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19.01.2015 Spartacus und Ben Hur treffen auf Hartmut Schmidt (OGM), weil die Kumpels alles in eine Geschichte packen


(Text & Bild HG. Everhartz)

HandySkandal ... die Stadttochter OGM reagiert erstmals auf Beschwerden .... auch über unhygienische Zustände in Schulen und Verwaltungsgebäuden.


Jetzt wissen wir endlich wo sie sind, die Handys. Sie sind ordnungsgemäß verteilt: Denn jeder Hausmeister und Schulleiter soll über ein modernes Handy Zugriff haben (worauf genau wird nicht gesagt) und somit eine Beschwerde in das System: "Spartakus" (was immer das auch sein mag) eingeben können!! So Arno Langhals, ein Mitarbeiter der OGM.

Festzuhalten bleibt also: 
Die vermissten, modernen, exquisiten 3.000 Handys gingen an ca. 150 Hausmeister & Schulleiter. Und ich denke, bei diesen integren Amts-Personen aus dem Bildungsbereich sind sie gut aufgehoben. Zugleich ist jetzt erwiesen, dass damit die 1.8 Mio. EURO Handy-Ausgaben endlich eine zukunftssichere Verwendung gefunden haben.
Denn Gründe zu Beschwerden gibt es über die OGM GmbH und damit auch über Hartmuta Schmidt als der 100-Prozentigen Tochter der Stadt Oberhausen wohl genug.

Die Kumpels:
- Dat find ich töff. Echt!
- Wat?
- Dat mitti die Händies.
- Wat is denn getz widder mitti die Händies?
- Kehr, weiße dat denn nicht?
- Nä, tät ich Dich Schwachstromelektriker sonz frage'n?
- Geden Hausmeister krich getz'n Eifone.
- Wie dat?
- Hatt der Langhals von'ne OGM gesacht.
- Un wieso?
- Wieso der Langhals dat gesacht hat, weiß ich nich'.
- Nä, ich mein, wieso kriegen die Hausmeisters 'n Eifone, Du Dulli?
- Ach so, .... iss doch klaa! Damit die sich beschweren können.
- Worübber?
- Übber der Dreck inne Schule, da wird nich' richtich vonne OGM geputz! Die Ulligen mach'n sich inne Büx odder komm'n mit Krämpe in Bauch nach zu Haus, weil die sich nich' auf die unhügelienische, un' verstoppte, un' versiffte Boiler trau'n tun.
- Un' wieso ruf der Hausmeister nich' von sein Fessnetz an?
- Weg'n die Dokkementation. Der macht'n Bild von die Scheiße un' schick dat ohne Gestank durche Luff über der Funk an der Spartakus.
- Wer iss denn der Spartakus.
- Kehr, kennze doch!
- Nä, kenn'ich nich'!!
- Dat is so'n DrecksRetter, fass' wie der aus den Film mit die Litz Teilohr, der mit den Schwert von seine eigene Hände der Ben Hur bissken von sein Rennwag'n geschubb's hat!
- DIE Ben Hur! Inne Flaßhof dat sin Frauens. Nich DER Ben Hur.
- Kehr, der Ben Hur iss doch auch aus'n Film. Dat is der Bört Länkäster!
- Kenn'ich nich'!! Abber wat is den getz mit der Spartakus von'ne OGM?
- Der Spartakus iss ein Programm un' hilf der Schmidt mitti Bilders von die Eifone zum Sortieren von der Dünger auß'e Drecks-Schul'n.
- Wie soll datt denn??!
- Kehr, bissu blöd, äh?! Der Schmidt sieht an die Bilders zusammen mit den Spartakus, wat für den Dachgemüse auf den Jobcenter iss und wat inne BiomüllTonne muss.
- Hömma, dann scheißen unsere Ulligen heut schon irnxwie auf den Jobcenter von Morg'n?!
- Genau so isset. Ich happ' ich schon vor Jahre zu mein Gerda gesach': 
Dat mit der Schmidt iss Scheiße, un' Scheiße wird' in unsere Stadt noch ma goldwert!

14.11.2014 Das MüllgebührenDesaster - aber unsere Müllmänner in Alstaden sind quirlig & fleißig wie immer und Kalle erzählt Heinz den Handtuchtrick von Erwin ... na ja, fast ....



Da laufen sie, die Müllmänner in Alstaden, quirlig, geschäftig, wieselflink & kompetent von Straße zu Straße, von Straßenseite zu Straßenseite, von Bürgersteig zu Bürgersteig. Ziehen, schleppen, heben, schieben Müllcontainer, ganz gleich welches Wetter sie dabei begleitet und an ihren müden Körpern zerrt. Nahezu immer stehen sie zur Verfügung, um uns von den Dingen zu befreien, deren wir nicht mehr bedürfen. Und das beseitigen, was wir dem Abfall übergeben haben. Die Müllmänner entsorgen den Wohlstandsrest, der von uns abgefallen ist und das, was wir von uns haben abfallen lassen (müssen). Ohne sie, die Müllmänner, die Männer an der Tonne, würde uns das, was wir produzieren, ge-brauchen & ver-brauchen und als Wegwerf-Gesellschaft im Ganzen ausscheiden, ersticken.
Apropos 'ausscheiden': Beschissen, ja ganz beschissen ist es, wie abfällig und ignorant uns die Oberhausener Politiker (O!WEH-ling) behandeln und in Verbindung mit der GMVA und Remondis bescheißen und über die Müllgebühren, die wir Bürger zu entrichten haben, ständig abzocken. 
Doch weder wir noch die Müllmänner haben etwas von der hohen Profitabilität und der damit verbundenen spektakulären Umsatzrendite in Höhe von 38,5 Prozent. 
Also: Die Politiker und Politikerinnen, die für dieses Finanz- und Gebührendesaster verantwortlich sind, mögen endlich von uns abfallen!! Und dann von "unseren" Müllmännern fachgerecht entsorgt werden.

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Wie geht?"
- "Muss!"
- "Wat mach' Dein' Lähmung, Heinz?"
- "Kehr Kalle, wat soll die schon mach'n? Die macht mich lahm, wie immer. Un' fesselt mich an der AOK-Schopper, wie immer! Odda has'se gedach', ich könnt' heut' mit Dich Foxtrottel 'ne Runde tanz'n? Erzähl mich besser ma' dat mit den Erwin un' sein Han'tuch, alz mich so saublöde Fragens nach meine lahme Stelz'n zu frag'n!"
- "Hömma Heinz, seit der Tod von den Erwin sein Frau wohnt der ja in die kleine Altenheimbude mit den betreut'n Wohn'n von'ne AWO dran. Auß'e alte Wohnung hat der allet verkauf' un' zu'n Müll getan, wegen der Ballast un' die viele Erinnerungs an seine Olle. Un' der Erwin hat getz' nur genau vier Han'tüchers für zum Apptrocknen von sein ollen Köarpa un' dat bisken Poz'zlan auß'e kleine Fitriene."
- "Ja un'? Wie weiter?"
- "Pass'auf, der Erwin hat mich dat genau erklärt: In'ne ers'e Woche wo dä da wohnt, hatt'er dat ers'e Hanttuch für sein Kopp, für untere A'me un' sein KaffeTasse un' sein Besteck un' seine Fingers für zu apptrocknen genomm'."
- "Waa't ma' ebenz, Kalle, mein Gerda ruf'."
- "Watt is' Gerda?"
- "Heinz, sach' Dein Kumpel Kalle, er soll sich schnellzenz vazieh'n. Du muss getz' mit Dein gelämpt'n Assbachköarpa auf der Wannenliff' für zum Wasch'n von Deine ganze Glieders.
- "Och doch nich' getz, Geeerda, mein Schnubbelmäusken?!"
- "Kehr Heinz, Du müffels schon seit Sonntach wie'n Utterbock! Is'ja nich mehr zu'n Aushalt'n mit Dich in eine Bude!!""
- "Has'se gehört, Kalle? Ich muss! Erzähl' mich Morg'n weiter, abba gipp mich ers'noch'n Schluck aus Dein Flachmann!"
- "Hier. Nimm schnell, Heinz! Un' bis Morg'n dann. Ich verzieh mich, sonz wäsch' dat Gerda mich noch mit. Un' wasch Dich gründlich die Poperze, damit'te so sauber bis, wie damals bei Deine Kommelllion nach'e Beichte in'ne Seele!"

25.09.2014 Kinderspielplatz und Abfallsammelstelle am Fröbelplatz und Heinz und Kalle hadern mit dem Schicksal des (Ehe)Lebens

Kinderspielplatz / Abfallsammelstelle Fröbelplatz
Kinderspielplatz / Abfallsammelstelle Fröbelplatz
Kinder sind ein Segen. Eben: Kindersegen. Und darum ist die Einrichtung von Kinderspielplätzen gut. Kinderspielplätze sind wichtig. Kinderspielplätze sind notwendig. Und weil Kinder Platz zum Spielen auch in unseren verkehrgefährlichen & betonwüsten Städten brauchen, werden eben diese Plätze kommunal - wenn auch oft wegen des finanziellen Aufwandes zähneknirchend - zur Verfügung gestellt. Was jedoch nicht sein sollte?!: Sie sollten nicht neben Abfallcontainern errichtet werden oder umgekehrt, Abfallbehälter sollten nicht in unmittelbarer Nähe von Kinderspielplätzen stehen. Kinderspielplätze und Abfallsammelstellen passen einfach nicht zusammen. Und warum dies genau hier am Fröbelplatz so geschehen ist, entzieht sich meiner Kenntnis und findet auch nicht mein Verständnis. Und es passt auch nicht zu der (wie schon geschrieben) eigentlich sinnvollen & bürgernahen Gestaltung des Alstadener Fröbelplatzes.

- "Kehr Kalle, weiße noch? ... direck nach'n Krieg ... un' noch gaanz lange nach'n Krieg hat'et übberhaup ga'keine Plätze für die Ulligen gege'm??"
- "Has'se Rech, Heinz. Wir ha'm immer in'ne Ruinens Räubers un' Schandarm un' Kaubeu gespielt un' auf'e Schotterstraß'n mit all ihre Schlaglöchers mit'te Pille rumjebollz."
- "Abba weiße auch noch Kalle, wie dat Kleine von den Erwin un' sein Maagret hier auf'e Straße von den schwere Kohlelaster plattjemach' is', alz'et mit sein ollen Holzrolla auf'e an'nere Seite von'ne Straße rübber jemacht hat?"
- "Kehr, die Zwei ha'm sich nie so richtich widder davon erholt, Heinz. Mann, wenn ich an der kleine weiße Sarch denk, wird mir getz noch schwummerich in'ne Pumpe."
- "Un' dann hat dat Zweite von den Erwin un' sein Maagret doch in junge Jahre in den Kopp diese Ämbelie bekomm'n, un' hat davon'n Hau wech, un sitz wie ich alz alten gelämpt'n Mann in so'n AOK-Schopper un' sabbert."
- "Kehr Heinz, da iss' doch fass' de ganze Ehe von der Erwin un' sein Maagret dran kapputt gewes'n."
- "Tja, so iss'et Kalle, de Ehe alz Spielplatz von'ne Leidenschaft'n, eingerahmp von der Abfall un' der Müll von ein ganzet beschissenet Leb'n."
- "Iss'ja nich' für zum Aushalt'n, Heinz ... Du ollen Fillosoof ... mach' mich ma' schnell 'n doppelt'n Assbach rübber, sonz wird mich noch ganz melanchton in'ne Birne!"