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07.12.2014 Der Alstadener liebt die Jalousie & ist NIE eifersüchtig und Heinz muss darüber nachdenken

Fenster in der Dieselstraße


Was kann der Alstadener mit Eifersucht zu tun haben? Und warum die Eifersucht jetzt gerade im Zusammenhang mit dem Advent und dem bevorstehenden Weihnachtsfest? Ist doch allet so friedlich, ey! 
Der Alstadener selbst und besonders der Alstadener im Allgemeinen ist - wie überhaupt der Oberhausener - natürlich NIE eifersüchtig!! Eben weil er in sich ruht. 

DER MANN UND DIE FRAU IM POTT RUHEN IN SICH SELBST - Punkt - Aus.

Na ja, vielleicht manchmal .... nur'n klein Bisken ... sind'se doch eifersüchtig; vielleicht ma' auf Mülheim oder Lirich. Aber er, der Alstadener Oberhausener, ist nicht auf seine Frau und die nicht auf ihn eifersüchtig.  Nie'nich' ... da kannze für!! ...Dachte ich. 

Und dann fotografierte ich hier in Alstaden zur Vorweihnachtszeit diese vielen schön geschmückten Fenster und musste zu meinem Erstaunen feststellen, dass die Fenster nicht nur mehr oder weniger schön geschmückt waren, nein, es ist auch irgendwo - oben oder unten - immer eine Jalousie zu sehen. 
Entweder war das Fenster halb verhangen und dann darunter so etwas wie Weihnachtsschmuck oder es war so, wie auf dem Foto (oben): dass zwei Sterne zu sehen sind - passt ja zum 2. Advent -, es leicht von oben flöckelt (wie Kachelmann früher gesagt hätte), dann da noch weiße Tannen sind, ein Rentier-Gespann und winkende Schneemänner zu sehn in Pudelmützen. Schneemänner mit Pudelmützen, sowas kann nur den Alstadenern einfallen!?!! Und? - Darunter dann die .... na, was wohl? ...  richtig, die Jalousie! Aber was hat das mit der Eifersucht zu tun??

Das Wort "Jalousie" kommt aus dem Französischen und heißt übersetzt: Eifersucht!. Na, klasse! Da hat'man also die Eifersucht mitten im Fenster hängen?! 
Ja genau, so war das früher auch ... als es noch die Harems gab. Nicht hier im Pütt. Aber im Orient. Da wachte der Hausherr mit Hilfe des Eunuchen über seine Frauen. Und damit diese von anderen Männers (z. B. Alstadenern) nicht gesehen werden konnten (die Frauen natürlich, nicht die Eunuchen), wurden diese Fenstergitter (Stabzugläden hießen die eigentlich) in die Fensteröffnungen gehängt. So konnte dann kein anderer Mann die Frauen sehen und der Hausherr, der zwar immer schon eifersüchtig war, hatte darum eigentlich keinen Grund mehr, eifersüchtig zu sein!!
Und darum hängt der Alstadener sich die Jalousien ins Fenster ... un' dat besonders getz, damit kein anderer sieht, wie schön sein 'Christkind' ist ... denn er hat, zum Leidwesen seiner Liebsten ... mal wieder Reizwäsche gekauft. "Och Mäusken, tu doch ma eben an für zu'n Probier'n?! Kann doch keiner seh'n, sin' doch Jallesien an'ne Fensters!" 

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Sach'ma, war'se scho'ma eifersüchtich?"
- "Worauf Kalle, mein Gerda is' treu ... nur wenn der alten Kaminsfeger von'ne Dingsstraße da, widder hier' bei'e Heizung'wa, dann hat dat Gerda immer so'n schwatt'n Punk auf'e Backe?"
- "Kehr Heinz, dat kommp von der Ruuss an Schoarnstein ... dat hat'mein Ulla auch immer."
- "Hap'ter der gleich'n Schoarnsteinfeger?"
- "Ich glaup'schon?!"
- "Dat mach'mich abba getz doch zu'n denk'n nachdenklich. Gipp mich von dein Flachmann, dann krich'ich dat besser auf'e Reihe!"
- "Hier has'se, abba sei vorsichtich!"
- "Wiesoo?"
- "Wennz'et auf Reihe kriss, könnze villeich eifersüchtich wer'n, Heinz!!"

06.12.2014 Beste Freunde in Alstaden und Heinz liebt Kalle ... na Hund ?! ..??

Bebelstraße

Vielleicht braucht man das zu dieser Zeit ja wirklich. Zur Weihnachtszeit! Genau so, wie zur Zeit der sozialen Kälte! Beste Freunde. Nein eigentlich braucht man sie immer! Die besten Freunde. Doch zu selten findet man sie. 
Jedenfalls nicht unter den Menschen. Da sind sie ganz rar, ganz dünn gesät ... und wenn man von sich behaupten kann, dass man zwei, drei wirklich beste Freunde hat, dann kann man sich schon sehr glücklich schätzen. 
In den Social Networks (Facebook, Google+, Ello etc.) gibts Freunde im Sonderangebot oder noch adäquater noch schlimmer, aber damit auch treffender ausgedrückt, könnte man sagen, dort werden Freunde sozusagen verramscht
Freund-Sein im Internet bedeutet somit gar nichts mehr. Fast jeder ist jedes Freund. Und man sieht am besten daran, dass das nichts mehr bedeutet, dass die, die untereinander sich Freunde nennen, sich oft so verhalten, als kennten sie einander gar nicht. Sie tauschen Bildchen und Sprachhülsen aus .... und das wars auch schon!!
Nenne mir Deinen besten Freund oder Deine beste Freundin! Zum Beispiel hier in Alstaden. Und Du wirst feststellen, dass Du sofort, ohne Um"Schweife" auf den Hund kommst. 

DU BIST AUF DEN HUND GEKOMMEN! 

Das sagt man doch so. Und man meint das im abwertenden Sinne. Und in diesem Zusammenhang bin ich auf eine interessante Geschichte gestoßen, die sogar mittelbar mit Alstaden & Oberhausen zu tun hat. Aber lest selbst:
"In der Bergmannssprache wurde der Förderwagen, mit dem das Erz oder die Kohle abtransportiert wird, früher Hunt genannt. Der Hunt ist ein Holzkasten auf Rädern. Wer nicht mehr kräftig genug war, als Hauer zu arbeiten, wurde zum Wagenschieben, eben zum Hunt stoßen, degradiert, was deutlich geringeren Lohn bedeutete." (WiKI)

Nein, auf einen solchen Hund wollen wir nicht kommen. Wir wollen einen "richtigen" Hund. Einen Hund, der leicht den Kopf schräg stellt und uns treuherzig ansieht, einen Hund, der seinen Kopf in unseren Schoß schmiegt, einen Hund, der freudig kläfft und mit dem Schwanz wedelt, wenn er uns nach längerer Abwesenheit wieder sieht. Kurz, wir wollen einen Hund, einen Freund, der uns treu ist, der uns begleitet und der aufgrund seiner besonderen Fähigkeit - ich glaube eine von ihm bewusst gewählte Fähigkeit - nicht sprechen zu können, alles versteht, was wir sagen .... (h)und wann hat man das schon mal im sozialen Leben??

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Bis'se mein Freund?!"
- "Kla', weiße doch!!"
- "Heinz?"
- "Wat'is denn noch, Kalle?"
- "Bis'se auch mein Kumpel?"
- "Kehr Kalle, bis'se getz 'n Dulli odda wat? Gleich frags'e wohl noch, op'ich Dich lieb'n tu. Ja, tu ich glatt, wennze mich vier Schluck aus Dein Flachmann gib's!!"
- "Dann bi's abba knülle, Heinz!"
- "Na hund?!"

05.12.2014 Kluge Puppe aus Alstaden verliert Betrachter an RWO

Fenster Alstaden Franzenkamp

Stellen Sie sich vor, Sie müssten den ganzen Tag am Fenster in der Ecke sitzen?! Sie sitzen da, gucken auf die Straße und warten. Warten? ... worauf eigentlich? Vielleicht darauf, dass mal jemand vorbeikommt, der stehen bleibt und Dich anschaut. Nicht nur so mit kurzem Blick, so als habe er dich gar nicht gesehen, sondern länger, so als wolle er mit Dir reden. Na, da kannste aber lange warten, Puppe. Wenn Du im Fenster in der Roten Meile sitzt, bleiben sie zwar stehen, gucken Dich intensiv an, aber reden wollen die da eigentlich auch nicht. 

Hallo Puppe! Alle wollen immer nur das EINE

- sie wollen beachtet werden
- sie wollen glücklich sein
- sie wollen geliebt werden
- sie wollen getröstet werden
- sie wollen berühmt werden
- sie wollen reich werden
- sie wollen endlich sie selbst werden ... und dann auch sein!

Sie wollen also VIELES und nicht nur EINES. Nein, sie wollen wirklich nur das EINE. Nämlich all das, was aufgezählt wurde, wollen sie in einer Person sein. Geht das denn? Nein, als Mensch nicht. Na, dann bleib' ich lieber Puppe, sitze auf der Fensterbank in der etwas zugigen Ecke und bin froh darüber, dass ich nur für mich bin, ein Gegenstand in Alstaden, nur dazu gemacht, gelegentlich von den Menschen angesehen zu werden, die beständig der fixen Idee hinterher rennen, irgendwann alles in EINEM zu sein.

Na ja, irgendwann erreichen die Menschen diesen Zustand schon, aber dann können sie es nicht mehr ausleben, weil sie ihr Leben durch beständiges Hetzen nach dem nicht Erreichbaren ausgelebt haben. Aha, dann bleib Du am besten ganz ruhig! Bleib einfach nur stehen! Schau mich noch'n bisschen an, denn mir gefällt das und ich lebe davon.

Nä Du, ich muss schnell wieder weg, Puppe! Ich muss am Ball bleiben. Wie? ... im Leben? Kehr, Quatsch ... beim RWO ... endlich Meister werden.

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Weiß'e ei'ntlich Heinz, datte ga' nich Heinz heißen darf's?!" 
- "Wieso dat, Kalle?"
- "Weil schon 'n anderen Heinz Heinz heiß! Un der hat gesacht, datt Du nich Heinz heiß'n darfs, weil er schon selps Heinz heißen tut!"
- "Sach'ma wieviel has'se denn schon von Dein Flachmann auf'e Lebers geschütt'?"
- "Fünf, sechs Schluck, könn' abba leich' auch 10 sein!"
- "Hömma, dann gibb mich schnell der Ress' damit ich Dich verstehn tu!"
- " Hier hasse ... abba dat is' wirklich so, Heinz. Et da'f immer nun ein heinzigen Person ge'm, ein sogenannten Imdiwidium."
- "Kehr Kalle, kann'ich sein, et gibb ja getz zu Chrisskind nur ein Chrisskind, abba et gibb auch'e Dreifalltichkeit!"
- "Ich weiß Heinz, abba nur bei den Erwin sein Hilde, wenn die nach'n WasserÄrobbik auß'n Beck'n kommp!"

29.11.2014 WunderStab in Alstaden und nur Heinz wusste, was es ist ...

Alstadener Straße

Schon merkwürdig, was sich in Alstaden so herumtreibt?! Wie soll man's nennen? PinDings? Verpackter Stab mit roter Mütze? Unsittlicher Eckensteher? Ist es vielleicht der Christo-Versuch eines besonders kunstbesessenen und gewieften Alstadeners, der versuchte, seine ersten Gehversuche in modern art auf der Alstadener Straße auszuleben? -!! -? Ja! Genau da! Auf der Alstadener Straße nahe der Unterführung, exakt dort ... habe ich diesen eingepackten 'MöchteGernPürrierStab' (?) für Großküchen und Kantinen gefunden und fotografiert! 
Niemand weiß, was ES oder ER ist. Oder vielleicht will's aus Scham auch keiner sagen?! Ich habe sie gefragt; ALLE: Die Menschen in Alstaden auf der Straße, die Menschen bei Facebook auf der OberhausenSeite. Doch bis jetzt, bis zu diesem Zeitpunkt, zu dem ich dies hier schreibe, hat mir niemand weitergeholfen. Ach, doch eine! Eine, die nicht genannt werden möchte, hat's gewagt; und sie bezeichnete dies PinDings als den stilisierten, verpackten Phallus des Alstadener Mannes in seiner allgewaltigen All-GEMEIN-heit überhaupt. 
Na, wenn die junge Dame - nennen wir sie augenzwinkernd Nina - da mal nicht mit ihrer berechtigten, feme'nina'len (Фемен) Einstellung übers Ziel "hinaus geschossen" ist??!??

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Hömma, weiß'u, wat dat da auf den Fotto ob'n für'n Pinorreck is'?"
- "Kla, dat ist der Wunderstaapp von Alstaden!"
- "Hömma Heinz, woher weiße dat nu scho' widder; un' bieso Wunnerstaapp von Alstaden?"
- "Kehr Kalle, is doch gaanz einfach: Weil sich alle Blödköppe übber dä Staap wunder'n tun!"
- "Heinz, nimm Dich'n Schluck aus mein Flachmann, Du bis der Beste mit'te meiste Intellegenz!!"

27.11.2014 Der Alltagsheld der Kindertagesstätte von Alstaden und Heinz wäscht die Pullover von Gerda zu Sport-BH's

Kiwittenberg

Wie oft laufen täglich die großen und kleinen Alstadener an ihm/ihr vorbei, ohne ihn/sie noch eines erstaunten, anerkennenden & freundlichen Blickes zu würdigen. Ihn/Sie scheint's nicht zu stören. Still, gelassen aber aufmerksam steht er/sie vor der Kindertagesstätte und hält ein wachsames Auge auf die Kleinen, die ihm/ihr anvertraut sind. Aber das andere, das andere Auge meine ich, ist nach innen gekehrt und schaut sehnsüchtige in eine Welt, die ihn/sie nachts einmal den Ort verlassen lässt, an den er/sie sein Leben lang zementiert ist. 
Er/Sie träumt davon selbst einmal Kinder zu haben, gestaltet aus kleinen Konserven aus Blech & Aluminium, fast wie er/sie selbst. Ihm/Ihr macht's nichts aus, im Winter von den Kindern mit Schneebällen beworfen zu werden, aber ihn/sie schmerzen die Steinwürfe junger Rabauken, doch lässt er/sie dies alles gelassen von sich abprallen. Er/Sie weiß sich geliebt von den Kindern, aber geschützt vom Elternbeirat und der Leiterin der Kindertagesstätte, Frau Feldmann. Die, wenn nötig, ihn/sie mit einem neuen, farbenfrohen Anstrich für seine/ihre Mühen belohnt. Oder ist dieser ER eine SIE, oder die SIE ein ER, die/der dort auf dem Foto zu sehen ist? Lassen wir's die Kinder selbst - jedes für sich und jeden Tag auf's Neue - entscheiden. Auch die Antworten der Erwachsenen auf meine Facebook-Frage (Oberhausen-Seite) nach dem Geschlecht der Figur deuten daraufhin, dass SIE ein ER und ER eine SIE ist?!

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Wat liech' an Heinz."
- "Gerda is sauer!"
- "Wie dat?"
- "Kehr Kalle, immer sacht Gerda ich soll'se in Haushalt helfen, un' dat is ja mit meine Lähmung nich so einfach."
- "Da has'se verdammp Rech', Heinz!"
- "Hömma, ich bin dann in Schlafzimmer, happ der Wäschekorb genomm'n un' die ganze Wäsche in'ne Waschmaschine auf 90 Grad für schön zum Saubermachen un' app dafür!"
- "Is' doch töff, ey ... muss dat Gerda sich doch freu'n, Heinz."
- "Abba die schön bunt'n, weich'n Pollowers von mein Gerda war'n auch da drinne, un' die daa'f man nich auf 90!"
- "Wieso Heinz, Klamotten sin' Klamotten un' Wäsche is' Wäsche is' dreckich."
- "Nä Kalle. Die Pollowers wer'n gaaanz klein bei 90, un' Gerda sacht, die kann'se getz als SportBH bei'n Altenbiatlong anzieh'n."
- "Kumma Heinz, da kann doch Gerda doch froh sein, hat'se Gelt gespaa't für'e Peppentüten."
- "Froh is'se abba nu'ma nich'. Abba ich happ sie zu'e Versöhnung 'n neuen Pürrierstap bei Ammazone bestellt."
- "Klasse, gipp mich Fünf, Heinz!"
- "Gipp Du mich Flachmann, Kalle!"

26.11.2014 Blind in Alstaden und Kalle erzählt Heinz, warum Erwins Freund der Blindenhund davonlief

Garagenwand Nähe Günther-Büch-Str

Blind?! - Was?: Die Wand? Der Spiegel? Der Mensch? Das Vertrauen? Das Huhn? "Du blindes Huhn, Du!" War vielleicht Stevie Wonder hier und hat das da oben an die Wand gesungen? Oder: 'Blind in Alstaden' wie 'Schlaflos in Seattle'? Wer hat das dorthin geschrieben und warum? Vielleicht ein Alstadener, der selbst erblindet ist? Vielleicht ist's ein Menetekel? Vielleicht eine Aufforderung, die ihr Gegenteil sucht, etwa so: "Sei nicht blind für die Missstände in Oberhausen oder in Alstaden." - "Sei nicht blind für das politische Engagement ... aber tritt Um-Wehner-Willen nicht blind in die AfD ein!

BLIND. Nichts ist blinder als Rassismus und Sozial-Bashing!! (Damit ist an dieser Stelle nicht social bashing gemeint)

- Der Sozial-Blinde dachte nach & sagte: „Meine Herren und Meister, ich möchte wieder sehen können!“, und die Oberbürgermeisterkandidaten von Oberhausen antworteten: „Geh nur, dein Vertrauen hat Dir geholfen!“ Im gleichen Augenblick konnte er sehen und folgte der SPD auf ihrem sozialpolitischem Weg.“ -
Das ist kein Witz, es stimmt. Diese Geschichte spielte sich nur etwa 1989 Jahre später ab. Also, wer wirklich sehen will, muss nicht nur hören & fühlen, er muss auch denken!

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Modderwetter heut drauß'n, Heinz, wa?!"
- "Willze mach'n, Kalle. Is' November."
- "Der Blind'nhunt von Erwin sein Freund kann widder seh'n!"
- "Ja un'?!??"
- "Hömma, alz der der Erwin sein Freund geseh'n hat, is' der so wat von appgewetz. Wa' nir'ngs mehr zu find'n."
- "Un' wat is mit der Erwin sein Freund getz?"
- "Kehr, der hat nix geseh'n un' nix gemerk'. Die von'ne Alte'n- un' Behindert'nBetreuung ha'm der Freund von den Erwin der weich'n SteiffknopfinOhr-Hunt von den sein Enkel neben der Sessel von den gelegt." 
- "Un dat klapp' bei den Erwin sein Freund, Kalle?"
- "Hömma Du, der ... der streichelt der ganze Tach der weichen Steiff-Hunt."
- "Dat glaup'ich Dich allet nur, wennze mich 'n Riesschluck aus Dein Flachmann gips', Kalle!"

24.11.2014 Blogger aus Alstaden tritt der SPD bei und kommt gleich auf den Hund und Erwins 'Wehner' wollte auch unbedingt in die SPD

Französische Bulldogge kämpft für den OB in OB

Am 20.11.2014 bin ich (endlich?) der SPD beigetreten, und bin nun das erste Mal in einer 'richtig' etablierten Partei (angekommen im Establishment). Mit 17 Jahren war ich mal im SDAJ (Der Sozialistischen Deutschen Arbeiter Jugend) und habe mich als Schülersprecher der Hans-Böckler-Schule mit Luise Albertz wegen der damals desolaten Ausbildungsverhältnisse auseinander gesetzt. HART aber FAIR! Ende der 60er war ich zeitweise im SDS bis er sich auch in Köln auflöste und dann war ich sozusagen in nichts mehr, außer eben voll im Leben. 
Nachdem ich nun am 20.11.2014 in der Schwartzstraße 52 in Oberhausen das SPD-Parteibüro betreten hatte, um die notwendigen Formalitäten zu erledigen, kam hechelnd ein Hund auf mich zugelaufen, gefolgt von einer sehr attraktiven, jungen Dame. Erst später erfuhr ich, dass es Lena Kamps, die Tochter eines der möglichen SPD-Kandidaten zum Oberbürgermeister in Oberhausen war. 
Sie bemühte sich, mir aus der Ferne durch Zurufen und Gesten klar zu machen, dass mir der Hund kein Leid zufügen werde. Ich hatte es angesichts seiner doch sehr zurückhaltenden Größe (er war ungefähr sooo klein) auch nicht angenommen. Sie holte den Hund schließlich ein, nahm ihn liebevoll auf den Arm und entschuldigte sich bei mir - aber wegen was eigentlich? War ja nix passiert und 'ne Hundephobie hab' ich auch nicht. 
Ich entgegnete beschwichtigend, dass ich vor Möpsen überhaupt niemals, nicht, nie und nimmer keine Angst hätte. Sind ja schließlich die Lieblingshunde von Loriot gewesen. Zudem kannte ich schon wunderbare Möpse aus anderen Zusammenhängen. Ah, mon dieu!, damit hatte ich aber in Unkenntnis der unterschiedlichen Hunderassen mit der Zuordnung dieses Hundes zu den Möpsen vollkommen daneben gegriffen. 
Frau Kamps berichtigte meinen Fauxpas und meinte, ihr Hund sei eine französische Dogge. Hört sich gewaltig an ist aber kleiner als mittelklein. Na ja, ich glaubte ihr das mit der französischen BullDogge, denn sie wird ja wissen, wem sie so gerne hinterherläuft. Ich fragte dann beiläufig: "Kann'er denn wenixenz Bellen, wenn'er schon nich' beißt?" Und da bellte doch dieser "falsche Mops" in reinstem Fränzösich laut & deutlich: "Parbleu! La barbe!! Je souis un bouledogue francaise!" 
Na, ich hoffe, wir werden dennoch ziemlich beste Freunde?! Und in der SPD bleibe ich erstmal, um den nach dem 1.12.2014 feststehenden SPD-Kandidaten bei seiner Wahl zum OB in OB zu unterstützen und natürlich in der Hoffnung, niemals mit Edathy Bilderquartett spielen zu müssen.

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Hömma, der Erwin is' getz in'ne SPD gegang'n."
- "Wat, auf seine alten Tage noch?!"
- "Kumma Heinz, er selps wollt ja nich'. Abba sein Köter wollt unbedink!"
- "Der Erwin hat'n Ratt app! Der hört auf sein Köter? Dat sollt doch ei'ntlich genau umgekehrt sein!"
- "Kehr Heinz, datt'is so. Der Köter von den Erwin hat sich in'ne Bulldogge von dat Lena Kamps verliep. Un' da hat der der Erwin solank in'ne Ohr'n gebellt, bis der Erwin zu sein Köter gesach' hat: "Hör'auf zum Bellen, Wehner, (der Hunt von den Erwin heiß ja Wehner, weiß'e ja Heinz?!) ... also: "Hör auf zum Bellen, Wehner, ich geh getz sofort in'ne SPD. Dann kannz Du an Dogge von dat Lena schnuppern un' ich unterstütz der Lena ihr'n Vatter bei'e Wahl!!"
- "Un' Kalle, meinze der Kamps macht dat Rennen!"
- "Hömma Heinz, der Erwin hoff' dat un' ich tu dat auch."
- "Dann gipp mich ma'n Schluck von Dein Flachmann, dann tu ich mitmach'n. Dat heiß' villeich?! ... ...!!. Nur wenn dä Apostolos Salatas nich' der Kandidant wird." 

23.11.2014 Der Fährmann von Alstaden und Heinz ist sauer auf den Totensonntag


Aus dem Buch 'Alstaden', 1998, hrsg. Bürgerring Alstaden

Ziemlich fair von dem Fährmann damals, wie oben auf der Inschrift zu sehen. Für zwei Pfennige quer über die ganze Ruhr. Umgerechnet knapp 'n Cent heute. Von Ruhrufer zu Ruhrufer ... oder heißt es Uhr-rufer? Na, ich weiß nicht mehr, liegt wohl am Schwanken des Nachens in den Wellen der Ruhr. So ein Fährmann war ja schon immer etwas Besonderes. Kennt man ja aus der Mythologie. Der Nachen über den Acheron. Oder der Fährmann Charon, der die Toten über den Styx in den Hades brachte. Sicherlich nicht für 2 Pfennige. Bestimmt umsonst?! Also noch billiger als der faire Faihrmann oben. Vielleicht stammen daher ja der Ausdrücke: 'Faire Preise' oder 'Der Tod ist umsonst'. Dabei ist er das ja eigentlich gar nicht, der Tod, umsonst, meine ich; denn wie ich schon in diesem Blog schrieb, verdienen sich Heisterkamp und Partner ja goldene Nasen am Tode des Anderen. Bisschen sarkastisch könnte man sagen: So ist das Leben! Im Gegensatz zum Tode, dem das Gold nun gar nichts mehr bedeutet. Das war dann wohl hier das Wort zum TotenSonntag.

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Heut' iss Tot'nSonntach, Heinz."
- "Kehr Kalle, dat weiß'ich, vadammp!"
- "Hömma, wat bisse denn widder so krawitzich? Is' Dich 'n Selters übbere Leber gelauf'n?"
- "Apopo Selters, gipp mich schnell 'n Schluck aus Dein Flachmann für um auße Deperesson zu komm'!"
- "Bisse denn von den Tot'nsonntach so deperemiert? Du biss' doch sonz nich' so'n GehfühlzHeini?!!"
- "Datt wärs Du an meine Stelle auch, Kalle. Gerda hat gestern der ganze Tach auf'n Alstadner Friedhof die Gräbers von unsere Elters gemach', un' ich musst' in mein AOK-Schopper da sitz'n un' glotzen, wie dat Gerda mit'ti kleine Harke un' so'n FridhofsSchüppken da stundenlank rummacht."
- "Is' doch schön, Heinz, wa'se an'ne frische Luff für Deine Gesuntheit!"
- "Kehr Kalle, so'n Stuss un' datt aus Dein persönlich'n Munt in meine höch's'persönliche Geg'nwa'at: Ers'enz war'et aaschkalt auf'n Friedhof; zweitenz happ'ich an mein Pinnockio so gefror'n dat der Lümmel mit mein Prossata zusamm'n in'ne MännersTena gepullert hat; drittenz hatt'ich Krämpfe in den Gedärms un' konnt' nirngswo Scheißen; un' viertenz, un' dat is' übberhaupp den Gipfel von dat Ganze, wa's Du mit Dein Flachmann nich' da, für mich zum auße Predullje zum helf'n. Also hömmich bloß auf mit Dein bestusst'n Tot'nsonntach!!"
- "Du armen Heinz, hier nimm'noch'n Schluck von den Feuerwasser, damit'te widder auf'e Beine kommps'."
- "Ich bin gelämp' Du Aaa'sch, dat weiße doch genau. Getz mach' hier bloß nich' zwisch'n uns die Inkluson kaputt, Du ollen Kanisterkopp!!"

21.11.2014 Hologramm in Alstaden und Kalle und Heinz reden über die SPD-Oberbürgermeister-Kandidaten von Oberhausen

Nachts vom Ruhrdeich aus über der Ruhr schweben gesehen

Kaum ist - wie berichtet - Philae in Alstaden gelandet, sendet es (oder sollte ich schreiben "sie"?) auch schon die ersten Botschaften aus dem All. Für unsere Kinder in den städtischen Kindertagesstätten und alle sonstigen nicht konfessionsgebundenen muss es natürlich lauten "... es sendet Botschaften aus dem Himmel ...", denn Kinder brauchen für ihre Vorstellung vom All immer den HIMMEL! Aber für die kirchlich gebunden Träger von Kindertagesstätten, darf man auch heute sogar noch schreiben "... Philae empfängt & sendet an uns frohe Botschaft vom Christkind aus dem Himmel"; ohne dass einem gleich vorgeworfen wird, sich nicht politisch korrekt ausgedrückt zu haben. Wie in meinem Blog zu lesen ist, bin ich ein gebranntes Sankt Martinskind, deswegen hier noch einmal der Bezug auf die political correctness von Geschriebenem.
Na ja, bevor Philae, wie Gestern zu sehen war, auf dem Ruhrdeich landete, war sie ja auch auf einem Kometen. Und anlässlich des heutigen von Philae gezeigten Hologramms, das oben auf dem Photo zu sehen ist, bin ich fest davon überzeugt, dass der Komet auf dem Philae einige Tage verbracht hat, der ist, der zur Zeit Christi Geburt, die heiligen zwei, drei Könige: Kaspar, Melchior und Balthasar zu der Hütte in Bethlehem geleitet hat. 
Und dieses Jahr werden es im Zeichen des digitalen Hologramms und des angeführten Kometen für Oberhausen die drei Könige 'Jochen, Apostolos und Klaus' sein, die von weit her aus SPDelien zum Wahlkinde anreisen. Wobei Klaus schon Mühe hat noch so richtig mitzukommen. Es wird wohl politisch das letzte Weihnachtsfest für ihn werden, an dem er noch myrrhe Geschenke überreicht kann. Aber Jochen und Apostolos werden es schon richten ... und WIR sind letztlich die Königsmacher ... liebe Wähler und Wählerinnen!

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Hömma Heinz, wat sach'se zu der Salatas un' der Kamms?"
- "Fint'ich jut."
- "Ja, wer denn von die beide? Der Salatas oder der Kamms?"
- "Kehr Kalle, der eine von die Zwei."
- "Kumma Heinz, dat sin' doch ebendt zwei, un' der eine is' doch anders als der andere!"
- "Hömma Kalle, für mich un' mein Gerda is' wichtich, datt die beide von'ne alte Mutter SPD sin'. Un' deswege'n fint'ich der eine jut un' der andere auch. Wat ich nur nie vastand'n happ, wieso dä Salatas unbedink Salatas heiß', un' nich' meinzweigen Kowalski oder Urbaniak odda so?"
- "Kehr Heinz, Du bis abba schwer von den Begriff: Der Salatas heiß Salatas wegen sein Vatta!!"
- "Wieso?"
- "Heinz, weil den Salatas sein Vatta auch Salatas heißen tut."
- "Ach so, ja, wenn dat so is', dann kann dä ja nix dafür, odder. Abba komisch, der Kamms heiß genau so Kamms wie ich Koslowski, un' der  Kamms heiß' nich' Kammsutra wie dä Salatas Salatas heiß' odda so." 
- "Kehr Heinz, der Göte hat schon in seine riesige Weiheit gesach': Namens sin' Schall un' Rauch. Dat is' doch egal wie einer heiß'n tut, Hauppsache is' dä kann Polletick!"
- "Wenn Du alz ein Dichter dat sach's Kalle, dann glaupp'ich dat glatt!"
- "Hömma Heinz, für wem von die Beide biss'e denn getz, Kehr?"
- "Dat Kalle, dat sach'ich Dich nach'n 1. Dezember!!"
- "Du biss'n echt'n Dippelomat Heinz. Du hätt's auch in'ne Polletik geh'n könn'n!"
- "Hömma Kalle, nach dat schwere PolletickGespräch brauch'ich Stäärkung. Tu'ma schnell Dein Flachmann rübba!"

19.11.2014 Sympathieträger in Alstaden und Kalle erzählt Heinz den Handtuchtrick von Erwin zu Ende

Rüstiger Alstadener auf dem Weg in die Welt Püttstr./Heiderhöfen

Ich hatte ja vor zwei Tagen schon angedeutet, dass man in dieses Blog eigentlich eine Serie einarbeiten müsse mit dem Titel: "Liebe, nette, sympathische Menschen in Alstaden". Den Anfang machte ich dann mit dem jungen Mann, den ich vor der "Flotte" fotografiert hatte. 
Heute nun stelle ich einen weiteren lieben, netten, sympathischen Menschen aus Alstaden vor, der zwar ein wenig älter als der letzte ist, der aber wie man an seinem elektrischen "Hightec-Highspeed-Schopper" sehen kann, nicht minder flott unterwegs ist, wie es der flotte junge Mann an der "Flotte" war. 
Den älteren Herrn, der auf dem Foto zu sehen ist, überraschte ich mit meiner Kamera am Ende der Püttstraße, dort wo sie in Heiderhöfen einmündet. Zunächst fragte er barsch und ein wenig ungehalten: "Was machen Sie da, warum machen Sie ein Foto von mir ... ist das überhaupt erlaubt?" 
... und über diese, seine Fragen kamen wir dann in ein sehr angenehmes und aufschlussreiches Gespräch über Gott, die Welt und natürlich über Alstaden. Während des Gesprächs gesellte sich eine ältere Dame dazu, die wohl schon seit langer Zeit mit meinem Gesprächspartner bekannt ist; und so erfuhr ich Vieles über die Nöte, Befürchtungen & Freuden, der beiden Alstadener Mitbürger. Ich erlebte quasi im Zeitraffer die typischen Geschichten zweier intensiv gelebter Leben. Auch an dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Gruß an die beiden so aufgeschlossenen und freundlichen Alstadener.
Als es dann an der Zeit war, wieder auseinander zu gehen, wurde natürlich die obligatorische Frage gestellt: "Hörn'se ma', wo kann'ich meine Fottos denn übberhaupt seh'n?" Und ich antwortete ihm, wie immer in solchen Fällen: Auf Flickr. Doch für den sympathischen, "alten Herrn" war der Name der Foto-Community etwas, womit er wohl nichts anzufangen wusste. 
Ab und an trafen wir uns noch zufällig, auf dem Alstadener Friedhof (ein gar kein unangenehmer Ort), wenn ich eine Abkürzung nahm, um meinen Vater im Wilhelm-Meinike-Haus zu besuchen. Und wie stets bei unseren Begegnungen stellte der flotte "Schopperfahrer" die Frage: "Ham'se getz villeich’ das Foto von mir dabei?! NEIN! Hatte ich verdammt noch mal nicht! Da ich dummerweise immer wieder vergaß, es auf mein Handy zu laden, um es ihm bei einer unsrer zufälligen Begenungen zeigen zu können. Aus diesem Grunde veröffentliche ich das Foto nun hier auf meinem Blog, in der Hoffnung, es möge ihm jemand, der mit den neuen Medien umgehen kann, dies Foto zeigen. Vielleicht verlinkt es ja auch eine gute, hilfreiche Seele auf der FacebookFanseite 'Oberhausen'. Und ich wünsche mir & zugleich ihm, dass es dem "Schopperfahrer" weiterhin gut gehen möge. Mindestens so gut, wie an dem Tag, an dem ich ihn fotografierte.

- "Tach Kalle."
- "Tach Heinz."
- "Kumma Heinz, dat geht so weiter (ich rekappettelier noch'ma kuarz): Ers'e Woche ers'et Hantuch: Für Kopp, untere A'me, sein Tasse, sein Besteck, seine Fingers. Zweite Woche, ers'et Hanttuch: Für zum Unt'nrum, der kleine SuppenTopp, un' die Eierfanne, un' dat zweite Hanttuch dann für'n Kopp un'so weiters. In'ne dritte Woche, nimmp der Erwin dat Hanttuch aus'se zweite Woche für'e Käsemauken, die Klobrille zu'n Abwisch'n un' für zu'n wechmach'n von'ne Klabusterbeerens an sein HämmeriedenAa'sch. Has'set dat so weit, Heinz? Kommse da noch mit, Heinz?"
- "Allet kein Problem Kalle, wennze mich entlich'n Schluck aus Dein Flachmann gip's. Abbba Du hass' immer noch nicht gesach', wie Du an'ne stinke Fingers bei Dein Besuch bei der Erwin kommps!"
- "Hömma, dat kommp getz, Du. In'ne vierte Woche, an Montachmorg’n, nimmp der Erwin dat Hanttuch aus'se dritte Woche, dat mit'ti Klabusterbeerens, putz damit sein klein' Köter bei'n Gassi morgens drauß'n dat Föttken app un' hänk dat Hanttuch dann auf sein Boiler an der Haken wo draufsteht "Für Gäste". Un' nur in diese vierte Woche ruf' der Erwin seine ollen Kumpels, wie mich un' Dich, für zu'n Besuchen an. Un' wenze dann, wie ich, wegen mein sensibbelen Da'am auf'n Boiler muss, un' dich nach'n Scheiß'n die Finger wasch'n un' un' an dat Gästehan'tuch apptrocknen tus' ... wat meinze, wat'te dann hass', Heinz?
- "Stinke Fingers, Kalle?!"
- "Richtich! Du has'set erfass', Heinz."
- "Kehr Kalle, abba getz ma' ährlich. Wat wäschs'e Dich denn auch die Fingers na'n Scheißen? Ich wasch mich die immer nur ei'ma A'ms nach'n Essen an Mittach. Dat is' auch besser für'e Haut, hap'ich geles'n!"
- “Abba schlech’ für’et LiebesLe’m, Heinz.”

15.11.2014 Versuchte Verkehrsberuhigung in Alstaden und Kalle erzählt Heinz weiter von Erwins Handtuchtrick

Schild in Heiderhöfen nahe Lickenbergstraße

Mal langsam machen. Heutzutage wird viel von Entschleunigung gesprochen. Die Idee, die dahinter steckt, ist gut. Langsam & ruhig. Pssssst! Doch das Wort "Entschleunigung" verkam zum Modewort, wurde zu einer bloßen Hülle, zu einer Worthülse, die lediglich den Ruf nach Bedachtsamkeit aufnahm, doch kaum Wirklichkeit wurde. Meist ist es so, dass man über die Probleme lieber endlos redet, als sie zu lösen. Wir können das jeden Tag am Verhalten unserer Politiker beobachten. Doch manche Mitbürger handeln (siehe oben).
Da steht also in Heiderhöfen dieser sicherlich berechtigte, digitale Hinweis, es doch einmal mit der Langsamkeit und der Ruhe Ernst zu nehmen. Doch wer, wie der Fotograf des oben zu sehenden Fotos, vor diesem Schild steht, um den Augenblick zu erwischen, in dem die Anzeige von einem roten "Langsam" in ein grünes "Danke" wechselt, muss schon eine gehörige Portion Langsamkeit, Ruhe & Zeit mitbringen. Kaum einer der Autofahrer "entschleunigte" an dieser Stelle. Bis es dem Zeitzeugen "langsam" zu langweilig wurde, auf das grüne "Danke" zu warten. 
Demnächst wird er bestimmt die "schleunigen" Autofahrer einfach einmal zusätzlich mit aufs Bild nehmen und dies dann schleunigst ins Netz stellen. Damit die Beschleuniger sich selbst beim Ruhe stören beobachten können. Psst .... aber nicht weitersagen!! Und das alles mal ganz ruuuuhig ins beschleunigte und beständig überforderte Hirn aufnehmen. Danke.

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Na, hat' Dein Gerda Dich schön gebadet un' tüchtich appgeschrupp'?"
- "Mann, hömm'ich bloß auf. Wir ha'm uns gezoff, un' da hat dat Gerde mich einfach widder so lank in'ne Wanne hock'n lass'n, bis dat Wasser aaschkalt wa', un' ich sie entlich verrat'n happ, wo ich dä ReserveAssbach vasteck' happ."
- "Kehr, so'n Pech abba auch, Heinz."
- "Abba ich happ noch'n Vasteck, dat'ich nich' verat'n happ. Außerdem komm's Du ja auch immer mit Dein schön klein Flachmann vo'bei. Gipp'mich ma schnell'n Schluck für gege'n mein LeberAssbachLeiden!"
- "Hier has'se, Heinz."
- "Erzähl'ma weiter mit den Hanttuch-Trick von den Erwin, Kalle!"
- "Ja, in'ne ers'se Woche hat dä Erwin, wie ges'ern gesach', dat Hanttuch für sein Kopp, für untere A'me un' sein Tasse un' sein Besteck un' seine Fingers für zu'n Apptrocknen genomm'. In'ne zweite Woche hat' der Erwin dat Hanttuch dann für seine nötige Köpahügiene für Unt'nrum, un' für der kleine Topp, wo der immer sein Brühwürfel drin wa'rm macht un' füre Eierfanne genomm'."
- "Un' wat hat der dann getz für der Kopp un'so genomm'n?"
- "Dafür hat der dat zweite neue Hanttuch genomm'n."
- "Abba, wie komms' Du dann an'ne stinke Fingers, wenn Du bei'n Erwin wa's?"
- "Dat erzähl'ich Dich Morg'n weiter, Heinz. Ich muss getz' mein Ulla zu'e Mammelgrafiie fahr'n."
- "Dann lass'uns schnell noch'n Schluck aus Dein Flachmann auf gesunde Möpse für Dein Ulla trink'n."
- "Hier has'se Heinz. Un' Prossatta. Ich daa'f ja getz nich' weg'n dat Autofahr'n von Ulla zu'n Dokter in RIO."

14.11.2014 Das MüllgebührenDesaster - aber unsere Müllmänner in Alstaden sind quirlig & fleißig wie immer und Kalle erzählt Heinz den Handtuchtrick von Erwin ... na ja, fast ....



Da laufen sie, die Müllmänner in Alstaden, quirlig, geschäftig, wieselflink & kompetent von Straße zu Straße, von Straßenseite zu Straßenseite, von Bürgersteig zu Bürgersteig. Ziehen, schleppen, heben, schieben Müllcontainer, ganz gleich welches Wetter sie dabei begleitet und an ihren müden Körpern zerrt. Nahezu immer stehen sie zur Verfügung, um uns von den Dingen zu befreien, deren wir nicht mehr bedürfen. Und das beseitigen, was wir dem Abfall übergeben haben. Die Müllmänner entsorgen den Wohlstandsrest, der von uns abgefallen ist und das, was wir von uns haben abfallen lassen (müssen). Ohne sie, die Müllmänner, die Männer an der Tonne, würde uns das, was wir produzieren, ge-brauchen & ver-brauchen und als Wegwerf-Gesellschaft im Ganzen ausscheiden, ersticken.
Apropos 'ausscheiden': Beschissen, ja ganz beschissen ist es, wie abfällig und ignorant uns die Oberhausener Politiker (O!WEH-ling) behandeln und in Verbindung mit der GMVA und Remondis bescheißen und über die Müllgebühren, die wir Bürger zu entrichten haben, ständig abzocken
Doch weder wir noch die Müllmänner haben etwas von der hohen Profitabilität und der damit verbundenen spektakulären Umsatzrendite in Höhe von 38,5 Prozent
Also: Die Politiker und Politikerinnen, die für dieses Finanz- und Gebührendesaster verantwortlich sind, mögen endlich von uns abfallen!! Und dann von "unseren" Müllmännern fachgerecht entsorgt werden.

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Wie geht?"
- "Muss!"
- "Wat mach' Dein' Lähmung, Heinz?"
- "Kehr Kalle, wat soll die schon mach'n? Die macht mich lahm, wie immer. Un' fesselt mich an der AOK-Schopper, wie immer! Odda has'se gedach', ich könnt' heut' mit Dich Foxtrottel 'ne Runde tanz'n? Erzähl mich besser ma' dat mit den Erwin un' sein Han'tuch, alz mich so saublöde Fragens nach meine lahme Stelz'n zu frag'n!"
- "Hömma Heinz, seit der Tod von den Erwin sein Frau wohnt der ja in die kleine Altenheimbude mit den betreut'n Wohn'n von'ne AWO dran. Auß'e alte Wohnung hat der allet verkauf' un' zu'n Müll getan, wegen der Ballast un' die viele Erinnerungs an seine Olle. Un' der Erwin hat getz' nur genau vier Han'tüchers für zum Apptrocknen von sein ollen Köarpa un' dat bisken Poz'zlan auß'e kleine Fitriene."
- "Ja un'? Wie weiter?"
- "Pass'auf, der Erwin hat mich dat genau erklärt: In'ne ers'e Woche wo dä da wohnt, hatt'er dat ers'e Hanttuch für sein Kopp, für untere A'me un' sein KaffeTasse un' sein Besteck un' seine Fingers für zu apptrocknen genomm'."
- "Waa't ma' ebenz, Kalle, mein Gerda ruf'."
- "Watt is' Gerda?"
- "Heinz, sach' Dein Kumpel Kalle, er soll sich schnellzenz vazieh'n. Du muss getz' mit Dein gelämpt'n Assbachköarpa auf der Wannenliff' für zum Wasch'n von Deine ganze Glieders.
- "Och doch nich' getz, Geeerda, mein Schnubbelmäusken?!"
- "Kehr Heinz, Du müffels schon seit Sonntach wie'n Utterbock! Is'ja nich mehr zu'n Aushalt'n mit Dich in eine Bude!!""
- "Has'se gehört, Kalle? Ich muss! Erzähl' mich Morg'n weiter, abba gipp mich ers'noch'n Schluck aus Dein Flachmann!"
- "Hier. Nimm schnell, Heinz! Un' bis Morg'n dann. Ich verzieh mich, sonz wäsch' dat Gerda mich noch mit. Un' wasch Dich gründlich die Poperze, damit'te so sauber bis, wie damals bei Deine Kommelllion nach'e Beichte in'ne Seele!"

13.11.2014 Unendliche Verlängerung des Handballspiels TUS Alstaden vs TV Issum und Kalle hat nach dem Besuch von Erwin Stinkefinger

Schild am "Sonnenscheinhaus" Bebelstraße aufgenommen am 30.10.2014

Wenn der Alstadener etwas beginnt, dann kann er oft gar nicht mehr damit aufhören. Wie auf dem Ankündigungsschild an der Bebelstraße am 'Sonnenscheinhaus' zu lesen, "beginnt" das Handball-Meisterschaftsspiel gegen den TV Issum am 04.05. (ich nehme mal an im Jahre 2014) mit dem Anwurf um 11:30 Uhr und scheint nicht zu enden.
Das Foto wurde am 30.10.2014 aufgenommen. Darum müsste es eigentlich "begann" und nicht "beginnt" heißen. Also entweder läuft das Spiel immer noch oder die Anzeige ist schon die Vorankündigung für das Jahr 2015. Zuzutrauen wäre das dem cleveren Alstadener. Er hätte damit einen immerwährenden Handballmeisterschaftsspiel-Ankündigungskalender mitten in Alstaden ja, nicht nur erfunden sondern zugleich realisiert. 
Auf der Seite des TUS Alstaden war über dieses Spiel nichts zu finden. Bezüglich der Vereinsseite sollte der den Webauftritt betreuende Herr Agethen noch etwas digital nachsteuern. Seine Backwaren sind erheblich besser. Die WebSite ist: Zu überladen, zu wenig wirklich informativ, bietet zu viele nahezu "leere" Links und ist im Ganzen zu unstrukturiert. Und darum war über dieses oben angekündigte Spiel auf der TUS-Folge-Seite rein gar nichts zu finden. Nach Recherchen im Internet zeigte sich dann, dass TUS Alstaden dieses Spiel gegen TV Issum 0:2 verloren hat. Und zwar am 04.05.2014. Das ist also wohl der Grund, alles ganz & das dann auch ganz schnell zu vergessen. Aber unter dem Schild prangt ja die "Burger"nahe 3€ Aufmunterung "Cheeeese" für's nächste Spiel am 04.05. um 11:30 Uhr vielleicht in 2015. Glück auf! TUS Alstaden!!

- "Tach Heinz."
- "Auch so, Kalle."
- "Wat'is datt'dann, Heinz? Bis'se getz 'n gaanz Vornehm'n gewor'n un' sach's auf dein alt'n Kumpel nich' mehr Tach?!"
- "Hömma Kalle, has'se ei'ntlich ma' widder der Erwin auf seine kleine Bude in dat Altenheim besuch'?"
- "Du meinz, in sein klein Zimmerken mit der winz Boiler un'ie winz Brause dran!"
- "Genau!"
- "Jo, letz'enz. Vor'n Monat odda so. Un' da is' mich aufgefall'n, dat mich die Fingers immer so stink'n, wenn ich mich bei der Erwin nach'n Pullern die Prank'n gewasch'n un' appetrocknet happ."
- "Kein Wunder, wennze Dein 75 Jahre altet Moppet in'ne Hant hattes'. Gerda sacht imma für mich: 'Dein Kumpel Kalle riech' ich schon, wenn dä die Tür von unsern Voarga't'n aufmachen tut.'"
- "Kehr Heinz, Dein Gerda meint mein Aff'erSchääf, dat ich mich immer in Gesich' un' untere A'me tu."
- "Dat glaups auch bloß Du, Kalle."
- "Nä Heinz, dat bei der Erwin mit'ti Stinkfingers nach'n Hanttuch is wat anderet. Ich weiß auch watt. Erzähl'ich Dich Morg'n. Muss getz schnell mit mein Ulla zu'e Poddelogin weg'n die Dibetismaukens un' die Nägels zum kürzer mach'n!"
- "Un'?"
- "Watt'un'??"
- "Heut kein Schluck aus Dein Flachmann, Kallekumpel?!?"
- "Dä Flachmann happ'ch weg'n Auto zuhaus gelass'n."
- "Kehr, Du bis mich villeich'n Dullmann!!"

12.11.2014 Der matschige Martinszug der städtischen KITA in Alstaden und Kalle erklärt Heinz das Lichterfest und Heinz kontert mit der Monstranz

KITA-Martinszug durch den Ruhrpark in Alstaden
Sankt Martin: Wie jedes Jahr, teilt der ehemalige römische Soldat, auf seinem Pferd sitzend mit dem Bettler seinen Mantel, reitet davon und wird später dann ein bisschen heilig. Diese Szene wurde und wird dann immer wieder nachgestellt. Die Kinder fackeln & laternen bunt durch die Nacht. Eine Blaskapelle bläst dazu "Lateea'rne, Lateea'rne ... Sonne, Mond und Steea'rne ...." Sie singen das aus vollen Kehlchen (also Martinskehlchen, keine Rotkehlchen) und die Erwachsenen, insonderheit die Männer, brummen anheimelnd und beruhigend die bekannten Melodien mit. Nach einer halben Stunde hat der fiktive ReitersMartin das lodernde Feuer erreicht und teilt wie schon geschrieben seinen mittels Druckknöpfen zusammen gehaltenen Mantel. Der 'Lichterzug' findet damit sein Ende und die Kinder trotten fröhlich an den Händen ihrer Eltern nach Hause. Köpfen den Weckmann, stecken sich die obligatorische weiße Tonpfeife in den Mund und sind nun ein Jahr erwachsener als im Jahr davor.

Ja, so sollte es eigentlich sein. 

Aber so war's gestern leider, leider nicht beim Martinsumzug der Städtischen KITA in Alstaden. Wir, Kinder und Angehörige, stapften durch den Matsch über stockfinstre Pfade eine Runde im Ruhrpark herum. Eine Blas-Kapelle zur Begleitung von Kinder- und ErwachsenenGesang war nicht dabei. Der Martinsszug zog stumm und stumpf seines morastigen Weges. Verhalten gesungen wurde nur an den zuvor festgelegten Haltepunkten; begleitet von dem kaum hörbaren Geschrammel einer aus dem Dunkel eher molltönenden Klampfe. Die Erwachsenen sangen dann dort die Martins-Lieder von den pergamentenen und beschrifteteten Seiten kleiner Handlaternen ab. Fröhliche Kinderstimmen waren kaum zu vernehmen. Das alles glich mehr einer Nacht-Walkingübung in schwerem Gelände für Groß & Klein. Einen Martin hoch zu Pferde gab es nicht. Damit natürlich auch nicht das gerade für Kleinkinder so wichtige, sinnbildliche Schauspiel des gütigen, barmherzigen Martin, der seinen Mantel mit dem Bettler teilt. Nach mehr als einer Stunde hatte man den Sankt Martin endlich zu Tode gelatscht. 

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Hömma Heinz, wat hälze von die heutige Martinszüge?"
- "Wieso, fahr'n die denn widder? Ich denk der Weselsky streik'?"
- "Kehr Heinz, bis'se heut abba widder witzich, ey?! Sach ma' ährlich, wat hälze von die?"
- "Hömma Heinz, mit den AOK-Schopper fahr' ich da doch nich' mehr mit. Früher bin ich noch neben den Ulligen von mein Neffen mitgerollt, getz intressiert mich nur noch die Martinsganz, die dat Gerda so lecker braten tut. Un' dann dä Rotkohl mit dabei!" 
- "Has'se auch gehört, dat man auf der Martinszuch weg'n der Mikranten, Islamer un' die Muslimer ga' nicht mehr Martinszuch sag'n daa'f?"
- "Un' wie heiss' dä Zuch getz?"
- "Damit dat nich mehr religisös klink', sagen die getz immer 'Lichterfest' oder so dadrauf."
- "Un zu'e Monstranz sag'n die dann betimmp bald in'ne Kiarche: 'Zeigegerät von heiliget, weißet Esspapier'. Kehr Kalle, die ha'm heut doch alle ein'n an'ne Klatsche!"
- "Wo'ße Rech' hass', hasse vadammp Rech', Heinz!"
- "Kalle, gipp' mich schnell von Dein katholisch'n Flachmann mit den schaa'fen heilige Geiss' drinne, sonz kieg'ich Migrazonblähungs!"

11.11.2014 Die Ausbeutung des Kumpels in Alstaden und Heinz klärt Kalle darüber auf, dass in der Flaßhofstraße schon die EU-Richtlinie 'Einschlitztoaster' praktiziert wird


Gedenktafel im Park an der Behrensstraße
Protegohaube im Park an der Behrensstraße


Die Zeche zahlen immer die anderen. Damit ist eigentlich nichts Gutes gemeint. Obgleich es ja zuächst so scheint: Man selbst verzehrt und ein anderer zahlt. Ist doch gut, oder? Genau so war's hier in Alstaden mit der Zeche Alstaden. Aber hier zahlte der Arbeiter, der Bergmann, der Kumpel die Zeche. Und er zahlte sie exakt 116 Jahre lang, von 1857 bis 1973, in etwa 650 Meter Tiefe oder Teufe, wie es auf Bergmännisch heißt und auf dem abgelichteten Schild zu lesen ist. Er, der Bergmann, zahlte sie mit seinem Leben - diese Zeche -, mit seiner Arbeitskraft und zuletzt mit seinem Arbeitsplatz. Die RAG (in englischer Sprache bedeutet "rag" = Lumpen) ... also diese Lumpen der ehemaligen Ruhrkohle AG vernichteten die Arbeitsplätze der Kumpels. Richteten sie zu Grunde, stürzten sie in die wirtschaftliche 'Teufe'. 
Aber die Kumpels und mit ihm die Alstadener richteten sich wieder auf. Sie er-richteten mit Hilfe der Bürgerring-Initiative Wohnsiedlungen über den ehemaligen Bergwerken. Und ver-richten seit dem Niedergang des Bergbaus nun zeitgemäße Arbeiten und Handwerke. Die letzten Zeichen der früheren 'flammenden' Liebe zum Bergbau, der so viele Arbeiter kläglich ernährte und nur Wenige (die Bonzen & Politiker) reich machte, sind die Protegohauben (siehe Abbildung) auf den Wiesen über den still gelegten Schächten. Die Bergwerkbesitzer verzehrten den Profit - und der einfache Kumpel zahlte deren Zeche mit der Währung: Lunge. Staublunge
Mit einigen dieser betagten Kumpels kann man sich heute noch im Wilhelm-Meinicke-Haus an der Behrensstraße über den Niedergang des Kohlebergbaus in Alstaden unterhalten. Und man hört ihre geschädigte Lunge rasselnd dazu "Glück auf" auf dem Bergarbeiter-Emphysem pfeifen. Dem einzigen Instrument, das jeder Kumpel ganz ohne Übungsstunden nach ein paar Jahren unter Tage wie aus dem 'effeff' beherrschte. 

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Wat is' mit Dein Heizung, Kalle?"
- "Die läuf widder tipptopp. Allet schön wa'm widder an'ne Backens, un' Ulla brauch' in' Haus kein Liebestöter mehr für zum Anzieh'n. Hat auch so sein' Voarteile!"
- "Wat meinze damit?"
- "Kann'ich Dich nich erzähl'n, is zu unanständich."
- "Kehr, sach schon, Kalle."
- "Nä, sach'ich nich'! Du erzähl's mich ja auch nix von Dein Gerda un'ne Oargassmussmussockens."
- "Datt'is' ja für mein Gerda auch zu komperomertierent. Da brauch' ich noch'n bisken Zeit, um dat allet in'ne richtige Wörters für Dein kindlich Gehör zu tun."
- "Ma wat an'neres Heinz. Has'se dat auch in'ne BlödmannsBILD geles'n? Die EU will'ie Doppleschlitztoster appschaff'n. Die soll'n nur noch ein Schlitz ha'm!"
- "Dat ha'm die in'ne Flaßhofstraße schon lang."
- "Wie meinze dat? Schon bevor'e EU dat verlank?"
- "Hömma Kalle, die ha'm da alle nur ein Schlitz für richtich zun' Tosten."
- "Kehr Heinz, has'se da etwa scho'ma'n Toas' verschnabbeliert?"
- "Kla' Kalle, immer Donne'stachs wenn mein Gerda mit Dein Ulla bei die Tuppa-Mädels die Tuppadöskes sortier'n tut."
- "Getz happ'ch kappiert Heinz!! Du bis mich villeich' 'n gewieft'n Bischeck, ey?! Hier has'se 'n Schluck aus mein Flachmann, un Prossatta un' app dafür!"

09.11.2014 Der schönste Platz bei Oma in Alstaden und Heinz erklärt Kalle die künstliche Befruchtung eingefrorener Eizellen ohne SEX

Das nette 'Oma-Enkelfoto', das auf dieser Seite ursprünglich zu sehen war, wurde auf Wunsch der Familie des kleinen Jungen, der so anmutig und interessiert aus dem Fenster sah, entfernt. 
Schade. 
Aber so ist eben unsere doch in weiten Bereichen überaus garstige Welt wieder einmal um ein idyllisches Enkel-Großmutter-Beziehungs-Bild und um die vorweihnachtliche, versöhnliche Stimmung, die damit hätte verbunden sein können, ärmer.





Wo findet man den schönsten Platz auf Erden. Nicht in Eden! Der schönste Platz auf Erden - ja vielleicht in der ganzen Welt - ist für einen aufgeweckten Vierjährigen natürlich der auf der Fensterbank in Alstaden bei der über alles geliebten Oma. Man sieht's! Der Kleine schaut interessiert und etwas skeptisch auf das Geschehen außerhalb der anheimelnden, großmütterlichen Wohnungs-Geborgenheit; und die Oma begleitet sein waches Interesse mit einem lächelnden, liebevollen, weisen Blick und steht schützend hinter ihm. 
Als ich kürzlich mit einem befreundeten Ehepaar ihren dementen 93jährigen Vater im Seniorenheim besuchte, antwortete der alte Mann nach einen langen Weile angestrengten Nachdenkens auf die Frage, ob er sich an etwas erinnern könne, wo es denn in seinem Leben am schönsten gewesen sei?: "Ja! Bei mein Omma in Alstaden auf'e Fensterbank!" Der alte Mann schaute bei diesen Worten mit verklärten Augen und erinnerndem Lächeln aus dem Fenster seines Heimzimmers und schien noch einmal so etwas wie Glück und Geborgenheit zu spüren. Damit schließt sich dann wohl für die meisten Menschen der Erlebens-Reigen bedeutungsvoller Orte: Von vitaler zu seniler "Alters"Kindheit.

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Hömma Heinz, has'se wegen die gefror'ne Eiers von'ne junge Fraun's ma' nach'eguggelt?"
- "Happ'ich!"
- "Un'? Wie geht? Diese Zuckerzwerch von den Fäisbuck gip die Frauns angeplich ja sogaa Gelt für der ihre gefrorene Eiers. Is' fas' so, wie wenn'e Ulla der Eiermann an'ne Tür bezahl'n tut, nur ummekehrt."
- "Kumma Kalle, die frier'n die Eiers ein in so'n kalten Dampf."
- "Wat für'n Dampf? Dampf is' doch heiß, Heinz?"
- "Nä, so'n Dampf wie von den Trock'neis in'ne Äkschenfilme. Un' wenn die späters ma' die Eiers brauch'n, hol'n die die aus so'n kleinet AlluDösken, ... - ... dann, ZACK, die Wichse von den Typ drauf, dann rin in der Ische ihr'n Mutterus & feddich app!"
- "Abba dann ha'm die Keulens doch ga' kein Spass dabei."
- "Nö, woll'n die bestimmp' auch ga'nich, sin' ja so karäregeile, interilente Hupen. Für die is' Sexalität nur Denk'n, un' nich' pimpern."
- "Hömma Heinz, is ja fass' wie bei Dein Gerda, nur dat die putz' un' nich' denk!"
- "Genau, un' getz mach ma' gaaanz schnell Dein Flachmann mit'te Hochprozente rübber!"

08.11.2014 Der (Porno)Laubbläser gegen Potenzprobleme. Das Blasorchester in Alstaden und Kalle & Ulla sehen Probleme beim Social Freezing




Herbsterlaubnis. Überall ist es jetzt in Alstaden erlaubt, diese sackigen Säcke rund um Bäume oder auf öffentlichen und sogar lauschigen Plätzen zu platzieren. PlatZieren? Na ja, eine Zierde ist das nun gerade nicht. Irgendwann - aber wann? - werden diese unansehnlichen Laubsäcke dann eingesammelt. Hier steht's auf der Seite der WBO: "Im Bezirk südlich der Emscher am 08.11. und am 06.12.2014. Das Laub ist am Abfuhrtag bis spätestens 7.00 Uhr - frühestens ab 18 Uhr des Vortages- vor dem angeschlossenen Grundstück in Kunststoff- oder Papiersäcke eingefüllt bereitzustellen. In die Säcke darf nur Laub eingefüllt werden."
Also, wie zu lesen, soll das Laub am Abfuhrtag - und das ist ja hier in Alstaden für uns der 08.11.2014 - bis spätestens 7:00 Uhr vor dem Grundstück stehen. Doch die Säcke liegen, wie auf den Fotos zu sehen, schon seit Wochen an den verschiedensten Orten hier in Alstaden herum. Und das natürlich, nachdem all die Laubbläserhooligans tüchtig mit ihrem verlängerten, motorisierten Geschlechtsteil lärmend das Laub verblasen und zugleich damit unsere Ohren & Nerven malträtiert haben. Da kommt dann abends der wackere durch seinen Vorgesetzten geknechtete, kleine, überaus devote Angestellte nach Hause, haut sich 'ne Schnitte und 'n Bier rein und ruft dann - jetzt mit Alkohol im Kopf natürlich wieder viel selbstbewusster - zackig seiner Frau zu: "Du hömma, ich geh'ma eb'n drauß'n ein'n blasen." Und dann gibt er's aber den hilflosen Blättern so richtig!! Und nachdem er sie dann vor sich hergetrieben und unerbittlich zu einem herbstfarbenen Haufen verblasen und sich selbst damit innerlich zum Herrscher über alles ErLaubte gemacht hat, ruft er: "Schantall, komm getz entlich mit der blaue Sack un' pack die scheiß Blätters da rein!" Er selbst ist dazu natürlich nicht mehr in der Lage, da er gerade erst im Kampf mit dem Laub obsiegte und dabei seine gesamte männliche Potenz über sein knatterndes Rohr in den Alstadener Abend geblasen hat. So geht SEX!!

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Wat geht app, Heinz."
- "Wat soll schon noch appgeh'n, Kalle?. I's doch schon allet app!"
- "Hömma Heinz, kannze in den Internetz ma' bisken gugglen?"
- "Warum?"
- "Kehr, mein Ulla will wiss'n, ob die Frau'ns, die sich die Eier für späters einfrier'n lass'n, sich a'mds in Bett noch'e Wärmflasche auf der Bauch tun dürf'n, odda opp die Eier's dann widder auftau'n tun un' schlech' werd'n, so dat'ta späters widder nur noch bekloppte Blagens von rauskomm'n?"
- "Mach'ich Kalle, koss' Dich abba zwei Schluck aus Dein Flachmann! Un' frach bloß nich' nach'e OrgassmussSockens!!"
- "Is gebongt, Heinz."