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07.12.2014 Der Alstadener liebt die Jalousie & ist NIE eifersüchtig und Heinz muss darüber nachdenken

Fenster in der Dieselstraße


Was kann der Alstadener mit Eifersucht zu tun haben? Und warum die Eifersucht jetzt gerade im Zusammenhang mit dem Advent und dem bevorstehenden Weihnachtsfest? Ist doch allet so friedlich, ey! 
Der Alstadener selbst und besonders der Alstadener im Allgemeinen ist - wie überhaupt der Oberhausener - natürlich NIE eifersüchtig!! Eben weil er in sich ruht. 

DER MANN UND DIE FRAU IM POTT RUHEN IN SICH SELBST - Punkt - Aus.

Na ja, vielleicht manchmal .... nur'n klein Bisken ... sind'se doch eifersüchtig; vielleicht ma' auf Mülheim oder Lirich. Aber er, der Alstadener Oberhausener, ist nicht auf seine Frau und die nicht auf ihn eifersüchtig.  Nie'nich' ... da kannze für!! ...Dachte ich. 

Und dann fotografierte ich hier in Alstaden zur Vorweihnachtszeit diese vielen schön geschmückten Fenster und musste zu meinem Erstaunen feststellen, dass die Fenster nicht nur mehr oder weniger schön geschmückt waren, nein, es ist auch irgendwo - oben oder unten - immer eine Jalousie zu sehen. 
Entweder war das Fenster halb verhangen und dann darunter so etwas wie Weihnachtsschmuck oder es war so, wie auf dem Foto (oben): dass zwei Sterne zu sehen sind - passt ja zum 2. Advent -, es leicht von oben flöckelt (wie Kachelmann früher gesagt hätte), dann da noch weiße Tannen sind, ein Rentier-Gespann und winkende Schneemänner zu sehn in Pudelmützen. Schneemänner mit Pudelmützen, sowas kann nur den Alstadenern einfallen!?!! Und? - Darunter dann die .... na, was wohl? ...  richtig, die Jalousie! Aber was hat das mit der Eifersucht zu tun??

Das Wort "Jalousie" kommt aus dem Französischen und heißt übersetzt: Eifersucht!. Na, klasse! Da hat'man also die Eifersucht mitten im Fenster hängen?! 
Ja genau, so war das früher auch ... als es noch die Harems gab. Nicht hier im Pütt. Aber im Orient. Da wachte der Hausherr mit Hilfe des Eunuchen über seine Frauen. Und damit diese von anderen Männers (z. B. Alstadenern) nicht gesehen werden konnten (die Frauen natürlich, nicht die Eunuchen), wurden diese Fenstergitter (Stabzugläden hießen die eigentlich) in die Fensteröffnungen gehängt. So konnte dann kein anderer Mann die Frauen sehen und der Hausherr, der zwar immer schon eifersüchtig war, hatte darum eigentlich keinen Grund mehr, eifersüchtig zu sein!!
Und darum hängt der Alstadener sich die Jalousien ins Fenster ... un' dat besonders getz, damit kein anderer sieht, wie schön sein 'Christkind' ist ... denn er hat, zum Leidwesen seiner Liebsten ... mal wieder Reizwäsche gekauft. "Och Mäusken, tu doch ma eben an für zu'n Probier'n?! Kann doch keiner seh'n, sin' doch Jallesien an'ne Fensters!" 

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Sach'ma, war'se scho'ma eifersüchtich?"
- "Worauf Kalle, mein Gerda is' treu ... nur wenn der alten Kaminsfeger von'ne Dingsstraße da, widder hier' bei'e Heizung'wa, dann hat dat Gerda immer so'n schwatt'n Punk auf'e Backe?"
- "Kehr Heinz, dat kommp von der Ruuss an Schoarnstein ... dat hat'mein Ulla auch immer."
- "Hap'ter der gleich'n Schoarnsteinfeger?"
- "Ich glaup'schon?!"
- "Dat mach'mich abba getz doch zu'n denk'n nachdenklich. Gipp mich von dein Flachmann, dann krich'ich dat besser auf'e Reihe!"
- "Hier has'se, abba sei vorsichtich!"
- "Wiesoo?"
- "Wennz'et auf Reihe kriss, könnze villeich eifersüchtich wer'n, Heinz!!"

17.11.2014 Menschen aus und in Alstaden und Kalle hat keine Zeit wegen des Heizungseinbaus




Eigentlich müsste man mal eine (Foto)-Serie machen: Liebe, nette, sympathische Menschen in Alstaden. Doch wenn man damit begönne, könnte man gar nicht mehr aufhören, weil es eben nur liebe, nette, sympathische Menschen in Alstaden gibt. Oben auf den Fotos ist einer dieser Menschen zu sehen. Ich habe ihn "erwischt" auf der Eingangstreppe zur "Flotte" im Flockenfeld. Also flott ein paar flotte Fotos von einem flotten, jungen Mann an der Flotte geschossen und flott ins Netz gestellt. Genau das habe ich ihm, dem jungen Mann versprochen, als er danach fragte, wo er die Fotos, die ich von ihm mache, denn sehen könne. Ich stell sie bei Flickr ins Internet, sagte ich. Er verstand's nicht so recht, weil er Flickr nicht kannte. Darum die Fotos nun in diesem Blog in der Hoffnung, sie mögen ihn erreichen. Hier sehen Sie sie, die Fotos. Endlich! Vielleicht sogar auf  der FacebookFanseite 'Oberhausen'. Und ich wünsche mir und Ihnen, dass es Ihnen weiterhin gut gehen möge. Mindestens so gut, wie an dem Tag an dem ich Sie fotografierte.

- "Tach Kalle."
- "Tach Heinz."
- "Watt'is Kalle, bis'se nervös, odda wat bis'se so hibbelich.!"
- " Kehr Heinz, ich happ'e Handwerkers in mein Häusken. Ich muss zurück zu dat Ulla un' kuck'n dat allet richtich läuf'."
- "Wat krisse denn gemach' in Dein Häusken."
- "Die mach'n mich neue Heizkörpers in den Wohnzimmer. Für Energie un' so. Ulla hat die Fitriene ausgeräump' un' schon von'ne Want abgerück, damit'ti besser an'ne Anschlüsse komm'!"
- "Dann geh schnell un' helf Dein Ulla, abba lass'mich noch'n Schluck aus Dein Flachmann nehm'n, bevor'se gehs'."
- "Hier has'se Heinz, spätzenz Übbermorgn happ'ich widder mehr Zeit un' erzähl Dich der Trick von der Erwin weiter."
- "Mach' schön, Kalle. Bis dann."

16.11.2014 Angebote und Randfiguren in Alstaden und Kalle erzählt die dritte Woche von Erwins Handtuchtrick

Alstadener Straße

Alstadener Straße

Eigentlich ein ganz harmloses Angebot. Das da oben auf dem Foto, auf dem Fensterschild. Das mit den drei Oberhemden und den vier Hosen. Aber was steckt für den gemeinen, oft heftig nachdenkenden Alstadener hinter diesem Angebot? Welche Voraussetzung muss der Alstadener erfüllen, um dieses Angebot annehmen zu können? Natürlich muss er über Kapital verfügen. Und zwar mindestens in Höhe von 15,60 €, wenn er das Angebot insgesamt annehmen möchte. Darüberhinaus muss er im Besitz von mindestens 4 Hosen und 5 Hemden sein. Denn nur dann macht dieses Topangebot Sinn; da er ja ohne eine weitere Hose und ohne ein weiteres Hemd erst gar nicht zur Annahmestelle gehen könnte.
Aber es gibt Menschen hier in Alstaden, die auf dieses Angebot gar nicht eingehen können. Denn sie besitzen nicht nur nicht 4 Hosen und 5 Hemden, sie besitzen nicht einmal 2 Hosen und 2 Hemden. Für solche Menschen gibt es also nicht dieses Topangebot. Für diese Menschen gibt es oft überhaupt keine Angebote. Und wenn es keine (Lebens- & Sozial-)Angebote gibt, so gibt es Sorgen; und wenn es Sorgen gibt, dann gibt es einen meist nicht allzu gesunden und wenig zielführenden Ausweg, wie der Dichter meint: Es ist ein Brauch von Alters her, wer Sorgen hat, hat auch Likör. Aber Likör gibt's leider nicht im Angebot. Und da ist dann wohl einiges im BUSCH, wie man an dieser Stelle sagen könnte. 

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Na, peppentechnich allet in Oardnung?"
- "Wieso?"
- "Kehr Kalle, ich mein bei Dein Ulla. Ihr wa't doch ges'sern bei RIO zu'e Mammelgrafie.?
- "Ja, allet mamalecki un' papaletti. 'N Knoten hatt' Ulla nur in der Senkel von ihre Gesundheitspuschen!"
- "Kalle, gipp mich schnell ma' von Dein Feuerwasser aus Flachmannshausen un' erzähl' mich weiter von der Erwin sein Hanttuchtrick."
- "Also. Ers'e Woche ers'et Hantuch: Kopp, untere A'me, sein Tasse, sein Besteck, seine Fingers. Zweite Woche, ers'et Hanttuch: Unt'nrum, der kleine SuppenTopp, un'e Eierfanne. Un' dat zweite Hanttuch dann für'n Kopp un'soweiters. Getz in'ne dritte Woche, nimmp der Erwind dat Hanttuch aus'se zweite Woche für'e Käsemauken, de Klobrille zu'n abwisch'n un' für zu'n wechmach'n von'ne Kalbusterbeeren an sein HämmeriedenAa'sch;! Die an'neren Hanttüchers rutsch'n dann in'ne Reih'nfolge nach weiters."
- "Kehr Kalle, hömma dat is' ja geneaal. Abba auch hüge'enich für'e Riechkolb'n von'ne Umwelt Sauerei."
- "Heinz waa't ma' bloß app, et kommp noch dicker. Erzähl'ich Dich Morg'n."
- "Gipp' mich auf der Erwin ein Trick schnell noch'n Zaubertrunk aus Dein Flachmann für zum besser drübber Nachdenk'n, wie dat mit'tie Reih'nfolge von die Hanttüchers iss'!"

13.11.2014 Unendliche Verlängerung des Handballspiels TUS Alstaden vs TV Issum und Kalle hat nach dem Besuch von Erwin Stinkefinger

Schild am "Sonnenscheinhaus" Bebelstraße aufgenommen am 30.10.2014

Wenn der Alstadener etwas beginnt, dann kann er oft gar nicht mehr damit aufhören. Wie auf dem Ankündigungsschild an der Bebelstraße am 'Sonnenscheinhaus' zu lesen, "beginnt" das Handball-Meisterschaftsspiel gegen den TV Issum am 04.05. (ich nehme mal an im Jahre 2014) mit dem Anwurf um 11:30 Uhr und scheint nicht zu enden.
Das Foto wurde am 30.10.2014 aufgenommen. Darum müsste es eigentlich "begann" und nicht "beginnt" heißen. Also entweder läuft das Spiel immer noch oder die Anzeige ist schon die Vorankündigung für das Jahr 2015. Zuzutrauen wäre das dem cleveren Alstadener. Er hätte damit einen immerwährenden Handballmeisterschaftsspiel-Ankündigungskalender mitten in Alstaden ja, nicht nur erfunden sondern zugleich realisiert. 
Auf der Seite des TUS Alstaden war über dieses Spiel nichts zu finden. Bezüglich der Vereinsseite sollte der den Webauftritt betreuende Herr Agethen noch etwas digital nachsteuern. Seine Backwaren sind erheblich besser. Die WebSite ist: Zu überladen, zu wenig wirklich informativ, bietet zu viele nahezu "leere" Links und ist im Ganzen zu unstrukturiert. Und darum war über dieses oben angekündigte Spiel auf der TUS-Folge-Seite rein gar nichts zu finden. Nach Recherchen im Internet zeigte sich dann, dass TUS Alstaden dieses Spiel gegen TV Issum 0:2 verloren hat. Und zwar am 04.05.2014. Das ist also wohl der Grund, alles ganz & das dann auch ganz schnell zu vergessen. Aber unter dem Schild prangt ja die "Burger"nahe 3€ Aufmunterung "Cheeeese" für's nächste Spiel am 04.05. um 11:30 Uhr vielleicht in 2015. Glück auf! TUS Alstaden!!

- "Tach Heinz."
- "Auch so, Kalle."
- "Wat'is datt'dann, Heinz? Bis'se getz 'n gaanz Vornehm'n gewor'n un' sach's auf dein alt'n Kumpel nich' mehr Tach?!"
- "Hömma Kalle, has'se ei'ntlich ma' widder der Erwin auf seine kleine Bude in dat Altenheim besuch'?"
- "Du meinz, in sein klein Zimmerken mit der winz Boiler un'ie winz Brause dran!"
- "Genau!"
- "Jo, letz'enz. Vor'n Monat odda so. Un' da is' mich aufgefall'n, dat mich die Fingers immer so stink'n, wenn ich mich bei der Erwin nach'n Pullern die Prank'n gewasch'n un' appetrocknet happ."
- "Kein Wunder, wennze Dein 75 Jahre altet Moppet in'ne Hant hattes'. Gerda sacht imma für mich: 'Dein Kumpel Kalle riech' ich schon, wenn dä die Tür von unsern Voarga't'n aufmachen tut.'"
- "Kehr Heinz, Dein Gerda meint mein Aff'erSchääf, dat ich mich immer in Gesich' un' untere A'me tu."
- "Dat glaups auch bloß Du, Kalle."
- "Nä Heinz, dat bei der Erwin mit'ti Stinkfingers nach'n Hanttuch is wat anderet. Ich weiß auch watt. Erzähl'ich Dich Morg'n. Muss getz schnell mit mein Ulla zu'e Poddelogin weg'n die Dibetismaukens un' die Nägels zum kürzer mach'n!"
- "Un'?"
- "Watt'un'??"
- "Heut kein Schluck aus Dein Flachmann, Kallekumpel?!?"
- "Dä Flachmann happ'ch weg'n Auto zuhaus gelass'n."
- "Kehr, Du bis mich villeich'n Dullmann!!"

11.11.2014 Die Ausbeutung des Kumpels in Alstaden und Heinz klärt Kalle darüber auf, dass in der Flaßhofstraße schon die EU-Richtlinie 'Einschlitztoaster' praktiziert wird


Gedenktafel im Park an der Behrensstraße
Protegohaube im Park an der Behrensstraße


Die Zeche zahlen immer die anderen. Damit ist eigentlich nichts Gutes gemeint. Obgleich es ja zuächst so scheint: Man selbst verzehrt und ein anderer zahlt. Ist doch gut, oder? Genau so war's hier in Alstaden mit der Zeche Alstaden. Aber hier zahlte der Arbeiter, der Bergmann, der Kumpel die Zeche. Und er zahlte sie exakt 116 Jahre lang, von 1857 bis 1973, in etwa 650 Meter Tiefe oder Teufe, wie es auf Bergmännisch heißt und auf dem abgelichteten Schild zu lesen ist. Er, der Bergmann, zahlte sie mit seinem Leben - diese Zeche -, mit seiner Arbeitskraft und zuletzt mit seinem Arbeitsplatz. Die RAG (in englischer Sprache bedeutet "rag" = Lumpen) ... also diese Lumpen der ehemaligen Ruhrkohle AG vernichteten die Arbeitsplätze der Kumpels. Richteten sie zu Grunde, stürzten sie in die wirtschaftliche 'Teufe'. 
Aber die Kumpels und mit ihm die Alstadener richteten sich wieder auf. Sie er-richteten mit Hilfe der Bürgerring-Initiative Wohnsiedlungen über den ehemaligen Bergwerken. Und ver-richten seit dem Niedergang des Bergbaus nun zeitgemäße Arbeiten und Handwerke. Die letzten Zeichen der früheren 'flammenden' Liebe zum Bergbau, der so viele Arbeiter kläglich ernährte und nur Wenige (die Bonzen & Politiker) reich machte, sind die Protegohauben (siehe Abbildung) auf den Wiesen über den still gelegten Schächten. Die Bergwerkbesitzer verzehrten den Profit - und der einfache Kumpel zahlte deren Zeche mit der Währung: Lunge. Staublunge
Mit einigen dieser betagten Kumpels kann man sich heute noch im Wilhelm-Meinicke-Haus an der Behrensstraße über den Niedergang des Kohlebergbaus in Alstaden unterhalten. Und man hört ihre geschädigte Lunge rasselnd dazu "Glück auf" auf dem Bergarbeiter-Emphysem pfeifen. Dem einzigen Instrument, das jeder Kumpel ganz ohne Übungsstunden nach ein paar Jahren unter Tage wie aus dem 'effeff' beherrschte. 

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Wat is' mit Dein Heizung, Kalle?"
- "Die läuf widder tipptopp. Allet schön wa'm widder an'ne Backens, un' Ulla brauch' in' Haus kein Liebestöter mehr für zum Anzieh'n. Hat auch so sein' Voarteile!"
- "Wat meinze damit?"
- "Kann'ich Dich nich erzähl'n, is zu unanständich."
- "Kehr, sach schon, Kalle."
- "Nä, sach'ich nich'! Du erzähl's mich ja auch nix von Dein Gerda un'ne Oargassmussmussockens."
- "Datt'is' ja für mein Gerda auch zu komperomertierent. Da brauch' ich noch'n bisken Zeit, um dat allet in'ne richtige Wörters für Dein kindlich Gehör zu tun."
- "Ma wat an'neres Heinz. Has'se dat auch in'ne BlödmannsBILD geles'n? Die EU will'ie Doppleschlitztoster appschaff'n. Die soll'n nur noch ein Schlitz ha'm!"
- "Dat ha'm die in'ne Flaßhofstraße schon lang."
- "Wie meinze dat? Schon bevor'e EU dat verlank?"
- "Hömma Kalle, die ha'm da alle nur ein Schlitz für richtich zun' Tosten."
- "Kehr Heinz, has'se da etwa scho'ma'n Toas' verschnabbeliert?"
- "Kla' Kalle, immer Donne'stachs wenn mein Gerda mit Dein Ulla bei die Tuppa-Mädels die Tuppadöskes sortier'n tut."
- "Getz happ'ch kappiert Heinz!! Du bis mich villeich' 'n gewieft'n Bischeck, ey?! Hier has'se 'n Schluck aus mein Flachmann, un Prossatta un' app dafür!"

10.11.2014 Das Fenster in Alstaden als Tor zur Welt und Kalle hat ein Problem mit den Eiern und Heinz mit dem Likör


In der Kuhle
Auf der Behrensstraße

Was macht der Alstadener, wenn er kein Fern sieht? Wenn kein "Wetten, dass ..." im Fern ist. Wenn kein Tatort gezeigt wird. Wenn's keine Sportschau gibt. Wenn Günter Jauch sich nicht mit seinem Pseudowissen über "Wer wird Millionär" produziert. Und wenn weder RTL noch die anderen werbegeilen Verdummungssender etwas ausstrahlen? Also, was macht der Alstadener, wenn er kein Fern sieht? Genau! Er guckt Fenster. Er guckt sowohl das Fenster an, als auch aus ihm heraus. Und er ist ganz aufmerksam und freut sich. Sowohl beim Fensteransehen, als auch beim Hinaussehen. Der Alstadener ist eben aufgeschlossen, neugierig und weltoffen. Und er braucht nicht immer das Fensehen als das 'Tor zur Welt'. Seine Welt ist Alstaden; sein Tor zu dieser Welt ist das Wohnung-Fenster. Und den Mehrwert seines "Fensterkuckens" legen der kluge Alstadener und die pfiffige Alstadenerin als Beobachtungszinsen brav auf die stets sichere Fensterbank.

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Hömma Heinz, dat mit'ti gefror'ne Eiers läss' mich einfach nich' los."
- "Kehr Kalle, wat is' an die Eiers von die Ollen so wichtich? Alz gäbet kein ander Thema?! Denk zu'n Beispiel ma' an Ebbulla un' all die an'nere Negers!" 
- "Nä, will'ich abba nich'. Ebbulla erinnert mich immer an Ulla!"
- "Apopo Ulla .... bei Dein Ulla un' mein Gerda is' dat mit die Eiers sobiso schon lang vo'bei. Da is nix mehr mit Einfrier'n! Die zwei kannze nur noch alz Ganzet in'ne Kühltruhe tun. Wennze'se da übberhaup' rein kriss?!??"
- "Abba hömma Heinz, immer widder wirs'e von'ne Zeitungs auf dat Thema gestoß'n Heinz. Heut frach' die BlödmannsBild, op'se Eiers apschreck'n muss."
- "Kumma Kalle, die mein'n abba die gekochte Eiers von den Eiermann seine Hühners un' nich' die Eiers von'ie junge Keulens."
- "Eiers sin' Eiers, Heinz."
- "Pass'ma' auf Kalle: Die Hühnereiers kannze mit kalt Wasser appschreck'n, die Eiers von die Keulens kannz spiziell Du appschreckn, wennze die Dein Schrumpel-Lolli zeig'n tus'. Un' getz'ma wat Wichtijes: Wo is' die Pulle Assbach, die'ße mitbring'n wollz?"
- "Mann Scheiße abba auch, Heinz. Mit der Assbach un' die Eiers von die Hühners von der Eiermann hat mein Ulla Eierlikör für ihr'n Tuppadöskenabend für ihre Mädels gemach'!"
- "Da kannze ja getz der Eierlikör einfriern'n, Du blöd'n Lelleck. Wie kommp dat Ulla denn an der schönen Assbach?"
- "Der hatt' ich in Kühlschrank ganz hinten hinter die Eiers versteck', Heinz."
- "Getz schiep mich abba ma' bloß gaaanz schnell zu'n Kleine-Natrop, sonz werd'ich noch zu'n Mörder an Dich, Kalle!!"

09.11.2014 Der schönste Platz bei Oma in Alstaden und Heinz erklärt Kalle die künstliche Befruchtung eingefrorener Eizellen ohne SEX

Das nette 'Oma-Enkelfoto', das auf dieser Seite ursprünglich zu sehen war, wurde auf Wunsch der Familie des kleinen Jungen, der so anmutig und interessiert aus dem Fenster sah, entfernt. 
Schade. 
Aber so ist eben unsere doch in weiten Bereichen überaus garstige Welt wieder einmal um ein idyllisches Enkel-Großmutter-Beziehungs-Bild und um die vorweihnachtliche, versöhnliche Stimmung, die damit hätte verbunden sein können, ärmer.





Wo findet man den schönsten Platz auf Erden. Nicht in Eden! Der schönste Platz auf Erden - ja vielleicht in der ganzen Welt - ist für einen aufgeweckten Vierjährigen natürlich der auf der Fensterbank in Alstaden bei der über alles geliebten Oma. Man sieht's! Der Kleine schaut interessiert und etwas skeptisch auf das Geschehen außerhalb der anheimelnden, großmütterlichen Wohnungs-Geborgenheit; und die Oma begleitet sein waches Interesse mit einem lächelnden, liebevollen, weisen Blick und steht schützend hinter ihm. 
Als ich kürzlich mit einem befreundeten Ehepaar ihren dementen 93jährigen Vater im Seniorenheim besuchte, antwortete der alte Mann nach einen langen Weile angestrengten Nachdenkens auf die Frage, ob er sich an etwas erinnern könne, wo es denn in seinem Leben am schönsten gewesen sei?: "Ja! Bei mein Omma in Alstaden auf'e Fensterbank!" Der alte Mann schaute bei diesen Worten mit verklärten Augen und erinnerndem Lächeln aus dem Fenster seines Heimzimmers und schien noch einmal so etwas wie Glück und Geborgenheit zu spüren. Damit schließt sich dann wohl für die meisten Menschen der Erlebens-Reigen bedeutungsvoller Orte: Von vitaler zu seniler "Alters"Kindheit.

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Hömma Heinz, has'se wegen die gefror'ne Eiers von'ne junge Fraun's ma' nach'eguggelt?"
- "Happ'ich!"
- "Un'? Wie geht? Diese Zuckerzwerch von den Fäisbuck gip die Frauns angeplich ja sogaa Gelt für der ihre gefrorene Eiers. Is' fas' so, wie wenn'e Ulla der Eiermann an'ne Tür bezahl'n tut, nur ummekehrt."
- "Kumma Kalle, die frier'n die Eiers ein in so'n kalten Dampf."
- "Wat für'n Dampf? Dampf is' doch heiß, Heinz?"
- "Nä, so'n Dampf wie von den Trock'neis in'ne Äkschenfilme. Un' wenn die späters ma' die Eiers brauch'n, hol'n die die aus so'n kleinet AlluDösken, ... - ... dann, ZACK, die Wichse von den Typ drauf, dann rin in der Ische ihr'n Mutterus & feddich app!"
- "Abba dann ha'm die Keulens doch ga' kein Spass dabei."
- "Nö, woll'n die bestimmp' auch ga'nich, sin' ja so karäregeile, interilente Hupen. Für die is' Sexalität nur Denk'n, un' nich' pimpern."
- "Hömma Heinz, is ja fass' wie bei Dein Gerda, nur dat die putz' un' nich' denk!"
- "Genau, un' getz mach ma' gaaanz schnell Dein Flachmann mit'te Hochprozente rübber!"

08.11.2014 Der (Porno)Laubbläser gegen Potenzprobleme. Das Blasorchester in Alstaden und Kalle & Ulla sehen Probleme beim Social Freezing




Herbsterlaubnis. Überall ist es jetzt in Alstaden erlaubt, diese sackigen Säcke rund um Bäume oder auf öffentlichen und sogar lauschigen Plätzen zu platzieren. PlatZieren? Na ja, eine Zierde ist das nun gerade nicht. Irgendwann - aber wann? - werden diese unansehnlichen Laubsäcke dann eingesammelt. Hier steht's auf der Seite der WBO: "Im Bezirk südlich der Emscher am 08.11. und am 06.12.2014. Das Laub ist am Abfuhrtag bis spätestens 7.00 Uhr - frühestens ab 18 Uhr des Vortages- vor dem angeschlossenen Grundstück in Kunststoff- oder Papiersäcke eingefüllt bereitzustellen. In die Säcke darf nur Laub eingefüllt werden."
Also, wie zu lesen, soll das Laub am Abfuhrtag - und das ist ja hier in Alstaden für uns der 08.11.2014 - bis spätestens 7:00 Uhr vor dem Grundstück stehen. Doch die Säcke liegen, wie auf den Fotos zu sehen, schon seit Wochen an den verschiedensten Orten hier in Alstaden herum. Und das natürlich, nachdem all die Laubbläserhooligans tüchtig mit ihrem verlängerten, motorisierten Geschlechtsteil lärmend das Laub verblasen und zugleich damit unsere Ohren & Nerven malträtiert haben. Da kommt dann abends der wackere durch seinen Vorgesetzten geknechtete, kleine, überaus devote Angestellte nach Hause, haut sich 'ne Schnitte und 'n Bier rein und ruft dann - jetzt mit Alkohol im Kopf natürlich wieder viel selbstbewusster - zackig seiner Frau zu: "Du hömma, ich geh'ma eb'n drauß'n ein'n blasen." Und dann gibt er's aber den hilflosen Blättern so richtig!! Und nachdem er sie dann vor sich hergetrieben und unerbittlich zu einem herbstfarbenen Haufen verblasen und sich selbst damit innerlich zum Herrscher über alles ErLaubte gemacht hat, ruft er: "Schantall, komm getz entlich mit der blaue Sack un' pack die scheiß Blätters da rein!" Er selbst ist dazu natürlich nicht mehr in der Lage, da er gerade erst im Kampf mit dem Laub obsiegte und dabei seine gesamte männliche Potenz über sein knatterndes Rohr in den Alstadener Abend geblasen hat. So geht SEX!!

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Wat geht app, Heinz."
- "Wat soll schon noch appgeh'n, Kalle?. I's doch schon allet app!"
- "Hömma Heinz, kannze in den Internetz ma' bisken gugglen?"
- "Warum?"
- "Kehr, mein Ulla will wiss'n, ob die Frau'ns, die sich die Eier für späters einfrier'n lass'n, sich a'mds in Bett noch'e Wärmflasche auf der Bauch tun dürf'n, odda opp die Eier's dann widder auftau'n tun un' schlech' werd'n, so dat'ta späters widder nur noch bekloppte Blagens von rauskomm'n?"
- "Mach'ich Kalle, koss' Dich abba zwei Schluck aus Dein Flachmann! Un' frach bloß nich' nach'e OrgassmussSockens!!"
- "Is gebongt, Heinz."

07.11.2014 Atmende Fenster in Alstaden, Kalle friert und Heinz soll sich den Schlauch stramm pumpen lassen

Hauswand Flockenfeld / Lickenberg

Sensation in Alstaden. Bisher nie gesehen. Noch nie da gewesen. Weder hier noch dort noch sonst wo. Nur im Lickenberg zu sehn. Nur in Alstaden. Nur an der Hauswand Ecke Flockenfeld. Die atmenden Fenster. Daran sieht man: Nicht nur die Wüste lebt. Auch Alstaden lebt. Immer noch. Obgleich die Bürgerringer nicht mehr ringen, geschweige denn kämpfen. Denn Al + Staden ist jetzt nicht mehr wie früher VIER, sondern schlicht 1 Alstaden. Und darum ist dieses sensationelle, nur hier, nur bei Alstaden & Drumherum, zu bestaunende Atmen der Fenster zwar ein sicherlich überlebenswichtiges, vielleicht aber auch nur noch ein ganz ordinäres und angstvolles Schnappatmen.

-"Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Wie geht?"
- "Geht so. Hömma Kalle, wat is' mit'ti Heizung bei Dich un' Dein Ulla?"
- "Ja, nix is'. Die Bude is' kalt. Nachts unter den Plümmo mt'ti Ulla geht ja noch. Abba morgens, kurz nach'n Aufsteh'n frier'ße Dich'n Ast app. Als ich nackich aus den Badezimmer komm, sacht Ulla: 'Mensch Kehr, Kalle, getz' is Dein Pinnockio ja noch mehr geschrumpelt als sonz!'"
- "Hömma Kalle, noch kleiner als sonz, geht dat übberhaup bei Dich noch?!"
- "Dat muss Du grad sagen, Heinz. Du hass' doch seit Deine Lähmung von Dein Pinockio apwärz nur noch'n Schlaffski in'ne Hose. Kein Wunder, dat Dein Gerda immer nur putz'n tut. Die hat'doch sonz nix."
- "Mus'se denn immer auf meine Behinnerunk geh'n. Has'se noch nie wat von'ne Inkluson gehört, Du ollen Bischeck?!!"
- "Hömma Heinz, Inkluson kannze Dich in'ne Flaßhof kauf'n. Da krisse sogaa' noch'n Gummi für umme dazu un'n villeich tut Dich die Lutsche auch'e Reif'n von Dein Schopper aufpump'n. Dann has'se wenigszens 'n strammen Schlauch!"
- "Gip mich schnell 'n Schluck aus Dein Flachmann, Kalle ... sonz vagess'ich mich un' unser Freundschaff'!!"

06.11.2014 Kleine Läden und Auswahl in Alstaden und Kalles Hausbesitzer renoviert einfach nicht Haus und Heizung

Flockenfeld / Lickenberg


Flockenfeld/Lickenberg



Wohnt und lebt man in Alstaden, dann hat man sie - wie hier zu sehen - die Große Auswahl. Aber man hat auch die Qual der Wahl. Man geht hin. Der Weg ist fußstapfend & verheißungsvoll vorgezeichnet. Kommt der Großen Auswahl immer näher, steht kurz davor, und sieht ... sieht? ... dass man nichts sieht; nichts, das auszuwählen wäre. Und das ist dann die wirkliche Qual der Wahl; denn wo nichts angeboten wird, da ist auch nichts zu wählen und schon gar nichts auszuwählen. Was bleibt ist der Schein. Und die interessanten Spiegelungen. Die Spiegelungen der eigenen Person und die Spiegelungen der gegenüberliegenden Häuser-Fassaden im blinden Glas der dunklen Schaufenstern, in denen es allerdings nichts mehr zu schauen gibt. Der Rest ist gähnende Leere.

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Wie geht?"
- "Muss. Un' selps?"
- "Muss auch."
- "Has'se schon'gemerk''? Immer weniger von'ne Lädens hier in Alstad'n. Allet dicht. Sieh'ße?"
- "Stimmp, sach' mein Ulla auch. All die kleine feine Lädens, die'ma an'ne Ecke war'n sin' weck. Immer sieh'ße nur Viddiobudens, Aldi un' Penni un' so'ne große Lädens auf'e Bebel und die Alstadener Straße."
- "Genau, ma eb'n um'me Ecke geh'n, Stück Wuast un' Stück Käs' oder Brot kauf'n un 'n geflecht'n Assbach kannze hier nich' mehr. Un' grad mit mein AOK-Schopper is' dat doch allet so schwer."
- "Hömma Heinz, ma' wat ann'eres; Du hass' doch die Sockens .....?"
- "Kehr Kalle, getz hör' mich entlich mit'ie scheiß Sockens auf. Wenn ich dich dat mit die Sockens un' der Orgassmuss von mein Gerda erzähl'n will, dann tu'ich dat. Abba nich' wennze mich mit Deine Fragerei auf'n Kecks gehs'. Versteh'se?"
- "Nä, dat mein ich nich'. Ich mein weg'n ganz no'male wa'me Mauk'n un'ne Heizung in Deine Bude. Is' bei Dich richtich wa'am?"
- "Ja, ich hap von der Mongtör die Heizung letzens noch einstell'n lass'n, läuf top Kalle. Allet waa'm in' Daa'm!"
- "Siehs'se, un' ich un mein Ulla frier' mich ein' app un' muss alle paa' Wochens de Luff aus'se Heizkörpers lass'n, weil dä Hausbesitzer immer noch der alt'n Heizungskram in Keller hat un' unser klein Häusken nich' vernünftich renneviert un' iseliert!"
- "Du bis doch in'ne Rech'schutz Kalle, geh' zu'n Rech'sverdreher un' mach den Eig'ntümer heiße Mutterklötzkes unter sein' Aa'sch!"
- "Weiß'e ein'n?"
- "Ää'sche weiß'ich ne Menge, brauch'se nur in Rathaus kuck'n."
- "Nä'ich mein 'n Rechtsverdreher?"
- "Geh' zu der Dokter Keller auf'e Mülheimer, der is' auf so'wat spezallisiert!"

27.10.2014 Abenteuer in der Pension Erica und Heinz und Kalle sind bei Gerda und Ulla in der REHA

46049 Oberhausen, Daimlerstraße 37a

Nicht oft, aber doch gelegentlich stößt man auf Unvermutetes. Und hier ist es Erica. Schöner, blumiger, weiblicher Vorname. Welcher könnte besser sein für einen Hort des Wohlfühlens und der Geborgenheit. Für kleines Geld, mit Familie, zu zweit oder alleine für einen oder mehrere Tage fernab von zu Hause in einer ruhigen Straße in Oberhausen Alstaden ein bisschen wohnen und mit oder ohne Frühstück betreut werden. All das ist möglich in dem "kleinen" Familienbetrieb 'Pension Erica' gelegen auf der Daimlerstraße 37a. Auch schön für ein überraschendes, spannendes, prickelndes Wochenende außerhalb der eigenen Wohnung selbst für Alstadener zum Beispiel aus der Charlottenstraße. Besonders in HEIKE, dem schuckeligen Appartement. Soll es alles schon gegeben haben. Ehepaare, die der Liebe eine zweite Chance geben wollen: "Komm Schatz, wir müssen einfach ma' raus aus unsere Bude; lass'es uns mit'te Liebe noch'ma bei die Erica versuch'n, vielleich' klapp'et danach dann auch widder mit'te Bratkaatoffelz zu Haus?!" 
Apropo Haus. Haustiere sind ausgeschlossen: "Unsere Betten: Sind ausgestattet mit hochwertigen Lattenrahmen und verstellbarem Kopfteil, Schaumstoffmatratzen Härtegrad 3, bedeckt mit gestepptem Baumwollunterbett darüber ein Baumwollmatratzenschoner. Beide Teile werden regelmäßig gewaschen, darum gibt es in unseren Betten auch kein Milbenproblem."
Der Internetauftritt von "Erica" sollte auf Flash verzichten; dann erreicht man auch die iPhone und iPad Verwender!!

- "Tach Gerda! Wat is' mit den Heinz un' der Kalle?"
- "Der Heinz happ'ich mit sein AOK-Schopper zu'n Arz' geschob'n. Der hat'n schlecht'n Blutdruck von kein Assbach die letz'en Tage. Un' Kalle hatt'n Dünnflitsch von zuviel Muschels mit Flachmann's Korn dazu, un' wird von sein Ulla ruppich un' mit viel Pallava un' so'n gaanz bitterren Tee  auf Gaa'tenzwerchgöße zurech'geflech'!"
- "Un'? ... sin' die zwei Morgen widder auf'n Damm?"
- "Weiß'ich nich'!! Villeich'?! Wenn Ulla un' ich mit'ti zwei heut noch tüchtich Reha mit Kamilletee un' Haferschleim mach'n!!"

24.10.2014 Kioske in Alstaden und Heinz und Kalle kaufen an der Bude natürlich kein Sinalco


Vier dieser Gattung habe ich hier einmal im Foto festgehalten. Vier Kioske! Vier von den vielen hier in Alstaden & drumherum. Entlehnt wurde diese Bezeichnung 'Kiosk' aus dem Französischen = kiosque (kleiner Gartenpavillon). Und die, also die Franzosen, hatten die Bezeichnung für ihre kleinen Pavillons aus dem Türkischen. Dort hieß er 'kösk' (mit so einem seltsamen "s" mit 'nem Bögelchen drunter geschrieben). Vielleicht war ja dieser "kösk" schon der Vorbote der türkischen Einwanderer als Arbeitskräfte hier in Deutschland und speziell in Alstaden. Diese halfen uns in den frühen 60er bis in die 70er Jahre unser Wirtschaftwunder zu festigen. Ludwig Erhard hatte die Türken geholt, um das Lohniveau zu senken und Helmut Schmidt sollte 2009 äußern, dass es ihm lieber gewesen wäre, man hätte darauf verzichtet, um bei den deutschen Arbeitnehmern die Löhne ansteigen zu lassen. Na ja, alles Schnee von gestern. Die türkischen Mitbürger sind geblieben und der Ausdruck Kiosk ist es auch, obgleich wir früher eigentlich immer gesagt habe: Ich geh'ma' e'mzu die Bude mir 'ne Pulle Sinalco hol'n." Also für uns Kinder war's die BUDE an'ne Ecke. Zum Biertrinken waren wir noch zu jung, damals, mit 10 oder 12. Aber die Kumpels, die gingen an'ne Bude ihr Pülleken Bier trinken. Im Stehen - genau so, wie damals als Mann auch gepinkelt wurde. Sinalco wird heute ganz hier in der Nähe (in Duisburg) von der Fa. Hövelmann vertrieben. Und woher kommt der Name Sinalco? Der Alstadener als bekennender Lateiner weiß das natürlich: Aus dem Lateinischen von 'sine alcohole' übersetzt heißt das: Ohne Alkohol.

- "Nä Kalle, Sinalco wa' nie wat für mich! Selps' als Ulligen hap'ich dat nich gemoch'!"
- "Als ich au'm Pütt in'ne Lehre wa', ha'm'wir auch schon immer unser Bier gesoff'n. Da sim'mer regelmäßich nach'e Schicht an'ne Bude für'n Export vorbei. Weiß'e dat noch, Heinz?"
- "Klaa' weiß'ich dat noch, Kalle. Abba hömma hasse auch scho'ma den fiesen Pissbudenlui geseh'n, der uns immer die Blümkes vo'ne Beete  aus'n Voargaate'n klaut?"
- "Ja, grad letzens. Dä hatte bei Dich geklaut und woll'ze bei mich an'ne Türe verkauf'n."
- "Un' hasse gekauf'?"
- "Nä bis'se beklopp'!! Ulla is' anne Tür, hat ihn die Blumens auß'e Hant geriss'n un' um'me Ohr gehau'n. Dat hät'se ma sehn soll'n!"
- "Un' wat hadd'er gemacht?"
- "Ja nix Heinz, Du kennz doch mein Ulla. Wenn dat sich so richtich vor ein' aufflanz, dann such'se abba besser dat Weite odda noch weiter odda so."
- "Is' der denn einfach so abgezog'n, dä dämliche Paselack?!"
- "Irnxwat von "Köarpavaletzung" hat'er noch geschrie'n. Abba dat Ulla hat der angekeiff: 'Wat soll'ich bei Sie wandelnde Schnapsleiche noch verletz'n. Dat wa' höchsenz Sachbeschädigung von in'nen Sack abgefüllt'n ollen, billigen Fusel'"
- "Kalle, hol mich'ma schnell'n Flachmann Korn von'ne Bude, bevor mein Gerda auß'e Waschküche widder raufkommp."
- "Abba imma Heinz ... abba imma un' sofortemang!!"

20.10.2014 Der Pinsel von Alstaden und Kalle und Heinz sind in der Krise

Bebelstr. 241a
Der Maler und der Pinsel. Der Kumpel und sein Schlägel. Der Bergmann und das Licht. Der Hauer und das Erz. Der Frisör und die Schere. Der Schneider und sein Faden. Der Becker und das Mehl. Die Heimat und Frau Vier. Die Auszeichnung und das Kreuz. Also, jedes Handwerk braucht sein Zeug oder sein Symbol. Aber braucht eine Wand einen solchen (siehe oben) Pinsel? Ja! Aber nur in der Hand des Malers und von der Hand des Malers geführt, wenn sie (die Wand, nicht die Hand) die Farbe wechseln soll. Man sieht, die Verschönerungstendenzen des Alstadeners in Alstaden treffen zuweilen den kuriosen Geschmack des Geschmacklosen mit einigem "AufWand!!".

- "Kehr, nä, wat ist bloß mi'ti Welt los?"
- "Wat hasse denn aufe Seele, Kalle?"
- "Ach hömma Heinz, et ist einfach nix mehr so wie frühers."
- "Da sach'se wat, Kalle. Gib' ma'n Schluck aus Dein Flachmann. Gerda hat der Assbach immer noch versteck', weil ich mit dat Strickn nich' vorran komm'."
- "Dann bisse mitti die Sockens auch noch nich' weiter?"
- "Nä, der eine Sock'n hap'ich ja feddich, der zweite fällt mich verdammp schwer. Ich bin auch in'ne Kriese. Genau wie Du."
- "Hasse der Pinsel an'ne Want in'ne Bebel geseh'n bei der Malerbetriep DEMA von der Detlef Engel?"
- "Wie soll ich, Kalle? Dat Gerda hat doch seit unsere letzte Tour inne Flaßhof mein AOK-Schopper in der Schuppen in Gaa'ten wecke'schloss'n. Weiß'e doch?!"
- "Ach ja, getz' fällt mich widder ein."
- "Dat mit der Pinsel von den DEMA Anstreicher an'ne Want, Heinz, dat sieht aus alz'op die Want den Pinockio sein Zinken hätt."
- "Lüch' der DEMA denn?"
- "Nä, weiß'ich nich'. Ulla meint, der wollt' mit den aufrecht'n Pinsel an die Want 'n Zeich'n von seine Potenz zeig'n."
- "Nix als wie Scheiße in'ne Welt, Kalle." 
- "Du sach's'et Heinz. Ukreine, Äbulla,Venus, dä Dax un' dä BVB in Keller un' dann auch noch der Pinsel an'ne Want. Heinz wo soll dat allet hin führ'n? Mach'ma' schnell liep bei die Gerda, damit'te Dein Schopper widder kriss, un' wir entlich zu'n Kleine-Natrop mit unsere Kumpels ein Schnasseln könn'."

19.10.2014 Zimtzicken in Alstaden und Gerda braucht die SEX-Messe Venus nicht

Kaiser's Bebelstraße

Die muss es natürlich auch geben. Die Zimtzicken. Und die gibt es auch. Hier in Alstaden. Und zwar bei Kaiser's auf der Bebelstraße. Kaiser's, den es wohl nicht mehr so lange geben wird .... obgleich die Bebelstraße früher mal Kaiserstraße hieß und das sicherlich eine gutes Omen war, wird auch dieser 'kaiserliche' Familienbetrieb von den Großkonzernen vereinnahmt werden. Noch ist sie bei Kaiser's zu sehen: Die Zimtzicke, die süße zarte VersuchungsSchnecke neben dem groben FitnessKraftmeier Malz. Zusammen für nur 4,98€. "Bernd das Brot flirtet mit Zimt der Zicke." Filmtitel einer Liebeskomödie aus Alstaden, mit Alstaden und in Alstaden. Nicht digitalisiert, nicht auf Zelluloid sondern - wie es sich für ein traditionelles Zechenviertel gehört - auf Kohlen mit Hydraten.

-"Hömma Heinz?"
- "Fang getz bloß nich' Widder mitti Sockens an!"
- "Nä, mach'ich nich'. Ich waa't bis'se selps wat dazu sachs'"
- "Is'auch besser für Dich, Kalle, sonz gefährdeste de Freunschaff' zu mich un' Dich."
- "Ma wat anneres, Heinz. Hasse dat vo'ne Venus geles'n?"
- "Wat meinze, Kalle, von der Stern?! Odda von die Venus alz eine Frau aus ein' LiebesRoman?"
- "Nä, vo'ne Venus in'ne Blödzeitung!"
- "Widder so eine von die dämliche Fragen auß'e BILD?"
- "Genau Heinz!"
- "Un, wie heiß' die Frage, Kalle?"
- "Die geht so!":
- "Un' Kalle, wat könn'n die Frauens auf'e Venus treib'n? Da gibbet doch ga kein Luff, geschweije Sauerstoff un' Putzeimers!??"
- "Hömma, dat is'son'ne Sexmesse mit Sexspielzeuch: Gummipuppens, Dillidosen, Vibberators, Hantschell'n für der Fesselsex un' all so'ne schöne Sauerei'n, wie ich'se nach's in Pornokanäle seh', wenn Ulla entlich in Bett is'!"
- "Waa't ma' Kalle, ich ruf'ma' ebendt Gerda."
- "GEEERDA!!! War'su etwa auf'e Venus? Ich mein, die Sexmesse für dat SEXspielzeuch."
- "Wat soll'ich da Heinz? Wenn ich Dich seh' vageht mich der Sex schon seit 40 Jahre."
- "Ich dacht', so'n Sexspielzeuch für Dich selps Gerda, wennze ma irnxwie Luss krichs'. Soll ja bei manche Schneckens vorkomm'n!"
- "Ich hap, mein Putzlappen, der Feudel un'ie Gummilippe für Fenster!! Mehr Spielzeuch brauch'ich nich', Ihr versauten Suffnas'n!!"
- "Is' ja scho'gut, Gerda, ich frach ja nur!"
- "Frach nich', ... un' strick an'ie Sockens weiter, Heinz!! Sonz gibbet heut kein Assbach!"
- "Verdorrich, imma die scheiß Sockens!"

14.10.2014 Herbstsensation in Alstaden und Heinz strickt Socken für den Orgasmus der Frauen



Die Sensation. Hier sehen Sie zum ersten - und vielleicht auch - zum einzigen und letzten Mal das berühmte, geheimnisvolle, dunkle, heidnische aber auch verkehrstechnische Alstadener Herbstkreuz direkt im Regenschatten des Hauses  Carl Sonnenschein. Also schauen Sie genau hin. Prägen Sie es sich ein. Berichten Sie Ihren Alstadener Mitbürgern davon. Nehmen Sie es auf in das nervöse, pulsierende Gewebe Ihres herbsttraurigen Alstadener Herzens. Denn in dieser Form und Ausgestaltung wird es nie mehr zu sehen sein.

-"Na, Heinz, wat machen die Katoffels, respecktiewe: wat macht ei'ntlich Sieglinde. Is denn allet papaletti un' popolotti? Hasse der Sack entlich leer?"
- "Un wie ich der Sack leer happ, Kalle. Un' der Kaffee happ'ich auf!"
- "Wat'iss los, Heinz ?"
- "Kehr, mach Du'ma ach' Stund'n lank de Siechlinde nackich, dann sehnz'e Dich auch nur noch nach Pellkatoffels mit' fett'n Herink."
- "Hömma Heinz, wat has'se denn da für lange Nadelns neben Dich lieg'n?"
- "Dat sin' die Stricknadelns von die Gerda!"
- "Willze getz etwa Strick'n lern'?"
- "Genau Kalle, Du hass'dä Nagel ma' widder mitt'n auf'e Birne getroff'n!"
- "Iss'... nich' ... Dein ... Erntz, ey ... Strick'n DU? ... Warum??"
- "Die von'ne BILD stell'n doch immer die blöde Fragens, die'se dann selps beantworten tun."
- "Ja un'?"
- "Ja un'?"
- "Da happ ich zu mein Gerda gesach', gibb' mich ma' von Deine Wolle un' paa Nadelns, mein Moisken, ich will dat Strick'n lern'."
- "Ja un'?"
- "Da wa dat Gerda gaanz gerührt, hat mich dat Zeugs gege'm, hat mich dat mitti die Maschens aufnehm'n un' zwei fall'n lass'n richtich gezeig, un zu mich gesach': Entlich wirß'e vanünftich, Heinz; strick'n is' besser als Saufen un' Sauerei'n mach'n."
- "Un' getz?"
- "Getz strick'ich, Kalle. 
- "Wat stricks'e denn?"
- "Warme Sockens für der Orgassmuss."
- "Un Heinz, hasse schon ein'n von den Stricken bekomm'?"
- "Kehr Kalle, die warmen Sockens un' die warme Füße, dat is' doch für die Frauns ihr'n Orgasmus."
- " Stricks'e die etwa für Dein Gerda, Heinz?"
- "Villeich' ... Villeich'; ... ma' sehn. Gerda alz mein ers'et Versuchskaninch'n! Ich hap' mir vor'enommen getz immer'ne Frage von die BILD zu prüf'n. Abba getz' happ ich kein Zeit mehr, Kalle, getz muss ich an strick'n anfang'n."
- "Un kein Assbach geg'n Zitterhände, Heinz?"
- "Ers'ma nich! Mit den Tatterich kann'ich de Masch'n besser fall'n lass'n"
- "Dann bin ich getz zu mein Ulla un' komm' Morgn ma widder vorbei mit mein Flachmann für zum Zukuck'n."
- "Mach' dat, Kalle."
- "Bin gespann' Heinz, wie dat weiter geh'n tut?! Bis Morg'n dann. Hömma Heinz, wenn dat klapp' mitti Sockens, die warme Füße un' den Orgassmuss an'ne Ischen, kannze dann auch welche für mein Ulla strick'n?"
- "Schon mööchlich, Kalle .... schon sehr jut mööchlich ... Kalle ... abba nur für zwei Pullen Assbach ...., Kalle!!"

12.10.2014 Rätselhaftes Alstaden und Heinz versucht Kalle das Rätsel der Frauen und Dragqueens zu erklären

Häuserwand am Lickenberg
Es gibt Zeiten in Alstaden, die geben uns Rätsel auf. Und es gibt Dinge in diesen rätselhaften Zeiten, mit denen gibt uns der Alstadener zusätzliche Rätsel auf. Auf dem Foto oben ist zu sehen, dass eigentlich nichts zu sehen ist. Oder anders gesagt: Das, was zu sehen ist, ist ein typisches Alstaden-Rätsel. 
Es ist schon Jahrzehnte her, dass der Alstadener das Lösen von Kreuzworträtseln aufgegeben hat. Der Alstadener und die Alstadenerin hatten alle greifbaren Kreuzworträtsel während der langen Wartezeiten bei den unterschiedlichsten Fachärzten bereits vor Ende der jeweiligen Wartezeit gelöst. In ihrer Verzweiflung warfen sich die Alstadener dann auf die Bilderrätsel. Doch bedingt durch die herausragende Intelligenz der Alstadenerin und des Alstadeners waren auch diese bald gelöst. Nichts blieb mehr zu enträtseln. Und da der Alstadener als ÜberAllStadener - wie gestern schon zu lesen war - immer auch Weltbürger ist, hatte er in kürzester Zeit die Sieben Welträtsel gelöst. Kurzum: Der Alstadener erfand für sich selbst und seine alstadener Mitbürger das achte Welträtsel. Und zwar das sogenannte Über'All'Stadener Selbsträtsel. 
Im Wesentlichen besteht das Rätsel darin, dass der Alstadener sich selbst ein Rätsel ist, sich ein Ding zur Hand nimmt, das ihm auch ein Rätsel ist und dieses Ding dann selbst für alle rätselhaften Alstadener an eine rätselhafte Stelle platziert. Doch der Alstadener wäre nicht der Alstadener, wenn er nicht immer schon im tiefsten seines inneren Innersten dieses Selbsträtsel selbst gelöst hätte. Alles wirklich sehr rätselhaft - find' ich.

- "Hömma Heinz, Frauns sin' un' bleib'n mich immer'n Rätsel."
- "Stimmp Kalle. Ich versteh'ga'nich' warum et die gib. Gut, meinzweg'n für Blagens un' Kochen un' Putz'n un'e Wäsche kam'ma'se ja noch ackzepptier'n. Abba sonz? Nä, nich' für Kuch'n!"
- "Kehr Heinz, für dat EINE, dat 'Gewisse mit den Etwas' dranne, brauch'se'se doch auch scho'ma'."
- "Wat meinze da genau, Kalle?"
- "Du weiß' schon, ich mein dieset 'efick Weibliche, dat zieht mich hint'n an', dat der Göte mit sein Kumpel Schiller irnxwo gedichtet hat.
- "Ach DAT meinze, Kalle. Dat mit den SchämDings da unt'n bei den'n. Abba dazu brauchs'e doch keine Frauns. Da geh'se einfach in'ne Flaßhof un nimmps' Dich da so'ne prositte'ierte Keule für'n Fuffi."
- "Dat sin' doch auch Frauns, Heinz. Hasse dat denn noch nich' mitgekrich'? Odda mach'se da in dat Ettablissemang immer gleich de Klüsen zu, weil'ze Dich so schämps!??"
- "Quatsch, nä Kalle, da lieg'se abba so'wat von verkehrt ... dat sin' doch Nutt'n wie ma' so sacht. Mein Gerda un' Dein Ulla, dat sin' Frauens!"
- "Mann Heinz, Du gibbs mich da glatt'n paa Rätsels auf. Nutt'n sin' doch Frauns, wemma'ma von'ne Dräg-Kwienz appsieht!?!""
- "Hömma Kalle, ich tu mich getz wat von den Olde Spieze an mein Hals un' untere Aa'me un' so, un' dann schiepse mich schnell auf de besachte Straße zu de besachte Suppjekte, un' dann kuck'n wir uns der ihre Rätsels ma gaaanz genau von Nah'n an für zum Lösen von dieset Rätsel."
- "Ich hap'abba nur 70 Euronen in mein Pommanee, Heinz?!"
- "Dat lank. Ich krich weg'n die Lähmung appwärz von meine Genusswuazel Rabbatt. Komm' los getz, ich ruf noch schnell die Gerda Bescheid, dat wir geh'n."
- "Geeerda! Moisken, ich bin mit den Kalle zu den Erwin in Willi-Meinicke-Haus für Polletick zum Disketieren. Wird spät."
- "Du ollen versauten Schleimscheißer, ich hap gehört, wo'ße widder hinwillz. Wennze zurück bis', schließ' ich Dein Schopper in'nen Schuppen in Gaaten. Un dann komm'ße vier Woch'n mit deine lahme Stelz'n nich vor'e Tür, un' dein Assbach kannze dich auch abschmink'n!"

08.10.2014 Alstadener GesundHerbst und Heinz will mit Kalle als Komplize Gerda mit Fichtennadelbadewasser in der Badewanne ertränken

Alstadener Apotheke Bebelstraße
Wodurch wird man oder bleibt man gesund? Durch die vernünftige Ernährung. Durch die tägliche Bewegung. Durch die angemessene Lebensführung. Durch die Behandlung des Arztes. Durch die Medikation im Krankheitsfall. Durch die Beratung des Apothekers. Und hier schließt sich der Kreis; denn in der Apotheke auf der Bebelstraße wird man nicht nur durch Beratung, durch den Kauf von Heilmitteln oder durch ein mitfühlendes Gespräch gesund, sondern auch - im Schaufenster der Alstadener Apotheke ist es zu lesen - durch den Herbst selbst. In großen Lettern steht dort geschrieben: Gesund durch den Herbst. Das heißt also, dass man einfach durch eine Jahreszeit gesund bleiben & werden kann. Und so kann sich dann jeder seine Gesundheitsjahreszeit in Alstaden aussuchen. Der robuste Alstadener wird gesund durch den Winter, die zärtelnde Alstadenerin durch den Frühling, die sportlich robuste durch den Sommer und alle zusammen eben - wie es die Alstadener Apotheke in der Bebelstraße vorschlägt - durch den Herbst. 
Offensichtlich ist es der Husten, der den Menschen zu dieser Jahreszeit am meisten zu schaffen macht & darum wird so massenhaft der ACC-Hustenlöser akut empfohlen ... wohl ganz nach dem Motto: "Husten wir haben ein Problem!"

- "Hömma, sach'ma Heinz, hasse dat inne Appetheke geseh'n?"
- "Nä, wat is' denn da?"
- "Sieht so aus alz wär' hier in Alstaden übberall der Husten los!"
- "Ja un', Kalle, wat hat dat mit mich zu tun?!"
- "Nä, ich dachte nur an dä Willi mit seine Stauplunge, Heinz. Bei den pfeif' dat ja immer so schön bevor der husten tut."
- "Stimmp Kalle, wenn ich der Willi hör' muss ich immer an dat Ilse Werner von frühers denkn. Dat hat doch immer so schön die Liedkes pfeif'n können."





- "Abba dat hat doch nich' so'n Husten jehapp, oder?"
- "Nä, dat hat nur geflötet un' jesungen."
- "Apropo ...."
- "Kehr kalle, nich' so laut, wenn dat Gerda "popo" hört, dann streich' dat mich noch länger dä Assbach!"
- "Ich mein doch apro .... singen, flöten, Frauens un' Husten ... kennste dat Wittni Husten?"
- "Is dat aus Alstaden?"
- "Hömma, dat wa' die ammerikanische Sängerin, die so jut 17 Oktavien oder so singen tat, un die hieß Husten. Is dat nich' komisch? Stell dich vor, du täts Heinz Husten heiß'n?!"
- "Ja, un' Du Kalle Keuchhusten!"
- "Getz ma' in ernz, Heinz. Dieset Husten is' inne Badebütt ersoff'n!"
- "Watte nich sach's Kalle, in echt? Konnt' dat' nich' schwimm'!?"
- "Muss wohl. Eben hat'et noch jeträllert un' dann, ZACK, FichtnNadelbadewasser in'ne Luffröhre un' aus .... kein Ton mehr, nix! Noch nich'ma 'BLUBB'!"
- "Un' allet von Sing'n in'ne Badebütt?"
- "Wenn'ich et doch sage, Heinz!"
- "Hömma Kalle, kannze dein Ulla nich sagen, die soll den Frisör von die Gerda sagen, dat dat Singn an Samstag in'ne Badebütt Frauens immer noch mehr schöner mach'n tut?!"
- "Warum dat, Heinz?"
- "Versteh'se denn nich' Kalle? Der Frisör erzählt dat dat Gerda. Dat Gerda geht in'ne Badebütt  un' sink' laut so'n Heino-Schlaga; un' !rubbeldiekatz! Fichtennadelbadewasser in'ne Luffröhre wie bei dat Husten, un' Gerda ersäuf in'ne Wanne!"
- "Kehr Heinz, dat is' ja Morrtt! Kehr bis'u prutaal!!"
- "Nä Kalle, dat is Notwähr nach Quäl'n von'en gelämp'n Behindert'n durch Liebes-Entzuch."
- "Abba Kalle, Du lieps dat Gerda doch ga' nich' mehr!"
- "Abba der Assbach, un' der hat mich dat Gerda widder entzog'n!!"