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03.12.2014 Die grünen Ampelmännchen von Alstaden und Kalle hat Ärger mit dem Verkehr

Ecke Bebel und Alstadener Straße

Aus der Reihe: Die Helden von Alstaden.

Die Ampelmännchen sind in Alstaden einfach grüner. Und je tiefer Sie nach Alstaden herein kommen, desto grüner werden sie. Nicht Sie persönlich jetzt, sondern die Ampelmännchen! Wobei man natürlich nicht wirklich weiß, wo "TIEF" in Alstaden denn liegt? Aber sagen wir mal zum Beispiel: HIER!
Mitten in Alstaden, also da, wo die kleinen Ein- oder Zweifamilien-Häuser stehen, gibt's natürlich keine Ampeln und damit selbstverständlich auch keine Ampelmännchen. 
Sie, die Ampelmännchen, wären schon wirklich gerne dort in Alstaden, wo es weniger Straßenverkehr gibt, um nicht andauernd auf und ab hüpfen und dabei zugleich noch die Farbe wechseln zu müssen. 
Aber so geht's im Leben nun mal nicht zu. Wie wird oft im Volksmund gesagt?: Das Leben ist kein Wunschkonzert.
Und da die Ampelmännchen ihrer Tätigkeit nicht so "Mir nichts Dir nichts" entfliehen können, haben sie sich - sozusagen als Zeitvertreib - einfach darauf verlegt, ihre grüne Farbe nun besonders grün und ein bisschen ins Aquamarin gehend leuchten zu lassen.
Und genau das fiel mir auf, als ich hier nach Alstaden zog. Aber das wirklich harrypotter Geheimnisvolle, zauberhaft Phantastische daran ist, dass jetzt mit Beginn der Weihnachtszeit, die Ampelmännchen es tatsächlich schaffen, noch ein "Schüppchen" Farbe draufzulegen. 
Sie werden zum heiligen Abend hin immer noch ein wenig grüner. Man weiß nicht genau warum. Aber die Koniferen der Wissenschaft glauben sagen zu können, dass diese grünen Männchen, die ja ganz offensichtlich nicht vom Mars stammen, versuchen mit den WeihnachtsTannenBäumen zu konkurrieren. Und wenn die Kinder zu Hause an Heilig Abend, zu später Stunde, nach der Weihnachtswunscherfüllung, müden Aug's, in den kugelglitzernden Weihnachtsbaum blinzeln, werden sie vermutlich all die kleinen grünen Ampelmännchen von Alstaden entdecken.....
die an diesem Heiligen Abend endlich einmal Ausgang haben.

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Watt gibbet Neu'et, Heinz?"
- "Nix, un' bei Dich?!"
- "Kehr, ich hab Ärger mit'n Verkehr."
- "Da kann'ich Dich als einen seit 20 Jahre von den Pinnockio appwärz Gelämpten beruhig'n. Da gwöhnze Dich dran."
- "Kehr Heinz, ich mein doch nich der Verkehr. Ich mein der richtigen Verkehr."
- "Hömma Kalle, gibbet denn außer den Verkehr noch'n Verkehr, der noch richtiger is' als der Verkehr?!
- "Ja, Heinz, der gibbet und der heiß' Straßenverkehr!"
- "Un' wat is dat für'n Ärger, den'ze da hass'?"
- "Kumma Heinz, ich bin letz an'ne Bebel Ecke Alstadener über'e Kreuzung, als mich so'n grünet Ampelmännchen einfach von'ne Ampel runner auf'e Schulter sprink."
-- "Nich' möchlich, Kalle?!"
-- "Wenn ich et doch sage Heinz. Et is' so. Un getz will dat nich mehr zurück an'ne Ampel zu die zwei andere rote Ampelmännchen."
- Kehr, dann lasset doch einfach bei Dich un Dein Ulla zu Haus, Kalle."
- Abba dat is doch ein Derlickt in' Verkehr, Heinz, einen sogenannter Eingriff!"
- "Weiße, watt Du has' Kalle, Du hass Dein Schießer mit Eingriff ... un' getz lass mich ma an dein Flachmann, da muss ja 'n sauprozentiget Schlubbelwasser drinne sein, wennze schon nach zwei Schluck so'n Scheiß erzähl'n kannz!!"

16.11.2014 Angebote und Randfiguren in Alstaden und Kalle erzählt die dritte Woche von Erwins Handtuchtrick

Alstadener Straße

Alstadener Straße

Eigentlich ein ganz harmloses Angebot. Das da oben auf dem Foto, auf dem Fensterschild. Das mit den drei Oberhemden und den vier Hosen. Aber was steckt für den gemeinen, oft heftig nachdenkenden Alstadener hinter diesem Angebot? Welche Voraussetzung muss der Alstadener erfüllen, um dieses Angebot annehmen zu können? Natürlich muss er über Kapital verfügen. Und zwar mindestens in Höhe von 15,60 €, wenn er das Angebot insgesamt annehmen möchte. Darüberhinaus muss er im Besitz von mindestens 4 Hosen und 5 Hemden sein. Denn nur dann macht dieses Topangebot Sinn; da er ja ohne eine weitere Hose und ohne ein weiteres Hemd erst gar nicht zur Annahmestelle gehen könnte.
Aber es gibt Menschen hier in Alstaden, die auf dieses Angebot gar nicht eingehen können. Denn sie besitzen nicht nur nicht 4 Hosen und 5 Hemden, sie besitzen nicht einmal 2 Hosen und 2 Hemden. Für solche Menschen gibt es also nicht dieses Topangebot. Für diese Menschen gibt es oft überhaupt keine Angebote. Und wenn es keine (Lebens- & Sozial-)Angebote gibt, so gibt es Sorgen; und wenn es Sorgen gibt, dann gibt es einen meist nicht allzu gesunden und wenig zielführenden Ausweg, wie der Dichter meint: Es ist ein Brauch von Alters her, wer Sorgen hat, hat auch Likör. Aber Likör gibt's leider nicht im Angebot. Und da ist dann wohl einiges im BUSCH, wie man an dieser Stelle sagen könnte. 

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Na, peppentechnich allet in Oardnung?"
- "Wieso?"
- "Kehr Kalle, ich mein bei Dein Ulla. Ihr wa't doch ges'sern bei RIO zu'e Mammelgrafie.?
- "Ja, allet mamalecki un' papaletti. 'N Knoten hatt' Ulla nur in der Senkel von ihre Gesundheitspuschen!"
- "Kalle, gipp mich schnell ma' von Dein Feuerwasser aus Flachmannshausen un' erzähl' mich weiter von der Erwin sein Hanttuchtrick."
- "Also. Ers'e Woche ers'et Hantuch: Kopp, untere A'me, sein Tasse, sein Besteck, seine Fingers. Zweite Woche, ers'et Hanttuch: Unt'nrum, der kleine SuppenTopp, un'e Eierfanne. Un' dat zweite Hanttuch dann für'n Kopp un'soweiters. Getz in'ne dritte Woche, nimmp der Erwind dat Hanttuch aus'se zweite Woche für'e Käsemauken, de Klobrille zu'n abwisch'n un' für zu'n wechmach'n von'ne Kalbusterbeeren an sein HämmeriedenAa'sch;! Die an'neren Hanttüchers rutsch'n dann in'ne Reih'nfolge nach weiters."
- "Kehr Kalle, hömma dat is' ja geneaal. Abba auch hüge'enich für'e Riechkolb'n von'ne Umwelt Sauerei."
- "Heinz waa't ma' bloß app, et kommp noch dicker. Erzähl'ich Dich Morg'n."
- "Gipp' mich auf der Erwin ein Trick schnell noch'n Zaubertrunk aus Dein Flachmann für zum besser drübber Nachdenk'n, wie dat mit'tie Reih'nfolge von die Hanttüchers iss'!"

06.11.2014 Kleine Läden und Auswahl in Alstaden und Kalles Hausbesitzer renoviert einfach nicht Haus und Heizung

Flockenfeld / Lickenberg


Flockenfeld/Lickenberg



Wohnt und lebt man in Alstaden, dann hat man sie - wie hier zu sehen - die Große Auswahl. Aber man hat auch die Qual der Wahl. Man geht hin. Der Weg ist fußstapfend & verheißungsvoll vorgezeichnet. Kommt der Großen Auswahl immer näher, steht kurz davor, und sieht ... sieht? ... dass man nichts sieht; nichts, das auszuwählen wäre. Und das ist dann die wirkliche Qual der Wahl; denn wo nichts angeboten wird, da ist auch nichts zu wählen und schon gar nichts auszuwählen. Was bleibt ist der Schein. Und die interessanten Spiegelungen. Die Spiegelungen der eigenen Person und die Spiegelungen der gegenüberliegenden Häuser-Fassaden im blinden Glas der dunklen Schaufenstern, in denen es allerdings nichts mehr zu schauen gibt. Der Rest ist gähnende Leere.

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Wie geht?"
- "Muss. Un' selps?"
- "Muss auch."
- "Has'se schon'gemerk''? Immer weniger von'ne Lädens hier in Alstad'n. Allet dicht. Sieh'ße?"
- "Stimmp, sach' mein Ulla auch. All die kleine feine Lädens, die'ma an'ne Ecke war'n sin' weck. Immer sieh'ße nur Viddiobudens, Aldi un' Penni un' so'ne große Lädens auf'e Bebel und die Alstadener Straße."
- "Genau, ma eb'n um'me Ecke geh'n, Stück Wuast un' Stück Käs' oder Brot kauf'n un 'n geflecht'n Assbach kannze hier nich' mehr. Un' grad mit mein AOK-Schopper is' dat doch allet so schwer."
- "Hömma Heinz, ma' wat ann'eres; Du hass' doch die Sockens .....?"
- "Kehr Kalle, getz hör' mich entlich mit'ie scheiß Sockens auf. Wenn ich dich dat mit die Sockens un' der Orgassmuss von mein Gerda erzähl'n will, dann tu'ich dat. Abba nich' wennze mich mit Deine Fragerei auf'n Kecks gehs'. Versteh'se?"
- "Nä, dat mein ich nich'. Ich mein weg'n ganz no'male wa'me Mauk'n un'ne Heizung in Deine Bude. Is' bei Dich richtich wa'am?"
- "Ja, ich hap von der Mongtör die Heizung letzens noch einstell'n lass'n, läuf top Kalle. Allet waa'm in' Daa'm!"
- "Siehs'se, un' ich un mein Ulla frier' mich ein' app un' muss alle paa' Wochens de Luff aus'se Heizkörpers lass'n, weil dä Hausbesitzer immer noch der alt'n Heizungskram in Keller hat un' unser klein Häusken nich' vernünftich renneviert un' iseliert!"
- "Du bis doch in'ne Rech'schutz Kalle, geh' zu'n Rech'sverdreher un' mach den Eig'ntümer heiße Mutterklötzkes unter sein' Aa'sch!"
- "Weiß'e ein'n?"
- "Ää'sche weiß'ich ne Menge, brauch'se nur in Rathaus kuck'n."
- "Nä'ich mein 'n Rechtsverdreher?"
- "Geh' zu der Dokter Keller auf'e Mülheimer, der is' auf so'wat spezallisiert!"

13.09.2014 Wetterhäuschen in Alstaden und Heinz und die Kleinert

Alstadener Straße nahe Duisburger Straße

Da wird es gebaut. Auf der Alstadener Straße. Das erste richtig große Wetterhaus Alstadens. Ja, vielleicht ganz Europas. Die beiden Türöffnungen sind schon ins Mauerwerk gestemmt. Das Wetter ist immer zweigeteilt. Sowohl optisch (man sieht es an der Verteilung von Licht & Schatten), als auch baulich & geschlechtsbezogen. Der Mann, der in der Regel das schlechte Wetter ankündigt scheint schon hinter seiner Türe zu stehen oder zu liegen oder sich dort einen wärmenden, hochprozentigen Trunk gegen das zukünftige, schlechte Wetter, das er durch sein Erscheinen bekunden muss, zu genehmigen. Die Schönwetter-Frau wird noch gar nicht angekommen sein; denn hinter dieser Plastikfolie lässt sich nun mal nicht gerade anmutig auf Sonnenschein warten. Oder die nette Wetter-Dame ist anlässlich des derzeit so hervorragenden Frühherbstwetters auf dem Ruhrdeich noch ein Weilchen flanieren, während ihr Wetterwartestübchen trefflich renoviert wird.

- "Hömma Heinz, hasse schon gehört, dat der Erwin mit seine Ulla in dat Wetterhäusken aufe Alstadener zieht?"
- "Wat die zwei wollen dat Wetter machen? Dat macht doch immer die dralle, geile Kleinert in die Aktuelle Stunde von den WDR."
- "Die beide ha'm dat Häusken für lau gekricht. Alladinx muss bei schönet Wetter dat Ulla raus und bei sappnasset Wetter der Erwin."
- "Kehr Kalle, du erzähl's mir hier ein von Pferd?!"
- "Nä, in echt Heinz. Ers' wollten die ja Dich un' dat Claudia Kleinert für dat Wetterhäusken nehmen. Abba die hatten Angs, dat du ollen, scharfen Schopper-Brummer bei Mischwetter hint'n in den Häusken die Kleinert mit un'efähr 1000 Millibar vernaschen tus'."
- "Mann Kalle, hasse die Pfanne am eitern? Verarsch doch nich'n Behindertn, der sein Leptach an'n AOK-Schopper gefesselt is'! Denk'ma an'ne Inkluson! Ich geh getz zu mein Gerda, da hap ich Wetter genuch! Besonners Donnerwetter, wenn'ich ihr an'ne Sonnenmöpse will."

08.09.2014 Alstaden-Putte Billigläden und Kalle und Heinz und die Tradition

Putte in Alstaden

Der eine Alstadener stellt sich einen Dummy auf den Balkon, der andere Alstadener setzt eine Putte auf sein Sims. Daran kann man, wenn man will, ablesen, dass der Alstadener sowohl der Tradition als auch der Moderne verhaftet ist. Nur hats die Putte etwas bequemer als zuvor der Dummy auf dem Balkon. Und vielleicht bedeutete das eben auch, dass es angenehmer ist in der verklärten Vergangenheit zu leben als in der rauen Gegenwart?! Und Gegenwart bedeutet, dass Alstaden ähnlich abgewirtschaftet, vernachlässigt, desintegriert, entmenschlicht und durch Ramsch-, Billigläden und Spielhallen entstellt wird wie das ehemalige, traditionelle Stadt- und zugleich Bürger- & Kommunikations-Zentrum Oberhausens rund um die Marktstraße.

- "Hömma Kalle, wie hälzet ei'ntlich mitte Tradizon?"
- "Tradizon is' meine Olle. Lieba is'mir'e Geg'nwart, die hat die schönere Backen an'ie richtige Stelle. "
- "Kehr Kalle, denxe denn immer nur an Schlampen un Möpse un all die Geräte?"
- "Nä Heinz. Nur wenn'ze danach frach's."
- "Hap'ich abba ga nich'."
- "Hätt'se abba gern'!"
- "Du ... ich doch nich' mehr ... ich bin doch'n alten Mann un an mein Schopper gefesselt."
- "Sisse, sach'ich doch, getz red'se ja schon widder von Sex, von FesselSex. Du ollen Tortenarsch."
- "Dat is' nur wegen dat Fotto mit den klein Engelken, dat nackich is'. Mensch komm' schieb mich entlich auf'e Maaktstraße zum Paselackenkötter zähl'n, damit'ste auf an'nere Gedankens komm' tus'."

01.09.2014 Träume in Alstaden und Drumherum und Heinz und Judith Rakers

aus: "Alstaden", Bürgerring Oberhausen-Alstaden 1950 e.V. 
Hauseingang Alstadener Straße Nähe Bebelstraße

Wenn der Alstadener (und natürlich auch die Alstadenerin) mal nicht malochen tut, dann tut er zuweilen träumen - wie alle anderen Menschen auch. Ganz gleich, ob in der Nacht oder am Tag. Es wird geträumt. Und zwar heftig: Von Reichtum, von schnellen Autos, von teurer Kleidung, von starken Männern, von schönen Frauen. Aber der Alstadener träumt auch noch drumherum. Wie oben bei Erika Marquard zu lesen ist. Von Liebe, Küssen, Tränen und Hass. Aber die Träume zerplatzen an der Wirklichkeit und bleiben als bloße Bilder hinter zersplittertem Glas in verwittertem Rahmen auf dem Boden eines verwahrlosten Hauseingangs achtlos entsorgt zurück. Es sind dann ausgeträumte Träume. Jäh unterbrochene Träume. Zerrissene Träume. Träume, die unter dem Grau(en) des Alltags sich in Sorgen verwandeln.

- "Sach'ma Heinz, träumse au'scho'ma?"
- "Samamaso: Getz in Alter nich'mehr so off. Bin ja froh, wenn ich mitti Malesse an mein kaputten Rückn überhaup ma bisken poven tu. Abba fällt mir grad ein, letz' hab ich noch von die Rakers, die Kleine von'ne Tageschau, geträump. Ich sitz so in Sessel vor'e Glotze für zum Tagesschau un mir tun doch glatt die Döppe zufalln. Un da seh ich die Rakers ... un ich seh inne Glotze der Tresen, hinter den die immer steht ... un ich seh wie der durchsichtich wird ... un ich seh wie die Rakers untenrum voll nackich is'. Mann, ich glaupet nich'! Un wie ich genau hinblinzn will, hör'ich 'n ganz lauten Schrei."
- "Un dann, Heinz, wat wa dann? Mensch Heinz, sach'do'ma, wie sieht die Rakers da so aus?!"
- "Verdorrich Mann, weiß ich doch nich', Erwin. Hab'ich nich mehr gekuckt gekricht."
- "Wieso denn nich?"
- "Weil meine Olle vollet Rohr schreit: 'HEINZ, DU SCHNARCHS WIDDER BEI'E TAGESSCHAU!!'
- "Armen Heinz, da hasse endlich ma'n schön Traum un da macht'dich deine Olle allet kaputt."
- "Ja, dat kannze wohl laut saren, Erwin."

18.08.2014 ... und wie's in 2013 begann...




Die erste Bekanntschaft mit der Ruhrgebietsstraßenfeinkost war sozusagen deutschnational in Alstaden. Nach'm Schleppen hatten die UmzugsJungs Hunger. Meine Schwester kennt da 'ne suupa Pommesbude. Ganz in'ne Nähe.

Farmer Grill. Echt Deutscher Imbiss auf'e Alstadener. 

Muss ma' sich ma' auf der deutschen Zunge zergehen lassen. Pommes, Hähnchen, Körriwurst, Majo alles deutsch und dazu sicherlich auch noch'n deutschen Döner. Zwei deutsche Frauens steh'n hinter der deutschen Theke und schwitzen deutschen Schweiß an der deutschen Frittöse. Spießen brutal nacktes, deutsches Geflügel auf spitze blanke kalte deutsche Grillspeere. Und machen die Hähnchen braun & knusssprich. Aber Ausländer dürfen hier auch: Essen oder mitnehmen und zahlen. Is' doch klaa man!
Für alle, die's mögen, iss'et wohl schön schaaf un' lecka, hab' ich gehört ... und sicherlich auch nicht ganz so nationalistisch gemeint, wie es sich auf'm deutschen Schaufenster in GroßDeutschBuchtaben nu'ma liest. 
"Ey Alder, komm'se  gleich heiß&fettich Körrywurs' bei die Faarmafrauens?" - "Abba imma!" Farmer Grill Alstadener Straße gegenüber vom "Schwarzen Diamant",