31.03.2015 Es donnert das Wetter, es schreien die Windsbräute ...


(Text & Bild HG. Everhartz)

Oberhausen stürmt. Wenn auch nicht gerade auf dem Platz. Der März geht zu Ende und zeigt uns noch einmal, wo's lang gehen kann, wenn alle Wetter sich zusammen tun, um dem von uns ersehnten Frühling den Einzug ins Jahr zu verwehren. 

Wenn er kann ... bleibt er liegen ... der Alstadener ... der Oberhausener. Er macht noch schnell den kurzen Rumdreher auf'e Matratze ... haucht ihr ins Ohr: "Kannze scho'ma Kaffeemaschine un' Brötch'n?!" Dann merkt er noch, wie sich leicht das Bett bewegt und träumt, er stehe im Regen un' et gießt aus alle Rohre. Der Wind pfeift ihm kalt umme Beine, un' er hat mächtig Druck auf'e Blase!! Aber nirgends 'n Baum ... abber weit inne Ferne schreit irgend so'ne Olle wat von'nem Sack. Der Druck wird stärker, et geht bald nich' mehr ... da wird er wach und hört: "Kehr, Du faulen Sack, steh entlich auf! Kaffee iss' schon duarch!!"

Er sitzt. Denn er darf ja nur noch im Sitzen. Und sein müder Kopf wünscht sich, Sonne, Wärme, Grün auf Himmelblau .... und 'n großen Baum auf'e Wiese ganz für sich allein, wo er entlich ma' widder - wie früher als Ulligen - so richtich mit Zielwasser der Strahlemann in einen hohen Bogen lauf'n lassen kann.

30.03.2015 Eine Katastrophe auf dem Alstadener Friedhof wendet sich zum Guten …

Eingangstüre zum Kolumbarium auf dem Alstadener Friedhof
(Bild: HG. Everhartz)


Heute wieder eine der oft doch sehr anrührenden & berührenden Geschichten aus der Kindheit unserer Co-Autorin Beate Wagner. In dieser kleinen Erzählung zeigt sich, dass letztendlich das Schicksal durch zusätzliche Fügung gewendet wird. Solche Wendepunkt im eigenen Schicksalsverlauf wünschen wir uns sicherlich auch für unser ErwachsenenLeben. Aber jede Katastrophe - so beinhaltet es schon der Begriff - bedeutet auch eine Wende ... und manchmal eben, Gott sei Dank, auch zum Guten.

"Zwei kleine Mädchen auf dem Weg von der Ruhrschule nach Hause. Die eine war ich. Die andere meine Freundin Jutta. Jutta war das exotischste Kind in unserer Klasse. Zum einen, weil sie aus einer gemischt ethnischen Beziehung war: Ihr Papa war Türke, ihre Mutter Deutsche, zum anderen, weil ihre Mama verstorben war. 
Die Mutter war auf dem Alstadener Friedhof beerdigt, und an diesem Friedhof kamen wir auf dem Heimweg von der Schule immer vorbei. Wir sind jeden Tag zum Grab von Juttas Mama gegangen und haben ihr all das erzählt, was wir in der Schule erlebt hatten
Jeden Samstag wollten wir ihr auch Blumen hinstellen, aber wovon … ? … Wovon sollten wir sie bezahlen? Manchmal bekamen wir bei Blumen Marissen ein paar fast schon welke Blumen geschenkt. Leider jedoch nicht jede Woche. Also sind wir gemütlich über den Friedhof geschlendert und haben aus jedem Strauß auf den anderen Gräbern eine Blume geklaut. 
Wunderschöne Sträuße haben wir nun immer in der Mitte aufs Grab gestellt. Doch dann das Drama! Wir wurden erwischt! Uui, das gab Ärger! Die ältere Dame, die uns wohl beim "Blumenpfücken" beobachtet hatte, hat uns erst auf dem Friedhof rund gemacht und uns anschließend auch noch nach Hause gebracht, um sich bei unseren Eltern zu beschweren. 
Das gab dann natürlich noch einmal heftigen Ärger und zur Strafe mussten wir nachmittags bei der Dame zu Hause antanzen, um ihr im Garten zu helfen. Das heißt, wir durften Johannisbeeren pflücken und aus den Früchten mit ihr einen Kuchen backen und …. essen durften wir den sogar auch noch! 

Nach diesem Tag hat die alte Dame jeden Samstag am Eingang des Friedhofs auf uns gewartet, und zwar mit Blumen für Juttas Mama..... bis sie dann leider irgendwann nicht mehr kam. 
Und Jutta?!? - Jutta kam auch irgendwann nicht mehr. Sie war weg gezogen und ich hab nie wieder etwas von ihr gehört. "Aber Jutta..... DU .... ich habe Deiner Mama noch ab und zu Gänseblümchen und Löwenzahn gebracht und ich habe ihr auch immer erzählt, wie es in der Schule war!'"

29.03.2015 Besser wär’ Sommer wie Winter … oder? … sommer doch ma' wieder, getz na'm Winter?, fragt der Alstadener

Die Uhr-Waage des Alstadener Lebens
(Text & Bild HG. Everhartz)


Kuck dat Fotto: Da hat der Alstadener ja irnxwie allet zusammen. Ne Waage mit fast’nem Killo drauf, die komische No. 2, an der er sich orientieren kann, um bald mal die No. 1 zu werden. Oben rechts 'nen schönen Lappen mit so Täschkes dran und fast inne Mitte 'ne Uhr für'e Sommerzeit mit Herzkes für die warme, schöne, grüne Frühlingsliebe. Vorausgesetzt der Frühling fällt dies Jahr nich' aus; mangels Frühlings-Wetter mit laue Frühlings-Gefühle anne Ruhr dranne.
Mehr braucht der Alstadener un' seine Olle nicht. Und da der Alstadener immer zugleich auch Oberhausener ist, kann man sagen: Auch der Oberhausener braucht & will nicht mehr. Es ist alles da: 
  • Zahlen, 
  • Gewicht, 
  • Liebe, 
  • Lappen
  • Beutel und 
  • Zeit 
… und für die Olle soga' links 'n paar Blümskes für Stimmung un' so.

Kumma, allet in' Lot … allet senk'recht!! So sollet sein. Mehr nich' … aber auch nich' weniger … wat Schnübbelsken, iss doch so, odder?! 
Getz kuck'n wir noch der Jogi bei die Georgiesier in Russland bei'n Rasputin zu … nämlich dat die mit Schmackes verlier'n gegen unsere Weltmeister-Jungs .. un' dann geh'n wir heut ma' schön früh im Bett, da ja durch'e Umstellung immer allet später wird … 
.... un' schlafen … oder sommer fühl-leich ma' wat anneres mach'n, Mausezähnchen? - "Kehr Heinz, muss Du wiss'n; mich iss egal, ich schlaf doch sobieso immer gleich auf'e Seite ein!"

28.03.2015 Die Grotte ... nicht des Grauens ... sondern die der gelebten Geschichte der Antoniuskirche in Alstaden

Antoniuskirche in Alstaden
(Text: Beate Wagner Bild: HG. Everhartz)


Heute präsentieren wir wieder einen Text aus dem Fundus der Kindheits-Erinnerungen unserer Co-Autorin, Beate Wagner. Es sind besonders diese kleinen, quasi fotografischen Erinnerungs-Schnipsel aus früher Jugend, die zur Besinnung über das und Neubewertung des Gegenwärtigen führen können, um unser Leben in einem Sepia-Licht der Vergangenheit wieder erträglicher erscheinen zu lassen (hoffentlich!). Nun denn, lest und urteilt selbst:

""Alle Kinder kommen in die Grotte ..." tönte es jeden Mittag um kurz vor 12°° über den Hof des Kindergartens St. Antonius in Alstaden. Ich weiß nicht mehr, wie diese "Grotte" aussah, aber ich weiß noch sehr gut, dass da eine Marienfigur stand und dass meine Erzieherin eine Nonne war .... das, weiß ich jedenfalls noch ganz genau. Und wir beteten dann dort ein "Gegrüßet seist du Maria" und sangen: "Maria breit’ den Mantel aus" und gingen dann - ich glaube ziemlich froh gestimmt - nach Hause.
30 Kinder waren in meiner Gruppe und dazu Schwester Roswitha. Die anderen Gruppen hatten sogenannte "Tanten". Im Haus saßen wir brav an Tischen, es wurde eine Kiste Spielzeug, das immer von der Schwester für unseren Tisch ausgewählt wurde, in die Mitte gestellt, und dann durften wir spielen oder malen oder ein Buch anschauen
Später ging’s dann wir nach draußen. Wir haben erst Kreisspiele gespielt, "Schmetterling du kleines Ding such dir eine Tänzerin“ … dieses Spiel kennt man im Kindergarten heute noch. Danach durften wir uns in einer laaaangen Schlange an der Schaukel anstellen und Schwester Roswitha passte genau auf, dass wir auch nicht länger schaukelten als bis 30! … und dann kam ihr Ruf: "Alle Kinder kommen in die Grotte!" .....und wir kamen. 

Wir hießen Sigrid, Andrea, Heike, Norbert, Michael, haben Marmeladenbrote geteilt und Sandkuchen probiert (in echt!) und die Höhle aus Decken unter dem Tisch war unsere Welt.

Heute heißen sie Mia, Lukas, Niklas und Angelina. Sie teilen Milchschnitten und probieren Sandkuchen. Sie bauen Höhlen und spielen "Schmetterling du kleines Ding“. Ihre Welt ist in Ordnung, solange genug Bausteine da sind und die Schaukel frei ist. Ihre Tanten heißen heute Frau XY und selbst unsere frühere Schwester Roswitha lebt noch nebenan im Altenheim. 
Eben alles wie früher. 
Nur "Alle Kinder kommen in die Grotte" ruft Schwester Roswitha nicht mehr. Aber ich bin mir sicher, sie singt hin und wieder leise und andächtig: "Maria breit’ den Mantel aus“."

27.03.2015 Stoff - Klein aber gepätch' für alle ... Bewegung und Belebung im Flockenfeld in Alstaden

Flockenfeld 104, Alstaden
(Text & Bild HG. Everhartz)

Es ist schon ein paar Monate her, da schrieb ich darüber, dass hier in der Straße Flockenfeld ein Ladenlokal schon eine ganze Weile leer stehe. Und ich schrieb darüber, dass sich bei uns in Alstaden, gerade auch in den Seitenstraßen nicht mehr so sehr viel tue im Einzelhandelsbereich. Viele Geschäfte schließen, weil sie mangels Kundschaft und zu hoher Mieten ihrer Existenz beraubt sind.
Heute konnte ich jedoch erfreut feststellen, dass sich etwas ändert. In unserem Viertel. Ein kleinet Bissken. Oder vielmehr: Dass sich schon etwas geändert hat. 
Denn ein Shop für Patchworkstoffe mit dem sprechenden Namen Country Quilt hat am Flockenfeld 104 seine Pforte geöffnet ... vorwiegend wohl für die Frauen und für etwaige Frauen unter uns Männern; aber gerade letztere kennen den Begriff Patchwork sicherlich aus & in anderen, eher familialen Zusammenhängen.

Aber hier gehts um's Zusammenfügen von Getrenntem (also sozusagen um Integrationsarbeit): Um's Nähen, um Stoffe, Stöffchen, Filz, Jelly Rolls, Flanell, Batik & Bordüren

Und es geht darum, wie Frau alle diese Texturen zu etwas gestaltet, worüber er auf die Frage: "Schatz kumma hier, wie finz'e dat?!", mehr urteilt als antwortet: "Kehr, ja ganz schön ... der Killefitt, abber wo bleib' mein Bier, Schnübbelsken?"

26.03.2015 Wir inne schönste Kuhle von Oberhausen ... inne Kuhle von Alstaden

Ehemaliger Fußballspieler(91) im Tor der Sportanlage an der Kuhle in Alstaden
(Bild HG.Everhartz)


Sportanlage an der Kuhle in Alstaden. Früher bei Kindern sehr beliebt wegen der Ferienveranstaltungen ... aber wohl auch heute noch sehr begehrt von sportlich aktiven Senioren (Fußball, Tennis etc.)!
Ich darf als als Gastautorin Beate Wagner begrüßen, die so freundlich war, Walli Wölk und mir, eine ihrer Kindheitserinnerungen zur Veröffentlichung zur Verfügung zu stellen. Ich denke, manchmal brauchen wir solche kleinen Geschichten, um unsere medial-verletzten Seelen für eine kurze Weile auf das Kissen einer etwas "heileren" Welt betten zu können. -------------------

""Als ich gerade mit meinem Hund unterwegs war, kam ich am Sportplatz Kuhle vorbei. Meine Gedanken gingen auf Zeitreise ……. plötzlich war ich wieder 12 Jahre alt und Teilnehmer der Ferienspiele
Wir wurden nicht nur nach Alter, sondern auch brav nach Geschlechtern getrennt und lagerten täglich von 9.00 bis 12.30 auf dem Wiesenstreifen rund um den Sportplatz. Wenn wir Glück hatten, durften wir in den Ruhrpark oder sogar ins ins Südbad. Meistens blieben wir jedoch in unserem Lager und vertrieben uns den Tag mit Spielen. 
Wir begannen in der Regel mit "plum, plum, plum, der Plumpsack geht herum". Danach "rote Kirschen ess’ ich gerne, schwarze noch viel lieber". Jetzt kamen wir in Fahrt ... "1000 Mann, die zogen ins Manöver", dröhnte es über den Platz. Langsam wurden wir heiser. Bei etwa 30 Mädchen in der Gruppe kein Wunder … denn jede musste ja drankommen! Also ging es weiter mit "Land abschneiden" und "Der Kaiser schickt seine Soldaten aus“.
  • Frühstücks Pause!!!!!! 
Für jeden ein Rosinenstütchen und eine Sunkist Pyramide. JedenTag!!! .... Und wenn wir gestärkt waren: Eine Runde Brennball, eine Völkerball …. und dann ging’s ab nach Hause. 

Wir waren uns immer einig, den besten Tag der Ferien verbracht zu haben. Am nächsten Tag gleiches Programm! 3 Wochen lang! Nochmal! … !! …. ganz ehrlich: 3 Wochen lang den besten Tag zu erleben, ist doch ein guter Schnitt für 6 Wochen Ferien, oder….??
„1000 Mann, die zogen ins Manöver…“ Das dröhnt mir heute noch in den Ohren …""

25.03.2015 EIS-Zeit ... NEIN ... Gefühls-Kälte anlässlich des Betroffenheits-Wettbewerbs unter den Politikern

Am "ADRIA" Flockenfeld
(Bild und Text HG. Everhartz)

Erst dachten wir, das Wetter werde besser. Die Eistüte wurde wurde schon rausgestellt, wie hier vor dem Eis-Café ADRIA in Flockenfeld. Doch wir scheinen uns alle getäuscht zu haben. Es wurde nichts mit ein paar Tagen Ausspannen in zarten Sonnenstrahlen bei einigermaßen lauem Früh-Frühlingswetter.
  • Nichts. Nada. Niente. Rien.
Und nicht nur der wolkendichte Himmel drückt auf unser Gemüt. Nicht nur dort ist tristes Grau zu finden. Nicht nur das trübe Wetter sorgt für lähmende Depressionen. Sondern wir tragen all das auch in uns selbst anlässlich der tragischen Ereignisse während der letzten Tage. Und ich meine damit nicht nur den Unglücksfall in den Alpen. Sondern begreife ein, all die Toten & Gemordeten, die nicht genannt und von niemandem medial "aufbereitet" werden, sodass sich die üblichen Trauerberufenen mit ihrer zum Teil widerlich falschen Betroffenheit auch über diese her machen können.
Das Geschäft der Politik bestimmen Macht, Medien, WahlkampfPosten-Geschacher & Gier. Für Moral und ehrliche Betroffenheit ist in diesem Geflecht wechselseitiger Diskreditierung schon lange kein Platz mehr. Und die nach außengestellte Ersatztrauer unserer Politiker - die Trauer im Namen vermeintlich aller - wirkt BILDgewaltig nur so lange der Scheinwerfer der Öffentlichkeit auf sie gerichtet ist.

Die Conditio humana ... also das, was uns im Wesentlichen als Mensch und damit in unserer Beziehung zu unserem Nächsten ausmacht ... wird vernichtet durch die medien-entstellten Betroffenheits-Züge in den Gesichtern unserer "Volksvertreter"

24.03.2015 Mit den iPhones der OGM über die Pellet-Anlage am Rechenacker bei der EVO beschweren. Das geht.


(Bild und Text HG. Everhartz)

Was alles vergessen wird!!! - Was alles vergessen wird!!! - Was alles vergessen wird!!!

Wir verlieren das Vertrauen in die Politik und noch mehr in unsere Politiker - ganz gleich, welcher Partei sie angehören!!!

Und mit dem Foto oben zeigen wir die zwei wesentlichen Informations-Verweigerer aus dem Geschwister-Reigen Oberhausener Stadttöchter.
Die Politiker Oberhausens äußern sich zu den anstehenden Problemen, die die Bürger plagen, meist gar nicht (mehr). 
Oder gestehen im Nachhinein ein, dass es sicherlich nicht ungeschickt gewesen wäre, die Bürger zuvor zu informieren.

Zu der Aufarbeitung des 'Handy-Betruges' bei der OGM haben wir bisher nichts mehr gehört oder gelesen.
„Die berechtigte Forderung nach vollständiger Aufklärung der Betrugsfälle wird vom Aufsichtsrat der OGM nachdrücklich unterstützt“, unterstützt Stefan Zimkeit, Aufsichtsrat der OGM den Aufsichtsrat der OGM im Aufsichtsrat der OGM. 

Aber Zimkeit ist wohl noch heftigst dabei, die Unterstützung als Aufsichtsratsvorsitzender unterstützend zu unterstützen.

Der Alles-Controller der OGM, Hartmut Schmidt, der sich so rührend 
  • um die Reinigung von Gebäuden, 
  • das Dachgemüse auf dem künftigen Jobcenter 
  • die Beschaffung und Verteilung von iPhones,
  • die Verluste, die mit der Stadthalle unter seiner Ägide gemacht wurden & werden, 
kümmert, scheint im Kernschatten der neuen durch die OGM installierten LED-Beleuchtung völlig ab- & untergetaucht zu sein.

Alleine die EVO war bereits ungemein energisch aktiv
Sie hat am 20.03.2015 in einem Brief auf die drängenden Fragen der Anwohner in der Romgesstraße (Problem Pellet-Heiz-Anlage) versucht zu antworten ... aber bei einem Versuch ist es auch geblieben. 
KONKRETE Antworten auf die sehr KONKRETEN Fragen der durch die Anlage in ihrer Lebensqualität beeinträchtigten Anwohner gab's jedoch nicht.

23.03.2015 Varoufakis besucht Ruhraue in Alstaden und findet KRAFT am Biotop


(Text und Bild HG. Everhartz)

Da ist er. Der erste Finger des Grauens in & an der Ruhraue. Ein kämpferischer Al(t)stadener reckt ihn zum Zeichen seines Unmuts in den Himmel. Und er zeigt diesen Varoufakis-Finger genau an der Stelle, wo eines der Windkrafträder erbaut werden soll. 
Und ich habe Gerüchte-Winde raunen hören, dass er mit zu den ältesten Bewohnern Alstadens gehöre und dass er das mache - nicht für sich - nein! für die künftigen Generationen, die hier an der Ruhr ein wenig Erholung suchen.

Zum Zeitpunkt der Aufnahme rief er mutig mit donnernder Stimme in Richtung Biotop: "Ich war nie gegen Wind! Ich war immer für Energie ... (zum Beispiel MARS, damals) ... aber alles muss in der Welt seinen geeigneten Platz haben."  - "Also!", so rief er weiter:, 
  • Wind: Ja! 
  • Jammer: Nein! 
  • Kampf: Ja! 
  • Propeller: Nein!
  • Gegen die Windräder in der RuhrAue!"
Dann schloss er seine wutzitternde Hand mit dem Finger des Grauens und unterschrieb die Unterschriftenliste gegen die Windkraftanlage in der Ruhraue
Tut's ihm nach, liebe Mitbürger; denn wer hier in der Aue Windkraft sät, wird den Sturm der Entrüstung ernten.

- Wat sach'se dazu, Kalle? 
- Kehr, der Ollen auf'n Fotto hat Mumm.
- Un' Du, Kalle?!
- Hömma Heinz, ich weiß nich' wie dat geht?!
- Wat geht?
- Dat mit den komisch'n Finger, Heinz!
- Mit wat für'n Finger, Kalle?!
- Kehr Heinz, äh,?! Dat mit den "Finger des Graunz"!!
- Ich zeich Dich, abber gib ers'ma' von Dein Flachmann, sonz krieg'ich der Finger nich' steif!!

22.03.2015 Lehrstück Markstraße ... Freies W-Lan für Leerstand

Marktstraße Oberhausen ... einer von derzeitig etwa 10 Leerständen
(Bild & Text HG. Everhartz)

Alles zu vermieten. Ja, so geht Leerstand. Das ist wirklich sozialisierter Leerstand. Also, Leerstand für alle. Bald auf der Marktstraße. Für Mutter, Vater, Kind & Laden-Kegel. Doch ab Sommer: Leerstand mit W-Lan. Keine Geschäfte auf der Marktstraße, aber es funkt!!!
Weh-Lan(ge) haben wir darauf nicht schon gewartet? Und Apostolos Tsalastras hat es ja noch einmal betont: Die Unternehmen investieren nicht in Oberhausen und wählen auch Oberhausen nicht zu ihren Standort, weil vielleicht in einer solchen finanziell heruntergekommenen Kommune die Gewerbesteuer zu hoch ist - NEIN - Im Gegenteil: Die Unternehmen ziehen regelmäßig an Oberhausen vorbei, weil es zu wenig Breitband-Anschlüsse fürs Internet gibt.

AHA! Kann man da nur ausrufen. Problem nicht erkannt & an Lösung vorbei geplant.

Wenn fehlendes Weh-Lan auf der Marktstraße das einzige Attraktivitäts-Problem Oberhausens für potentielle Investoren ist, dann waren wir mit Weh-Ling (wenn auch ohne Weh-Lan) schon mal ganz dicht an der Lösung dieses Problems?!

- Wat iss dat ei'ntlich, dat freie Welahn, Heinz?
- Dat iss freien Funk-Verkehr. Da kannze mit Dein EiPätt aufe Maa'kstraße umsonz im Internetz.
- Aha, auch in die paa' Geschäfte, die da noch gib?
- Ja, auch in die.
- Abber ich hab' ga kein Eipätt, dann hab'ich ja nix davon?!
- Doch. Dann krisse in die Geschäfte 2% Funkausfallsteuer auf alle Ware.
- Auch bei den Horst Lemke auf seine aufgepumpte Brötchens?!??
- Ja, auch auf die Luff'matratzen-Brötsch'ns.
- Auch in den "Geschmackszentrum" da auf den Bild oben.
- Nä, da nich'! Iss'ja nich' mehr auf'e Maarkstraße!
- Dat find'ich abber geschmackslos!!!

21.03.2015 Heinz und Kalle. Die zwei Ruhr-Bänker führen Gespräche über Finanz und geile Höskes

Ruhrbank ... Sitz-Geld ... 5% Zinsen
(Text & Bild HG. Everhartz)

- Komm Kalle, lass uns noch'ma schnell aufe Bank setzen!
- Wieso schnell, wat machse denn fürn Stress, auf ei'mal, Heinz?!
- Hömma, wegen die Blockjupeis.
- Wat is' dat? Ich kenn Osterei, Spiegelei, Heiopei abber kein Blockjupei?!
- Abber Kalle, dat sin doch die in Frankfurt mitti brennende Autos. Hasse denn nich' in Fern geseh'n?
- Nö, hab'ich nich'. Ich kuck nur BVB, RWO un' manchma' mit mein Geerda Eiskunzlauf'n,  wenn ich da'af.
- Wieso Eiskunzlauf'n???
- Wegen die schöne junge Keulens, wenn die Piretten machen tun odder so ähnlich. Die nehm' dann immer ihr'n Schlittschuh inne Hand un' tun der bis zu'n Kopp hoch.
- Ja un'?!??
- Kehr, da kannze immer so schön die Höskes von die Törtchens gaaanz ob'n anne Beine kuck'n.
- Un so'n scheiß kuck'se dich an?
- Ja, abber nur so lang bis mein Geerda umschaltn tut. Dat meint, ich käm dabei immer auf sonne Finsternis schlimme Gedankens für abenz inne Pofe.
- Un'?
- Dat Geerda hat Recht. Ich werd da immer ganz scha'af von.
- Nä, ich mein, mach'n wir uns getz entlich aufe Bank, bevor die vonne Blockjupeis wechgemach' sind.
- Alle? Auch sonne?
- Kehr, dat ha'm die doch in RTL-Akte'el un' auch inne BILD gesacht. Damit der scheiß Dragi nich mehr sein' stinkn'dn Geldarsch da drauf setzen kann.
- Meinze der Dragi von die Dönerbude auf'e Bebel?
- Nä, Kehr ... der vonne Eh Zet Beh!
- Hömma Heinz, Du sprichs mich heut in Rätsels. Lass uns besser setz'n. ----- ....... --------
-------- ................ ??????????? ------------- .................... ?????????? ------------------ ????????????
- Hör'se auch schon wat?
- Vonne Blockjupeis, meinze?
- Nä, von die Rotazionen, vonne Windskrafträders!
- Kehr Kalle, die sind doch noch ga'nich' gebaut.
- Abber ich hör' manchma' so'n tiefet Brumm'n.
- Dat sind mein Blähungs von Ulla ihr Erbs'nsuppe.
- Sisse, weg'n Dich bau'n die die Räders inne Aue, Du ollen Windbeutel!! Du biss erneuerbar energisch!!!

20.03.2015 Soffie in Alstaden ... mehrfach und kess .. mit bissken Möpse

SoFi von Heinz sein Gerda mit Handy fotografiert
(Text und Bild HG. Everhartz)

Der kluge Alstadener hatte natürlich vorgesorgt:


Scheiß Brille brauch ich nich'. Ich kuck'e Finsternis immer nur nachts. Trink mich'n paar Bierkes. So 7 bis 12. Paa' Kuarze dazu. Latsch auf der Ballkong. Schmeiß mich in der Gartenstuhl. Mach dat Teelich inne kleine Lateerne auf der kleine Tisch an. Nimm'mich zwei leere Pullen von dat Bier, dat ich mich in mein Kopp geschütt' hab. Kneif die Döppen bissken zu ... un' glotz ganz entspannt durch'e leere Pull'n auf'e Lateerne drauf mit den Teelich' drinne. Un' zu den Beweis für der Kalle, datt datt allet geklapp' hat, hat mein Gerda den Fotto von den Glasbod'n von die zwei Bierpullen mit ihr'n Händi gemach'.

Dann sin'wir widder schön inne Pofe. Ich hab dat Geerda in mein schützende Männersarme genomm'n, un' für mein Geerda an der ihr'n Ohr geflüssert: 
"Geeerda, Du biss dat einzige Soffi, dat für mich immer in meine Lebensfinsternis strahlen tut!" 
Da hatt mein Geerda bissken gegrunz un' gesach': 
"Kehr Heinzi, dat iss abber lieb von Dich. Abber lass verdammp noch ma' bloß die Fingers von meine Möpse, sonz krisse gleich sonne Finsterniss von mich persönlich, datte glaups', Du wär's vor Dein eig'nen Motteck gerannt!"

19.03.2015 Ruhraue ja ... aber kein Ruhr-AUA. Die tun was in Alstaden und der Bürgerring hilft, wie immer ... und wie immer: sehr effizient.

Bank auf dem Ruhrdeich
(Text & Bild HG. Everhartz) 

..... alles sehr farbenprächtig ... & alles nur ... für unsre RUHR

Gestern fand die Jahreshauptversammlung des 'Bürgerring Alstaden' statt & die Botschaft, die von dieser Versammlung ausgeht, ist klar .... 

Wir wollen das nicht! Wir wollen es überhaupt nicht! Und wir wollen das entscheiden. Nämlich das, was wir wollen. Und das, was wir nicht wollen. WIR sind die Bürger & WIR sind es, die hier leben & gestalten und somit die Stadtviertel - egal ob Alstaden, Holten, Schmachtendorf, Bermensfeld, Sterkrade, Osterfeld ... etc.  - mit Leben füllen.

Na klar, wir wollen auch Wind. Gehört ja zum Wetter. Wer will & braucht ihn nicht, den Wind. Zugegeben nicht immer wollen wir Wind. Aber an unserer Aue, an unserer RuhrAue da mögen wir ihn, den Wind. 
Und wir mögen ihn, wie oben auf dem Foto zu sehen, unverstellt (blau!!). Wir mögen dort auf der Bank sitzen, ins Weite schauen, die Wolken sehen, den Himmel (blau!!) betrachten ... und das ganz ohne das Summen, Surren und Brummen eines riesigen Windrades, das uns und unsere Gedanken, denen wir auf der Bank sitzend nachhängen, durch die Rotation des massiven, glänzenden Propellers in Licht und Schatten zerhackt.

Wir wollen und fordern unseren Bereich für die Naherholung, die wir als Städter so dringend benötigen, um unsere Arbeitskraft und damit zugleich unser Oberhausen zu erhalten. 
Ihr müsst das akzeptieren und respektieren. Ihr, die WIR gewählt haben, damit IHR unsere Interessen vertretet. Hört das leere Reden auf, kümmert Euch, "macht'ma' entlich los" Ihr Politiker! Kümmert Euch in gleicher Weise um uns, wie es Euch unsere Stadtteilvereine (z. B. der Bürgerring) vor praktizieren und nahe legen.

Die Marktstraße habt Ihr uns schon ruiniert. Mit der Ruhraue werdet Ihr es nicht schaffen; denn WIR stellen uns dagegen ... und wir werden kämpfen ... NICHT gegen Windmühlen! ... aber mit Vehemenz gegen die Windkrafträder.

Bürger von Alstaden und Oberhausen unterstützt die Bürger und den Bürgerring ALSTADEN beim Kampf gegen die WindKRAFTanlage in der Ruhraue. 
So kräftig wie WIR kann die KRAFT aus Mülheim nicht sein ... auch wenn sie Hannelore heißt!

!8.03.2015 Zahnräder und Sauerstoff dann klappt es auch mit dem Nachbarn


(Text und Bild HG. Everhartz)


Hier in Alstaden und damit auch zugleich in Oberhausen könnte man ja leicht auf die Idee kommen: 'Alle drehen am Rad' ... denn Räder, wenigstens Zahnräder, scheint es ja hier so viele zu geben, dass man einige davon auf eine Wiese stellt, um sie dort einen wunderschönen Industrierost ansetzen zu lassen.
Na, jedenfalls zeigt das, dass es genügend Sauerstoff in dieser Stadt geben muss, denn ohne diesen will schier nichts rosten. Da, wo es Sauerstoff gibt, kann's eigentlich für den Menschen auch nicht ganz so ungesund sein. Ist es wohl auch nicht, denn da wo dieser Stoff ist, gibt's auch Luft zum Atmen. Und da wo es Luft zum Atmen gibt, kann man sich natürlich scho'ma' bissken wohl fühlen.
Aber um sich wohl zu fühlen, muss immer noch jemand mitatmen; denn alleine atmen iss' ja langweilich, weil man ja dann auch nicht mit jemandem reden könnte. Und was wäre das Leben ohne das Reden? Oder die Mund- zu Mund-Beatmung ohne einen zweiten Mund? Oder das Küssen ohne ein paar zweite Lippen, die sich einem glänzend entgegen "spützen."

Also kurz, wir brauchen: 
  • Sauerstoff, 
  • Luft, 
  • Atem, 
  • Mund, 
  • Lippen (4 Paar am besten), 
  • den Nachbarn und 
  • bissken Lust (getz'ma' nicht Luft) am Leben.
Und da hat sich die SPD gedacht (ja denkt die denn überhaupt?) ... also jedenfalls hat die SPD sich gedacht .... wir machen aus dem Ganzen einfach ma'ne Kampagne ... un' schon sin' so'n paa von die app inne Fußergängezone, die ma'ne Maarkstraße war, un' haben die LuftLustNachbarsBürgers einfach ma' gefragt: "Wie geht et Dich denn hier so?" - Und da hat der Bürger geantwortet: "Kehr, ganz gut, könnt' hier nur sicher 'n bissken saubrer sein ... oder so...!"
Und da sacht der A' Posto zu seine Bürgers doch glatt: „Diese Methode macht Spaß und ist effektiv. Man kommt unkompliziert ins Gespräch und zeigt allen Beteiligten, dass man ihre Sorgen und Nöte ernst nimmt.“ 

-"Hasse gelesen Heinz. Kommp getz ne Nachbarschaftkammpannje nach unser Alstaden für zum Sorgen von Nöte?!"
- "Kehr Geerda, die soll' nich' nachts komm'n die solln an Tach komm'n!"
- "Hömma Heinz, Nachbarschaffs ... nich NachtBarschaffs... Kampannje."
- "Mich egal. Die soll'n entlich wat Richtiges mach'n ... Lassanje ess'ich nich & Kampannje ers rech' nich'! Ich will Currywuast mit Majo un' Pommes. Also wat richich Deutsches, versteh'se!!"

17.03.2015 SONNE in Alstaden und darum auch in ganz Oberhausen und Anja Kösling ist lieb

Alstaden Heiderhöfen Nähe Püttstr.
(Text & Bild GH. Everhartz)

Der Winter scheint vorbei. Die Vorboten des Frühlings zeigen sich. Der Alstadener packt sein Lieblingsbuch aus. Die Frau scheint ein bisschen zu stricken. Er und seine Olle kucken zuversichtlich in die Welt. Daneben noch ein wenig Ballast vom Rest des vergangenen Jahres. Laub und so’n Zeux in Plasticksäcke'. Allet, wat man so getz nich’ mehr brauch’!
Wichtig iss einfach auf’e Bank und Beine übber'nander. Die Olle anne Seite und scho’ma' annet Bierken am Abend vor’e Glotze denken. Wat brauch’ der sogenannte Mensch zum Leben mehr? 
  • 'n Häusken 
  • 'n Vorgarten 
  • nette Nachbar-Kumpels 
  • 'ne schöne Innenstadt ... 
... wo ma' aber nicht‘ hin muss, weil' et eben da doch nicht’ mehr schön iss wie frühers. 
Hier abber in den Alstaden geht et grad noch. Früher hatter zu seine Olle gesacht: "Dat kommp allet vonne SPD. Dat iss die Partei. Die iss für unsereins gut!" Heute sacht'er: "Mein SPD iss nicht’ mehr dat, wat se ma wa’. Ich versteh'se einfach nicht’ mehr." 

"Un’ seine Olle sacht: 


„Aber dat Anja, dat iss doch lieb. Kuck ma’ Heinz, dat kann so schöne Sprüche! Mit den Wohnen zu’n Beispiel!!“ - Hach, Bohnen könnt'ich getz auch ma' widder mach’n, wat meinze, Heinz?"
- "Kehr Geerda! Kösling kenn'ich nich', will'ich nich', ess'ich nich'!"
- "Abber ich mein doch die Bohnens, Heinz?!"
- "Wennze meinz, Geerda?! Wird kalt, lammer rein geh'n!!

16.03.2015 Organisiertes ent - brechen BÜRGERRING hilft ... SPD filmt nur wieder Filmchen ...

Das verwendete Logo des "Bürgerrings" ist der Facebook-Seite dieses Vereins entnommen

(Text & Bild HG.Everhartz)


Bürgerring goes Facebook (FB). Vor einigen Tagen wurde es auf FB schon angekündigt. Genauer gesagt am 09.03.2015. Und ich betone das hier an dieser Stelle noch einmal, um ganz deutlich zu machen, dass wir diese stadtteilbezogene Unterstützung durch solche bürgernahen Vereine dringend benötigen.
Anlässlich der politischen Verhältnisse kann ich nur immer wieder darauf aufmerksam machen, dass es Zeit für uns in OB ist, sich endlich selbst zu organisieren. Dies kann zusammen mit den etablierten Parteien geschehen oder unabhängig von Ihnen. Die Hauptsache ist: 

IHR TUT ETWAS!

Unternehmt Ihr nichts, dann werdet Ihr mit Euren Nöten & Sorgen allein gelassen und letztendlich verlieren. Alles verlieren, was Oberhausen noch zu bieten hat(te)! 

Eure Straßen, Eure Viertel, Eure Lebensqualität, Euren Wohnraum.

Das könnt Ihr nicht wollen!

Am 18.03.2015 um 18:30 Uhr findet die Jahreshauptversammlung des Bürgerrings im Bernardushaus an der Antoniuskirche (Bebelstraße) statt.


- Geh'se hin, Heinz?
- Klaa', Kalle!
- Wat mach'se da?
- Ich kümmer mich!
- Um wat kümmerse Dich?
- Um uns in Alstaden!
- Auch um mich un' mein Geerda un' mein Tochter Eva?
Klaa'! Aber besser iss' Ihr kommt selps!
- Allet gebongt Heinz! Bis Übbermorgen.
- Hömma, ich zähl auf Dich, Kalle ... un' bring Dein Klavier mit!

15.03.2015 Packen und Anpacken in Alstaden und Oberhausen … aber bitte schön nur nachts und schön züchtig

Packstation Bebelstraße am Kaiser's /Tengelmann & Frau
(Text & Bild HG.Everhartz)

Vielleicht kann sich ja noch ein Jemand oder eine Jemandin daran erinnern, dass ich anlässlich der Geister & Friedhofsgeschichten über ein Kolumbarium schrieb. Das Kolumbarium bewahrt etwas auf. Ganz früher bei den Römern waren das mal die Tauben. 
Das passt ja auch zum Ruhrgebiet mit seinen früher so reichlich vorhanden Taubenzüchtern. Es war mir immer ein Rätsel, wo die Liebe zu diesem Geflügel-Tier eigentlich herkam, … oder bei denen, die noch züchten, herkommt.
Vielleicht hat es ja etwas mit der Brieftaube zu tun? So nach dem Motto: Untertage malochen und dann am Feierabend hoch in die Luft. 
Denn eigentlich glaube ich nicht, dass die Kumpels so eifrige Briefschreiber waren, dass sie das Geschriebene immer gleich ganz schnell mit so einem Täubchen auf den luftigen Weg bringen mussten.
Doch dass das etwas mit den Briefen und den Tauben und möglicherweise auch mit den Urnen und dem Krematorium zu tun haben muss, kann man an diesen Packstationen ablesen. Die Post oder heute die „DHL“ bedient sich ihrer. 
NEIN. Natürlich nicht der Tauben. Obgleich die Briefe heute ihren Adressaten oft nicht schneller erreichen als zu Brieftaubenzeiten. Die DHL hat die Idee des Kolumbariums frech von den Römern und später dann den Kumpels abgekupfert und versteckt nun in solchen Urnen-Aufbewahrungs-Stationen die Pakete hier Kunden.

Das hat nun zur Folge, dass man an der Packstation:
  1. Immer mehr kurzsichtige Omas findet, die dort für ihren feuerbestatteten Gatten ein stilles Gebet sprechen und
  2. Ihr unter den drei CodeNummer (3255AB779; 573OB398; 7329CE295) die Urnen der Geister aus meinen damaligen Geschichten finden könnt ... und ...
  3. ... gibt es noch zwei unanständige Pack-CodeNummer zur Öffnung einer der Türen dieser Station, um mal so richtig zupacken zu können. Nämlich .... 
  4. Eine für den Herrn & eine zweite für die Dame
Diese Nummern darf ich allerdings nicht verraten. Versucht sie herauszufinden. Doch macht es in stockfinstrer Nacht. Das Gefühl, das Ihr dabei in der Hand spürt, ist fest und weich zugleich. 
Und nicht zuletzt darüber werdet Ihr den eigentlichen Sinn des Begriffs: PACK-STATION! ... entdecken.

14.03.2015 Sie mit Frisur. Er mit Fassong. Allet andere mit den UnderCut

Salon 'Ambiente' in der Maybachstraße
(Text & Bild HG.Everhartz)

Na, wer möchte da nicht damenhafte Dame beim Herren oder herrlicher Herr bei der Dame sein? Und das dann auch noch alles in einem einzigen Salon? Immer wieder neu dekoriert. Immer wieder ein jahreszeitliches Fenster-Dekolleté für den Salon. Immer eingestimmt auf's Verschönern.
Salon Ambiente. Damen und Herren und Frisör. Angenehme Atmosphäre. Leises Schereschnippen in der Nähe des ungefährdeten Ohres. Duft aus vielen kleinen, bunten Gefäßen. Nettes Frauengeschnatter über Strähnchen & Blondierungen ... Girls, Curls und Curling im Spiegel mit sanften Mitteln oder 'ne zementierte Dauerwelle ... ganz wie Dame will.
Salon Ambiente. Herren und Damen und Frisör. Raue Männerstimmen stoßen an sanftes Frauenwispern. Rasenschnarrendes Rasiergeräusch mit rasselndem Kurzbefehl: "Einfach nu'ma Fassong. Hinten kürzer. Un' vorne auch!" 
Oder modern: Die Seiten ganz frei und oben auf dem Kopf die Kurzhaarbürste. "Nä, wasch'n nich' ... happ Ich ers' letze Woche!" Die Frisörin tritt auf's Pedal und pumpt sich den Haaransatz des feschen 70-Jährigen auf Arbeitshöhe.
Die Trockenhaube brummt sonor der Dame ins Ohr. Und auch der Herr knattert heiser: "Wat krieg'n'se, getz' für dat? Dä Res' iss' für Sie!" 
Mann/Frau verlässt den Salon reich an Frisur, aber nicht arm im Portmonee.
Also Leute, wenn dat nich' Alstaden iss, dann sim'mer nich in Oberhausen; sondern auf'e Markstraße beim 5€-Bischeck.

13.03.2015 Freitag der 13. ... der richtige Tag für den Filmriss in Alstaden

Kneipe in Alstaden Bebelstraße Ecke Flockenfeld

(Text & Bild HG. Everhartz)


Gestern wurde auf Facebook in einem Kommentar gefragt. Wo liegt Alstaden? Und was ist so "besonders" an Alstaden

Na, eigentlich nichts. UND ALLES!

Alstaden ist nicht wichtiger als Oberhausen. Kann ja auch gar nicht, weil Alstaden ein Teil von Oberhausen ist. Ein Stadtteil. Man kann dort als Oberhausener leben .. zum Teil ganz gut ... und wenn man uns lässt, auch noch die nächsten 10 Jahre mit schöner Ruhr fast vor dem Haus, mit Wind aber ohne Krafträder und für die Aktiven unter uns auch als richtige Alstadener Bürger mit dem Bürgerring ohne Perspektive ... 
.... wenn wir sie uns nicht selbst schaffen, die Perspektive ... darum: Alstaden ist wichtig! ... Mindestens so wichtig wie Wanne-Eickel.

- Äh, schieb mich scho'ma'n Gedeck rübber!
- Mit odder ohne?
- Wat: 'mit odder ohne'?
- Kehr, Frikka mein'ich!
- Nä, heut nur Senf .. brauch noch'n bissken Schärfe für meine Olle!

12.03.2015 Ein-Euro-Ramsch für die Marktstraße, DelkaTässchen und feine Stöffchen für's Centro

Marktstraße Oberhausen
(Text & Bild HG. Everhartz)

- Äh, hömma Du ... iss doch allet nix mehr wert, siehs'e doch. Allet für ein Euro.
- Kehr, datt kannze woll laut sagen.
- Auch der Euro selps iss nur noch halbsoviel bissken mehr wert als den Dollah.
- Ja, frühers als wir die Maark noch hatten, da wa' die staark.
- Abber getz mit den Euro iss die Maark auch nich' mehr dat wat se  ma'war.
- Nä, getz iss ja auch Euro. Un wat krisse für der Euro?
- Kehr, seh' ich doch auf den Fotto. Ramsch krisse dafür. 
- Klar, Ramsch auf'e Ramschstraße.
- Wie meinze?
- Kehr, nur Ramsch aufe Ramschstraße ...  aufe Maarkstraße.
- Wat unsere Maarkstraße?! Dat Bild hasse auf unsere Maarkstraße gemacht???
- Klaar!! ... Abber wat heiß hier unsere Maarkstraße?! Die gibbet doch ga' nich' mehr. Unsere Maarkstraße war schön. Getz iss nur noch Ramsch un' dreckich.
- Vielleich' weil die damals die Maark abgeschaff' hab'n. Vielleich'  gibbet getz darum  auch die Maark-Straße nich' mehr?!
- Da könnt wat dran sein. Du biss ga' nich' so blöd, wie ich glaub, datte blöd bis.
- Sisse, noch nich' ma' mehr blöd iss wie blöd.
- Ja, so isset woll! Bei uns Bürgers wird blöd immer weniger, bei die Politicker wird blöd immer mehr.
- Dat iss abber blöd, odder?
- Wiesse nimmps. Wenn wir getz nich' mehr so blöd sind, dann wähl'n wir auch nich' mehr die Blöd'n.
- Dat iss schlau, odder?
- Ja, dat iss dat.
- Wir mach'n getz selps Polletick! Un' als erstes sag'n wir getz für'e Maark-Straße Euro-Straße ... wie die Salatas in Griech'nlant dat mitte Treuka gemach' hab'n! Einfach'n anneren Nam'n!
- Warum?
- Weil auf unsere Maark-Straße doch immer die HasseMa'N'Euro-Leute mit die Zeitungs rumlauf'n, un' weil et da soviel Ramsch für 1 Euro gib'. Dann kann die doch auch so heiß'n.
- Un' dann?
- Dann beukottieren wir den CentrO.
- Un dann?
- Dann gehn wir' aufe Barrekaden!
- Un' dann?
- Kehr, Scheiße äh, lass Dich entlich ma selps wat einfall'n ... un' nich' immer allet von die Anderen für Dich mach'n.
- Selps mach'n iss abber schwer.
- Kann abber auch leich' sein ... in manche Notsizuazionen!!
- Da hasse auch widder Rech', wenn ich so an mein Gerda denk'n tu!!

11.03.2015 Sonne sehn ... Wetter schön ... Eisdiele leer ... ...und keine MarktStraße mehr ...

Marktstraße Oberhausen
(Text & Bild HG. Everhartz)

Gestern sollte Eisessen für unsere Politiker sein. Damit sie endlich die Klappe halten und cool werden. Heute für uns. EIS. Die Stühle stehen draußen. Die Tische sind gleich mitgekommen. 

Denn wo ein Stuhl, da auch ein Tisch, 
denn Stuhlgang hält den Enddarm frisch.
(Alter PrOktOLOgen-Spruch aus'm EKO!)

Die Sonne scheint auf so'ne Einkaufsstraße, unsere Marktstraße. Die aber leider keine centrale Innenstadtstraße mehr ist. Weil das CentrOberhausen sich woanders abspielt. Gedenfalls nich' mehr auf'e Ma'kstraße.
Es gibt da eine Obere. Und es gibt da eine Untere. Und es gibt Uns. Und wenn wir über die Markstraße gehen, dann gehen wir einfach nur so. Wie ausgesetzt in'ne Karpaat'n. Gesäumt von 1€-Läden, Banken, Handyläden und Kommunikationsanbietern verfolgt von 'Hasse-Ma-'N-Euro-Leuten', die einem aufdringlich 'n Zeitungsblättchen andrehen wollen, das man nich' brauch'. 
Bissken Buchladen. Billigbäckeien, Leerstände und Ramsch. Also, spazieren und flanieren wie früher - mitten im Leben & mit dem prallen Leben - gibt's hier nicht mehr. Und so bleiben die Tische leer. 
  • Nich'ma' die Sonne traut sich nachmittags noch in die Marktstraßen-Schlucht.
  • Nich' ma' Raucher woll'n da sitzen für'n kurzen Lungenkrebs-Stift. 
Nur schnell wat Einkaufen. Ma' rübber rennen. Sonz nix. Elsässer kannze auch vergesse'n. 

Abber mit freiem W-Lan im Sommer kommt das Leben zurück. Glaubt er, der Kämmerling ... nach dem Motto: Da wo's funkt, springt auch der Funke über. Wir merken uns das!!! ... Und wehe, wir spüren den nicht. Den Funken!!

10.03.2015 ... Lecker Eis ... Eis .. lecker ... schlecker ... lecker ...Eis ...Eis ... lecker ... endlich Früh Stadt Weh Ling


(Text & Bild HG. Everhartz)

Ich finde, sie sollten es tun. Sie sollten mal wieder richtig lutschen unsere Luschen. Damit sie den Moder und die Säuernis ihrer eigenen Worte schmecken beim stadt-politischen Gelaber-Lecken - im Rat.
Plötzlich wissen sie alle, dass es so nicht hätte ablaufen sollen. Jetzt kommen sie mit: 
  1. Man hätte. 
  2. Man sollte. 
  3. Man müsste. 
Und dann ist auch noch die Wirtschaft enttäuscht. Ach Gott-O-Gott  .. die Wirtschaft, die Arme ... plötzlich sind alle irgendwie enttäuscht und frustriert. 
  • Die SPD ist enttäuscht. 
  • Die Grünen sind enttäuscht. 
  • Die FDP ist enttäuscht. 
  • Ja, die Straßenbahnen selbst sind enttäuscht. 
  • Das Liebespärchen aus dem "Reibungslosen Verkehr"sfilm ist enttäuscht. 
Die beiden jungen Schmusigen aus'm Film fragen sich: 
Für was haben wir unser lecker funktionierendes Sexual-Leben durch einen so gefährlichen und erbärmlichen Coitus interruptus riskiert - wenn dabei noch nicht einmal etwas dort herauskommt, wo schon zuvor gar nichts drin war?

Für all die jetzt so kümmerlich und jämmerlich Frustrierten - besonders für die Politiker, die hinterher immer wissen, dass "man" es hätte anders machen sollen & müssen - für all die ist diese EisTüte oben. Beißt rein - aber denkt an Eure empfindlichen Zahnhälse!! Ihr politischen Weichspüler mit SitzfleischDuft.

Und merkt's Euch ihr saturierten Polit-Luschen

Besser lutschen & lecken
Und nun endlich checken,
Dass die Bürger, die Kecken
Nicht Euren Mist wie bisher abdecken!

09.03.2015 Nichts kann politisch so gefährlich sein wie ein SPATENSTICH zur falschen Zeit


(Bild & Text HG. Everhartz)

Was kann er schon anders? ... ? ... als symbolisch. Der Au Weh Ling
  • Gedichte. 
  • Lyrik. 
  • Poeme. 
  • Kurzatmige Kurzgeschichten in ruhrchinesisch. 
  • Dann Spatenstiche
  • Einen Prellbock beseitigen. 
Natürlich alles symbolisch ... es gäbe da noch Bremsklötze zu beseitigen, und zwar nicht symbolisch: 
  • Hartmut Schmidt von der OGM, 
  • Zimkeit vom Aufsichtsrat der OGM 
  • und all die Politiker, 
die sich nicht rühren, wenn die Bürger mit ihren Anliegen zu ihnen kommen:
  • Wie dem Problem mit der Pellet-Heizung am Rechenacker oder 
  • Dem Problem mit den Windkrafträdern in der Ruhraue. 
Und dann könnte Wehling sich noch selbst beseitigen .. aber das übernimmt ja Gott sei Dank schon die (Wahl)-Zeit für ihn ... & uns ... nur traurig, dass dann bestimmt so'ne Art neuer Wehling kommen wird.
Der Wehling hätte einfach nur'mal die Klappe halten müssen. Wäre besser mit einem Spaten in seinen Garten gegangen, um symbolische Kartoffeln aus einem symbolischen Kartoffelfeuer zu holen ... für die wirklichen Flüchtlingen, mit denen die Stadtverwaltung nicht zurecht kommt.
... und dann hatte Wehling zu schlechterletzt noch eine (Stadt)"Rat gegeben, der entscheiden muss, wenn das Quorum (Kworum) nicht erreicht wird und der dann ja zum Lückenschluss sagt." 

JA, Wehling. Das war so ungefähr der schlimmste & dümmste Satz, den man vor einem Bürgerentscheid von sich geben kann.

- Hömma Heinz, 'n Kworum ... is dat wat Schlimmes? 
- Ja, schwer schlimm, abber selten.
- Kamma davon sterb'n?
- , Du in Deine Person nich'!
- Kehr, wie meinze dat' denn getz' scho'widder?
- Sterb'n kann davon nur de Demmekrati ... iss' wie Prossata!
- Wie dat denn?
- Iss' so, pass'auf: Du hass'ne voll Blase, kannz nich' mehr aushalten, un wennze lauf'n lass'n willz, kommp' nich'ma 10 % raus.
- Kenn'ich Heinz, der Druck wir'ße nich' mehr los!
- Sis'se: Kworum iss Prossata bei'e Demmekratie!!

08.03.2015 Die Wahl der Oberhausener Demokraten kann ganz schön spitz sein ...?!!





(Bilder & Text HG. Everhartz)


Na wie man sieht, kann Wahl ganz schön eckig sein. Sogar anecken kann man damit. Ist zwar geheim & darum kann niemand so recht wissen, was der andere gewählt hat ....
... aber was haben wir in der letzten Zeit nicht alles uns an die Köppe geworfen, um den je anderen mit Argumenten "tot"zuschlagen .. oder eben auch nicht nur mit Argumenten, sondern mit Beleidigungen und Beschimpfungen.
Doch jetzt ist es hinter uns. Nicht wir haben es hinter uns!! Denn wollte man es so ausdrücken, sähe das so aus, als sei es eine lästige Pflicht gewesen. 
Wars aber nicht ... es war unser Recht ... und das haben hoffentlich sehr viele wahrgenommen.
Da, wo ich "Abstimmung gemacht" habe ... war am Nachmittag ein doch von mir sooo nicht erwarteter sehr reger "Wahlverkehr" ... 
... und die meisten der Oberhausener schauten sehr freundlich ins erste richtig sonnige Wetter: 
  • Und wenn man wollte, dann konnte man sehen, dass alle die, die für die Linie 105 stimmten sehr, gut gelaunt waren und lächelten ...
  • Und wenn man wollte, dann konnte man sehen, dass alle die, die gegen die Linie 105 stimmten, sehr gut gelaunt waren und lächelten ...
.... und wenn wir jetzt nach der Wahl zudem noch feststellen können, dass mehr als 10% der Wahlberechtigten an der Wahl teilgenommen haben ... dann ... ja ... DANN war das Ganze ein voller Erfolg und es zeigt sich daran:


WIR IN OBERHAUSEN KÖNNEN DEMOKRATIE!!!

07.03.2015 Oberhausen ist elektrisiert ... ?!? ... Mamma Mia!!!


(Text & Bild HG. Everhartz)

Das Goldene Zeitalter. Oberhausen um 1901. Das "Electricitaetswerk". Noch mit viel "c" .... aus heutiger Sicht keine Probleme .. oder doch? 
Schöner Backsteinbau. Damals alles frisch. Sehr elektrisch. Ja nahezu elektrisierend. Aber kaum Licht in den Häusern, den Wohnungen. Nur bei den Reichen, den Bonzen
Abends war man redlich müde. Im Dunkeln zu Hause war die Zeit des Arbeitstages zu Ende. Vergnügen gab's im Bett, wenn der Vatter mit seine Fusel-Fahne un' sein Motteck sich rumdrehte und zur Mutter raunzte: Watt iss'!!?! ... komm lass'ma mach'n?!! Alles ohne LEDs von der OGM ... ging abber auch. Mehr und effektiver als heute. Kinderscharen.
Und die Straßenbahn war in Oberhausen gerade mal vier Jahre alt. Die erste Bahn fuhr von der Grenzstraße über die Mülheimerstraße, Marktstraße, Bahnhof, Brücktor, Werksgasthaus zum neuen Walzwerk
Insgesamt etwas über sieben Kilometer. Länger als die Strecke, die jetzt für die Linie 105 gebaut werden soll. Also, was soll's - hat uns damals gut getan und wird es heute auch tun ... oder auch nicht ... denn damals hatten die Politiker noch Rückgrat in Oberhausen ... heute ham'ma nich' ma mehr RÜCK!

- Kehr, datt war'n noch Zeiten als die Elleckterizität noch aus den Werk da oben kam.
- Watt denkse denn wo die heut her kommp?!!
- Na, auß'e Dose anne Wand. Wenn'se denn übberhaup kommp. Un mein Gerda sacht, allet wat auße Dose kommp, iss nich' gesunt.
- Abber Dein Gerda meint doch der Gullasch!
- Ja, sach'ich doch!
- Abber Kalle, dat iss' doch wat ganz anneret!
- Kehr Heinz ... eleck'trisch mich doch am A'asch mit Deine vadammpte Spitzfinderichkeit. Dose iss' Dose. Frach ma' der Erwin mit sein Enkel sein Tripper?!?!!