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29.01.2015 Windkraft an der Ruhr ... müssen wir uns die Ruhraue verschandeln lassen ... der ALSTADENER BÜRGERRING meint NEIN

RuhrAue vom Ruhrdeich Richtung Mülheim
(Bild & Text HG. Everhartz)


Heute mal wieder etwas eher Statdtteilbezogenes. Lassen wir die OGM mal außen vor, denn diesmal hat sie nichts falsch gemacht, da sie an dem ganzen Prozess nunmal nicht beteiligt ist.

Vor Jahren schon wurde ER geplant. Dann gab's eine Machbarkeits-Studie, die besagte ganz schlicht: Ist machbar.

Und nun soll ER auch bald gemacht werden. Der Windpark. Das Aufstellen von riesigen Windkrafträdern in der Ruhraue. Und zwar im Ruhrbogen. Am Ruhrdeich unseres wunderschönen Alstadener Ruhrabschnitts

SPD; CDU; GRÜNE ... alle sind sie dagegen ... DOCH ... der, der wirklich etwas unternimmt, ist der ALSTADENER BÜRGERRING. Und genau diese Initiative möchte ich unterstützen. Und wenn Ihr der gleichen Meinung seid, dann unterstützt Ihr - als Bürger Alstadens & Drumherum - das ebenfalls. WEHE .....MENT!!!

Die Ruhraue gehört den Bürgern: 
sie gehört den Erholunsgsuchenden, 
sie gehört der Fauna und der Flora, 
sie gehört dem Wetter ... und damit gehört 
sie auch dem WIND ... 

aber sie gehört nicht den Windkrafträdern & deren Betreibern, die uns unsere Ruhraue verschandeln, die Zugvögel vertreiben und morden und uns über Boden- und Luftvibrationen spüren lassen, dass man natürliche Windbewegung technisch derart kanalisieren kann, dass sie sich gesundheitsschädlich auswirkt.

BÜRGER UNTERSTÜTZEN DEN ALSTADENER BÜRGERRING


- Sach'ma, hasse dat gehört?
- Wat denn getz? Hat der OGM-Schmidt schon widder 'ne neue Idee?!
- Nä nä, ... tu der ma vergess'n.
- Dä kann'ich ers' vergess'n wenn ich weiß, wat mit den Händibetruch iss'!!
- Hömma, geht um die Windräders auf unsern Ruhrdeich.
- Dat mitti windigen Radfahres hat mich schon immer genervt. Da kannze nich in ma ruhich dein Wech gehn. Immer wirs'se von so'n Farradbischeck in'ne Hundescheiße gedrück'!
- Kehr, dat mein ich nich'. Ich mein dat mitti Windräders un' der Strom der die mach'n.
- Ach, du meinz die riesige Dingers mitti die Proppellers dran.
- Genau. Die wollen die auf der kleinen Berch an Ufer stelln. Damit der Wind in eine techniche Allinianz mitti Propellers Strom machen tut.
- Hömma, so'n Windstrom willich nich'. Weiße da sitz ich abends dann bei so einen Windstrom schön in eine Gemütlichkeit in mein Sessel, kuck in'ne Zeitung von BÜRGERRING" un' dann zieht et mich un' mein Gerda direck auß'e Steckdose in Rücken ... nä, dat willich nicht'!!
- Apopo Bürgerring, der is auch geg'n die Windpropellers.
- Wenn datt so iss, dann mach'n wir mit den Bürgerring ein Prostestationsmarsch auf den Ruhrdeich!
- Klasse, wann!
- Kehr, immer dann wenn richtich sta'k'n Wind iss'!

23.11.2014 Der Fährmann von Alstaden und Heinz ist sauer auf den Totensonntag


Aus dem Buch 'Alstaden', 1998, hrsg. Bürgerring Alstaden

Ziemlich fair von dem Fährmann damals, wie oben auf der Inschrift zu sehen. Für zwei Pfennige quer über die ganze Ruhr. Umgerechnet knapp 'n Cent heute. Von Ruhrufer zu Ruhrufer ... oder heißt es Uhr-rufer? Na, ich weiß nicht mehr, liegt wohl am Schwanken des Nachens in den Wellen der Ruhr. So ein Fährmann war ja schon immer etwas Besonderes. Kennt man ja aus der Mythologie. Der Nachen über den Acheron. Oder der Fährmann Charon, der die Toten über den Styx in den Hades brachte. Sicherlich nicht für 2 Pfennige. Bestimmt umsonst?! Also noch billiger als der faire Faihrmann oben. Vielleicht stammen daher ja der Ausdrücke: 'Faire Preise' oder 'Der Tod ist umsonst'. Dabei ist er das ja eigentlich gar nicht, der Tod, umsonst, meine ich; denn wie ich schon in diesem Blog schrieb, verdienen sich Heisterkamp und Partner ja goldene Nasen am Tode des Anderen. Bisschen sarkastisch könnte man sagen: So ist das Leben! Im Gegensatz zum Tode, dem das Gold nun gar nichts mehr bedeutet. Das war dann wohl hier das Wort zum TotenSonntag.

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Heut' iss Tot'nSonntach, Heinz."
- "Kehr Kalle, dat weiß'ich, vadammp!"
- "Hömma, wat bisse denn widder so krawitzich? Is' Dich 'n Selters übbere Leber gelauf'n?"
- "Apopo Selters, gipp mich schnell 'n Schluck aus Dein Flachmann für um auße Deperesson zu komm'!"
- "Bisse denn von den Tot'nsonntach so deperemiert? Du biss' doch sonz nich' so'n GehfühlzHeini?!!"
- "Datt wärs Du an meine Stelle auch, Kalle. Gerda hat gestern der ganze Tach auf'n Alstadner Friedhof die Gräbers von unsere Elters gemach', un' ich musst' in mein AOK-Schopper da sitz'n un' glotzen, wie dat Gerda mit'ti kleine Harke un' so'n FridhofsSchüppken da stundenlank rummacht."
- "Is' doch schön, Heinz, wa'se an'ne frische Luff für Deine Gesuntheit!"
- "Kehr Kalle, so'n Stuss un' datt aus Dein persönlich'n Munt in meine höch's'persönliche Geg'nwa'at: Ers'enz war'et aaschkalt auf'n Friedhof; zweitenz happ'ich an mein Pinnockio so gefror'n dat der Lümmel mit mein Prossata zusamm'n in'ne MännersTena gepullert hat; drittenz hatt'ich Krämpfe in den Gedärms un' konnt' nirngswo Scheißen; un' viertenz, un' dat is' übberhaupp den Gipfel von dat Ganze, wa's Du mit Dein Flachmann nich' da, für mich zum auße Predullje zum helf'n. Also hömmich bloß auf mit Dein bestusst'n Tot'nsonntach!!"
- "Du armen Heinz, hier nimm'noch'n Schluck von den Feuerwasser, damit'te widder auf'e Beine kommps'."
- "Ich bin gelämp' Du Aaa'sch, dat weiße doch genau. Getz mach' hier bloß nich' zwisch'n uns die Inkluson kaputt, Du ollen Kanisterkopp!!"

11.11.2014 Die Ausbeutung des Kumpels in Alstaden und Heinz klärt Kalle darüber auf, dass in der Flaßhofstraße schon die EU-Richtlinie 'Einschlitztoaster' praktiziert wird


Gedenktafel im Park an der Behrensstraße
Protegohaube im Park an der Behrensstraße


Die Zeche zahlen immer die anderen. Damit ist eigentlich nichts Gutes gemeint. Obgleich es ja zuächst so scheint: Man selbst verzehrt und ein anderer zahlt. Ist doch gut, oder? Genau so war's hier in Alstaden mit der Zeche Alstaden. Aber hier zahlte der Arbeiter, der Bergmann, der Kumpel die Zeche. Und er zahlte sie exakt 116 Jahre lang, von 1857 bis 1973, in etwa 650 Meter Tiefe oder Teufe, wie es auf Bergmännisch heißt und auf dem abgelichteten Schild zu lesen ist. Er, der Bergmann, zahlte sie mit seinem Leben - diese Zeche -, mit seiner Arbeitskraft und zuletzt mit seinem Arbeitsplatz. Die RAG (in englischer Sprache bedeutet "rag" = Lumpen) ... also diese Lumpen der ehemaligen Ruhrkohle AG vernichteten die Arbeitsplätze der Kumpels. Richteten sie zu Grunde, stürzten sie in die wirtschaftliche 'Teufe'. 
Aber die Kumpels und mit ihm die Alstadener richteten sich wieder auf. Sie er-richteten mit Hilfe der Bürgerring-Initiative Wohnsiedlungen über den ehemaligen Bergwerken. Und ver-richten seit dem Niedergang des Bergbaus nun zeitgemäße Arbeiten und Handwerke. Die letzten Zeichen der früheren 'flammenden' Liebe zum Bergbau, der so viele Arbeiter kläglich ernährte und nur Wenige (die Bonzen & Politiker) reich machte, sind die Protegohauben (siehe Abbildung) auf den Wiesen über den still gelegten Schächten. Die Bergwerkbesitzer verzehrten den Profit - und der einfache Kumpel zahlte deren Zeche mit der Währung: Lunge. Staublunge
Mit einigen dieser betagten Kumpels kann man sich heute noch im Wilhelm-Meinicke-Haus an der Behrensstraße über den Niedergang des Kohlebergbaus in Alstaden unterhalten. Und man hört ihre geschädigte Lunge rasselnd dazu "Glück auf" auf dem Bergarbeiter-Emphysem pfeifen. Dem einzigen Instrument, das jeder Kumpel ganz ohne Übungsstunden nach ein paar Jahren unter Tage wie aus dem 'effeff' beherrschte. 

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Wat is' mit Dein Heizung, Kalle?"
- "Die läuf widder tipptopp. Allet schön wa'm widder an'ne Backens, un' Ulla brauch' in' Haus kein Liebestöter mehr für zum Anzieh'n. Hat auch so sein' Voarteile!"
- "Wat meinze damit?"
- "Kann'ich Dich nich erzähl'n, is zu unanständich."
- "Kehr, sach schon, Kalle."
- "Nä, sach'ich nich'! Du erzähl's mich ja auch nix von Dein Gerda un'ne Oargassmussmussockens."
- "Datt'is' ja für mein Gerda auch zu komperomertierent. Da brauch' ich noch'n bisken Zeit, um dat allet in'ne richtige Wörters für Dein kindlich Gehör zu tun."
- "Ma wat an'neres Heinz. Has'se dat auch in'ne BlödmannsBILD geles'n? Die EU will'ie Doppleschlitztoster appschaff'n. Die soll'n nur noch ein Schlitz ha'm!"
- "Dat ha'm die in'ne Flaßhofstraße schon lang."
- "Wie meinze dat? Schon bevor'e EU dat verlank?"
- "Hömma Kalle, die ha'm da alle nur ein Schlitz für richtich zun' Tosten."
- "Kehr Heinz, has'se da etwa scho'ma'n Toas' verschnabbeliert?"
- "Kla' Kalle, immer Donne'stachs wenn mein Gerda mit Dein Ulla bei die Tuppa-Mädels die Tuppadöskes sortier'n tut."
- "Getz happ'ch kappiert Heinz!! Du bis mich villeich' 'n gewieft'n Bischeck, ey?! Hier has'se 'n Schluck aus mein Flachmann, un Prossatta un' app dafür!"

31.10.2014 Alstaden wird entsorgt und Kalle will, dass Heinz der Marianne Vier die Orgasmus-Socken zur Verfügung stellt

Heiderhöfen / Amboßstraße
Heiderhöfen / Amboßstraße

Man sieht es ganz deutlich: Alstaden wird schöner. Und im Nachgang zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an die langjährige, ehrenamtliche Vorsitzende des Alstadener Bürgerrings Frau Vier, deren Leitsatz stets war: "Alstaden soll schöner werden, um den Menschen einen angenehmen Lebensraum zu schaffen", könnte man nun sagen, dass WIR es HIER im ReVIER endlich geschafft haben, eine probate Vorrichtung für die hygienische Entsorgung der Beschaffungsscheiße überflüssiger Eigentumswohnungen zu errichten. Gemäß dem oben von Frau Vier zitierten Leitsatz muss "angenehmer Lebensraum" bezahlbarer Wohnraum bedeuten. Darum benötigen wir in Alstaden günstigen Miet-Wohnraum und keine Luxus-Eigentumswohnungen, die zudem den Nachbarn in ihren kleinen, traditionellen Bergarbeiter-Anreinerhäusern zukünftig den Blick verstellen. 

- "Hömma Heinz, wat sach'se zu dä ganze Luxus, der hier in unser Alstaden gebaut wird?"
- "Ja, Scheiße, sach'ich dazu, Kalle!"
- "Ich sach' ja immer, seit die flotte VIER von den Bürgerring in Alstaden hier nich' mehr dat Sagen hat, geht allet der Assbach runner. Is'set nich so, Heinz?!"
- "Da sprich's mir ganz auß'e tiefs'e Kumpels-Seele, Kalle. Abba wat willze mach'n?"
- "Du hass doch die Oargassmuss-Sockens feddich un' schon bei'n Gerda ausprobiert, villeich sollzeste dä Vier 'n paar schenk'n?!"
- "Wieso?"
- "Kehr, die kommp villeich' davon in so'ne staake Stimmung, dat die mit ihr'n Bunzverdienzkreis angedackelt kommp un' sofort de kappetalistichen BauVampire vatreipp!"
- "Dat is' mit'ti Sockens durchauß drin, Kalle."
- "Du wollz mir doch noch die Geschichte mit'ti Sockens un' dein Gerda weiter erzähl'n?!"
- "Hätt'ich schon länks, abba Du Hass'mich ja nich mit mein Schopper in'ne Flotte geschob'n!"
- "Ging doch nich', Heinz, ich hatt'doch Rück'n!"

21.10.2014 Der aufrechte Pinsel am Alstadener Schandfleck und Heinz hat Grippe und Kalle geht zum Alstadener Bürgerring

Bebelstraße zwischen DEMA und Konditorei Kühnen
Also dort müsste der Pinsel eigentlich hin. Und er müsste dort neben anderen, zum Teil schweren Geräten heftigst eingesetzt werden! Das Gebäude, das auf dem Foto zu sehen ist,  ist das schon seit geraumer Zeit zur Verrottung frei gegebene Haus. Es steht nicht weit von dem richtigen Pinsel-DEMA entfernt. Und man sollte als Alstadener nie müde werden, auf diese desolaten Stadtviertel-Zustände aufmerksam zu machen. Vielleicht wird es ja gemeinsam mit dem Alstadener Bürgerring möglich sein, auch in diesen Bereichen die aktiven Stimmen gegen die Verschlechterung des Wohnumfeldes in Alstaden zu unterstützen. Der Bürgerring hat schon so Vieles hier bewegt. Leider gibt es in unserem Stadtviertel einige wenige Eigentümer von Immobilien, die offensichtlich nur ihre Rendite vor Augen haben und nicht dafür Sorge tragen, dass die Substanz ihres Eigentums wohn- & mietgerecht sowie wohnumfeldgemäß erhalten wird und bleibt. Man wird sie benennen müssen, diese 'Hauseigentümer', die ihrer moralischen Verpflichtung, Wohnraum angemessen zur Verfügung zu stellen und zu erhalten, nicht nachkommen. 
Am heutigen Abend wird bei Kleine-Natrop anlässlich des Bürgerstammtisches über den Energieausweis/Energiepass informiert werden. Auch so eine Klippe über die so mancher Hausbesitzer nicht springen mag.

- "Tach Heinz!"
- "Tach Kalle!"
- "Wie geht?"
- "Beschiss'n. Ich hap Grippe un' wenn ich dann Teile von unser schönet Alstaden in den Internetz hier auf Alstaden & Drumherum seh, un' seh, wie dat an manche Stell'n aussieht, dann pack' mich die blanke Wut!"
- "Hier trink' Dich ein'n Heinz. Ich geh'dann ma widder un waa'te bisse Grippe von Dir wech is'."
- "Geh'se heut' A'md zu der Kleine-Natrop zu'n Stammtisch von' Bürgerring?"
- "Abba klaa' doch! Ich erzähl Dich dann davon. Geht übber'e Ennergi un'so!"
- "Ennergi is' immer töff, brauch ich getz' auch! Mach jut, Kalle."
- "Bis dann, Heinz"

10.10.2014 Der Haken von Alstaden und Gerda macht Pilates und ist herzlos

Bebelstraße am Aldi
Ich wusste es doch. Es musste einen Haken an der Sache geben. Und irgendwo musste dieser Haken zu finden sein. Es gibt einfach nichts im Leben, ohne einen Haken. Warum sollte das in Alstaden anders sein? Es gibt so viele schöne Dinge in Alstaden, die wirklich schön sind. Und zwar so Dinge wie ... ?! ....?? - ach, die fallen mir ganz bestimmt später noch ein. Ansonsten mal beim Bürgerring nachfragen. Oder sich Anregungen bei einem Bier im Kleine-Natrop, in der Flotte oder im Alstadener Hof holen. Na ja, der Haken von Alstaden?! Auf dem Bild ist er zu sehen. Und gefunden wurde er auf der Bebelstraße schräg gegenüber dem 'Filmriss' und direkt gegenüber dem Verrottungshaus- & grund. An diesem Haken wird Alstaden punkt 24:00 Uhr hochgezogen (sehr wahrscheinlich in den KEWER-Himmel) und morgens gegen 5:00 Uhr auf der Ruhrgebietserde wieder abgestellt. Man kann also sagen: Ohne Haken käme Alstaden gar nicht zur Ruhe.

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Bevor'e wat sachs Heinz, will ich bei gestern noch'ma einhak'n!"
- "Ich sach' doch gaa nix Kalle. Abba mach Du ma' Dein Haken"
- "Ja, ich mein ja auch nur, bevor'ße wat sach's ... weiß'e bevor ...!"
- "Kehr wat willze denn, Kalle. Sach'et doch entlich odda lass'et!"
- "Dat mitti Möbelpolletur gestern, fant'ich üüü-bber-haupp-ttt nich' jut, Heinz."
- "Ma' lammsam, übberschlag Dich nich' mitti Wörters ... Ja, meinze denn ich fant dat jut, Du ollen Eierkohlenrundlutscher?! Mich is' getz noch ganz schlubberich bis schlubberant in den ganzen unteren Gedärms. Un ich bin von mein Dödel an appwärz gelämp, un zwa' getz noch mehr alz immer. GELÄMP, sach'ich nur." 
- "Dat war'ße doch auch schon vor die Möbepolletur?!"
- "Abba getz auch in'nen Kopp un' die Klüsen. Irngxwie seh ich nich' mehr richtich ... un' is' auch allet so dunkel in meine Welt. Ich glaup' ich hap von diese Möbelpolletur so'n Komma wie dä Schumacher!"
- "Nä Heinz, wat Du hass', is', dat'te Deine olle Schweißerbrille auf'e Nase has'. Deswegens sieh'ße allet so dunkel."
- "Sach ich doch Kalle, ich hab'et im Kopp! Dat Trinken gestern von'ne Polletur hat mich alle Gedankens durch'nander gemach'. Fühlt sich an, alz hätt'ich dä Alstadener Haken mitt'n in'ne Birne."
- "Abba wieso hasse die Schweißerbrille auf, Heinz?"
- "Weil, wenn dat Gerda morgens nach'n Aufsteh'n ihr'n Pilatus für ihre Fittnäss machen tut, muss ich de Schweißerbrille anzieh'n, weil ich diese Putzwutgratzie bei ihre sportliche Verrenkung'n nich' kuck'n da'f. Un' durch'e Möbelpolletur von gestern in mein Kopp hap'ich ganz vagesse'n, dat ich die noch aufhap."
- "Hömma, Dein Gerda hätt' uns klatt mit'ti Möbelpolletur in'net Grap mach'n könn'n!!"
- "GEEEERDA! GEEEEERDAAA!! Hasse dat gehört, wat dä Kalle gesach' hat?"
- " Klaa Heinz, wa' ja nich' zu übberhören bei sein Kommisston in'ne Stimme!"
- "Un', wat sach'se zu die von den Kalle vorgebrachte tödliche Tatsache mit den 'in Grap bring'n' von Rentners durch Möbelpolletur, Geerda?"
- "Schade, dat'et bei Euch schon widder nich' geklapp' hat, Heinz. Dat sach'ich dazu."
- "Ba Gerda, biss'u herzlos, Gerda! un' dat nennt' sich Ehefrau?!"
- "Herzlos bis' Du, Heinz, wennze alz besoff'nen Ehemann abmds bei'n Fernseh'n ein nach'n andern von Deine übelste Assbachfürze zieh'n läss un' behauptes', der Gestank is' von'ne Erderwärmung."

24.09.2014 Alstaden Fröbelplatz Tischtennis und Heinz erschießt fast Gerda

Am Fröbelplatz
Auch das ist Alstaden. Am späten Nachmittag, einem sonnigen Nachmittag, spielen zwei Alstadener auf dem Fröbelplatz an der Tischtennis-Steinplatte miteinander oder vielleicht sogar gegeneinander Tischtennis. Und drumherum "Bus"serln die Bus-Linien 98, 92, 93, 129 und 143 immer ein bisschen. Der Fröbelplatz ist städtebaulich und verkehrstechnisch ein sehr gelungener Platz. Es ist sozusagen ein integrativer Platz. Ein Platz, wie es ihn im innerstädtischen Bereich nur wenige gibt. Ein Platz, der wie man sehen kann, wenn man denn sehen will, von Alt und Jung als Ruhe- Kommunikations- und Erwachsenenspielplatz angenommen und genutzt wird. 
Auf diesem Hintergrund ist es auch nur allzu verständlich, dass der Alstadener Bürgerring - ein Verein, der mit Engagement die Alstadener Belange vertritt - sich und damit zugleich Alstaden mit dem Standbild des "fränkischen, pflügenden Bauern" ein angemessenes Denkmal gesetzt hat.

- "Kehr Heinz, weiße noch, wie wir früher immer in'nen Spoartraum von'ne Zeche Alstaden die klein Bällekes auf'e Titschtennisplatte über't Nezz jedrosch'n ha'm?"
- "Abba wie, Kalle! Dat kannze woll laut saren, dat ich mich da'an erinnern tu! Du wars doch imma dat Opfa. Hass' geg'n uns alle valor'n, weilze Dir paatuu in Dein dösigen Kopp gesetz' hatt'ess', dat'te der Schläger so in'ne Hant halt'n muss' wie de Chinaköppe!"
- "Ich hatt ja wegen die viele Maloche auch kein Zeit diese spizi'elle Technick richtich zu tränieren, Heinz. Sonz hätt'ich euch alle wie nix von'ne Platte jeputz'. Da kannze abba für, Du ollen Furzknot'n" 
- "Kehr Kalle, mach'ma' halplank. Is doch allet schon so lank her, brauch'se Dich doch getz nich' mehr für im Hemp machen."
- "Is' doch wa' Mann, Heinz. Imma hap'ta alle auf mich rumjehack!"
- "Du bis' echt'n aam Kehr, Kalle. Hass' abba noch deine zwei Beine mit die de rumlauf'n kannz. Wat soll'ich denn saren?! Ich bin seit Jahre an der AOK-Schopper gefesselt."
- "Kumma, is doch auch wat Jutes, Heinz. Wirrs' übberrall hinjerollt un' hass für allet Ermäßijung mit dein schön' SB-Ausweiß. Wenn'ze unbedink willz, Heinz, dann kannz'ja Behinnertenspoart mach'n ... mit'te Protes'n odda so?!"
- "Kla Kalle, Du Heudeu ... vielleich' wie diese scheiß Pisstorisus auß'e, äh, - ?!? ... unten auß'e, na sach'ma' schnell? ..., ... den Dings, den Afrika mit seine Heitäckpotes'n an'ne Treter. Un' dann tu ich genau wie dä Pisstosius  meine Olle nach'n Aa'mtessen durch'e Lokustür kapputt schieß'n, un' sach hinteher, dat wa' Notwehr in'ne höchste Not, weil ich wegen mein Prossata so nötich muss'e, un' dat Gerda der Lokus plockiert hatt'.
- "Hömma, dann biss'e se entlich los, Heinz!"
- "Ja schon Kalle, ..., abba wer putz mich dann Aa'm's die Poperze un' holt mich die Bierpulle bei'n Sportschaukuck'n aus'n Kühl? DU Kalle??"
- "Podzeimeduppa!"

16.09.2014 Schandfleck in Alstaden und Heinz ergreift die Initiative

Bebelstr nahe Konditorei Kühnen
Bebelstr nahe Konditorei Kühnen
So sieht es aus. In Alstaden. An manchen Stellen. Wie hier auf den Bildern zu sehen - an der Bebelstraße in der Nähe der Konditorei Kühnen. Ein schändlicher Schandfleck von noch schändlicher Schande kündend und davon, dass die Alstadener inklusive Bezirksvertretung sich nicht genügend um ihr Umfeld kümmern. Doch nachdem man den hier verlinkten Artikel aus "Der Westen" gelesen hat, muss  man gerechterweise wohl einräumen, dass sich zwar einige der Alstadener Bürger kümmern, besonders die Menschen des Alstadener Bürgerrings, ihnen aber wohl die Hände gebunden sind. Und immer wieder heißt es in solchen Zusammenhängen, dass die von uns gewählten Volksvertreter keine Möglichkeit des Einschreitens sehen. Es bestehe keine Gesetzesgrundlage, um konsequent gegen Eigentümer verrottenden Leerstandes vorzugehen. Ähnliches wird auch im Bürger-Kampf gegen den Abriss der Villa Rück stets angeführt. Doch warum wählen wir diese Papnasen, wenn sie nicht in der Lage sind, Mittel und Wege zu finden, die Interessen der Bürger, von denen sie gewählt wurden, durchzusetzen? Also, wenn die entsprechende Gesetzesgrundlage fehlt, nach der angemessen gehandelt werden könnte, meine lieben Volksvertreter, dann müsst Ihr dafür sorgen, dass eine solche geschaffen wird!!!!

- "Wat sach'se dazu Heinz?"
- "Kehr Kalle, hömmich auf mitti Oberen und den ganzen Kroppzeux. Ich kann die alle nich' app. Uns is dat marode Haus auf Bebel neben der Kühnen doch schon lang 'n Dorn in Auge."
- "Dat sin doch keine Oberen, Heinz, dat sin von uns gewählte, ganz nomale Eierköppe."
- "Hömma, ers'senz happ' ich die nich' gewählt un zweitns scheiß ich auf die. Die tun doch nix für uns. Kuck dir dat doch mitti Villa Rück an. Die Bestusstn mach'n aus die Villa Paarkplätze für bestusste Möbelklamottenskäufer draus. Dat musse Dir'ma klaa'mach'n. Un dat soll'n die sein, die uns vatretn tun? Ich mach die alle. Ich mach' die feddich. Da kannze ein drauf lass'n!!"
- "Hömma, getz mach'ma halblang Heinz. Du in Dein Schopper mach's doch ga'nix mehr. Du kannz doch ga nix mehr mach'n mit Deine Invali'ität!!"
- "Hass Rech, Kalle. Bin ja an mein Schopper gefesselt. Kam'ma nix mach'n. Abba sonz hätt'ich se alle in Köttelbecken geklopp. Ich hätt'se ... alle ... in Sack... mit Knüppel ... un Rübe app ... un'so'weiter Du!"
- "Klaa Heinz, ich weiß Heinz, vor Dich zittert sogar der NierenSteinMeier!"