendurch mal so richtig einen zapfen. Es sollten aber nicht die von Tannen- sein .... -:))
Kosmetik Schiller und Frank, Bebelstraße 275, 46049 Oberhausen

- "Kehr Heinz, wat steh'se hier mit Dein Schopper an'ne Bebel blöd rum?"
- "Ich wa'te auf'e Gerda, die is' hier in'ne Kotzmetick in'ne Schockeladn-Öl-Dings für zum noch schöner werd'n."
- "Schmeck dat Gerda dann auch süßa'?!"
- "Kann'ich nich' sag'n Kalle, ich daa'f se ja nich' an knabber'n tun. Weiß'e doch, die liep' doch nur der Putzlapp'n un' ihr'n Schrubba."
- "Hömma Heinz, ich glaup beson'ners liept Gerda der Stiel von der Schrubba?!!"
- "Kehr Kalle, werd'ma' nich' anzüchlich auf mein Gerda. Lass uns besser zu'n Kleine-Natrop ein Bierken verzapfen lass'n! Dann komm'se auf an'nere Gedankens."

27.10.2014 Abenteuer in der Pension Erica und Heinz und Kalle sind bei Gerda und Ulla in der REHA

46049 Oberhausen, Daimlerstraße 37a

Nicht oft, aber doch gelegentlich stößt man auf Unvermutetes. Und hier ist es Erica. Schöner, blumiger, weiblicher Vorname. Welcher könnte besser sein für einen Hort des Wohlfühlens und der Geborgenheit. Für kleines Geld, mit Familie, zu zweit oder alleine für einen oder mehrere Tage fernab von zu Hause in einer ruhigen Straße in Oberhausen Alstaden ein bisschen wohnen und mit oder ohne Frühstück betreut werden. All das ist möglich in dem "kleinen" Familienbetrieb 'Pension Erica' gelegen auf der Daimlerstraße 37a. Auch schön für ein überraschendes, spannendes, prickelndes Wochenende außerhalb der eigenen Wohnung selbst für Alstadener zum Beispiel aus der Charlottenstraße. Besonders in HEIKE, dem schuckeligen Appartement. Soll es alles schon gegeben haben. Ehepaare, die der Liebe eine zweite Chance geben wollen: "Komm Schatz, wir müssen einfach ma' raus aus unsere Bude; lass'es uns mit'te Liebe noch'ma bei die Erica versuch'n, vielleich' klapp'et danach dann auch widder mit'te Bratkaatoffelz zu Haus?!" 
Apropo Haus. Haustiere sind ausgeschlossen: "Unsere Betten: Sind ausgestattet mit hochwertigen Lattenrahmen und verstellbarem Kopfteil, Schaumstoffmatratzen Härtegrad 3, bedeckt mit gestepptem Baumwollunterbett darüber ein Baumwollmatratzenschoner. Beide Teile werden regelmäßig gewaschen, darum gibt es in unseren Betten auch kein Milbenproblem."
Der Internetauftritt von "Erica" sollte auf Flash verzichten; dann erreicht man auch die iPhone und iPad Verwender!!

- "Tach Gerda! Wat is' mit den Heinz un' der Kalle?"
- "Der Heinz happ'ich mit sein AOK-Schopper zu'n Arz' geschob'n. Der hat'n schlecht'n Blutdruck von kein Assbach die letz'en Tage. Un' Kalle hatt'n Dünnflitsch von zuviel Muschels mit Flachmann's Korn dazu, un' wird von sein Ulla ruppich un' mit viel Pallava un' so'n gaanz bitterren Tee  auf Gaa'tenzwerchgöße zurech'geflech'!"
- "Un'? ... sin' die zwei Morgen widder auf'n Damm?"
- "Weiß'ich nich'!! Villeich'?! Wenn Ulla un' ich mit'ti zwei heut noch tüchtich Reha mit Kamilletee un' Haferschleim mach'n!!"

25.10.2014 Das Flottenfahrrad und Heinz hat Angst vor Ebola und Kalle dichtet dagegen

An der "Flotte" am Stubbenbaum


Es gibt ganz, ganz gewiefte Alstadener. Hier ist wohl einer von den Gewieften in der "Flotte" am Stubbenbaum eingekehrt. Damit ihm sein tolles Fahrrad nicht geklaut wird, während er gerade für die Weiterfahrt ein, zwei Schlückchen Energie tankt, hat er sein Fahrrad nicht nur an den Schildermast gekettet - nein!- er hat's zusätzlich auf den Kopf gestellt, damit es niemand als Fahrrad erkennt und ihm zugleich das Hinterrad amputiert. Man kann in die Flotte auch einfach so: Ohne Schiff, ohne Fahrrad und auch ganz ohne Grund ... nur um nette Leute zu treffen, mit ihnen zu reden, mit ihnen zu essen und um mit ihnen zu trinken ... mal weniger ... mal etwas mehr.

- "Kehr Heinz, has'se noch immer nicht die OrgasmussSockens feddich gestrick'?"
- "Nä Kalle, dat Sitz'n hier in'ne Bude auf den klein Soffa macht mich ganz kirre. Ich hap an nix mehr Luss'. Sogaa' dä Assbach schmeck mich nich mehr so richtich. Ich muss einfach ma' widder raus in'ne weite Welt von die Flotte, der Kleine-Natrop, der Alstadener Hof, der Filmriss unn'e Flaßhof!"
- "Abba dein Gerda hat doch gesach', wennze mit Strick'n feddich biss, krisse Dein Schopper zurück un' darfs widder raus. Nu tu'ma entlich, Heinz!"
- "Abba et gelink'mich nix ... un' getz auch noch Ebbulla bei uns. Hasse in Fern geseh'n, Kalle? Da hat'uns so'n Schwatt'n Ebbulla hier in unser Stadt gemach'. Nä, Kalle, ich hat in den Pütt nich' soviel Angs' vor dat Schlagwetter wie getz hier auf meine alt'n Tage vor dat Ebbulla!"
- "Hömma Heinz, dat is' doch vorbei. Dat wa' doch der falsche Alarm von den Alarm. Der Schwatte hat nur der Dünnflitsch gehapp'."
- "Woher weiße dat Kalle?"
- "Von der Werner auß'e Daimler ... weiß'e der fliegende Pläboi, dä King von die 1 Euro-Lädens!"
- "Kannt' der Werner denn der Schwatten?"
- "Bestimmp! Der Werner kennt'se alle, un' der Werner weiß allet. Wennze dä Werner wat fragen tu's, dann weiß der dat schon, bevor'se der frachs'! Weiß'e dä sacht doch in'ne Kneipe auch immer dä schöne Spruch: Is wat Dünnflitsch in dein Mag'n, is' Dich mau an solche Tag'n"
- "Is dat auch'n Dichter? Wie Du, Kalle?"
- "Ja Heinz, dat is der ... noch besser als wie ich. Hömma, ich muss da ma' unbedink widder Ein'n rauslass'n. Ich hap da'n neuet Gedich' auf dat Ebbulla!"
- "Lass'et raus, Kalle. Lass'et einfach raus!!"
- "Dann hömma zu, Heinz:

Bis'se ma in Affrika,
pass Dich auf mit Ebbulla!
Bis'se an Himmalaja,
krisse ganz leich' Schneebbulla.
Bis'se dann bei Edeka,
sieh'se meine Olle da bei Kauf'n von Kotzmetika.

- "Dat is' aa'sch tiefgründich, Kalle. Wirklich Kalle!! Ich bin so ergriff'n, dat ich sofort 'n Schluck aus Dein Flachmann brauchen tu."
- "Hier has'se, Heinz, un' nimm' tüchtich!."
- "Prossata Kalle, auf Ebbulla un' alle!"





24.10.2014 Kioske in Alstaden und Heinz und Kalle kaufen an der Bude natürlich kein Sinalco


Vier dieser Gattung habe ich hier einmal im Foto festgehalten. Vier Kioske! Vier von den vielen hier in Alstaden & drumherum. Entlehnt wurde diese Bezeichnung 'Kiosk' aus dem Französischen = kiosque (kleiner Gartenpavillon). Und die, also die Franzosen, hatten die Bezeichnung für ihre kleinen Pavillons aus dem Türkischen. Dort hieß er 'kösk' (mit so einem seltsamen "s" mit 'nem Bögelchen drunter geschrieben). Vielleicht war ja dieser "kösk" schon der Vorbote der türkischen Einwanderer als Arbeitskräfte hier in Deutschland und speziell in Alstaden. Diese halfen uns in den frühen 60er bis in die 70er Jahre unser Wirtschaftwunder zu festigen. Ludwig Erhard hatte die Türken geholt, um das Lohniveau zu senken und Helmut Schmidt sollte 2009 äußern, dass es ihm lieber gewesen wäre, man hätte darauf verzichtet, um bei den deutschen Arbeitnehmern die Löhne ansteigen zu lassen. Na ja, alles Schnee von gestern. Die türkischen Mitbürger sind geblieben und der Ausdruck Kiosk ist es auch, obgleich wir früher eigentlich immer gesagt habe: Ich geh'ma' e'mzu die Bude mir 'ne Pulle Sinalco hol'n." Also für uns Kinder war's die BUDE an'ne Ecke. Zum Biertrinken waren wir noch zu jung, damals, mit 10 oder 12. Aber die Kumpels, die gingen an'ne Bude ihr Pülleken Bier trinken. Im Stehen - genau so, wie damals als Mann auch gepinkelt wurde. Sinalco wird heute ganz hier in der Nähe (in Duisburg) von der Fa. Hövelmann vertrieben. Und woher kommt der Name Sinalco? Der Alstadener als bekennender Lateiner weiß das natürlich: Aus dem Lateinischen von 'sine alcohole' übersetzt heißt das: Ohne Alkohol.

- "Nä Kalle, Sinalco wa' nie wat für mich! Selps' als Ulligen hap'ich dat nich gemoch'!"
- "Als ich au'm Pütt in'ne Lehre wa', ha'm'wir auch schon immer unser Bier gesoff'n. Da sim'mer regelmäßich nach'e Schicht an'ne Bude für'n Export vorbei. Weiß'e dat noch, Heinz?"
- "Klaa' weiß'ich dat noch, Kalle. Abba hömma hasse auch scho'ma den fiesen Pissbudenlui geseh'n, der uns immer die Blümkes vo'ne Beete  aus'n Voargaate'n klaut?"
- "Ja, grad letzens. Dä hatte bei Dich geklaut und woll'ze bei mich an'ne Türe verkauf'n."
- "Un' hasse gekauf'?"
- "Nä bis'se beklopp'!! Ulla is' anne Tür, hat ihn die Blumens auß'e Hant geriss'n un' um'me Ohr gehau'n. Dat hät'se ma sehn soll'n!"
- "Un' wat hadd'er gemacht?"
- "Ja nix Heinz, Du kennz doch mein Ulla. Wenn dat sich so richtich vor ein' aufflanz, dann such'se abba besser dat Weite odda noch weiter odda so."
- "Is' der denn einfach so abgezog'n, dä dämliche Paselack?!"
- "Irnxwat von "Köarpavaletzung" hat'er noch geschrie'n. Abba dat Ulla hat der angekeiff: 'Wat soll'ich bei Sie wandelnde Schnapsleiche noch verletz'n. Dat wa' höchsenz Sachbeschädigung von in'nen Sack abgefüllt'n ollen, billigen Fusel'"
- "Kalle, hol mich'ma schnell'n Flachmann Korn von'ne Bude, bevor mein Gerda auß'e Waschküche widder raufkommp."
- "Abba imma Heinz ... abba imma un' sofortemang!!"

23.10.2014 Trinken und Sparen in Alstaden und Heinz erklärt Kalle, wie er das macht


Wenn das ginge. Trinken und zugleich sparen. Na ja mit Wasser trinken mag das in gewisser Weise gehen. Doch hier sind - wie unschwer auf dem Foto zu sehen - Alkoholika gemeint. Und da sagt einem schon der gesunde Menschenverstand, dass in dieser (Mes)Alliance Sparen & Trinken nicht so recht zusammen passen. Doch es ist immer wieder festzustellen, dass die Werbung den Beworbenen - also uns - zumehmend für dumm und unkritisch hält. Wie sonst sollte man es deuten, dass uns derart dumme, plakative Sprüche aller Orten begleiten. 'Kaufen Sie bei uns und sparen Sie zugleich.' Ein Widersinn. Doch einen Alstadener, der dies offensichtlich noch nicht begriffen hat, sehe ich fast täglich durch unser Stadtviertel - na ja, eher torkeln als laufen oder gehen. Dieser Mensch, versucht es täglich auf's Neue mit dem Trinken und dem gleichzeitigen Sparen. Wohlgemerkt, dem Alkoholtrinken und Sparen. Er ist sozusagen ein Spiegel-Sparer, der sich bis zum Mittag meist so in die Bewusstseinstrübung gespart hat, dass er in den Sommermonaten aus unseren schönen, gepflegten Alstadener Vorgärten, die Blumen herausreißt und sie dann an der nächsten Türe für kleines Geld anbietet. Natürlich nur, um im Sinne der oben gezeigten Werbung weiter Trinken und Sparen zu können. In anderen Stadtvierteln mag es Kampftrinker oder jugendliche Komasäufer geben. Bei uns hier in Alstaden gibt es jedoch den äußerst intelligenten Spartrinker. Vielleicht sogar von der Stadtsparkasse (mit Getränken?) gefördert?!??

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Na, wie geht?"
- "Muss Kalle, muss!"
- "Selps'?"
- "Muss auch!"
- "Sach'ma' Heinz, wennze trinks', hasse da auch scho'ma' so richtich gespart?"
- "Klaa'!"
- "Wie, wat spar'se denn da?"
- "Wörters!"
- "Wörters? Wieso Wörters? Versteh'ch nich!"
- "Hömma Kalle, wenn ich so richtich ein in'ne Birne hap, kann'ich nich' mehr sprech'n. Da spaa'ich mich 'ne Menge Wörters."
- "Abba da has'se doch ga nix von?!"
- "Stimmp'! Denn dess'o mehr Wörters ich spaa' de'sso mehr Wörters keiff' mich mein Gerda an'ne Backe. Abba wenn ich dann weiter trink'n tu, dann hör'ch die Wörters von'ne Gerda nich' mehr. Dat heiß' ich spaa' dann zweima'. Einma bei'n Sprech'n un' ei'ma' bei'n Hör'n."
- "Nä, dat mein' ich nich' Heinz. Ich mein' op'se bei'n Trink'n Geld spaa's?"
- "Ja, tu'ich!"
- "Wie dat?"
- "Dä Arz' hat letzens für mich gesach: 'Herr Koslowski sparen Sie am Trinken!'"
- "Un'?"
- "Kumma Kalle, wenn'ich mich getz'n Assbach einschütt', dann leg'ich immer 'n Euro in die Büx' da auf'n Kautschtisch."
- "Ah, getz vasteh' ich Heinz ... un' dann brings'e dat auf Spaakasse?"
- "Kehr, nä Kalle bis'se beklop'! Mit'ti Büx roll'ich mit mein AOK-Schopper in Flockenfeld an'ni kleine, schnuckelije Bude un' hol'mich'n neuen Assbach."
- "Dann spaa'se doch abba nix, Heinz!"
- "Doch irnxwie schon, un' ich mach genau wat dä Dokter Müller für mich gesach' hat. Ich spaa' wenn'ich am Trinken bin!"

15.10.2014 Mersiowksy der Fleischer von Alstaden und Heinz liebt drei Menschen gleichzeitig

Stubbenbaum 29
Das Angebot der Woche. Oben zu lesen. Beim Fleischer Mersiowsky. Zu angemessenen Preisen, Krakauer im Pack, Grillwurst im Pack und Pökelbraten - nein, nicht im Pack - aber in Kilogramm zu 7,80€. Es kann also wieder zugelangt werden werden und das in bewerter Qualität schon seit 1914. Meine Güte wie die Zeit vergeht. Der Tisch ist ja - wie man sieht - schon gedeckt und mit allerlei Herbstuntensilien geschmückt. 
Der Metzger Altenburger hat uns ja nun leider verlassen (müssen). Hier wurde schon drüber geschrieben. Drum Alstadener unterstützt den traditionellen stadtviertel-gebundenen Einzelhandel, der noch in Familienhand ist .... geht zum Fleischer, kauft gut und günstig ein ... und lasst es Euch lecker schmecken.

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Wie weit bis'se denn mit'n Stricken?!
- "Eine Socke happ'ich schon, Kalle."
- "Zeich ma'."
- "Kuck, hier!"
- "Na ja Heinz, sieht irnxwie aus wie'n ollen, löch'rigen Putzlappen von Dein Gerda."
- " Kehr, is' ja auch noch nich feddich!"
- "Warum has'se nich' einfach 'n paa Sockens bei'n KIK aus'n Angebot geholt?"
- "Weil dat Wichtige für'e sexe'elle Wirkung is', dat die Sockens von'ne Hant un' mit Liebe gemach' sin'! Vasteh'se dat denn nich'?, du ollen Schiffschaukelbremser?!! Schließlich geht'et doch um der Oahrgassmuss bei die Schnallens!"
- "Ich vasteh' Heinz, dat mit'ti Liebe is' wichtich. Da steht auch heut widder so'ne Frage in'ne BILD. Ich kuck' da getz auf die blöd'n Frag'n in'ne Blödmannszeitung auch immer drauf ... wie Du!"
- "Un' wat steht da, Kalle?" 
- "Da steht: Kann man zwei Menschen gleichzeitig lieben?"
- "Klaa kamma dat, Kalle."
- "Has'se dat schom'ma, Heinz?!"
- "Mach' ich imma, Kalle!!"
- "Un wie geht? Erklär'mich'ma'!"
- "Dat geht so: Nach zwei Assbach bin'ich in mich verliep, nach vier Assbach fühl ich mich von mich erregt un' suche bei mich nach'e Abwechslung zu noch mehr Assbach. Da liep'ich mich also schomma 'n bisken fester. Un' nach neun Assbach fühl'ich mich bei mich so richtich von mich geboargen un' in Sicherheit, un' happ heffigste Liebe in mich un' für mich. Sieh'ße, geht doch!"
- "Abba Heinz, hömma dat sin' ja bei Deine Assbach-Liebe schon drei, die sich gleichzeitich lieb'n tun?"
- "Kehr Kalle, daran kannze seh'n, et geht auch mehr als wie nur zwei!! Gedenfalls bei mich!"

14.10.2014 Herbstsensation in Alstaden und Heinz strickt Socken für den Orgasmus der Frauen



Die Sensation. Hier sehen Sie zum ersten - und vielleicht auch - zum einzigen und letzten Mal das berühmte, geheimnisvolle, dunkle, heidnische aber auch verkehrstechnische Alstadener Herbstkreuz direkt im Regenschatten des Hauses  Carl Sonnenschein. Also schauen Sie genau hin. Prägen Sie es sich ein. Berichten Sie Ihren Alstadener Mitbürgern davon. Nehmen Sie es auf in das nervöse, pulsierende Gewebe Ihres herbsttraurigen Alstadener Herzens. Denn in dieser Form und Ausgestaltung wird es nie mehr zu sehen sein.

-"Na, Heinz, wat machen die Katoffels, respecktiewe: wat macht ei'ntlich Sieglinde. Is denn allet papaletti un' popolotti? Hasse der Sack entlich leer?"
- "Un wie ich der Sack leer happ, Kalle. Un' der Kaffee happ'ich auf!"
- "Wat'iss los, Heinz ?"
- "Kehr, mach Du'ma ach' Stund'n lank de Siechlinde nackich, dann sehnz'e Dich auch nur noch nach Pellkatoffels mit' fett'n Herink."
- "Hömma Heinz, wat has'se denn da für lange Nadelns neben Dich lieg'n?"
- "Dat sin' die Stricknadelns von die Gerda!"
- "Willze getz etwa Strick'n lern'?"
- "Genau Kalle, Du hass'dä Nagel ma' widder mitt'n auf'e Birne getroff'n!"
- "Iss'... nich' ... Dein ... Erntz, ey ... Strick'n DU? ... Warum??"
- "Die von'ne BILD stell'n doch immer die blöde Fragens, die'se dann selps beantworten tun."
- "Ja un'?"
- "Ja un'?"
- "Da happ ich zu mein Gerda gesach', gibb' mich ma' von Deine Wolle un' paa Nadelns, mein Moisken, ich will dat Strick'n lern'."
- "Ja un'?"
- "Da wa dat Gerda gaanz gerührt, hat mich dat Zeugs gege'm, hat mich dat mitti die Maschens aufnehm'n un' zwei fall'n lass'n richtich gezeig, un zu mich gesach': Entlich wirß'e vanünftich, Heinz; strick'n is' besser als Saufen un' Sauerei'n mach'n."
- "Un' getz?"
- "Getz strick'ich, Kalle. 
- "Wat stricks'e denn?"
- "Warme Sockens für der Orgassmuss."
- "Un Heinz, hasse schon ein'n von den Stricken bekomm'?"
- "Kehr Kalle, die warmen Sockens un' die warme Füße, dat is' doch für die Frauns ihr'n Orgasmus."
- " Stricks'e die etwa für Dein Gerda, Heinz?"
- "Villeich' ... Villeich'; ... ma' sehn. Gerda alz mein ers'et Versuchskaninch'n! Ich hap' mir vor'enommen getz immer'ne Frage von die BILD zu prüf'n. Abba getz' happ ich kein Zeit mehr, Kalle, getz muss ich an strick'n anfang'n."
- "Un kein Assbach geg'n Zitterhände, Heinz?"
- "Ers'ma nich! Mit den Tatterich kann'ich de Masch'n besser fall'n lass'n"
- "Dann bin ich getz zu mein Ulla un' komm' Morgn ma widder vorbei mit mein Flachmann für zum Zukuck'n."
- "Mach' dat, Kalle."
- "Bin gespann' Heinz, wie dat weiter geh'n tut?! Bis Morg'n dann. Hömma Heinz, wenn dat klapp' mitti Sockens, die warme Füße un' den Orgassmuss an'ne Ischen, kannze dann auch welche für mein Ulla strick'n?"
- "Schon mööchlich, Kalle .... schon sehr jut mööchlich ... Kalle ... abba nur für zwei Pullen Assbach ...., Kalle!!"

13.10.2014 Hübsche Frau in Alstadener Fenster und Heinz muss Sieglinde nackig machen

Zwischen Flügelstraße und Kiwittenberg

Viele, die um ihr Eigentum fürchten, stellen zur Abschreckung von Einbrechern ein Schild ins Fenster ihres Hauses oder an den Gartenzaun mit der Aufschrift: Hier wache ich! Auch wenn - wie schon oft gesehen - kein Hund oder ein anderes böse dräuendes Tier auf diesem Hinweisschild abgebildet ist, weiß der potentielle Täter doch instinktiv, dass er besser daran tut, sich an diesem hinweisgeschützten Eigentum nicht zu vergreifen. Hier allerdings hat - auf dem Foto ist es zu sehen - ein besonders kluger Alstadener eine besonders hübsche Frau ins Fenster gestellt, um .... ?!?? .... nein, nicht um abzuschrecken, sondern vielleicht einzuladen. Und zwar mit den Worten: "He, hallo Fremder, Du bist mir nicht einerlei, drum sei so frei und komm vorbei, ich mach mich für Dich ... ? ...?" 

- "Tach Kalle."
- "Tach Heinz."
- "Wie geht?"
- "Muss. Un' selps."
- "Muss auch."
- "Du sitz ja auf den klein'n Soffa, un' gaa nich in den Schopper, Heinz. Wat is' los?"
- "Kehr Kalle, du hass doch selps gehört, wat Gerda gestern gesach' hat, bevor wir in'ne Flaßhof sin!?"
- "Die hat der Schopper wiarklich in der Schuppn? Verdorrich!!"
- "Sieh'ße doch Kalle. Un' zwei Pullen von den  schönsten Assbach hat'se in Bottich gekipp'!"
- "Dat is' ja unmensch'nwürdich, Heinz. Dat is' ja die Unterdrückung von den Mann als ein Mensch, wennze mich frach's?! Da kannze mit vor den Verfassungsgerich' gehn."
- "Meinze etwa Kalle, die geb'n mir dann mein Schopper un der Assbach zurück."
- "Nä, Heinz dat nich', abba da krisse dann  entlich Rech' alz unterdrückt'n Mann."
- "Zwei Assbach wärn mir abba lieba!"
- "Hömma Heinz, hasse die tolle Keule da oben in den Fenster gesehn?"
- "Kehr hör'mich bloß auf mit Frauens. Von die rätselhafte Weiblichkeit bin ich getz ers'ma geheilt."
- "Wennze nie nich' mehr an Lutsch'n denken tu's wat mach'se dann der ganze Tach?"
- "Dat Kalle, is übberhaup dat Schäärfste. So'n Spagmat hat die Gerda, alz die bei'en Mersiowski Fleisch hol'n wa', von die Scheintot'n in den Altenheim erzählt."
- "Ja un'?!?"
- "Die Scheintot'n krieg'n da immer 'ne Kartoffel zu'n Schälen in'ne Hant, sacht der Spasti zu mein Gerda."
- "Ja un'!?!?"
- "Darüber würden die ollen Alzeimers sich dann freun tun."
- "Ja un'?!?"
- "Weil die dann ebendt in ihr ödet Le'm an diese Katoffels noch zu wat nutze sin'! Un' da le'm die widder auf, un' wer'n jung wie'ne Frühkatoffel. Abba angeplich ohne Assbach."
- "Ja un'?!?"
- "Kehr Kalle, getz kuck doch'ma' neben dat kleine Soffa wo ich sitze. Wat liech' denn da?"
- "En Sack Katoffels!"
- "Un' wat happ ich hier in meine Hand?"
- "'En Pittermänneken."
- "Fällt bei dich getz entlich dä Grosch'n?"
- "Kehr Heinz, sach bloß Du muss der ganze Sack Katoffels schäln?"
- "Genau! So is'set. Sonz krich ich mein Schopper nich widder; un' Assbach schon ga'nich', sacht Gerda!"
- "Kehr Heinz, dat is'ja Folter schlimma wie bei de ISIS-Paselacken!!"
- "Dat kannze abba laut saren! Gerda hat abba gesach', dat die Katoffels Sieglinde is'. Ich hätt' so bei den Nackich-Schäl'n von die Sieglinde auch 'n bisken Freude wie die Alzeimers in den Altenheim."