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26.01.2015 Oberhausen und die transparenten RatsSitze und schon sind die Geister wieder da

Stadt-Rats-Los-Sitze im Kaisergarten
(Text & Bild HG. Everhartz)



Da sitzen sie. 

Die Drei. 
Die im Wesentlichen die Geschiicke unserer Stadt lenken. Unserer Stadt OBERHAUSEN.

Das ist der Kämmerer
Das der Oberbürgermeister / Stadtdirektor
Das sind Hartmut Schmidt und Geschäftsführer-Konsorten der 50 bis 100prozentigen Stadttöchter (OGM; WBO; VZO; EVO; STOAG)

Ach?! Ihr seht sie nicht?? Könnt ihr auch nicht, denn sie sind vollkommen transparent und - wie sich über die letzten 2 Jahrzehnte herausstellte - beliebig austauschbar, ohne dass für uns Bürger sich eine Änderung der städtischen Geschicke zum Positiven abzeichnet.

WIR, liebe Oberhausener, WIR sind nicht austauschbar. 
WIR sind die feste und beständige Größe dieser Stadt und .... 
WIR wollen als dieses Fundament OBERHAUSENS auch - gemessen an der Bedeutung, die uns in dieser Stadt zukommt - entsprechend fair und mit Respekt behandelt werden
Und zu einer solchen Bürgerbehandlung gehören:

Transparenz - sinnvolle politische Führung - Bürgerbeteiligung.


- Hasse schon von der neue Auftrag gehört?
- Nä warum ... wat iss?
- Wir soll'n von der Alstadener Friedhof wech!
- Wat ... bisse beklopp? - Für immer? Verlecht mitti ganze Urnens?
- Kehr nä, der FAUST spricht von ein' Außeneinsatz.
- Un' dann kein nächtlich'n Tanz mehr mitti Flämmskes von den Landwehr?
- Sieht so aus!
- Du, wenn dat so iss, dann geh'ich sofort auf Spaa'flamme!
- Ich happ schon umgestellt. Sieh'ße bin nur noch blassblau an der Motteck!
- Kehr, mach der Motteck wech .. ich bin doch kein HeiTeiTei-Dulli! Abber sach'ma' wo soll der Außendienz denn sein?
- Inne Polletick!!
- Wie dat?
- Ich soll in der Salatas sein Kopp, un' du sollz in der Schmidt vonne OGM sein Kopp.
- Bei der Schmidt in der Kopp geh'ich nich. Dat iss geisterslebensgefährlich! Da werd ich schon nach ein Tach Invellide.
- Wieso datt denn nu schon widder?
- Kehr, wegen die Händi-Strahlung, der hat doch nur noch Händies in sein behumst'n Kopp.
- Ich dacht' dä hätt Gemüse in sein Kopp?!
- Nää, Gemüse hat der nur an'ne Blumenkohl-Ohrens.
- Abber immer noch besser als wie ich mit den Salatas und die ganze Zahlens. Abber der hat auch irnxwie wat anne Ohrens?!
- Watt'denn?
- Der FAUST hat'mich gesacht, datt ich in den sein Facebook-Poofiel kuck'n soll, für mich zum Informatieren. Un' da happ'ich bei den Salatas so'n Film übber Ohrns gesehn.
- Ach, du meinz der Scheiß mitti Ohrestie? ... Nä, dat'is kein Krankheit, dat iss eine sogenannte Draghödie. Da rechnet der Salastas mitti die Zahlens von den Draghi. Un in den Kopp von den Draghi iss off' die Geist-Flamme von den WeltReichMeister Göring.
- Manno, watt Du allet weiß! Weiße auch wie ich dat Flämmsken von den Liricher Friedhof rumkrich.
- Klaa, weiß ich dat! Geh'se mit Deine zarte Flammenhant ma untere rosane Flammensschleppe ... ... dann glüht der ihr Lustwürmch'n wie die neue Elle-D-Lämpsken in Bromberchstraße in Steerkrade: Glühschaa'f un' auf'n Punk' gebündelt! Da krisse Spass in'ne Backen!!


24.01.2015 Verzweiflung in Oberhausen ... wir brauchen dringend eine Lösung unserer Probleme und kein Stadt-Gemüse

Mein Lieber Schwan
(Text & Bild HG. Everhartz)

Gestern, als ich über das teilverdeckte Oberhausener Polizeipräsidium schrieb und dahinter den heimlichen Gemüseanbau unseres findigen Handy-Skandal-Schmidt von der OGM GmbH wähnte - man sollte sich immer wieder klar machen, dass die OGM GmbH eine 100 prozentige Tochter der Stadt Oberhausen ist!! -, dachte ich noch, dass ich einen satirischen Text schreibe. Doch ich wurde sehr schnell von der Wirklichkeit eingeholt.

Wie die WAZ in ihrer gestrigen Ausgabe gegen 15:30 Uhr (OnlineZeit) berichtete, war das wohl zum VeröffentlichkeitsZeitpunkt ein “bitterernster Witz”. 
Oberhausen soll wirklich schnellst möglich zur “essbaren Stadt” werden! 

Und Herr Robert Axt von den Grünen (sozusagen die Axt im Gemüsegarten) drückt auch noch gehörig auf die Tube, um das Projekt zu forcieren. Er erfand dazu den recht allgemeinen, aber darum wohl auch immer wahren Satz: “Wenn man in diesem Jahr noch ernten will, muss man spätestens im Frühjahr aussäen.” 
Und so werden dann wohl, Wehling, Tsalastras, Große Brömer, Zimkeit, Axt, Runkler (na der passt ja zu den Runkelrüben) und viele andere aus der Stadt-Politik und der Stadtverwaltung im Frühjahr ausschwärmen und im Stadtgebiet überall ein wenig Nutz-Saaten aussäen. 

Also, liebe Oberhausener, ich frage Euch: “Sind das Stadt-Gemüse & das Projekt ‘essbare Stadt’ wirklich die Probleme, die es in Oberhausen zu lösen gilt?!”

Oder sind es nicht eher: 

Der Skandal um den 1.800.000€ Handy-Betrug bei der OGM GmbH
Der Skandal um das verschimmelte Jugendamt
Der Skandal um die katastrophalen, hygienischen Zustände in unseren Schulen
Der Skandal um die teils maroden Straßen in OB
Das Problem um die Linie 105
Das Problem um die Finanzierung des städtischen Haushalts
Das Problem mit den Langzeitarbeitslosen
Der Skandal um die Vernachlässigung des ehemals so attraktiven innerstädtischen Bereichs und der unteren Markstraße einschließlich des Altmarkts

OBERHAUSENER IHR SEID MUTIG!!! … TUT WAS!!! … 
... lasst Euch von den Nasen da Oben nicht vorgaukeln, dass Eure Probleme durch schlichten, städtischen GemüseAnbau zu lösen sind!!

21.01.2015 "Komm Cordia!" Zwietracht in der Eintracht beim Schimmelreiter und der Kumpel erklärt, wie er an Kapital kommt.

Concordiastr. 36, Jugendamt Stadt Oberhausen

(Text & Bild, HG. Everhartz)

Eigentlich sollte das bei diesem Wetter ein lockerer Blog-Tag werden. Ohne Linie 105, ohne Schließung des Adiamo, ohne Handyskandal der OGM, ohne das Beklagen der "Austrocknung" der Marktstr, ohne Ärger über die Erhöhung der Fahrgastpreise der StOAG ... also ganz ohne das, was uns hier in Oberhausen täglich an Negativschlagzeilen aufregt, bewegt und den Tag verleiden kann. Eben ein schöner Tag sollte es werden.
ABBER dann.
Stößt man doch wieder auf die Versäumnisse der OGM GmbH und damit zugleich wieder auf Fehlentwicklungen innerhalb der Stadtverwaltung Oberhausens.
Jetzt darum hier nochmals - wie vor Tagen schon einmal in den Blick genommen - das Desaster um das Concordia-Haus. 

Schätzt die Oberhausener Verwaltung unsere Jugendlichen & ihre eigenen Mitarbeiter nicht? 
Untergebracht ist in diesem heruntergekommenen Gebäude ausgerechnet das Jugendamt - wie zynisch. 
Und es scheint so zu sein, dass die OGM GmbH & die Stadt der Ansicht sind, dass unsere Oberhausener Jugendlichen, den 'Schimmelreiter' am besten dadurch sehr gefühlsecht, praktisch & sehr anschaulich kennenlernen, dass sie: 

Den Schimmel in den Ecken 
konkret im Jugendamt entdecken!

Die Kumpels
- Hömma, irnxwie läuft dat doch die letzte Jahre beschissen hier bei uns.
- Wenn übberhaupp wat läuf!!
- Ich mein dat getz mit die OGM.
- Man hömm'ich auf mit der Verein, Du. Da kommp mich die Galle!
- Dat iss kein Verein, dat iss 'ne Gesellschaft mit beschränkte Haftung.
- Klaa, weiß ich doch. Beschränk' sind'se, weil'se ihr'n Laden nich' in Griff ha'm, un' Haftung übbernehm'se nich, wenn'se so'ne Millonen-Scheiße wie mitti die Handys bauen. Datt'iss OGM mit beschränkte Haftung!
- Da happ'ich abber voll der Nerv bei Dich getroff'n, hömma??!
- Ja, da kannze ein drauf lass'n, datt hasse: Kumma, ich war übber 50 Jahre in'ne SPD. Un' dann fingen die irnxwann mitti Privattesierung in'ne Kummuhne an. Wir als Sozis, datt musse dich ma vorstellen? Als dat anfing, un die mit den Hartmut Schmidt die OGM GmbH gemacht ha'm, happ'ich der Unterbezirk mein Parteibuch zurückgeschick'.
- Un' wat hasse getz davon. Der Kanisterkopp iss' doch immer noch bei de OGM!
- Watt'ich davon happ?!? Kappetal, happ'ich davon!!!l!
- Wieso dat?
- Übberlech'ma': seit die Zeit happ'ich übern Daum'n 2.000€ Beitäge gespart ohne die Zinsen.
 - Un' wat mach'se getz mit den Kappetal
- Ich schenk meine zwei Enkels 'n EiFone. Dann können die der Hausmeister anruf'n, der dann der Spartacus anruf', der dann der Schmidt anruf, der dann der Wehling anruf, der dann der Salatas anruf, der dann der Zimkeit anruf, der dann der Aufsichtsrat anruf, der dann ....!
- Kehr, hör auf ... ich habbet kappiert ... datt da nix passiert!

15.01.2015 Die OGM und die Gaso-Scheibe des Hartmut Schmidt. SPD,Grüne,FDP,CDU und BOB geraten immer mehr ins FunkLoch

OGM hat Scheibe aus Gasometer geschnitten
(Text & Bild HG. Everhartz)


Es kann fast Entwarnung gegeben werden. 

Nachdem - wie im Wochenanzeiger vom Mittwoch, 14.01.2015 zu lesen war - "... die OGM ergänze: Toiletten und Flure werden täglich gereinigt, die Büros wöchentlich. So geschieht es bei allen städtischen Verwaltungseinrichtungen." ... und bei dieser Reinigungsaktion die Handys weder in den Fluren & Büros noch in den Toiletten gefunden wurden, kann davon ausgegangen werden, dass es diesen Betrug nie gegeben hat.

Apostolos Tsalastras formulierte es ganz hart aber zart & kämmerlich & knapp in aller Deutlichkeit und mit hellenistischer Schärfe: 

"Dort wo keine Handys sind, können auch keine Handys sein. "
"Und dort wo keine Handys sein können, gibt es keinen Kläger." 
"Und wo kein Kläger, da kein Richter." 
"Und wo kein Richter, da kein Gericht." 
"Und wo kein Gericht, da nur Gerücht!" 

Diesen Sachverhalt habe schon Sokrates mit den Worten: 'Ich weiß, dass ich nichts weiß' so ungefähr vor 2.425 Jahren geäußert. Bewusst geäußert, so Tsalastras über Sokrates und die Handys heute.

Und trotzdem ist der OB von OB, sozusagen der DoppelTampon vom Rhein-Herne-Kanal, sichtlich erzürnt über die Machenschaften der OGM, seiner attraktiven 100prozentigen Tochter. 
Er, Weh Ling sei als Mandarin der Stadt Oberhausen vollkommen leer ausgegangen. Von den nicht vorhandenen Handys habe er für sich und seine Familie lediglich drei erhalten.

Auch der (OppO-Hof)Schranz von der CDU ist sehr verbittert, weil er nur jemanden kenne, der jemanden kennt, der ein iPad erhalten habe, das jedoch nicht einmal vorhanden gewesen sei.

BOB, Grüne und FDP wollen sich zu dieser ganzen Affäre, die zudem noch künstlich von "alstaden & drumherum" hochgespielt werde, nur insoweit äußern, dass sie zwar wüssten, wo die Handys seien, es jedoch nicht sagen könnten, da es keine Handys gäbe.
Hartmut Schmidt hingegen hat ALS EINZIGER schon eine Finanzierung-Lösung der 1,8 Mio Euro-Lücke, die durch die nicht vorhandenen Handys entstanden sei, erarbeitet. 

Er habe den Verkauf einer Scheibe des Gasometers veranlasst, nachdem ihm bei seiner letzten fensterlosen Begehung dieses Behälters aufgefallen sei, dass genau an dieser Stelle, die nun abgetragen wurde und veräußert werde, sich noch nie jemand aufgehalten habe.
Der Verkauf dieser Gaso-Scheibe bringe der Stadt mehr ein, als der Betrug mit den Handys je verursachen könne ... für den Fall, dass diese doch noch in einem vergessenen, dunklen Keller seines Dienstgebäudes gefunden werden sollten. Wovon er doch sehr stark ausgehe.

Schmidt verabschiedete sich von alstaden & drumherum mit einem Augenzwinkern und den Worten: "Schreiben Sie ihren Lesern. Schmidt kann nicht nur Dachgemüse, er kann auch Gaso-Scheiben."

01.01.2015 Gemüse für Oberhausen und Poperzenzauber für den Geist

Noch Agentur für Arbeit Mülheimer Str. zukünftig Dachgarten Jobcenter Marktstraße

(Text und Bild HG. Everhartz)

"Vielleicht kann auch Gemüse an Markthändler geliefert werden“ ... sagt Herr Schmidt, Geschäftsführer der VZO und OGM
Zwei 100 prozentige Stadt-Töchter die VZO & OGM (also 200 Prozent) haben in Oberhausen für 910.000€ eingekauft. Das nenne ich geballte Töchterkraft!
Die beiden Väter arbeiten - wie man auf dem Foto sieht - schon am GemüseDach … Möhren für die Gören, Chicorée fürs Kanapee, Rote Beete für die blasse Grete und Spargel für den Tarzan.

Da hocken sie also schmidtonander am Rande des dächrigen Abgrunds und bestellen den unfruchtbaren Arbeitsstellen-Acker für frustrierte Arbeitslose … denn wenn unsere lokalen Größen mal wieder überhaupt nix im Kopp haben, fällt ihnen immer noch Gemüse ein. 
So muss es ungefähr gewesen sein ...  
Die Presse fragt: "Ja, Herr Schmidt, wie haben Sie sich das denn mit dem Dach auf dem neuen Jobcenter vorgestellt? - "Ja, öh (Schmidt blickt hilfesuchend zu seinem Pressesprecher, der wiederum seinen Mund zu einem tonlosen Ausdruck formt & Schmidt missversteht seinen Pressesprecher offensichtlich und sagt dann diesen revolutionären, vegetarischen Satz) "… Öh, Gemüse!” … "Ja, genau!" - “Vielleicht kann auch Gemüse an Markthändler geliefert werden."
Bahnbrechende Idee: 
unten arbeitslos + oben BioAnbau = Arbeitsgemüse! 
Das scheint die gesündeste Kombination zur Belebung der Innenstadt und der unteren Markstraße zu sein!?! 

- Un’ wie waret’ hattet Dich Gestern gefallen mitti Raketens?
- Hömma scheiß, äh ... ich happ doch gesach’: Heiß an Steiß … 
- Kehr, willze mach’n?! Datt is Vorschriff für Geisters an Sillwester.
- Weiße früher, als ein Lebendigen, hatt'et bei unser Kerstin immer datt 'Schilli kommt Carmen' zu Sillwester gegeben, un' da hatt’ ich der Poperzenzauber ers' annen nächsten Tach. Getz abber hatt’ich der schon inne Nacht! Datt iss kein großen Unterschied für mein geistiget Wällnässgefühl inne Nähe von die Stelle wo bei uns Geisters der Notzünddocht raus kommp!!
- Mann mach dich doch nich' immer gleich inne FlammenkoBux.
- Hömma, dafür musst' ich nich ers' Geiss' werd'n 'n, datt mich zusätzlich zu der ganzen Raketen-Flammenscheiß auch noch die Entgasungspoperze brennen tut!! ... 'So ein scharfet Föttken glotz ich mich lieber inne JuTube von dat dralle KändArschian aus Amehrika in mein KomforAschenbecher bei HolyOnline an. Un' kuck'ma', kuck doch'ma ... ich furz getz noch immer kleine, rote Flämmkes!!

- Watt anneres! ... Der FAUST hat heut offizinell in den Klumbarrium verkündet, datt Du bald ein HUGO biss!
- Wie meinze?!
- Kehr, datt Du auf der Name Hugo getauf' wirs!
- Wann?
- An heilige zweidrei Könige!
- Un' wie geht datt mitti Taufe? Wasser kann ja nich' sein, geht mich ja meine Flamme aus?!!
- Nä, iss so: Die schönze FlammenGeistin von alle Friedhöfe in Oberhausen flammt durch Dich durch un' hauch' dabei der Name "HUGO" ... un' dann bisse ein Hugo, ein Geist mit Name.
- Kehr, datt is doch für'n Aa'sch, äh!
- Watt hasse denn getz schon widder?
- Nur umme'kehrt macht für mich Sinn! ICH will in un' durch die schönze FriedhofsFlamme durch! .... bis der ihre Popangasdüse spirritus sactus funken tut un' HUH-g-OH stöhnt!
- Du biss' un' bleib's 'n geil'n Ungeist!
- Abber besser 'n geil'n Ungeist, der Hugo heißen tut, als ein nam'losen, verstopft'n Flamm'nwerfer ohne Fiesionen ... wie Du!

08.12.2014 Arme Oma in Mitte auf der Marktstraße und Heinz erklärt Kalle, wo die Dritte Welt liegt

Marktstraße ... Ihr werdet's kennen


Preiswerte Ware. Heruntergesetzt. Von der Stange. Bügel für Bügel. Im Hintergrund noch das bekannte, zum Einkauf verführende "zweiäugige" Prozentzeichen (%). Ware, Ware, Ware .... keine Menschen. Fast keine. 
Die meisten von uns schauen einfach gar nicht mehr hin. Gerade jetzt vor Weihnachten sind wir wieder oder immer noch im Kaufrausch. Und plötzlich taucht da ein Gesicht auf. Ein Gesicht, das so gar nicht in unsere Konsumgeschichten hineinpassen will. 

Ein altes Gesicht. 
Ein gezeichnetes Gesicht. 
Ein Gesicht der Armut. 
Ein Gesicht des verlebten Lebens. 
Ein Gesicht der Hoffnungslosigkeit. 
Stumpf. 
Mit eingefallene Wangen. 
Das zahnlose Verleben eines biologischen Restes. 
Ein Gesicht, das keinen Blick in die Zukunft mehr hat. 
Ein Gesicht, dessen Blick gebrochen ist. 

Das ist (auch) Oberhausen. Das ist die Mitte von Oberhausen. Das ist genau die Mitte von Oberhausen, der das Adjektiv "neu" fehlt und für die das Adjektiv "alt" noch zu schmeichelhaft wäre. Das Oberhausen der früheren Mitte ist einfach nicht mehr, ist nichts mehr. 

Die Marktstraße ist nichts mehr, nahezu gar NICHTS mehr ... außer vielleicht einer Kette unattraktiver Geschäfte und Billigläden. 
Eine Mitte ohne Flair, ohne heimatliche Patina .... & ... sie, diese Mitte wurde von Generationen von Politikern geschunden und ausgemergelt. 
Dann wie ein Maultier ins Abseits gedroschen und so arg zugerichtet, dass es nicht einmal vom Abdecker verwertbar ist. 
Und das Schlimme ist: 
Wir schauen zu, ohne wirklich zu erfassen, was geschehen ist! 
Wenden uns um & ab und feiern die nächste Eucharistie im Konsumtempel! ... es ist einfach ... katastrophal und centrOmenal ... geworden ... jedenfalls mein Oberhausen, das ich als Junge & Heranwachsender so liebte und auf dessen Straßen ich gerne groß wurde! Ich GERNEGROSS!!

- "Tach Heinz."
-"Tach Kalle."
- "Wie geht?"
- "Muss, Kalle."
- "Un selbs?"
- "Muss auch."
- "Wa'ße scho'ma da in den Zentro?"
- "Kehr Kalle, wat sollich in den Scheißlad'n da. Ers' mit'der Schopper zu'n Bus, dann mit'der Schopper in Bus, dann mit'der Schopper aus'n Bus un' nur für zu'n Kucken von Klamottens .... nä, da lass'ich mich lieba von Dir zu'n Kleine-Natrop auf'n klein Bierk'n schieb'n ... oda ma' widder da in'ne Nähe von'ne Flaßhof ... aber nur'n gaanz klein Bisken ... Ich mit meine gelämpen Stelz'n brauch' keine Dißeiner-Klamotten von den Ka'al Lagerlöff odda wie dä Dullmann heiß'n tut." 
- "Abba in Zentro is'se große Welt!"
- "Hömma Kalle, wenn'ich die arme alte Frau da ob'n auf'n Bild seh'n tu; dann weiß' ich, hier bei uns in dat früher schöne Oberhausen is' an manche Stellen's nich' große Welt sonderns DRITTE WELT ... has'se getz kapiert!!"

08.09.2014 Alstaden-Putte Billigläden und Kalle und Heinz und die Tradition

Putte in Alstaden

Der eine Alstadener stellt sich einen Dummy auf den Balkon, der andere Alstadener setzt eine Putte auf sein Sims. Daran kann man, wenn man will, ablesen, dass der Alstadener sowohl der Tradition als auch der Moderne verhaftet ist. Nur hats die Putte etwas bequemer als zuvor der Dummy auf dem Balkon. Und vielleicht bedeutete das eben auch, dass es angenehmer ist in der verklärten Vergangenheit zu leben als in der rauen Gegenwart?! Und Gegenwart bedeutet, dass Alstaden ähnlich abgewirtschaftet, vernachlässigt, desintegriert, entmenschlicht und durch Ramsch-, Billigläden und Spielhallen entstellt wird wie das ehemalige, traditionelle Stadt- und zugleich Bürger- & Kommunikations-Zentrum Oberhausens rund um die Marktstraße.

- "Hömma Kalle, wie hälzet ei'ntlich mitte Tradizon?"
- "Tradizon is' meine Olle. Lieba is'mir'e Geg'nwart, die hat die schönere Backen an'ie richtige Stelle. "
- "Kehr Kalle, denxe denn immer nur an Schlampen un Möpse un all die Geräte?"
- "Nä Heinz. Nur wenn'ze danach frach's."
- "Hap'ich abba ga nich'."
- "Hätt'se abba gern'!"
- "Du ... ich doch nich' mehr ... ich bin doch'n alten Mann un an mein Schopper gefesselt."
- "Sisse, sach'ich doch, getz red'se ja schon widder von Sex, von FesselSex. Du ollen Tortenarsch."
- "Dat is' nur wegen dat Fotto mit den klein Engelken, dat nackich is'. Mensch komm' schieb mich entlich auf'e Maaktstraße zum Paselackenkötter zähl'n, damit'ste auf an'nere Gedankens komm' tus'."