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24.01.2015 Verzweiflung in Oberhausen ... wir brauchen dringend eine Lösung unserer Probleme und kein Stadt-Gemüse

Mein Lieber Schwan
(Text & Bild HG. Everhartz)

Gestern, als ich über das teilverdeckte Oberhausener Polizeipräsidium schrieb und dahinter den heimlichen Gemüseanbau unseres findigen Handy-Skandal-Schmidt von der OGM GmbH wähnte - man sollte sich immer wieder klar machen, dass die OGM GmbH eine 100 prozentige Tochter der Stadt Oberhausen ist!! -, dachte ich noch, dass ich einen satirischen Text schreibe. Doch ich wurde sehr schnell von der Wirklichkeit eingeholt.

Wie die WAZ in ihrer gestrigen Ausgabe gegen 15:30 Uhr (OnlineZeit) berichtete, war das wohl zum VeröffentlichkeitsZeitpunkt ein “bitterernster Witz”
Oberhausen soll wirklich schnellst möglich zur “essbaren Stadt” werden! 

Und Herr Robert Axt von den Grünen (sozusagen die Axt im Gemüsegarten) drückt auch noch gehörig auf die Tube, um das Projekt zu forcieren. Er erfand dazu den recht allgemeinen, aber darum wohl auch immer wahren Satz: “Wenn man in diesem Jahr noch ernten will, muss man spätestens im Frühjahr aussäen.” 
Und so werden dann wohl, Wehling, Tsalastras, Große Brömer, Zimkeit, Axt, Runkler (na der passt ja zu den Runkelrüben) und viele andere aus der Stadt-Politik und der Stadtverwaltung im Frühjahr ausschwärmen und im Stadtgebiet überall ein wenig Nutz-Saaten aussäen. 

Also, liebe Oberhausener, ich frage Euch: “Sind das Stadt-Gemüse & das Projekt ‘essbare Stadt’ wirklich die Probleme, die es in Oberhausen zu lösen gilt?!”

Oder sind es nicht eher: 

Der Skandal um den 1.800.000€ Handy-Betrug bei der OGM GmbH
Der Skandal um das verschimmelte Jugendamt
Der Skandal um die katastrophalen, hygienischen Zustände in unseren Schulen
Der Skandal um die teils maroden Straßen in OB
Das Problem um die Linie 105
Das Problem um die Finanzierung des städtischen Haushalts
Das Problem mit den Langzeitarbeitslosen
Der Skandal um die Vernachlässigung des ehemals so attraktiven innerstädtischen Bereichs und der unteren Markstraße einschließlich des Altmarkts

OBERHAUSENER IHR SEID MUTIG!!! … TUT WAS!!! … 
... lasst Euch von den Nasen da Oben nicht vorgaukeln, dass Eure Probleme durch schlichten, städtischen GemüseAnbau zu lösen sind!!

17.01.2015 Linie 106 - Mieke Groschek (SPD) beerbt Schmidt (OGM) und plädiert für 'eins' mehr und die Kumpel erklären warum.


(Bild & Text HG.Everhartz)

Aus gut unterrichteteten Kreisen wurde bekannt, dass Michael Groschek nach dem Handy-Eklat in Oberhausen, sich selbstlos für eine Filmsequenz zum Bürgerentscheid über Linie 105 zur Verfügung gestellt hat. 
Er möchte mit dieser landespolitischen Geste das Negativ-Image der Stadt Oberhausen und ihrer 100prozentigen Töchter wieder ins Positive kehren und spricht sich darum in dem kurzen VideoClip für den Bau der Linie 106 aus. 
Zunächst stieß dieses Vorgehen bei Parteigenossen, Freunden und Mitbürgern auf Unverständnis. Bei näherer Betrachtung des Sachverhaltes machen jedoch unsere zwei Kumpels in einem erklärenden Dialog den raffinierten Schachzug des M-I-K-E, gesprochen Maik, Michael Groschek - Minister im kraft-kernigen Kabinett der Landesregierung - deutlich. Aber lesen Sie doch einfach selbst: 

- Hömma, Du kennz doch der Groschek?
- , kenn'ich nich'!
- Der mit der komischen Vornam'n.
- Watt denn für'n Vorname?
- Kehr, “Mieke" heiß' der.
- M-i-k-e? Dat iss doch kein Name, dat iss doch krank, äh!
- , die sagen auch alle Maik auf der! Der heiß ein'tlich Michael.
- Du hass'abber ebendt selps M-I-K-E gesach'
- Hömma, so wird dat in den NeuDeutsch geschrieb'n.
- Intressiert mich nich' .. iss allet großen Killefitt -  genau wie mit den Typ da in Dresden, den Pegida mit seine Goebbelongs in Kopp, der da immer in'ne Straßens nachts rumläuf! ... abber getz sach, wat iss getz mit den Groschen?
- Kehr, Groschek tut der heiß'n! Mit ein "k" an den Ende!
- Dat mit seine "k's" in seine Namens kann ein'n ja ganz beklopp mach'n. Also, watt iss getz mit der Bischek von Groschek?
- Der hat bei einen Film mitgemacht!
- Ja un'? Dat hat der Karl May sein Winnetu auch!
- Der iss abber dafür.
- Für wat iss der dafür?
- Für'e Linie 105.
- Dann iss’ dat ja 'n ganz töfft'n Mieke, denn dat bin ich auch!
- Abber der Groschek sacht in den Film: "Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger ich bin für die Linie 106. Seien Sie es auch. Stimmen Sie beim Bürgerentscheid am 8. März 2015 mit 'JA'."
- Iss' der hirnampettiert? Wieso 106?
- Kehr, dat isset ja! Dat frag'n sich die ann'eren auch alle.
- Vielleich' hatt'er bei den Filmmachen g'rad an seine Olle gedach'. 100 und Sex, verstehse'?
- Happ'ich auch gleich zu der Wolfgang gesacht. Abber der Große-Brömer hat in'ne Presse wat anneres pallawert'.
- Watt denn?
- Der GroBrö sacht, dat dat mitti 106 die Weitsicht von einen gaanz groß'n Politiker iss. 
- Seit wann iss Stuss denn Weitsicht?
- Kumma, die 105 iss ja neggetiv vonne CDUnken, die BOBies un' der gemeine MOBies inne Bevölkerung besetz'.
- Wer iss' denn der gemeine MOBi?
- Dat sin' all die, die nich nachdenk'n tun. 
- Aha!
- Ja, un' da hat der Groschek in seine große, pollitiche Weisheit zu die 105 einfach eins dazugetan. Weiß'e 5 für normal un’ füre Nachhaltichkeit in die weite ferne Zukumpf noch’ma’ 1 dazu! Also 106.
- Un' wo fährt dann die 106?
- Dat isset ja. Die fährt wie die 105, steht auch 105 drauf. Iss abber 106!
- Dat iss ja wie mit den Groschek sein Name. Iss Michael, heiß Michael, schreip'sich M-I-K-E, sieht abber aus wie der Dulli Maik.
- Sisse, dat iss ebendt gaaanz große Polletik: 
Et steht immer wat anders drauf als wat et iss!!