31.10.2015 Oberhausen im Herbst. Besser, schöner, frischer und farbiger geht's ers'ma nich'

Marktstraße im Herbst am Samstag-Nachmittag
Et geht um der jetzigen Herbst! Der schönze Herbst in ganz Oberhausen. Abber besonders inne Innenstadt. Centro iss' mich heut'ma scheißegal, sacht der Obberhausener zu sich un' seine Olle in ein Herbst, der zurzeit wieder wunderschön schön wird, wie dat Sommermärchen von 2006 ... nur eben im Herbst 2015 als Herbstmärchen und eben getz in Oberhausen, und dat ganz ohne, dat RWO 'n Spiel odder gar die gesamte Weltmeisterschaft für Obberhausen gekauft hat.

Und weil in Oberhausen eben VIELES nicht so schön ist (abber bestimmp widder schöner wird), machen wir et uns einfach getz' schon schön … wir gehen auf'e Marktstraße oder die Elsässerstraße und können tatsächlich feststellen, datt et dort getz in der Herbst immer besser geworden ist und immer noch besser wird. 
  • Menschen, Leute, Oberhausener, Markststände, schön Wetter: "Kehr, wat willlze denn mehr?!!"
Dazu müssen wir nur bei dem derzeitigen Wetter in die Innenstadt gehen und dort mit besonders guter Oberhausen-Laune in der Sonne ein wenig an den Marktständen entlang schlendern, innne Schaufensters kuck'n un' zu die Mudder sagen: 
  • "Du, …Schnübbelsken, ich freu mich schon auf Dein klein weich Krisskind heut Abend. Un' besonners auf dat leckere Pilz davor un' danach!!

Im Herbst geht's den 
Obberhausener 
bei den Wetter
bunt & lustich in sein Gemüt!

30.10.2015 Pink Lady in Paris bei Oberhausen trifft Tena-Erna bei'n MauMau

Grenzstraße
Da geh'se mit dein Rollator anne Straße entlang. Denks an nix Böset abber natürlich auch an nix Gutet, weil'et einfach nix Gutet inne ganze Welt mehr gibt … 
… immer nur noch Kriech un' Betruch' !!!!
Kehr! … Du versuch's Dich von der ganz'n Flüch-Links-Dings anne Landwehr bissken durch ein Song im Kopp vonne Helene Fischer wat abzulenken … hängs noch inne Gedankens von Gestern nach, als dat Erna ma widder nach vier Tass'n Kaffe auf Dein schön Wohnzimmersessel sooo sta'k durch'e Tena gesabbert hat, dat der Erwin bei'n MauMau fracht: 
  • "Hömma Mädels, watt riech' dat denn hier so streng?!!??" 
… un' schon bisse auf'e Grenzstraße an Puff vo'bei Mitten in den Paris … mit sein Kaffee an sein Eifelturm.

Als ich von zu Haus ging, war mein Annerack noch grün … aber getz, hier an dat rosa Haus hat mein Annerack wie ein Klamähleon plözlich'e Farbe auf dat moderne Pink von die Ulligen gewechselt. 
  • Die Technick inne Welt wird auch immer bekloppter!
Villeich liech' dat abber auch daran, datt die datt da ob'n auf der Fotto falsch geschrieb'n hab'n. Et muss doch heißen: 
  • Café Paris un' nich' Caffé Patris. 
Kehr, wenn die neue Migrantens auch so schlech' Deutsch lern tun wie die ollen Gas'arbeiters, dann geh'ma bald an der Sonntach alle nache Kiarche zu'n FrüSchlappen inne Knirpe.

29.10.2015 Der urige Uerige … schnell ma' Muschels … schnell ma' Schnitzel .. schnell ma Erbsensuppe … und öd, öd am Platz

Friedensplatz mit Uerige


Früher war für uns der Friedensplatz einfach ein Muss. Kein Tag ohne 'ne Wanderung zum Schwan. Vom Novalis oder dem Staatlichen nach Hause, kurz mit Mutter und den vielleicht vorhandenen Geschwistern herum gemault,  'n Happen gegessen … und dann ab zum Friedensplatz inn'et wiarkliche Leben.

Meist schlossen sich uns Weitere schon auf dem Weg vom Novalis in die Innenstadt an. Am Hans-Böckler waren wir oft schon zu fünf oder sechs Dollemänner (so nannten wir uns damals). 
  • "Na, Du Dollemann, geh'se auch zu den Friedensplatz?!" 
Auf'm Platz selbst trafen wir dann auf die restlichen Jungs. TILLEN, wie wir damals alle Mädchen nannten, waren nie dabei. Zu brav, zu züchtich, zu tüchtig, zu schüchtern … abber gewollt hätten'se schon.

Wir belagerten die Bänke auf'm Platz oder die Steine und Mauern der Brunneneinfassung. Fast jeder von uns trug so'n alten, verschossenen, durchlöcherten Armee-Parka - echt aus Armee-Beständen, gekauft in Duisburg

Im Sommer legten wir uns auf die Rasen-Stücke zwischen den Sträuchern und Blumenrabatten, sangen Protestsongs von Bob Dillon, Donovan & Joan Beaz … und die, die schon 'n bissken Gitarre spielen konnten, begleiteten uns & sich selbst mit immer den gleichen Gitarrengriffen: A, E, G7, D .. egal ob die nun zum Song passten oder nicht. Irnxwie ging's.

Von den Spießbürgern, die uns umgaben und kopfschüttelnd über den Friedensplatz liefen, wurden wir GAMMLER genannt. Und wirklich war das Rumhängen am Schwan das Beste übberhaup … mit'ner zwei Liter-Flasche süßen & sprudelnden Lambrusco war das der schönste & spannendste Zeitvertreib zwischen 1964 bis 1969 in Oberhausen am Friedensplatz.

Den Uerige gab's damals noch gar nicht. Wir waren für uns und wir waren ein Dorn im Auge der braven Oberhausener. Irgend'n Witzbold aus unserer Reihe warf immer mal'n wieder 'n Paket Waschpulver in den Brunnen

Und wenn dann - meist gegen Abend - die riesigen Schaumflocken aus'm Brunnen sich über den Friedensplatz wie Wattebäusche verteilten und die Bullen aus'm nahen Präsidium anrückten, verzogen wir uns auf die Elsässer ins "Bistro" oder weiter auf'e Nohlstraße in den Pferdestall und schlürften da ers'ma Serbische Bohnensuppe extra scharf für'ne Mark.

Da lebte die Innenstadt in Oberhausen noch.
Heute Muschelt und Nuschelt dort 
Langeweile & Ödnis.

28.10.2015 Einlochen … schon immer war der Obberhausener und die Obberhausenerin gut zu Vögeln …

Migrations-Vogel-Zwischenlager in Alstaden
Niergendswo kann der singende Sing-Vogel so spät, so schön, so bequem einlochen wie hier in Obberhausen …. er kommt angeflogen wie'n Golf-Ball irnxwo von umme Kurve von jenseits der Deich anne Ruhr und macht gleich 'n Hole-inOne (HIO), während der blöde Kuckuck nur'n Birdie hinkricht un' dumm aus sein Gefieder Kuckuck ... un' dann sein berühmtet Ei von der Kolumbus dat Nest von der einheimischen Vogel reinlecht.

Der stramme Singer-Vogel als mutigen, einheimlich'n Sing-Vogel riskiert abber scho'ma 'n Blick durch dat dunkle Loch inne Gute Stube. Und dann fliecht er schnell mit sein Frau-Vogel an der großen Baum dahinten gradeaus umme Ecke für zu den Sammeln von Stöcksken un' Blätters für'e Eiers schön zum hinlegen. 

Dann vögeln die Zwei 'n bissken, wie Vögels un' Obberhausener & Obberhausenerinnen dat eben so tun … und schwupp wird später ma' widder wat schön geschlüpf'.
  • "Iss wie bei die 16-jährige Ullige von die Urbaniaks von nebenan", sacht Gerda,  "bei die schlüpf auch bald wieder wat Kleinet, un datt'iss schokkeladen-braun in Gesicht!"
Un so migriert ebendt ballet weiter: 

  • in Leben und 
  • in Wetter un' 
  • inne Jahreszeit'n

Ers' migriert allet in der Abend von der Winter rein; un' dann weiter bis zu'n Morgen von der Frühling rein 
... aber all datt ist noch verdammp lange hin. Nur'e Migranten sin' schon da! - Abber die zieh'n nich' wie die Vögels weiter im Süden


Amsel drosselt finster ginster
un' die ganz'n Pfefferminster ...

Allah Vögels sin' schon da! 
Allah Vögels ... Allah!

27.10.2015 Ausverkauf in Oberhausen: Kein Wurst. Kein Fleisch. Kein Leben. Kein Sterben. Kein Himmel. Kein Hölle. Viel GarNix!

Grenzstraße schräg gegenüber der Spielhalle
Hier kamma kaufen. Ein ganzes Haus. Und kaufen kamma dat hier, weil zuvor alles schon ausverkauft war. Die Wurst, kein Schwein dat Hack und der Hammel. Schlagt zu Obberhausener. So leicht & billich kommt Ihr nich mehr an ganz Billich.

Klar der Laden liegt ziemlich nah am Puff. Abber wat soll dat schon?!? Kehr, stell' einfach 'n paa' paar Blümsken innet Schaufenster … villeich ab & zu eine von die netten Lutschen in geile Klamottens daneben. Odder jetzt - jahreszeitgemäß - doch besser'n Weihnachtsbaum un' Krissbaumschmuck. Iss' ja nich' mehr lang, un' wir feiern auch hier die Ankunft des Herrn, des Unternehmers, des Geschäftsinhabers, des Ladenbesitzers ohne Kunden, denn die sind in den Centro bei'n frühen Weihnachts-Rummel für dat Krisskind.

Schöne grüne Krissbaum-Ampel steht auch vor'n Laden. Macht dat Leben kugelbunt. Rot Gelb Grün. Allet andere wird sich zeigen … odder - wie immer hier - wird sich nich' zeigen!!

Früher war da, glaublich, 'n Metzger drinne. Aber die sterben in Obberhausen sobiso aus. Kamma auch auf'e Alstadener sehn. Immer weniger Fleisch, immer weniger Wuarst, immer mehr VegeDingsBums …

Abber egal, ob vegetarisch, vegan, animalisch, karnivorisch oder soga' Obberhausenerisch … scheißen müssen alle.

Darum sind die Oberhausener lieber 
fiskalisch als fäkalisch! 
Denn die Gewerbe-Steuern sind hier einsame 
KrissBaumSpitze!


26.10.2015 Schwarzer Diamant nur echt in und aus Obberhausen-Alstaden

Alstadener / Zimmer
Alstadenerstraße … Zimmerstaße … Partykneipelecker schnasseln … bissken Dart zu'n werfen … bissken klönen mitti Keulens un' die Kumpels … 

… da fährt ma' abends ma' kurz vorbei, stellt schnell seinen 7,5-Tonner irnxwo inne Ecke, nimmt sich einen von die "Freien Anleger" (da links auf den Fotto steht'et ja, die liegen da rum) … und geh'se mit den Anleger in der "Schwarze Diamant", damit der für ein'n watt anlegt. "Zwei Koarn!! Zwei Pillz!!!
  • "Watt liegt denn an?" sach'se ma' ebendt für die Lutsche rechts am Tresen. "Allet palleti??, sachs'e. 
  • "Du sieh's abber ma' widder schau aus heut, Du!", sach'se. 
  • "Hasse schon mitgekrich', die Zeit iss umgestellt un'et iss heute, wie gestern ne Stunde früher oder später wie vorgestern", sach'se als wär'se 'n Fachmann. 
Ach'watt, scheiß drauf! "Tu'ma noch zwei Koarn un' zwei Pillz … un' für'e junge, töffte Dame hier 'n Glas Seck!!"

Dat macht die Lutsche an, weil die merkt, dat Du'n ganz' Schlauen  wegen die Zeit biss' … un' die schläg' dich vor, datte bei sie in ihr'n Zimmer ne Ecke weiter die verlor'ne Stunde ficks 'n bissken nachholen kannz.

Dat mach'se … un' Du kommps zu Haus … un' deine Olle schnauz: 
  • "Kehr, Du war's nach'n "Schwatten Dimant" noch wo'anners!" 
  • Du sach's: "Wieso?!" - 
  • Un' dein Olle keif': "Weil'ze Dein vadammp'n Stall noch auf hass'!"
Dann geh'se im Bett un' träums davon, datte früher, wennze Berchmann in Pütt gewes'n wär's, bestimmt 'n schwatten Dimant gefunden hätt's. Und dann so reich wär's wie der scheiß Schmidt von die scheiß OGM. 
Davon wach'se auf, läss' dein Olle weiter schlaf'n, damit nich' wieder Gemecker iss';  hols' dich dein 7,5 Tonnen inne Zimmerstraße ab, un' fähr's zu'n Ruhrpark Laub blas'n. Un' dabei denks‘e anne Lutsche aus'n Schwatten Dimant.

Dat iss Dein Tach in 
Obberhausen-Alstaden!


25.10.2015 Betrug: Hartmut Schmidt muss weg. 210.000€ Jahresgehalt sind 210.000€ zuviel.

Realitäts- & Betrugs-Gitter in Oberhausen
Ohne Betrug kann VW gewisse Abgasnormen nicht einhalten. Jetzt erfahren wir: Ohne Korruption kann Deutschland anscheinend keine Fußballweltmeisterschaft ausrichten. (aus SPON vom 25.10.2015)

Ohne Betrug geht auch in Oberhausen kaum etwas. Vielleicht ändert sich das ja jetzt. Allerdings sieht das angesichts des Verhaltens von HARTMUT SCHMIDT, hoch bezahlter Geschäftsführer der OGM (210.000€ Jahresgehalt), nicht so aus.

HARTMUT SCHMIDT MAG EINFACH DIE VERANTWORTUNG FÜR DEN HANDY-BETRUG NICHT ÜBERNEHMEN! Hoch dotierte Unverantwortlichkeit in Person!

Obgleich er der Geschäftsführer und damit lt. Aufgabenbeschreibung der oberste Controller dieser 100% "Stadt-Tochter" ist, sieht er sich nicht in diesen Bertrugs-Skandal verwickelt.

Obgleich der Richter in dem Prozess zum Handyskandal in seinem Urteil festhielt, dass der Betrug nur durch einen „völligen Mangel an Kontrolle“ bei der OGM möglich gewesen ist, und der OGM damit eine erhebliche Mitschuld am Debakel bescheinigt, bleibt das für den Geschäftsführer der OGM, Hartmut Schmidt, folgenlos.

Hartmut Schmidt glaubt: 
  • Er müsse sich für nichts verantworten. 
  • Er versteckt sich hinter seinen Partei-Genossen. 
  • Er hat nicht den Mut einzugestehen, dass sein Controlling ins Leere lief.
  • Er ist noch nicht einmal bereit anzuerkennen, dass es unter seiner Führung sogar schriftliche Belobigungen und Prämien von bis zu 1000 Euro an die Handy-Betrüger gegeben hat, weil sie der OGM angeblich Kosten erspart habe.

Unsere Leitfiguren (siehe auch: Beckenbauer, Niersbach, Winterkorn, Gabriel, Merkel, Oppermann, Stegner, von der Leyen ...) sind zu Leid-Figuren mutiert. Und wir sind die, die unter diesen Leid-Figuren zu leiden haben.
  • HARTMUT SCHMIDT gehört zu diesen  uns be-LEID-igenden Leid-Figuren.
Ist das die Leit-Kultur, die wir den Migranten vermitteln wollen & sollen?? Wenn ja … werden wir alle leidvoll enden.

Oberhausener WIR leiden unter dieser 
ver-Schmidt-zten 
Leid-Figur.
Lasst sie uns abschaffen.
Denn wir sind es LEID!!!

24.10.2015 WIR schaffen unser Leben in Oberhausen alleine! Ganz ohne zu flüchten, aber nicht ganz ohne über Missstände zu fluchen

Zwischen Grenzstraße und Herman Albertzstraße


Ich heiße sie nicht willkommen - die Flüchtlinge - jedenfalls nicht alle. 
Und ich möchte das sagen & schreiben können, ohne als Rechter oder Nazi beschimpft zu werden!!

EIGENINITIATIVE
Bevor es uns schafft. Das Leben. Schaffen wir es in Oberhausen. Aber natürlich nicht so wie Flüch'Links-Mutti Merkel es meint und uns so mancher von den voll-gefressenen Politiker (Gabriel, Altmaier) weiß machen wollen. 
  • Wir schaffen es nicht mit den Flüchtlingen, 
  • Wir schaffen es nicht für die Flüchtlinge. 
  • Wir schaffen es nicht gegen die Flüchtlinge. 
  • Wir schaffen es auch nicht nur, weil wir den ganzen Mist schaffen sollen! 
Wir hier in Oberhausen schaffen es für uns. Wir schaffen unser Leben. Wir schaffen unsere Arbeit. Wir schaffen unseren Beruf. Wir schaffen uns unseren Lebensunterhalt. 

Nur sooo geht datttt!!! 
  • Manche schaffen an. 
  • Andere schaffen den ganzen Tag. 
  • Wieder andere schaffen Tag und Nacht … und sind darum geschafft. 

All das schaffen wir, weil wir es hier in Oberhausen als Oberhausener schaffen wollen!!! Nicht weil uns jemand sagt: "Du/Ihr müsst das schaffen!" 

Wir schaffen es aus uns selbst heraus. 

WIR gehen den steinigen Weg, wie auf dem Fotto ob'n zu kuck'n. Latsch'n an alle Halteverbote vo'bei! Und wir finden unseren eigenen Weg zu den Punkt dahinten, der für uns Obberhausener Oppemisten immer 'n bissken freundlicher aussieht. Un' daut, watt ma' da sieht, iss' weiß'gott keine Refudschi-Halle!! 


23.10.2015 Spielen und spielen lassen und leben und leben lassen in Oberhausen ... das setzt dem ganzen die Krone auf

Auf der Grenzstraße
* Vergrößert das Bild mal und schaut auf den Text an der Türe. Was sind denn bitte "Jugendliche unter 21"??

So ganz lassen wir uns das Leben hier in Oberhausen natürlich nicht versauen. Von Nichts. Und von Niemandem!
  • Nicht von den Politikern
  • Nicht von der Stadt
  • Nicht von der Stadtverwaltung
  • Nicht vom Migrantenunterbringungs-Desaster
  • Nicht vom Wetter
  • Von nix und widder nix.
Wir leben hier einfach in unserem Oberhausen und spielen … eben … weil wir das Leben auch als Spiel betrachten. Nicht immer. Aber oft. Vielleicht sogar immer öfter.
Und: 
  • Weil das Leben auch immer Spiel ist … und ...
  • Weil uns diese Sichtweise hilft unser bissken Leben zu meistern.  
Dazu müssen wir allerdings nicht extra in diese Spielhölle, pa'dong, Spielhalle da oben aufn Foto gehen ... ist aber vielleicht 'n Versuch wert?!  

Doch spielen können wir überall und mit allem, was uns zur Verfügung steht. 
  • Mit der Frau
  • Mit der Freundin
  • Mit dem Mann
  • Mit dem Freund
  • Mit dem Ball
  • Mit dem Geld
  • Mit uns …
  • Mit vielem anderen ..
  • Sogar mit dem Leben selbst
Wir dürfen es uns einfach nicht nehmenlassen, das Vergnügen am Leben, das Vergnügen am Spiel.

Also Obberhausener, egal womit und in welcher Form auch immer:

Spielt!! 
Euch frei …
von Euren Sorgen.

22.10.2015 Der Film - "Die TeddyGranten" - läuft ... ab ... Darsteller und Stadt-tisten üben schon ...Kein Happy End

Am Rechenacker / Landwehr
Film ab. Jetzt sind sie auch hier. Die Migranten. Am Rechenacker. Am Rande des Geländes, auf dem die viel beworbenen neuen Häuser für Wohlhabende und junge Familien gebaut werden. 
  • Direkt neben der wunderschönen, ruhigen, fast idyllischen Wohnsiedlung am Rechenacker. 
  • Direkt neben/gegenüber der Landwehrschule. 
  • Direkt in der Turnhalle.
Ich weiß nicht, wie sie sich fühlen, die Migranten … einmal abgesehen davon dass die Medien sie alle zu post-traumatisierten Menschen stilisieren. Als gäbe es bei uns keine Traumatisierten. Zum Beispiel die, die posttraumatisch unter dem frühen Verlust ihres Arbeitsplatzes oder unter dem durch Politik verursachten Verfall und Niedergang ihrer Stadt leiden.

Aber ich weiß so in etwa, wie die Menschen sich fühlen, die dort in dem Bereich leben. Seit Jahrzehnten leben. Die dort ihren Lebensmittelpunkt gefunden haben. 

Und ich weiß das, weil ich einige dieser Menschen, die nun die Zwangs-Anrainer der in der Turnhalle untergebrachten Migranten sind, kenne. 

Turnhalle Rechenacker / Landwehrschule
Die Anwohner sind unglücklich, aufgebracht, fühlen sich übergangen von der Stadtverwaltung und der Politik dieser Stadt. Sie bangen um den Wert ihrer Immobilien, sehen ihren Lebens- und Wohnraum beeinträchtigt und haben durch diese städtische Refugees-Welcome-Maßnahme ihren Frieden, ihre Aufgehobenheit, ihre Behaglichkeit verloren.



In dieser Turnhalle wird sich so bald niemand mehr zum Sport umkleiden. Jedenfalls kein Oberhausener Sportler!! Denn die Sporthalle ist umfunktioniert zu einer Lager- und Kasernierungshalle

Höhn, Schranz, Tsalastras, Kraft, Groschek, Große Brömer, Gabriel, Altmaier, Göring-Eckardt … usw. wohnen anders. 

Anders als die Migranten & vor allen Dingen anders als die Bürger, denen durch die Obengenannten der angemessene & gewohnte Lebensraum genommen wird. 


Oberhausener?! 
Wir kommen immer mehr dort an, 
wo wir nie mehr hin wollten!! 
Wenn es Euch stört, 
dann wehrt Euch!

Aber es gibt keine Teddys für Euch!!

21.10.2015 Aufe Trasse mit'n Buss inne Alte Mitte inne Neue Mitte un' übberall sonz noch…

Trasse Neue Mitte mit Bussen
Immer hin, ey … immer da hin, ey! Sofort da ein, ey!!

Kehr, ich weiß ga' nich' watte hass', Du ey. Hab'ich der Blues hier in mein Obberhausen, dann setz ich mich in der Buss oder inne Bahn un' fahr'ne Runde.
  • Manchma' einfach nur so rum. Nur für zu'n Spass!! 
  • Manchma' nur auf'e Trasse nach Neue Mitte oder auch inne "alte" Mitte. 
Dat kannze ganz leich' mach'n! Für nur 4 Euronen bisse dabei. Soga' mit Deine Lutsche für 4 Stunden durch unser schöne Stadt für der gleichen Preis. 
  • Zu'n Kuck'n 
  • Zu'n Schoppen
  • Zu'n Schnübbeln…un' Moppen un' Foppen von Wonneproppen..
All dat kannze mach'n! Steig'se einfach zwischenduarch ma' bissken aus. Geh's in ei'm schön'n Laden zu'n Beispiel. Dein Keule kauft sich'n geil'n Schlüpper. Dann holz'e Dich noch'n Pülleken Bier … un' dann nix wie nach zu Hause in Deine Gemütlickeit. Un' dann RambaZamba app dafür.

Un wennze dann "Atemlos" von den ganz'n Rum-Machen biss', iss' Dein Herbs'-Blues vo'bei. Wie wechverblas'n. Dann hänk zwar allet, abber DU biss widder der gestandenen Obberhausener!!

Komm mach flotti, Schnübbelsken. Da hinten komm'se schon. Die zwei Grünen vonne Stoag. Einsteigen un' im Obberhausener Himmel fahr'n lass'n. 

Dat iss' Leben in 
Ruhrpott. 
Der einzige Pott, 
wo'se kein Deckel brauchs'!!

20.10.2015 Alles schön aufessen … versteh'se … Bahnhof … Imbiss

Oberhausen Bahnhofsvorplatz 
Ey, ich weiß gaa' nich' watte willz?! Iss' doch allet schön hier: 
  • Schön zu'n Spazieren, 
  • Schön zu'n Wechfahren, 
  • Schön zu'n Essen, 
  • Schön'n zu'n Imbiss, 
  • Schön zu'n Bahnhof
  • Schön für bequem 
  • Schön für'n bissken auf'e Rippen zum Kriegen …
Das ist eben Oberhausen heute. Imbissbuden wohin man sieht. Und darum eben auch auf dem Bahnhofvorplatz. Im Bahnhof selbst dann noch der "Horst Lembke". Und weiter unten auf'm Weg zum Bahnsteig, kamma sich auch noch schnell wat reintun!!

Gegenübber vom Bahnhof hasse ne Menge Döners und so. Also das große Billich-Fressen geht in Oberhausen immer. Egal ob am Bahnhof, auf der Marktstraße, am Altmarkt oder an und auf den innerstädtischen Seitenstraßen.

Oberhausen wird im Innenstadtbereich zum Billich-Heimer, zur Pommes- und Döner-Meile, zum ungepflegten Rumstehen mit ner Flasche Bier oder 'nem Flachmann in der Hand! 

Also:

Obberhausener haut rein!! Bevor Euch die Migranten noch wat wegfressen!!!

ERFOLG

Schoppen und fressen und bloß kein acktiwen Spoart … 
immer mehr Oberhausener haben das begriffen.

Hier heißt die Lebensqualität: 
Besser Fettich als Rettich!!

19.10.2015 Puppenhaus … OberPuppenHausen … Teddys waren Gestern Püppken sind die Zukunft

Puppenhaus am Oberhausener Bahnhof


Gleich als ich das gesehen hatte, wusste ich, dass Gerd es natürlich wieder falsch verstehen wird. Er las nur 'Tüte voll' und 'Puppenhaus'. "Die Tüte voll" hatt'er immer, wie er sacht. 
  • "Dat iss' emtewell sexewell bedink, durch der Großvatter von mein Vatter müttelichereinerseiz un' tosserzeron andrerseits!"
So Gerd zu seinem Freund Günni. Und die Zusammenstellung von  Puppen & Haus kann für Gerd natürlich kein anders Haus sein, als die paar Häuser, die er eingehend aus der Flaßhofstraße kennt … mit ihren schönen und willigen und handzahmen und überaus freundlichen Puppen in eben diesen Puppenhäusern.
  • "Weiße Günni, die Puppens in die Häusers da inne Flaßhof lesen Dich sozesagen Dein Wunsch vonne Genusswuarzel app! Darum tu ich auch immer in so ein Puppenhaus reingeh'n, wenn mein Tüte voll'iss', versteh'se?!??"
  • "Wat?! Sach ma' ährlich Gerd, die Puppen in diese Häusers da lesen Dich wat vor?!?"
  • "Klaa'. Hömma, die kuck'n wie et um Dich an eine gewisse Zone steht, lesen Dich mit ein Lutschen-Zauber Dein Wunsch app, un' holen wie nix der ganzen Druck aus Dich raus!!"
  • "Abber kumma, Geard, da auf den Schild steht "Flohmark" .. watt soll datt da?!"
  • "Kehr, dat weiß'ich auch nich Günni. Iss' villeich'ne neue Stellunk für mit mehrere Puppens!"

Gemeint ist hier mit der hübschen Puppe natürlich das Puppenhaus am Oberhausener Bahnhof, in dem man sich zurzeit mit vielen PuppenDingen die Tüte vollstopfen kann … abber, na ja, Gerd & Günni denken halt immer nur an das EINE. Und wer von Euch will Ihnen das in diesen tristen Zeiten auch verDenken?! 
Überall ist man umgeben von scheußlichen, bedrückenden und immer den gleichen Nachrichten. Das von Merkel angezettelte und von Gabriel & Genossen abgesegnete & heftig mit betriebene Flüch'Links-Dilemma, das über die gesamten Medien auf uns einprasselt, lässt schon den starken, wenn auch abstrusen Wunsch nach Ohrenschmalz & Hornhautverkrümmung aufkommen. 
Gerd und Günni jedenphalls wollen es nicht mehr hören und noch weniger sehen!!!

Also Obberhausener: 
Lasst HIER & JETZT 
die Puppen tanzen, 
bevor Ihr selbst migrieren müsst!!

18.10.2015 Es tut sich was … im Viertel … am Rande der Stadt … Oberhausen …

Ecke Flockenfeld Maybachstraße
... wenn auch nur in Alstaden … aber was heißt denn schon nur … in Verbindung mit Alstaden?!
Die Hauptsache ist doch, dass sich in Oberhausen überhaupt etwas tut. Vielleicht sogar etwas auftut. Obgleich sich gar nicht so Recht weiß, ob sich der Laden schon aufgetan hat. Denn immer wenn ich dort im Flockenfeld Ecke Maybachstraße vorbeikomme, hat sich ganz offensichtlich noch nichts aufgetan.

Aber das Wesentliche daran ist eben das "DASS". Also die Tatsache, dass irgendwer, irgendetwas in unseren Vierteln unternimmt. Und hier sind es - soweit ich das beobachten konnte - junge Leute, die sich in dem von Sutthoff verlassenen Steh-Café- und Bäcker-Laden mit einem Buchantiquariat ein Stück Selbständigkeit gönnen wollen. 

Eine wohl gemeinte und sicherlich unterstützenswerte Initiative. Denn ansonsten kehren hier dem Alstaden-Viertel immer mehr Geschäfte den undankbaren Abwanderungs-Rücken. 

Metzgerläden verschwinden, Steh-Café's, Bäcker und kleine Einzelhändler geben auf. Und es siedeln sich an: 
  • Pizzerien 
  • Dönnerläden 
  • Imbissbuden 
  • Änderungsschneider 
  • Nagelstudios 
  • Versicherungsfilialen 
  • Shisha-Bars und 
  • Imbissbuden
  • Pizzerien 
  • Dönnerläden ... Nagelstudios ... usw.
Wer von uns braucht das in dieser Menge?? NIEMAND!!

Dann doch lieber ma' innen Laden gehen, wo'et noch'n gutet Buch gibb. Auch wenn'et schon älter und öfter gelesen wurde, der eigentliche Inhalt wurde dadurch bestimmt nicht abgegriffen & entstellt.

Und es sieht sogar so aus, als werde man in diesem kleinen , gemütlichen Buchantiquariat beim Schmökern 'ne Weile auf ebenfalls antiquarischen Stühlen und an ebensolchen Tischen sitzen können.

Gute Idee … hoffentlich mit Bestand und Nachhaltigkeit .. und Lesen iss' allemal besser als beständich auf'et Hände, odder im Fern zu glotzen.

Aber Vorsicht: 

Das Lesen kann die Augen fürs Wesentliche öffnen. 
Und vielleicht seht Ihr dann 
Euer Oberhausen 
wesentlich anders?!

17.10.2015 Mobilität und Migration - Willkommen in der Langemarkstraße

Sparda-Bank Langemarkstraße
ES merkeln gerne auch in Oberhausen die 
BioTonne Gabriel und der 
Kalorienbunker Altmeier 
(ein Beitrag von Pastor Ha Ze Gauck)


Wenn man eines nicht behaupten kann: Dann, dass die Oberhausener Geldinstitute nicht flexibel seien. Nicht nur bei der Erhöhung der Dispozinsen sind sie sehr flexibel … sie sind sogar bis an die Grenzen des Alleräußersten flexibel. 

Auch sie, die Banken - nicht die Bänke am Ruhrdeich (die sobieso) - nein, die richtigen Banken, wie hier die Sparda-Bank stehen auf und flüchten solidarisch fast schon ein wenig davon und bewegen sich über angestammte Grenzen hinweg. 

Ers'ma natürlich nur'ma' bissken nach draußen. Migrieren ma' eben auf'e Straße. Sind bürgerfreundlich und heißen alles und alle willkommen!! Sind sozusagen Willkommens-Migrationsbanken ohne Teddybär.
  • Ganz schön pfiffig von der Sparda-Bank im Zuge der Flüch'Links-Willkommens-Kultur gleich mal selbst in den Container zu ziehen. 
Macht ja auch 'ne Menge an gauckmerkelichem Mitfühlen her. Gerade wenn die Verwalter des schnöden Mammon, die von uns Bürgern mit Steuergeldern immer und immer wieder gerettete Finanzwirtschaft ma'ne Stufe zurückschaltet und zeigt, wie bescheiden man doch sogar aus dem Container heraus die zukünftigen Migration-Hartz-Kunden händereibend & speichelleckend  mit ein wenig Bargeld versorgen kann. 

Und das setzt zugleich ein ungemein positives Signal. Nach dem Motto: 
  • "Wenn Ihr armen Migranten mit euren von Katar finanzierten teuren Händis und dem Euch ebenfalls von Katar ausgezahlten Reisegeld nun in Zelten, Turnhallen und Containern lebt, ja leben müsst, weil die selbstsüchtigen Bürger in Oberhausen Euch nicht gleich die schönen alten Bergmannshäusken wieder aufbauen …. dann liebe Migranten - seht genau hin - dann machen WIR Banken, das aus Solidarität auch. Wir wollen nicht komfortabler leben als Ihr!"
Denn WIR denken schon an später … dann werdet Ihr euch sicherlich an uns erinnern, an unsere Willkommensbereitschaft und bestimmt mit uns Geschäfte machen.

Und der einheimische Oberhausener wird dann so flexibel gewesen sein
und sich aus seiner eigenen Stadt gemacht haben. 
Odder einfach inne Turnhalle.

16.10.2015 Theater ist bunter & besser als der graue Alltag des Oberhausener Lebens

Plakat des Theater Oberhausen
Klaus Wehling: Letzte Amtshandlungen als Oberbürgermeister  "Wenn die "Fassanstiche" und "Rathausstürme" vor den Firmenbesuchen stehen, dann ist das ein eindeutiges Zeichen dafür, dass es sich nicht lohnt, den Artikel zu lesen. Und wenn "Fassanstiche" und "Rathausstürme" das sind, was nach 11 Jahren Oberbürgermeisterschaft bleibt: Nacht Matthes!" (Kommentar in der WAZ vom 16.10.2015 von  OBnrw | #1)

Darum besser anders und bunt!! Bunter als dieses Wehlingsche AbschiedsTheater:

Illusionen!! Wenn man keine mehr hat, dann lebt man nicht mehr. Richtig. Oder besser … als Frage: "Richtig?" 

Viele von uns haben hier in Oberhausen keine mehr. Oder wollen sich keine machen. Oder wollen sich (noch leidenschaftlicher ausgedrückt) keinen Illusionen mehr hingeben. 
Weil eben ihre Illusionen allzu oft von denen zerstört wurden, die die Oberhausener gerade zur Realisierung ihrer Illusionen gewählt hatten.
Darum ist der Raum für Illusionen immer einen Besuch wert. Noch haben wir es, das Stadttheater. Noch können wir uns "ma' watt unabhängich vonne Glotze vorspielen lassen." 

Noch machen die Gaukler das, das Vorspielen, noch haben wir sie hier, die Gaukler … und das, was sie gaukeln, sollte uns allemal lieber sein als das, was uns von unseren Kommunal-Politikern vorgeGauckelt wird.
ALSO:
"Was wäre wenn... ist ein Kernsatz des Theaters, weil Theater immer von möglichen Wirklichkeiten erzählt. Was wäre wenn... Oberhausen sehr reich wäre, und wenn Sie einen Wunsch frei hätten?" (Peter Carp auf theater-oberhausen.de)

Wenn Ihr das Theater um Oberhausen 
und das Theater um die Zukunft Oberhausens 
Leid seid… 
…dann geht ins Theater von Oberhausen!!

15.10.2015 Spaß im Schaufenster und dat nich' nur mitti Pupp'n inne Flaßhof

Exklusive Boutique auf der Unteren Marktstraße
Gestern schien noch alles ziemlich stofflos. Der Regen tropfte regenmäßig in Fäden vom Himmel. Tut er zwar heute auch noch. Abber Gestern war irnxwie blöder, meint der Gerd, weil'er sein Schantall inne Flaßhoff nich besuch'n konnte.
  • Hömma, warum konnze nich' zu die Schantall, Gerd?!
  • Kehr, die hatt'n in Meile Gestern Burka-Tach als Willkomm'n für'e junge Flüch-Links Männers!
  • Hömma, ich dacht, die dürf'n sowat ga'nich'?!
  • Doch datt dürf'n die. Die dürf'n nur kein Schwein ess'n, abber Schweinerei mitti Frauns mach'n, iss' erlaub.
  • Auch mit die Lutsch'n vonne Flaßhof??
  • Ja kla'!! Abber ebendt nur mitti Ganz-Körper-Burka an.
  • Un' Dein Schantall hatta tazächlich dabei mitgemach'?
  • Kehr nä! Mein Schantall is doch kläwer. Dat hat ihr Omma inne Burka gesteck' un' iss dann selps nach Bottrop zu'n Schoppen.
  • Un'? - Wie geht'et die Omma? Die hat'doch immer so Deperessionens?!
  • Getz nich' mehr. Getz hatt Omma Spass inne Back'n!!
  • Kehr, ers' zwisch'n dann inne, wa??! Dat sin' die flott'n Ommas aus Ommahausen!!
Na, da waren die zwei mal wieder bei ihrem Lieb-Links-Thema. Aber sonz gibbet ja zurzeit auch nix schönet inne Welt.

Doch wie man sieht, sieht man/frau doch tatsächlich was in der unteren Marktstraße. Und zwar ENTWICKLUNG. In Rock, Bluse und Hose. 
Ein Schaufenster mit drei klasse Schlaufenster-Puppens … die glatt dazu einladen, et doch'ma widder hier auf'e Marktstraße zu versuchen. Only for you hier inne Innenstadt. Da hätt'dat Schantall gar nicht nach Bottrop gemusst. 

Also, es geht aufwärts, Oberhausener. 
Nur Mut. 
Alles wird gut.

14.10.2015 Der STOFF aus dem die Oberhausener Träume waren, ohne dass SM SadoMaso bedeutete

Am Altmarkt
Ey kehr, ma' so richtich Stoff geben. 

Dat iss abber hier nicht mehr. Denn wir sind ma' widder in Obberhausen am Markt, am Altmarkt und da gibbet nur noch Stoff für die, die sich schnell ma' 'ne Pulle Bier oder 'n Nuckel voll Flachmann in der Hals kippen wollen. 

Und genau die, un' auch nur DIE, stehen dann auch da, wo et früher mal richtigen Stoff gab. Natürlich nur bei schön Wetter …  setehen die da ... getz bei der Regen müssen die doch tatsächlich ma' inne eigene Bude saufen … so'wat abber auch … 

abber wat sollet?!! Bald steh'n bissken weiter rechts davon sobieso die willkommene Flüch'links anne Herz Jesu … un' vom Kirchturm ruft der Muezzin zum Gebet … und aus den Stoff-Haus wird dann 'n Teppich-Haus … "Teppiche und mehr..." - TM

… abber kein Stöffken mehr für'n Kleid … 'n schicket Hösken … wat für drunner ... odder so ... wa' ma' allet zu'n selber machen … 
  • … doch' wie'ma' sieht: 
  • iss nix mit "Stoffe und mehr …" 
Scheren, Maßbänder, Schneiderkreide, Abstecknadeln, Nadelkissen und Stoffballen wurden eingepackt und/oder entsorgt! Und dat wat früher ma' der SM-Laden war … iss' getz wech.

Aber, so quatsch'n uns doch die bekloppten Stadtverentwickler von OB voll: 
  • "Es tut sich was auf der Marktstraße." 
  • "Abber nur wenn'et richtich tutet!", sacht Gerda immer. 
Und da'et nich tutet, bleib'et wie'et iss in Oberhausen
  • Am Markt! 
  • Am Altmarkt! 
  • An'ne Untere Markstraße! 
Allet aus, allet vorbei, allet wech, allet verloren!!

Selps die Frau auf'e Siegessäule versucht auch schon verzweifelt der Abfluch

Genau wie die Oberhausener, die mit fortschreitender Zeit sich sogar selbst verlieren. 
Lost people lost in places on lost places.

Abber bald gibbet ja gegenübber auf'n Jobcenter 
Gemüse au'm
 Dach! 
Un' wenn die OGM clever iss', dann iss' soga'
 STOFF 
dabei!!

13.10.2015 Europa-Hotel … das Geister-gar-nie-Hotel am Platz

Friedensplatz Europa-Haus-Hotel
Na, getz geht'et weiter rund um den Friedensplatz, die Elsässer Straße, die Langemarkstraße und die Helmholtzstraße … mein lieber Schwan … können wir froh und stolz darauf sein, dass es diesen Komplex, dass es dieses Europa-Haus, dass es dieses denkmalgeschützte Gebäude bei uns hier in Oberhausen übberhauppp gibt.

Ein innerstädtisches, komfortables Hotel … sogar mit Garni dranne … abber ich glaub "garni" steht für: Da kannze 'gar nie' hingehen!! Lohnt einfach nich'. Denn da gibbet "gar nie" mehr ein Hotel. Altbackenen Siff gibbet im Europahaus. Die AWO mit ihrer Begegnungsstätte getz'ma' ausgenommen. Wurde frisch renoviert … wiema' so hört!!

Abber der Eigentümer der Immobilie kommt nicht aus'm Quark. Die vorgesehenen Künstlereinrichtungen kommen nicht in der Quark. Un' wat bleib'?: 
  • Kehr, villeich irgendwann ma' Migranten-Migrations-Transit-Haus. 
Die AWO könnte unsere herzlich Willkommenen dann gleich betreuen. Die Linken, die ja auch da wohnen, hätten 'n Aktionspotential und rund im den Platz und Brunnen könnten die blauäugigen 'Wir-Schaffen-Das-Menschen' aus Oberhausen die vielbeschworene Integration üben.

Außerdem sind im Europa-Haus-Kino sind noch 1.200 Plätze nicht belegt. Ein "El Dorado" für Platzanweiser/innen … kommt schon Ihr Unfähigkeits-Politiker macht ma' hinne; schafft endlich die Leute ran, damit dat Europa-Haus seinem Namen alle Ehre machen kann.

Es geht eine Welle der
 Entrümpelungsbereitschaft
durch Oberhausen

12.10.2015 Firenze iss' nich' weit von Obberhausen ... nä ... mitten drinne ... in Alstaden ...

Bebelstraße 174
Schantall, die Lutsche von den Gerd sacht immer: "In Firenze leckre Schwänze!" Hört sich ziemlich anzüglich an. Iss' auch ziemlich anzüglich … oder besser gesach': Auszüglich un' sexeell! NURsooo hattat Schantall dat abber gar nich' gemeint.

Dat Schantall kommp ja ursprünglich selps aus Italien, weil der Vadder von ihrn Vadder ma' weg'n die Penunsen inne Fünfziger von Sizilien ma' hierher gemacht hat … iss abber getz bei unsere neue Transitzewatzion wegen die Flüch'links allet Gelatti von Gestern.

Nö, wat dat Schantall meint, iss', datt'et in Firenze die leckerst'n Schwänze vonne Gamberis gibb. Die leckere Fluss- und andere Krebse.

Schantal sacht: "Wenn ich ma widder in Firenze bin könnt'ich mich da reinsetz'n!" - Na, soll'se ... wenn Spässken dran hat. Kribbelt villeich'?!!?

Abber wat anderes: Wat ma' hier auf den Fotto sieht, iss der schönen aufgeräumten Laden auf'e Bebelstraße: Ristorante und Pizzeria … un' da dat ja nu' nich selps' dat Florenz aus Italien iss, iss'et eben dat "Firenze Nummero 2" … Wobei wir mit Nummero natürlich widder gleich bei dat bissken geile Schantall sind.

Abber wat anderes: Hier auf den Fotto wird noch schön vor der Laden gebest. Blätters wech von den Herbst sein Laub. Allet sauber … odder wie dat Schantall zu der Gerd gern sacht: "Tutto picco Dein Bello!"

Abber wat anderes: Iss auch schon schön geöffnet dat ganze Dink, der Pizza-Ofen iss schon heiß, der Pizza-Bäcker lässt der Hefeteich schon richtich irnxwo hin geh'n … und dann gibbet Maggeritta un' allet.

Heut gemmama dahin. Versteh'se!!!

Besser 'ne Itacker-Pizza auf'e Bebel 
als 'n Syring inne Balkan-Nase odder die
 Merkel-Raute 
vor der Unterleib vonne Schantall!

11.10.2015 Mein Lieber Schwan … leck mich am ... abber schön isser, der Platz ...

Friedensplatz
Dat isser!! Der schöne Friedensplatz von Oberhausen. Im Herbst. Vorne bissken Wasser. Hinten springt hell der Brunnen. Daneben riecht sich der Schwan mit Ausdauer schon seit vielen Jahren am Arsch. 
Und ganz im Hintergrund dat 'Warn-Sinns-Hotel' im EUROPA-Haus … und lesen kann man das - ich meine, lesen, dass es da ein Hotel gibt - ganz vorne auf'm Fotto gespiegelt im brackigen Herbst-Blätter-Wasser vom "Canale Grande della Piazza di Pace"

Früher gabet da inne Nähe ma' die Eisdiele "Belli", wo wir in den frühen Sechzigern als Jungs schüchtern unsere ersten Freundinnen hin ausführten. Drei Eiskugeln mit Waffel inner Silberschale mit Strahle-Augen von der Angebeteten!! So nach dem Motto: "Ich geh heut mit meine Puppe bei'n Belli ein' Waffeln!"

Vorm Springbrunnen eine Stuhlreihe mit Sitzen aber ohne Sitzer. Denn kaum sitzt da mal jemand, sitzt er auch schon nicht mehr da. Muss 'n Obberhausener Zaubertrick sein!!! Die einzigen, die es so richtig lange dort aushalten, sind: 
  • Der Schwan 
  • Der Herbst 
  • Die Bäume 
  • Das Wasser und 
  • Die angefärbten Blätter 
aber keine Oberhausener. Der Platz ist meist leer. Ähnlich wie die ihn umgebenden Straßen. Und darum wundert's mich schon 'ne ganze Weile, dass dort, auf einem Platz, an dem eh niemand verweilt, sich nicht die berühmt-berüchtigte Obberhausener Trinker-Szene etabliert hat?!??

Doch dann fiel mir siedend-heiß ein, dass dort ja das Polizei-Präludium präsidiert. Und wenn sich dann an diesem Ort nicht die Trinker einfinden, die wir an anderen öffentlichen Plätzen nicht so gerne sehen, so muss das ja wohl daran liegen, dass die Menschen dieser Szene irnxwie doch wissen & spüren, dattat wat'se tun, nich' richtich sein kann. Nämlich öffentlich zu saufen & andere Bürger zu belästigen!!

Abber unter die Augen vonne Polizei scheint dat Saufen, Krakeelen, Grölen und Wildpissen nicht so viel Spaß zu machen! 
  • - WARUM?? - 
Kehr warum wohl?: Weil man ja dann beständig damit rechnen muss, datti Polente kommp un' sacht: 
  • "Getz abber ma' ganz schnell wech hier!!"
Ansonsten ist der Friedensplatz momentan herbstbunt und wetterschön anzusehn … und für'ne Obberhausener Siesta genau dat Richtige!

Also, Ihr Obberhausener - belebt ihn widder!!
Macht der Friedensplatz zu dem, watter war und zu dem, 
watter verdient hat!! 
Denn nur gemeinsam sitzen wir stark!!

10.10.2015 Die Straße der Sehn …. Elsässer … Sucht … Obberhausener ... und find der nich'

Elsässer Straße
Dat iss abber auch … Kehr Mensch, ey … !!??!! … wie allet andere hier: Wenig ... bis nix … bis gar nix … heißt zwar schön Elsässer … iss abber 'ne Einkaufsstraße in Obberhausen mit viel Leer un' wenig Leute drauf … und natürlich kannze Dich da die Nägels machen lassen. 'Warum natürlich?', dat frach'se noch?!! - Natürlich?!! - Weil man sich in Obberhausen fast an jede Ecke die Nägel machen lassen kann. 

Wenn Du hier auch sonst keinen vernünftigen Laden in der Innenstadt mehr finds, kannze Dich immer noch in diese Läden die Nägels machen lassen! So'n Studio zum Nageln findse hier übberall … sogar Star-Nägels kannze Dich mach'n lass'n, wie man auf'm Eingangsdach an den Geschäft ja leicht sehen kann.

Irgendswie nageln die hier in Obberhausen gern. Nicht nur in der Flaßhofstraße. .... Nö! - ...  Auch hier, auf'e Elsässer … genau gegenübber vonne Littfass-Säule, auf der auch glatt steht, datte am besten gleich na'm BERO geh's, wennze so richtig feiern und schoppen willz.
  • Bloß nich hier auf'e & inne Elsässer. 
Dat lohnt nich'! Und dat sieht man ja auch ganz deutlich daran, datta kaum 'ne Sau rumläuft. 

Gut! … sammama so: Hier kannze schnell noch Dein Gold, datte schon Jahre lank in Keller gebunkert hass, loswerden … und dann geh'se gleich nach nebenan inne Pafümmerie für schön zum Riechen & kauf's Dich gegenübber inne Appetheke noch'n Asperin un' schön Salbe für'e Hämmerieden. Kehr mehr brauch'se als ein richtigen Obberhausener Arsch doch nich'!! Sieh'se doch anne POlitickers!!

Riechen … Nageln … ab dafür!!! 
Un' geh'se noch'n Stück weiter, bisse gleich in
 EUROPA!

09.10.2015 Matula bei Café BAUER ... mit Reibekuchen ...

Café Bauer Obere Marktstraße
Gerade Gestern erwähnte ich das Café noch. Auch eines der Urgesteine Oberhausens. Ein Café-Haus-Platz, den man darum heute noch besuchen sollte und behaglich besuchen kann. Eben ein Kuchen-Muss-Genuss. Obgleich der Besucher, so er es sich denn draußen vor dem Café gemütlich macht, wieder in einen dieser unsäglichen traurigen Geschäftsleerstände auf der Marktstraße schauen muss.

Doch drinnen ist's fast wie früher. Und vor einiger Zeit traf ich dort zufällig Matula, vulgo Claus Theo Gärtner, beim Reibekuchen essen. Gärtner, den ich noch aus meiner eigenen Zeit am Oberhausener Theater kenne. 

Bei BAUER zu sitzen ist fast wie Leben in Oberhausen früher. Nur war es damals für uns Gymnasiasten etwas besonders Edles. Und es durfte zu dieser Zeit auch noch heftig geraucht werden. Was auch jeder ausgiebig tat … wir nicht ausgenommen … aber dann darunter zu leiden hatten, wenn wir von einem der Novalis-Studienräte dabei gesehen wurden.

Gerade angesichts solcher Innenstadt-Preziosen verstehe ich nicht, wie man die Marktstraße so eklatant vernachlässigen kann und dazu noch behauptet, dass sich alles (von alleine) zum Besseren wende.

Wie sagte Große Brömer (SPD) doch heute so treffend in einem von der WAZ geführten Interview: "Wir sind das gallische Dorf, wir kämpfen für die Stadt …"

Lieber wäre mir, wir wären eine NordrheinWestfälische Stadt, die darum kämpft, keine verrottete Kleinstadt zu werden!! 

Aber genau diesen Kampf sehe ich bei der derzeitigen politischen Konstellation in Oberhausen schon bevor er beginnen könnte, verloren!!

Also, getz Kuchen essen bei BAUER!
Denn später ist zu spät!!