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28.01.2015 Oberhausen geht Lampe Dusa und bringt doch kein Licht ins Dunkel

absolut blendfrei
(Bild & Text HG. Everhartz)


Auch bei diesem Eklat ist die OGM-GmbH wieder beteiligt. Den beständigen Fehlern dieser Stadttochter ist einfach nicht zu entkommen. Ich hatte es beim letzten Mal in dem Dialog der Geister schon anklingen lassen ... es geht um Flämmchen ... genauer gesagt ... um das StraßenLaternenLicht auf der Brombergerstraße in Sterkrade ... noch genauer gesagt ... um die dort von den Mitarbeitern der OGM eingesetzten LEDs.

Eigentlich ist die Umrüstung auf dem Hintergrund der EU-Richtlinien gar nicht so verwerflich. Das besonders Dumme daran ist nur, dass die OGM sich wieder einmal nicht genügend darüber informiert hat, wie das Ganze technisch nun sinnvoll zu bewerkstelligen ist.

Es gilt eben nicht nur mal eben ganz, einfach die alte Beleuchtung gegen die modernere LED-Beleuchtung auszutauschen. Sondern es hätten zugleich die Laternen selbst angepasst werden müssen. Und zwar so, dass einmal der enge Lichtkegel der LEDs nicht zu den enormen Schattenlöchern führt. Und zum anderen die Höhe und Ausrichtung der Laternen in Verbindung mit den LEDs nicht zur Blendung und damit Gefährdung der Autofahrer führt. 

Na ja: Dumm gelaufen - wie meist bei der OGM - könnte man sagen und es dabei bewenden lassen. 

Doch der OBERHAUSENER denkt weiter. Er denkt: 

- An die Kosten, die das Umrüsten verursacht
- An die Kosten, die das vielleicht notwendige erneute Umrüsten verursacht.
- An die Gefährdung der Autofahrer
- An die Beeinträchtigung der Fußgänger, die im Dunkeln die Brombergerstraße nutzen müssen.

Und er bemerkt mit Verdruss, dass er wieder einmal nicht an den Entscheidungen der Stadtverwaltung beteiligt wurde. Lässt der Oberhausener sich das gefallen? Vielleicht jetzt noch - aber nicht mehr lange!! Spätestens bei der OB-Wahl schlägt er fürchterlich zurück!!


- Kehr, die soll’n sich ma’ nicht so aufreg’n. Dat seh'n die Leute doch allet völlich falsch.
- Wat seh'n die falsch.
- Dat mit den Licht und die Schattens dazwischen.
- Un’ wieso?
- Hömma, dat is dat alte DuPa-Spiel, dat wir früher als Kinder immer gespielt ha'm.
- Ach, Du meinz dat mit ein Bein auf'n Boardstein, un' mit den anderen Bein auf'e Straße?!
- Genau, da ha'm'wer doch immer "DuPa … DuPa" bei gerufen, wenn'wer so hoch un' runner gewackelt sin'.
- Ja, getz weiß'ich widder.
- Sisse, un' datt hat der pfiffige GemüseSchmidt vonne OGM extra für'e erwachsene Bürgers getz mit mit den Licht nachgemacht gemacht, damit die Spässken hab’n: "... DuPa ...DuPa ...DuPa...DuPa ... LichtSchatten .... LichtSchatten ....LichtSchatten …." 
- Manno ... datt' iss' ja gene-i-al!!
- Un' datt Schönze iss' ... der gleiche Rüttmuss hat der auch bei seine Olle!! Annere Sache, abber gleiche Idee!

26.01.2015 Oberhausen und die transparenten RatsSitze und schon sind die Geister wieder da

Stadt-Rats-Los-Sitze im Kaisergarten
(Text & Bild HG. Everhartz)



Da sitzen sie. 

Die Drei. 
Die im Wesentlichen die Geschiicke unserer Stadt lenken. Unserer Stadt OBERHAUSEN.

Das ist der Kämmerer
Das der Oberbürgermeister / Stadtdirektor
Das sind Hartmut Schmidt und Geschäftsführer-Konsorten der 50 bis 100prozentigen Stadttöchter (OGM; WBO; VZO; EVO; STOAG)

Ach?! Ihr seht sie nicht?? Könnt ihr auch nicht, denn sie sind vollkommen transparent und - wie sich über die letzten 2 Jahrzehnte herausstellte - beliebig austauschbar, ohne dass für uns Bürger sich eine Änderung der städtischen Geschicke zum Positiven abzeichnet.

WIR, liebe Oberhausener, WIR sind nicht austauschbar. 
WIR sind die feste und beständige Größe dieser Stadt und .... 
WIR wollen als dieses Fundament OBERHAUSENS auch - gemessen an der Bedeutung, die uns in dieser Stadt zukommt - entsprechend fair und mit Respekt behandelt werden
Und zu einer solchen Bürgerbehandlung gehören:

Transparenz - sinnvolle politische Führung - Bürgerbeteiligung.


- Hasse schon von der neue Auftrag gehört?
- Nä warum ... wat iss?
- Wir soll'n von der Alstadener Friedhof wech!
- Wat ... bisse beklopp? - Für immer? Verlecht mitti ganze Urnens?
- Kehr , der FAUST spricht von ein' Außeneinsatz.
- Un' dann kein nächtlich'n Tanz mehr mitti Flämmskes von den Landwehr?
- Sieht so aus!
- Du, wenn dat so iss, dann geh'ich sofort auf Spaa'flamme!
- Ich happ schon umgestellt. Sieh'ße bin nur noch blassblau an der Motteck!
- Kehr, mach der Motteck wech .. ich bin doch kein HeiTeiTei-Dulli! Abber sach'ma' wo soll der Außendienz denn sein?
- Inne Polletick!!
- Wie dat?
- Ich soll in der Salatas sein Kopp, un' du sollz in der Schmidt vonne OGM sein Kopp.
- Bei der Schmidt in der Kopp geh'ich nich. Dat iss geisterslebensgefährlich! Da werd ich schon nach ein Tach Invellide.
- Wieso datt denn nu schon widder?
- Kehr, wegen die Händi-Strahlung, der hat doch nur noch Händies in sein behumst'n Kopp.
- Ich dacht' dä hätt Gemüse in sein Kopp?!
- Nää, Gemüse hat der nur an'ne Blumenkohl-Ohrens.
- Abber immer noch besser als wie ich mit den Salatas und die ganze Zahlens. Abber der hat auch irnxwie wat anne Ohrens?!
- Watt'denn?
- Der FAUST hat'mich gesacht, datt ich in den sein Facebook-Poofiel kuck'n soll, für mich zum Informatieren. Un' da happ'ich bei den Salatas so'n Film übber Ohrns gesehn.
- Ach, du meinz der Scheiß mitti Ohrestie? ... Nä, dat'is kein Krankheit, dat iss eine sogenannte Draghödie. Da rechnet der Salastas mitti die Zahlens von den Draghi. Un in den Kopp von den Draghi iss off' die Geist-Flamme von den WeltReichMeister Göring.
- Manno, watt Du allet weiß! Weiße auch wie ich dat Flämmsken von den Liricher Friedhof rumkrich.
- Klaa, weiß ich dat! Geh'se mit Deine zarte Flammenhant ma untere rosane Flammensschleppe ... ... dann glüht der ihr Lustwürmch'n wie die neue Elle-D-Lämpsken in Bromberchstraße in Steerkrade: Glühschaa'f un' auf'n Punk' gebündelt! Da krisse Spass in'ne Backen!!


24.12.2014 Heiliger Brauch in Alstaden und bei Regen kriegt der Geist scho'ma den Blues

Freundschaftsring am Haken in Alstadener Straße


Alter Brauch. Den kannte ich nicht. Jedenfalls nicht so. Aber er wird wohl auch nur im tiefsten, alten Alstaden praktiziert. 
Wie auf dem Foto zu sehen ist, hängen die Alstadener am Heiligen Abend gerne ihre Freundschaftsringe raus. Mit Vorliebe an kleine natürliche, putzige Haken, die der possierliche Alstadener oder die possierliche Alstadenerin an Dachrinne, Traufen und putzigen Regenabläufen aller Art an den Häusern in den dämmerigen schon heftig weihnachtlich eingestimmten Alstadener Straßen vorfindet. Wirklich sehr putzig!
Er bzw. Sie möchte wohl damit an diesem heiligen Tage, der eigentlich immer nur ein Abend ist, zum Ausdruck bringen, dass es ihm/ihr um Freundschaft geht. 
Einmal um die, die er selbst entgegengebracht bekommen möchte, zum anderen selbstverständlich auch um die Freundschaft, die er anderen entgegen bringen mag.
Ganz verwegene Alstadener & Alstadenerinnen hoffen sogar auf innigste Liebe. 

Auf DIE Liebe. 

Auf die EINE, die IHM begegnen möge. Oder: 

Auf den ANDEREN, der IHR begegnen möge. 

Und betrüge die Zeit des Austragens (nein nicht die des lokalen Wochen-Anzeigers) zwölf Monate statt der üblichen neun, so lägen im nächsten Jahr am 24.12.2015 sehr viele Christkinder in den modernen Krippen unserer Alstadener Bürger. 

Der HEILIGE ABEND das FEST DER LIEBE!! Mit dem Ergebnis schon Ende September!


- Hömma, is nass! Rechnet!!
- Bin ja nich' taub, dat seh ich.
- Scheiße ausgerechnet getz, wo wir der Komet mach'n müssen.
- Kehr, ich weiß, datt is’ beklopp'! Un' ma' muss da immer mitti GeistGasFlasche so kräftich pump'n, datt die Flamme nich' ausgeht. Abber watt willze mach'n. Iss an Heilich Abend numma unsern Job!!
- Warum müss'n wir unbedink in Alstaden inne Urne sein? Un' nich' bei die Bethelmanns un' bei die Jerusalämmers?!
- Schicksal. Kehr, der eine stirb da, der andere da.
- Wo? - ?! -? Wo .... Is schon widder ein abgekratz'? Ich seh kein'.
- Nä, Mann, ich mein datt doch ganz allgemein. Wie'ma so sacht: Geh'se nich hier, dann geh'se da! Zieh entlich Dein heilich Geistmützken an un' app dafür!
- Kehr, ich würd viel liebers heut der Esel in'ne Hütte mach'n. In Trock'nen!
- Der Esel bisse, un' der Esel mach'se immer, jeden verdammpen Tach mach'se der Esel. Abber heut mach'se der Komet’nschweif! Kappiert?!!
- Mit villeich’ .... -?-!-?? ... mit klein bisken hoch hinten?!?
- Nä, nich' mit bisken hoch hint'n einfach ganz nomal mach'se der!
- Daa'f ich an den heiligen Tach denn übberhaup kein Spass ha'm?
- Doch daa'fs'e. .... Nach'e Aufführung daa'fs'e in den neuen Dreh-Aschenbecher in den Alstadener Kollebarium so lank Karussell fahren, bisse so beGeistert biss, datt'e de Engels sing'n hörs'!
- Kehr, hömmich bloß mitti Engels auf, datt sin' doch allet GeisterTransen. Da nehm' ich mich liebers so'n klein hibbelich Glühwürmchen.
- Komm, quatsch nich'! ... Getz app in der dunkle, nasse Himmel!
- Kumma äh, kumma schnell ... hier an mein Flamme … ich krich der Geister-Blues!
- Mach bloß datt Deine Flamme widder gelb wird. An Heilich Abend gibbet kein blau'n Komet!!

18.11.2014 Abrisswunder in Alstaden und wieder der matschige Martinszug und Heinz als Glühwürmchen





Es gibt nicht nur ein Wunder von Bern. NEIN!! Es gibt auch ein Wunder von Alstaden. Und dieses Wunder findet zugleich in Alstaden statt. Am 16.09.2014 hatte ich noch einmal auf diesen Schandfleck aufmerksam gemacht (obgleich man das ja eigentlich nicht musste, denn er war durch den Artikel in der WAZ vom 28.06.2014 unter dem Titel "Bruchbude verschandelt Bebelstraße" bereits hinlänglich bekannt) ... aber, so dachte ich damals, schreib ruhig noch einmal über dieses vor sich hin verrottende Gebäude, denn schaden kann das Schreiben nicht ... vielleicht sogar eher helfen. 
Frau Vier vom Bürgerring hatte ja schon leidlich weidlich während der letzten Jahre ihrer aktiven Amtszeit immer einmal wieder darauf aufmerksam gemacht, dass endlich etwas geschehen müsse. Und nun geschieht es!! Wie oben auf den Bildern zu sehen, wird die Bruchbude endlich abgerissen. Man kann es kaum glauben und deswegen bin ich schnell an Ort und Stelle, um den Abbruch der Rissbude - Quatsch!, umgekehrt muss es natürlich lauten -, ...., um den Abriss der Bruchbude für dieses Blog und uns Alstadener im Allgemeinen zu dokumentieren. Was an die Stelle der Bruchbude treten soll, erschließt sich mir noch nicht. Doch ich werde versuchen, es für die Alstadener, die Leser dieses Blogs und damit nicht zuletzt natürlich auch für mich zu recherchieren. Oder weiß es jemand von Ihnen bereits? Wenn ja, dann schreiben Sie es entweder auf der OberhausenFanSeite bei Facebook oder per Mail an mich.

Auf ein Wort

Aufstellung des Martinszuges im Ruhrpark

Nun noch ein paar Worte in eigener Sache. Der kurze Bericht über den "Matschmartinszug" hat wohl, wie mir zu Ohren kam, einige kleine Wellen geschlagen. Ich betone an dieser Stelle noch einmal, dass es mir nicht darum zu tun war, die doch sehr engagierten Mitarbeiterinnen der städtischen KITA in Alstaden zu desavouieren. Dies habe ich auch in einem persönlichen, sehr angenehmen & respektvollen Gespräch mit der Leiterin der KITA, Frau Feldmann, noch einmal nachdrücklich & unmissverständlich betont. Ich möchte Frau Feldman an dieser Stelle danken, dass Sie mir Gelegenheit gab, mich zu meiner Veröffentlichung auf dem Blog "alstaden & drumherum" zu äußern. In diesem Gespräch habe ich zudem erfahren, dass das städtische Budget der KITA und die political correctness eine andere Ausgestaltung des Martinzuges nicht zuließen (z.B. begleitende Blaskapelle, berittener Sankt Martin). 
Ich meinerseits habe lediglich das niedergeschrieben, was ich an diesem - durch das Wetter nicht gerade begünstigten - Martinsabend erlebt habe. Und ich habe dies den Martinszügen gegenübergestellt, wie ich sie noch aus meiner eigenen Kindheit kenne und wie sie hier im Stadtviertel Alstaden zur Martinszeit von anderen Einrichtungen auch praktiziert werden. Insofern ist und war dieses kleine Stückchen Text nicht mehr als ein ganz persönlicher Erlebnisbericht. 
Ich habe mich auch nicht, wie wiederholt behauptet und auf einem Aushang in der KITA dargestellt wurde und auch immer noch zu lesen ist, anonym geäußert. Denn innerhalb meines Blogs befindet sich ein Impressum mit allen durch das Presserecht vorgeschriebenen und notwendigen Angaben. 
Was mich allerdings in diesem Zusammenhang doch sehr wundert, ist die - jedenfalls bis gestern  - augenfällige Tatsache, dass die Menschen (wohl Eltern in diesem Falle), die sich angeblich so sehr über den Martinszugbericht echauffierten, es nicht zu Wege brachten/bringen, sich auf der OberhausenFanSeite - zu der dieser BlogPost verlinkt wurde - schriftlich zum Inhalt dieses Posts zu äußern. Oder wenigstens mir über die im Impressum angegebene eMail-Adresse eine ihrer textkritischen Ansichten als Mitteilung zukommen zu lassen.
Wenn''s Ihnen, meine Damen und Herren, an Worten mangeln sollte, so kann ich gerne mit einigen, wenig gebrauchten, fast neuwertigen Wörtchen aushelfen und Ihnen diese zur eigenen Verwendung kurz "vorbeischreiben"; denn hier bei mir liegen noch sehr viele ungenutzt herum. Und für dieses Blog hier werde ich lange nicht alle benötigen.

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Wat sach'se zu datt Ganze mit der Martinszuch?"
- "Dat is' doch allet Killefitt un' intressiert mich  übberhaupppp'nich'. Hömma Kalle, Du weiß doch, dat ich bei den Matsch da in' Ruhrpa'rk immer mit'e Räders steck'n bleib'n tu. Desweg'n bin'ich gleich an' Anfang von der Zuch an'ne Zeltbude geblieb'n, wo'et der leckere Glühwein gap. Un' der, kann'ich Dich sag'n, war richtich töff."
- "Wie bis'se denn nach zu Haus gefahr'n, Heinz?"
- "Hömma Kalle, ich bin ga' nich' gefahr'n, ich bin geflog'n!"
- "Wie dat denn, Heinz?"
- "Gaaanz einfach Kalle: ich bin alz ein beschwippstet Glühwürmch'n geflog'n!! Un' mein Gerda hat mich in'n Voarga'ten eingefang'n un' für zu'n Leuchten in mein Pilzglas gesetz'! Dat wa' der schönze Sank Ma'tin seit ganz lange Zeit!!""