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19.01.2015 Spartacus und Ben Hur treffen auf Hartmut Schmidt (OGM), weil die Kumpels alles in eine Geschichte packen


(Text & Bild HG. Everhartz)

HandySkandal ... die Stadttochter OGM reagiert erstmals auf Beschwerden .... auch über unhygienische Zustände in Schulen und Verwaltungsgebäuden.


Jetzt wissen wir endlich wo sie sind, die Handys. Sie sind ordnungsgemäß verteilt: Denn jeder Hausmeister und Schulleiter soll über ein modernes Handy Zugriff haben (worauf genau wird nicht gesagt) und somit eine Beschwerde in das System: "Spartakus" (was immer das auch sein mag) eingeben können!! So Arno Langhals, ein Mitarbeiter der OGM.

Festzuhalten bleibt also: 
Die vermissten, modernen, exquisiten 3.000 Handys gingen an ca. 150 Hausmeister & Schulleiter. Und ich denke, bei diesen integren Amts-Personen aus dem Bildungsbereich sind sie gut aufgehoben. Zugleich ist jetzt erwiesen, dass damit die 1.8 Mio. EURO Handy-Ausgaben endlich eine zukunftssichere Verwendung gefunden haben.
Denn Gründe zu Beschwerden gibt es über die OGM GmbH und damit auch über Hartmuta Schmidt als der 100-Prozentigen Tochter der Stadt Oberhausen wohl genug.

Die Kumpels:
- Dat find ich töff. Echt!
- Wat?
- Dat mitti die Händies.
- Wat is denn getz widder mitti die Händies?
- Kehr, weiße dat denn nicht?
- Nä, tät ich Dich Schwachstromelektriker sonz frage'n?
- Geden Hausmeister krich getz'n Eifone.
- Wie dat?
- Hatt der Langhals von'ne OGM gesacht.
- Un wieso?
- Wieso der Langhals dat gesacht hat, weiß ich nich'.
- Nä, ich mein, wieso kriegen die Hausmeisters 'n Eifone, Du Dulli?
- Ach so, .... iss doch klaa! Damit die sich beschweren können.
- Worübber?
- Übber der Dreck inne Schule, da wird nich' richtich vonne OGM geputz! Die Ulligen mach'n sich inne Büx odder komm'n mit Krämpe in Bauch nach zu Haus, weil die sich nich' auf die unhügelienische, un' verstoppte, un' versiffte Boiler trau'n tun.
- Un' wieso ruf der Hausmeister nich' von sein Fessnetz an?
- Weg'n die Dokkementation. Der macht'n Bild von die Scheiße un' schick dat ohne Gestank durche Luff über der Funk an der Spartakus.
- Wer iss denn der Spartakus.
- Kehr, kennze doch!
- Nä, kenn'ich nich'!!
- Dat is so'n DrecksRetter, fass' wie der aus den Film mit die Litz Teilohr, der mit den Schwert von seine eigene Hände der Ben Hur bissken von sein Rennwag'n geschubb's hat!
- DIE Ben Hur! Inne Flaßhof dat sin Frauens. Nich DER Ben Hur.
- Kehr, der Ben Hur iss doch auch aus'n Film. Dat is der Bört Länkäster!
- Kenn'ich nich'!! Abber wat is den getz mit der Spartakus von'ne OGM?
- Der Spartakus iss ein Programm un' hilf der Schmidt mitti Bilders von die Eifone zum Sortieren von der Dünger auß'e Drecks-Schul'n.
- Wie soll datt denn??!
- Kehr, bissu blöd, äh?! Der Schmidt sieht an die Bilders zusammen mit den Spartakus, wat für den Dachgemüse auf den Jobcenter iss und wat inne BiomüllTonne muss.
- Hömma, dann scheißen unsere Ulligen heut schon irnxwie auf den Jobcenter von Morg'n?!
- Genau so isset. Ich happ' ich schon vor Jahre zu mein Gerda gesach': 
Dat mit der Schmidt iss Scheiße, un' Scheiße wird' in unsere Stadt noch ma goldwert!

07.12.2014 Der Alstadener liebt die Jalousie & ist NIE eifersüchtig und Heinz muss darüber nachdenken

Fenster in der Dieselstraße


Was kann der Alstadener mit Eifersucht zu tun haben? Und warum die Eifersucht jetzt gerade im Zusammenhang mit dem Advent und dem bevorstehenden Weihnachtsfest? Ist doch allet so friedlich, ey! 
Der Alstadener selbst und besonders der Alstadener im Allgemeinen ist - wie überhaupt der Oberhausener - natürlich NIE eifersüchtig!! Eben weil er in sich ruht. 

DER MANN UND DIE FRAU IM POTT RUHEN IN SICH SELBST - Punkt - Aus.

Na ja, vielleicht manchmal .... nur'n klein Bisken ... sind'se doch eifersüchtig; vielleicht ma' auf Mülheim oder Lirich. Aber er, der Alstadener Oberhausener, ist nicht auf seine Frau und die nicht auf ihn eifersüchtig.  Nie'nich' ... da kannze für!! ...Dachte ich. 

Und dann fotografierte ich hier in Alstaden zur Vorweihnachtszeit diese vielen schön geschmückten Fenster und musste zu meinem Erstaunen feststellen, dass die Fenster nicht nur mehr oder weniger schön geschmückt waren, nein, es ist auch irgendwo - oben oder unten - immer eine Jalousie zu sehen. 
Entweder war das Fenster halb verhangen und dann darunter so etwas wie Weihnachtsschmuck oder es war so, wie auf dem Foto (oben): dass zwei Sterne zu sehen sind - passt ja zum 2. Advent -, es leicht von oben flöckelt (wie Kachelmann früher gesagt hätte), dann da noch weiße Tannen sind, ein Rentier-Gespann und winkende Schneemänner zu sehn in Pudelmützen. Schneemänner mit Pudelmützen, sowas kann nur den Alstadenern einfallen!?!! Und? - Darunter dann die .... na, was wohl? ...  richtig, die Jalousie! Aber was hat das mit der Eifersucht zu tun??

Das Wort "Jalousie" kommt aus dem Französischen und heißt übersetzt: Eifersucht!. Na, klasse! Da hat'man also die Eifersucht mitten im Fenster hängen?! 
Ja genau, so war das früher auch ... als es noch die Harems gab. Nicht hier im Pütt. Aber im Orient. Da wachte der Hausherr mit Hilfe des Eunuchen über seine Frauen. Und damit diese von anderen Männers (z. B. Alstadenern) nicht gesehen werden konnten (die Frauen natürlich, nicht die Eunuchen), wurden diese Fenstergitter (Stabzugläden hießen die eigentlich) in die Fensteröffnungen gehängt. So konnte dann kein anderer Mann die Frauen sehen und der Hausherr, der zwar immer schon eifersüchtig war, hatte darum eigentlich keinen Grund mehr, eifersüchtig zu sein!!
Und darum hängt der Alstadener sich die Jalousien ins Fenster ... un' dat besonders getz, damit kein anderer sieht, wie schön sein 'Christkind' ist ... denn er hat, zum Leidwesen seiner Liebsten ... mal wieder Reizwäsche gekauft. "Och Mäusken, tu doch ma eben an für zu'n Probier'n?! Kann doch keiner seh'n, sin' doch Jallesien an'ne Fensters!" 

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Sach'ma, war'se scho'ma eifersüchtich?"
- "Worauf Kalle, mein Gerda is' treu ... nur wenn der alten Kaminsfeger von'ne Dingsstraße da, widder hier' bei'e Heizung'wa, dann hat dat Gerda immer so'n schwatt'n Punk auf'e Backe?"
- "Kehr Heinz, dat kommp von der Ruuss an Schoarnstein ... dat hat'mein Ulla auch immer."
- "Hap'ter der gleich'n Schoarnsteinfeger?"
- "Ich glaup'schon?!"
- "Dat mach'mich abba getz doch zu'n denk'n nachdenklich. Gipp mich von dein Flachmann, dann krich'ich dat besser auf'e Reihe!"
- "Hier has'se, abba sei vorsichtich!"
- "Wiesoo?"
- "Wennz'et auf Reihe kriss, könnze villeich eifersüchtich wer'n, Heinz!!"

02.12.2014 Weihnachtsmarkt in Alstaden & der fleischgewordene Weihnachtsmann und Kalle versucht die Jugendsprache

Fensterstern zur Adventszeit in Alstaden
Ein Weihnachts-Fensterstern in Alstaden. Er leuchtet in der Adventszeit hin zur Weihnachtszeit. Zum Adveniat. Möge er kommen ... sie aber auch endlich'ma', fügt schnell noch der Weihnachtsmann fleischgenüsslich an. Denn auch er, der Weihnachtsmann, ist zunächst Mann und dann erst Weihnachts- ... auch wenn das sprachlich ein wenig anders aussieht! 
Die Alstadener rennen nun hin: Zur-alles-wird-gut-Zeit. Es ist der 2. Dezember und auch hier in Alstaden sieht man die Menschen sich rüsten und hetzen zum feiern von tannenbaumgrünen Weihnachtsfesten. Und die damit verbundenen Leiden & Pflichten und die dabei unausbleiblichen Schwierigkeiten und der Ärger oder gar Zwist in der Familie ... lasten schwer. Sind aber jetzt am 02.12.2014 wohl noch ferne Zukunft.
Weine glühen auf Märkten und mit ihnen die Wangen der Menschen, die bisken frierend aber glücklich von ihm getrunken haben. Jetzt noch sind sie glücklich und herzüberquellend redselig, eben vor dem mit Notwendigkeit folgenden Magengrimmen und Kopfweh.
Schade, dass es einen solchen Weihnachtsmarkt nicht im Stadtviertel Alstaden gibt. Nur einen kleinen, einen ganz kleinen z. B. auf dem Fröbelplatz, um ein wenig von der Vorweihnachtszeit in die Straßen eines alten, traditionellen Bergarbeiterviertel zu tragen. Auch wir hier in Alstaden wollen ALLES: Zimtduft, Glühwein; Tannenbäume, rote Wangen, Kopfweh und Magengrimmen & Alka-Seltzer aus der Apotheke von'ne Bebelstraße.

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Wat geht app, Ollen?"
- "Sach'ma, wat soll dat mit so'ne blöde Frage?! Bis'se getz widder 20 Jahre, Du Dullmann sein BlödGehilfe? Odda has'se der ganze Flachmann schon in der Kopp, ohne mich wat appzuge'm?!"
- "Nä, ich wollt dat nur ma' versuch'n. Wie der Ulligen von mein Sohn. Der sacht letzens zu mich: 'Tach Oppa, wat geht app, Ollen?'"
- "Un den hasse nich gleich ein hintere Blumkohloahrn gezisch', Kalle?!" Kehr den hätt'ich abba gegeb'n! Wo bleib' der Respeck gegen Alter?!"
- "Wat bisse denn so aggeressiv, Heinz?"
- "Gibb mich schnell von Dein Flachmann, Kalle, happ'e Grippe; un' dat Gerda hat gess'ern A'mdt gaanz laut Schlappschwanz auf mich gesach. Un' zwa' in alle Deutlichkeit!"
- "Hier hasse, ich geh dann ma besser?!"
- "Ja, mach' app!"
- "Tschüss Heinz!"
- "Tschüss Kalle! Bis Morg'n!"

01.12.2014 Wie Flasche leer an Laterne in Alstaden und Heinz will mal ein ganz anderes Christkind sehen

Einsam in der Charlottenstraße

Was kann in Oberhausen und besonders in Alstaden einsamer sein als eine Flasche Bier neben einem Laternenmast? Nein sagen wir besser, als eine "Bierflasche", denn sie ist ja leer, ... Also was kann einsamer sein als eine Bierflasche, die einsam in der Dezemberkälte neben einem metallgraukalten Laternenmast steht? Vielleicht der Laternenmast ohne die Flasche? Oder die Flasche ohne den Laternenmast? Oder doch eher der Mensch, der sie dort abgestellt hat!? Also ich denke, es ist der Mensch. Und ich fürchte, einsam fühlen sich auch jene, die heute nicht das erste Türchen an ihrem, ihnen von einer geliebten Person geschenkten, Adventskalender haben öffnen können, obgleich sie es sich sooo gewünscht haben. 
Der Dezember ist angebrochen und damit der Monat der Wünsche: Nach Weihnachtsgeld, nach Geschenken, nach dem Unermesslichen, dem unverschämt Teuren oder dem einzig Wahren & Wichtigen, der mitmenschlichen Nähe. Und hier, aber nicht nur hier, bei Kleine-Natrop, einem gemütlichen Glasbiergeschäft lässt sie sich finden, die Nähe,..., jedenfalls für eine Weile .... Und das ist allemal besser, als eine geleerte Bierflasche am Straßenrand zurückzulassen und traurig weiter in den einsamen Abend zu ziehen.

- “Tach Heinz.”
- “Tach Kalle.”
- “Wat is’ mit Dich?!”
- “Wat soll mit mich sein?!??”
- “Bisse ei'ntlich nie einsam?”
- “Nä, Kalle ich hap doch Dich, Dein Flachmann und mein Gerda für zu’n Meckern. Dat reich’ mich!”
- “Un’ hasse keine Wünsche, Heinz?”
- “Doch, getz direck ein’n: Nämmich dat’te mich ma' kurz Dein Flachmann gips!”
- “Hier nimm schon. Abba ich mein so richtige Wünsche für Christkind uns so.”
- "Kehr Kalle ein’n hätt’ ich schon.”
- “Sach’ schon Heinz, villeich geht Dich der in die Erfüllung.”
- “Dat dat Gerda an Donnerstach zu ihre Tuppafrauns geht, da mit'ti bekloppt’n Döskens der ganze Abend verbrink'; und Du mich in mein AOK-Schopper in'ne Flaßhof in'ne rote Meile schieben tus’.”
- “Hömma Heinz, dat gip nur widder Zoff mit Dein Gerda, ich kenn dat doch! Hatt'n wa doch schon öffers. Wat willze denn imma da, Du bis doch appwärz gelämp wie'ne Natter bei Bod'nFross'?!”
- “Kumma Kalle, ich will da nur bei die Chrisskinder kuck’n, bis wo oben de Beine geh’n tun, weiß'e?!”
- “Abba Heinz, dat weiße doch, du bis doch’n erwachs’n Mann!”
- “Klar weiß’ich dat, abba ich will dat richtig inne ganze Natur KUCKEN!! Ich weiß auch Fußball, kuck der aber trotzdem in Stadijon! Geht’och nix über leiff!”
- “Kehr Heinz, Mann?!”
- ”Du hass’ gefrach’, watti’ch von den Chrisskind will. Ich hap Dich dat gesach’… un’ wennze ’n wahr’n Kumpel bis', erfüll’s mich der Wunsch! … Is’ ja nur Kucken … un’ villeich ma bisken….
- “Getz haltbar bloß’e Klappe, Heinz … un’ Donnerstach die Fingers bei Dich!!!"

28.11.2014 Das grause Loch und Heinz wurde nach dem Blasen nach Hause gebracht

Am BERO

Das Loch. Kaum ist eins aufgetan und schon gibt's Menschen, die glauben, etwas darüber sagen oder schreiben zu müssen. Ist das Loch gefährlich? Wenn ja für wen? Führt an diesem Loch kein Weg oder Loch vorbei? Scheint so?! Warum wird man zu diesem speziellen Loch hier hingeleitet? Ist es nur ein Baustellen-Erdloch oder könnte es auch mehr sein? Vielleicht ein vorweihnachtlicher Meteoriteneinschlag mit heiligem Rand? Verbirgt sich in dem Loch etwas? Oder ist es ganz leer? Ist es hOhl. Oder ist das Loch wirklich einfach nur, wie Tucholsky einst schrieb, nur DA ... nämlich da, wo etwas nicht ist ... und das darüber hinaus, mit etwas ungeheuer Merkwürdigem, dem Rand?! Und wenn man sich das in aller Konsequenz überlegt, so ist das Loch nichts anderes als ein umrandetes Nichts und wenn wir also über das Loch reden, reden wir ganz plötzLoch über NICHTS. So wie wir das heute auf der Facebookseite "Oberhausen" machten. Wo von einer netten, jungen Dame vorgeschlagen wurde, dieses Loch aus Sicherheitsgründen mit Glühwürmchen auszuleuchten. Sodass niemand nie in ES phalle!!

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Wat sach'se zu den Loch, Heinz?"
- "Wen meinze?, Kalle, den Aa'schloch von mein Nachbar', der Kallerienbunker, mit der dicken Benz, der immer wie'n Dullmann vor meine Karaschje parken tut?!"
- "Hömma Heinz, ich mein dat Loch ob'n auf den Fotto!"
- "Erinner mich bloß nich' an dat! Dat is' mich mehr'alz'n Dorn in'ne Klüsen. In dat bin'ich letzens abenz, als ich aus'n BERO kam mit mein AOK-Schopper reingedonnert."
- "Un'? War'se verletz?"
- "Weiß'ich nich mehr. Die Pollezei hat mich da raus, un' zu mein Gerda nach zu haus gebracht un' gesacht, ich hätt' die Pomille bei'n Blasen über geschritt'n."
- " Un' wat sacht Gerda?"
- "Da gab'et Winterohrlaschen für mich, weil Gerda nur Blasen verstand'n hatt' un' dacht', Pomille wär' so'ne RussenLutsche auß'e Flaßhof. Getz bin'ich auf AssbachDiät gesetz', Scheiße abba auch!!"
- "Komm' Heinz, lass'uns in'ne 'Flotte' auf'n Bierk'n - ich schiep Dich auch an jeden Loch vobei!"

27.11.2014 Der Alltagsheld der Kindertagesstätte von Alstaden und Heinz wäscht die Pullover von Gerda zu Sport-BH's

Kiwittenberg

Wie oft laufen täglich die großen und kleinen Alstadener an ihm/ihr vorbei, ohne ihn/sie noch eines erstaunten, anerkennenden & freundlichen Blickes zu würdigen. Ihn/Sie scheint's nicht zu stören. Still, gelassen aber aufmerksam steht er/sie vor der Kindertagesstätte und hält ein wachsames Auge auf die Kleinen, die ihm/ihr anvertraut sind. Aber das andere, das andere Auge meine ich, ist nach innen gekehrt und schaut sehnsüchtige in eine Welt, die ihn/sie nachts einmal den Ort verlassen lässt, an den er/sie sein Leben lang zementiert ist. 
Er/Sie träumt davon selbst einmal Kinder zu haben, gestaltet aus kleinen Konserven aus Blech & Aluminium, fast wie er/sie selbst. Ihm/Ihr macht's nichts aus, im Winter von den Kindern mit Schneebällen beworfen zu werden, aber ihn/sie schmerzen die Steinwürfe junger Rabauken, doch lässt er/sie dies alles gelassen von sich abprallen. Er/Sie weiß sich geliebt von den Kindern, aber geschützt vom Elternbeirat und der Leiterin der Kindertagesstätte, Frau Feldmann. Die, wenn nötig, ihn/sie mit einem neuen, farbenfrohen Anstrich für seine/ihre Mühen belohnt. Oder ist dieser ER eine SIE, oder die SIE ein ER, die/der dort auf dem Foto zu sehen ist? Lassen wir's die Kinder selbst - jedes für sich und jeden Tag auf's Neue - entscheiden. Auch die Antworten der Erwachsenen auf meine Facebook-Frage (Oberhausen-Seite) nach dem Geschlecht der Figur deuten daraufhin, dass SIE ein ER und ER eine SIE ist?!

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Wat liech' an Heinz."
- "Gerda is sauer!"
- "Wie dat?"
- "Kehr Kalle, immer sacht Gerda ich soll'se in Haushalt helfen, un' dat is ja mit meine Lähmung nich so einfach."
- "Da has'se verdammp Rech', Heinz!"
- "Hömma, ich bin dann in Schlafzimmer, happ der Wäschekorb genomm'n un' die ganze Wäsche in'ne Waschmaschine auf 90 Grad für schön zum Saubermachen un' app dafür!"
- "Is' doch töff, ey ... muss dat Gerda sich doch freu'n, Heinz."
- "Abba die schön bunt'n, weich'n Pollowers von mein Gerda war'n auch da drinne, un' die daa'f man nich auf 90!"
- "Wieso Heinz, Klamotten sin' Klamotten un' Wäsche is' Wäsche is' dreckich."
- "Nä Kalle. Die Pollowers wer'n gaaanz klein bei 90, un' Gerda sacht, die kann'se getz als SportBH bei'n Altenbiatlong anzieh'n."
- "Kumma Heinz, da kann doch Gerda doch froh sein, hat'se Gelt gespaa't für'e Peppentüten."
- "Froh is'se abba nu'ma nich'. Abba ich happ sie zu'e Versöhnung 'n neuen Pürrierstap bei Ammazone bestellt."
- "Klasse, gipp mich Fünf, Heinz!"
- "Gipp Du mich Flachmann, Kalle!"

25.11.2014 Der Alltagsheld von Alstaden und Kalle ist kalt aber Heinz hat die Socken


Name unbekannt ... er trägt das Wochenblatt im Alstaden aus



Da sieht man es. Das freundliche, verhaltene, ja zurückhaltende Lächeln des Alstadener Menschen, der dafür sorgt und auf dem Hintergrund seines Arbeitsverhältnisses dafür Sorge zu tragen hat, dass uns die Wochenzeitung im Stadtviertel erreicht. Ein - zugegeben - etwas längerer, verschachtelter Satz, der genau so verschachtelt & lang ist, wie es die weiten Wege und Straßen sind, die der sympathische Alstadener Zeitungsausträger auf seiner Tour durch das Viertel unter seine brennenden Sohlen nehmen muss. 
Er zieht bei jedem Wetter seinen schweren Gepäcktrolley voller Zeitungen hinter sich her, greift im Winter tausende Male mit klammen Fingern das druckkalte Wochen-Blatt und ärgert sich zuweilen über die schwergängigen Briefkastenschlitze, die ihn zusätzlich die Last seiner Arbeit spüren lassen. 
An "schlechten", besonders anstrengenden Tagen braucht er ca. 7 Stunden, bis er sich seines Arbeitsauftrags und seiner Arbeitslast entledigt hat. 
ABER?!? - 
ER?!? ... er lächelt sein freundlich verhaltenes, ja zurückhaltendes Lächeln auch noch, wenn er - wie von mir an einem anstrengenden Arbeits-Tag - angesprochen & nach seiner Arbeit gefragt wird. 
Er ist für heute unser sympathischer 'Alstadener Alltagsheld'. Denkt an ihn, wenn Ihr behaglich im Sessel sitzt und Euch über das informiert, was im Viertel geschehen ist ... und - angekündigt durch die Wochenzeitung - an Sonderangeboten zu kaufen sein wird. Und denkt in diesem Zusammenhang an die Notwendigkeit der Einführung des Mindestlohns durch die SPD. Danke!

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Wird kälter, wa?!"
- "Kannze wohl laut sag'n."
- "Besonn'ers nach's, wa?!."
- "Kehr Kalle, da is' dunkel, da happ'ich die Döppen zu, da lieg ich unter mein Plümmo, da is' mich dat soooo'wat von egal."
- "Wat is' mit'ti Orgassmuss-Sockens die'ße strick'n wollz?"
- "Happ'ich doch längs', Kalle."
- "Zeich?!!"
- "Getz nich'! Abba sie'ße denn nich' der beständige Glanz in die Augen von mein Gerda und merks'e nich' meine staake Zufried'nheit  in mich selps' in'ne letze Zeit? Dat'is allet von die Sockens, Kalle!"
- "Kehr, erzähl schon Heinz. Sach'ma wie dat allet geh'n tut?"
- "Getz nich Kalle. Wir sin' hier noch sozesag'n in'ne Öff'ntlichkeit. Abba ich könnt' mich voarstell'n dat nach'ne halbe Pulle Assbach die Öff'nlichkeit wech is'!!"
- "Dann geh'ich ma' flott nach'e Bude, Heinz, um den Zaubertrunk für umm'e Öff'nlichkeit für zum wechmach'n zu hol'n."


23.11.2014 Der Fährmann von Alstaden und Heinz ist sauer auf den Totensonntag


Aus dem Buch 'Alstaden', 1998, hrsg. Bürgerring Alstaden

Ziemlich fair von dem Fährmann damals, wie oben auf der Inschrift zu sehen. Für zwei Pfennige quer über die ganze Ruhr. Umgerechnet knapp 'n Cent heute. Von Ruhrufer zu Ruhrufer ... oder heißt es Uhr-rufer? Na, ich weiß nicht mehr, liegt wohl am Schwanken des Nachens in den Wellen der Ruhr. So ein Fährmann war ja schon immer etwas Besonderes. Kennt man ja aus der Mythologie. Der Nachen über den Acheron. Oder der Fährmann Charon, der die Toten über den Styx in den Hades brachte. Sicherlich nicht für 2 Pfennige. Bestimmt umsonst?! Also noch billiger als der faire Faihrmann oben. Vielleicht stammen daher ja der Ausdrücke: 'Faire Preise' oder 'Der Tod ist umsonst'. Dabei ist er das ja eigentlich gar nicht, der Tod, umsonst, meine ich; denn wie ich schon in diesem Blog schrieb, verdienen sich Heisterkamp und Partner ja goldene Nasen am Tode des Anderen. Bisschen sarkastisch könnte man sagen: So ist das Leben! Im Gegensatz zum Tode, dem das Gold nun gar nichts mehr bedeutet. Das war dann wohl hier das Wort zum TotenSonntag.

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Heut' iss Tot'nSonntach, Heinz."
- "Kehr Kalle, dat weiß'ich, vadammp!"
- "Hömma, wat bisse denn widder so krawitzich? Is' Dich 'n Selters übbere Leber gelauf'n?"
- "Apopo Selters, gipp mich schnell 'n Schluck aus Dein Flachmann für um auße Deperesson zu komm'!"
- "Bisse denn von den Tot'nsonntach so deperemiert? Du biss' doch sonz nich' so'n GehfühlzHeini?!!"
- "Datt wärs Du an meine Stelle auch, Kalle. Gerda hat gestern der ganze Tach auf'n Alstadner Friedhof die Gräbers von unsere Elters gemach', un' ich musst' in mein AOK-Schopper da sitz'n un' glotzen, wie dat Gerda mit'ti kleine Harke un' so'n FridhofsSchüppken da stundenlank rummacht."
- "Is' doch schön, Heinz, wa'se an'ne frische Luff für Deine Gesuntheit!"
- "Kehr Kalle, so'n Stuss un' datt aus Dein persönlich'n Munt in meine höch's'persönliche Geg'nwa'at: Ers'enz war'et aaschkalt auf'n Friedhof; zweitenz happ'ich an mein Pinnockio so gefror'n dat der Lümmel mit mein Prossata zusamm'n in'ne MännersTena gepullert hat; drittenz hatt'ich Krämpfe in den Gedärms un' konnt' nirngswo Scheißen; un' viertenz, un' dat is' übberhaupp den Gipfel von dat Ganze, wa's Du mit Dein Flachmann nich' da, für mich zum auße Predullje zum helf'n. Also hömmich bloß auf mit Dein bestusst'n Tot'nsonntach!!"
- "Du armen Heinz, hier nimm'noch'n Schluck von den Feuerwasser, damit'te widder auf'e Beine kommps'."
- "Ich bin gelämp' Du Aaa'sch, dat weiße doch genau. Getz mach' hier bloß nich' zwisch'n uns die Inkluson kaputt, Du ollen Kanisterkopp!!"

22.11.2014 Der Blick des Oberhauseners, speziell des Alstadeners, über den eigenen Tellerrand und Heinz braucht Schluckbewegung beim Kleine-Natrop

Blick vom Ruhrdeich aus Richtung Raffelberg

Alstadener ist dabei seinen Horizont zu erweitern

Was macht der Alstadener, wenn er über den berühmten eigenen Tellerrand hinausschauen will? Also, noch einmal anders gefragt: Was macht er, wenn er seinen Horizont erweitern möchte? Ich meine, nicht dass der Alstadener im Allgemeinen und der Oberhausener im Besonderen in dieser Beziehung überhaupt etwas unternehmen müssten. Denn ihr Horizont ist so weit, dass er noch nicht einmal von der Erdkrümmung begrenzt wird. Aber sagen wir mal, speziell der Alstadener wolle dieses Über-den-Tellerrand-Gucken doch einmal 'n bisken ausprobieren. Nur so, weil er neugierig ist wie'n Bonobo auf das Weibchen seines Nachbar-Bonobo. Was macht er dann? - ??!?? - Richtig! Er stellt sich auf den Ruhrdeich und schaut über die Ruhr ... vielleicht Richtung Mülheim ... Raffelberg ... oder so ... in die Ferne. (SchauSchauInsLand) Und dann? Dann sieht er etwas, von dem er vorher schon wusste, dass es da war, lässt noch einmal kurz seinen Blick auf die eigenen Schuhspitzen hinuntergleiten, stellt beruhigt und zufrieden fest, dass auch die noch da sind. Und dann schlendert er mit den weisen, zu sich selbst gesprochenen Worten "Kehr geht'och. Hömma is'toch allet da! Kumma, steht'och noch allet!" in der Gewissheit, alles schon gewusst und nichts verpasst zu haben, zurück nach sein Alstaden zu der Kleine-Natrop un' trinkt 'n geflechtet Bierken ... oder auch zwei ... bis ...sechs!!

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- " Wie geht, Heinz?"
- "Muss Kalle, happ von den viel'n Sitz'n in der Schopper ma' widder so Malässe mit'te Hämmerieden."
- "Kehr abba auch, Heinz, Du hass' zu wenich Bewegung von Dein ganz'n Köarper un' Dein AOK-Schopper!"
- "Sach'ich doch, Kalle. Immer hier an den gleich'n Fleck mein Gerda bei'n Putzn zu kuck'n geht mich auf'n Da'am un' dann weiters auf'e Hämmerieden." 
- "Komm ich schiep Dich ma' zu'n Ruhrdeich."
- "Warum datt'ann?"
- "Kehr Heinz, für'e Bewegung!!"
- "Un' watt soll'ich da?"
- "Kucken Heinz! Gaaanz viel kucken! Da hasse dann scho'ma wenixenz Bewegung für Deine Döppen."
- "Nä, Kalle so'n Killefitt. Schiep mich zu'n Kleine-Natrop. Da happ'ich bei'n von Schluck'n von die Bierkens Bewegung von mein Adamsappel. Dat is' Wällnäss un' Fittnäss aus eine Hant, wennze vasteh's watt'ich meine?!!"

21.11.2014 Hologramm in Alstaden und Kalle und Heinz reden über die SPD-Oberbürgermeister-Kandidaten von Oberhausen

Nachts vom Ruhrdeich aus über der Ruhr schweben gesehen

Kaum ist - wie berichtet - Philae in Alstaden gelandet, sendet es (oder sollte ich schreiben "sie"?) auch schon die ersten Botschaften aus dem All. Für unsere Kinder in den städtischen Kindertagesstätten und alle sonstigen nicht konfessionsgebundenen muss es natürlich lauten "... es sendet Botschaften aus dem Himmel ...", denn Kinder brauchen für ihre Vorstellung vom All immer den HIMMEL! Aber für die kirchlich gebunden Träger von Kindertagesstätten, darf man auch heute sogar noch schreiben "... Philae empfängt & sendet an uns frohe Botschaft vom Christkind aus dem Himmel"; ohne dass einem gleich vorgeworfen wird, sich nicht politisch korrekt ausgedrückt zu haben. Wie in meinem Blog zu lesen ist, bin ich ein gebranntes Sankt Martinskind, deswegen hier noch einmal der Bezug auf die political correctness von Geschriebenem.
Na ja, bevor Philae, wie Gestern zu sehen war, auf dem Ruhrdeich landete, war sie ja auch auf einem Kometen. Und anlässlich des heutigen von Philae gezeigten Hologramms, das oben auf dem Photo zu sehen ist, bin ich fest davon überzeugt, dass der Komet auf dem Philae einige Tage verbracht hat, der ist, der zur Zeit Christi Geburt, die heiligen zwei, drei Könige: Kaspar, Melchior und Balthasar zu der Hütte in Bethlehem geleitet hat. 
Und dieses Jahr werden es im Zeichen des digitalen Hologramms und des angeführten Kometen für Oberhausen die drei Könige 'Jochen, Apostolos und Klaus' sein, die von weit her aus SPDelien zum Wahlkinde anreisen. Wobei Klaus schon Mühe hat noch so richtig mitzukommen. Es wird wohl politisch das letzte Weihnachtsfest für ihn werden, an dem er noch myrrhe Geschenke überreicht kann. Aber Jochen und Apostolos werden es schon richten ... und WIR sind letztlich die Königsmacher ... liebe Wähler und Wählerinnen!

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Hömma Heinz, wat sach'se zu der Salatas un' der Kamms?"
- "Fint'ich jut."
- "Ja, wer denn von die beide? Der Salatas oder der Kamms?"
- "Kehr Kalle, der eine von die Zwei."
- "Kumma Heinz, dat sin' doch ebendt zwei, un' der eine is' doch anders als der andere!"
- "Hömma Kalle, für mich un' mein Gerda is' wichtich, datt die beide von'ne alte Mutter SPD sin'. Un' deswege'n fint'ich der eine jut un' der andere auch. Wat ich nur nie vastand'n happ, wieso dä Salatas unbedink Salatas heiß', un' nich' meinzweigen Kowalski oder Urbaniak odda so?"
- "Kehr Heinz, Du bis abba schwer von den Begriff: Der Salatas heiß Salatas wegen sein Vatta!!"
- "Wieso?"
- "Heinz, weil den Salatas sein Vatta auch Salatas heißen tut."
- "Ach so, ja, wenn dat so is', dann kann dä ja nix dafür, odder. Abba komisch, der Kamms heiß genau so Kamms wie ich Koslowski, un' der  Kamms heiß' nich' Kammsutra wie dä Salatas Salatas heiß' odda so." 
- "Kehr Heinz, der Göte hat schon in seine riesige Weiheit gesach': Namens sin' Schall un' Rauch. Dat is' doch egal wie einer heiß'n tut, Hauppsache is' dä kann Polletick!"
- "Wenn Du alz ein Dichter dat sach's Kalle, dann glaupp'ich dat glatt!"
- "Hömma Heinz, für wem von die Beide biss'e denn getz, Kehr?"
- "Dat Kalle, dat sach'ich Dich nach'n 1. Dezember!!"
- "Du biss'n echt'n Dippelomat Heinz. Du hätt's auch in'ne Polletik geh'n könn'n!"
- "Hömma Kalle, nach dat schwere PolletickGespräch brauch'ich Stäärkung. Tu'ma schnell Dein Flachmann rübba!"

20.11.2014 SPD-ENSATION! ---- S(PD)ENSATION! Raumsonde Philae in Alstaden gesichtet und Kalle schiebt Heinz zum Ruhrdeich

Ruhrdeich Alstaden Sonde Philae

Ich denke, viele von Ihnen, meine lieben Leserinnen und Leser, werden mitbekommen haben, dass diese merkwürdige Sonde mit dem noch merkwürdigeren Namen 'Philae' auf einem Kometen landete mit dem nochnoch merkwürdigeren Namen: '67P/ Churyumov-Gerasimenko'. Eine Meisterleistung von Wissenschaft und Technik. Etwas ganz klitzeklein Kleines landet nach etwa 10jähriger Fahrt durch den Weltraum 500 Millionen Kilometer von Alstaden entfernt auf wiederum etwas ganz Kleinem. WAHNSINN! Das ist ungefähr so als würde der Basketballstar Dirk Nowitzki den Krümel eines Balsenkeks vom Gasometer in Oberhausen in das Schnapsglas von Heinz in Alstaden werfen. 
Philae funkte und funkte und dann wars plötzlich vorbei. "Boah Mensch, so'n Mist, ey!" riefen die Alstadener und möglichen Kandidaten der Oberhausener Oberbürgermeisterwahl 2015 unisono und sichtlich bestürzt. 

Aber. Kein Grund zur Panik. Gerade für Alstaden sollte das Ganze gut ausgehen. Denn: 

Philae hatte nicht den Funk eingestellt, sondern war durch ein Raum/Zeit-Loch wie man es noch aus der Fernsehserie Raumpatrullje Orion in Verbindung mit Patrullje Entenpreis kennt, klammheimlich auf dem Ruhrdeich in Alstaden gelandet. Oben auf dem Foto ist der Beweis zu sehen. 
Wenn also zukünftig Bildung und Wirtschaft, Technik und Kultur zum Schwer- & Mittelpunkt sozialdemokratischer Politik in Oberhausen gemacht und damit forciert werden sollen, dann ist Alstaden mit der Mission 'Philae auf dem Ruhrdeich' dem Rest von Oberhausen - wie immer - schon weit voraus. Und wegen dieser glänzenden Aussichten und auf dem Hintergrund der zuvor genannten positiven Aspekte sozialDEMOkratischer Arbeit in Oberhausen ist es wahrlich keine Schande, auch mal in Duisburg einzukaufen.

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Wat sach'se zu Philae, Heinz?"
- "Kehr Kalle, zu Fillä kann'ich nix sag'n. Mein Gerda kauf' kein Fillä, weil dat zu teuer is'. Un'n anderet Stück Fleisch von den Rint un' dat Schwein macht auch lecker Brat'n!"
- "Hömma Heinz, ich mein doch dat Philae, die winz Raumsonde."
- "Ach, die in Raum vo'ne Sondenbank auf'e Bebel? Kann'ich auch nix zu sagen, geh'ich nich' hin. Ich war bei'n Adolf schon'ich braun un' in Pütt unt'n immer nur schwaa'z von der Kohl'nstaupp un' in mein politisch Herz imma SPD-rot. Un' übberhaupp, wie soll'ich mit der Schopper aufe Sondenbank komm'?"
- "Nä Heinz, ich mein doch dat kleine Dings auß'e Tagesschau auf den Kometen un' den kein Funk mehr."
- "Kehr Kalle, warum sach'se denn nich' gleich von der Sattelitt von die Rosetta. Mus'se denn immer in Rätsels sprech'n, Du ollen Dichter?"
- "Hömma Heinz, dä Sattelitt is' getz auf'n Ruhrdeich gelandet. Ich happ'n Fotto bei dä Erwin auf sein Bildschirm in Internetz geseh'n."
- "Nich' wahr, Kalle, vera'asch mich getz bloß nich' widder!"
- "Setz Dich in Dein Schopper Heinz, ich schiep Dich zu'n Deich un' zeich Dich dat."
- "Gebonk Kalle! Abba nur wennze mit mich vorher bei'n Kleine-Natrop 'n Viergläser pilzig'n Zwisch'nstopp einlegs'!!"

19.11.2014 Sympathieträger in Alstaden und Kalle erzählt Heinz den Handtuchtrick von Erwin zu Ende

Rüstiger Alstadener auf dem Weg in die Welt Püttstr./Heiderhöfen

Ich hatte ja vor zwei Tagen schon angedeutet, dass man in dieses Blog eigentlich eine Serie einarbeiten müsse mit dem Titel: "Liebe, nette, sympathische Menschen in Alstaden". Den Anfang machte ich dann mit dem jungen Mann, den ich vor der "Flotte" fotografiert hatte. 
Heute nun stelle ich einen weiteren lieben, netten, sympathischen Menschen aus Alstaden vor, der zwar ein wenig älter als der letzte ist, der aber wie man an seinem elektrischen "Hightec-Highspeed-Schopper" sehen kann, nicht minder flott unterwegs ist, wie es der flotte junge Mann an der "Flotte" war. 
Den älteren Herrn, der auf dem Foto zu sehen ist, überraschte ich mit meiner Kamera am Ende der Püttstraße, dort wo sie in Heiderhöfen einmündet. Zunächst fragte er barsch und ein wenig ungehalten: "Was machen Sie da, warum machen Sie ein Foto von mir ... ist das überhaupt erlaubt?" 
... und über diese, seine Fragen kamen wir dann in ein sehr angenehmes und aufschlussreiches Gespräch über Gott, die Welt und natürlich über Alstaden. Während des Gesprächs gesellte sich eine ältere Dame dazu, die wohl schon seit langer Zeit mit meinem Gesprächspartner bekannt ist; und so erfuhr ich Vieles über die Nöte, Befürchtungen & Freuden, der beiden Alstadener Mitbürger. Ich erlebte quasi im Zeitraffer die typischen Geschichten zweier intensiv gelebter Leben. Auch an dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Gruß an die beiden so aufgeschlossenen und freundlichen Alstadener.
Als es dann an der Zeit war, wieder auseinander zu gehen, wurde natürlich die obligatorische Frage gestellt: "Hörn'se ma', wo kann'ich meine Fottos denn übberhaupt seh'n?" Und ich antwortete ihm, wie immer in solchen Fällen: Auf Flickr. Doch für den sympathischen, "alten Herrn" war der Name der Foto-Community etwas, womit er wohl nichts anzufangen wusste. 
Ab und an trafen wir uns noch zufällig, auf dem Alstadener Friedhof (ein gar kein unangenehmer Ort), wenn ich eine Abkürzung nahm, um meinen Vater im Wilhelm-Meinike-Haus zu besuchen. Und wie stets bei unseren Begegnungen stellte der flotte "Schopperfahrer" die Frage: "Ham'se getz villeich’ das Foto von mir dabei?! NEIN! Hatte ich verdammt noch mal nicht! Da ich dummerweise immer wieder vergaß, es auf mein Handy zu laden, um es ihm bei einer unsrer zufälligen Begenungen zeigen zu können. Aus diesem Grunde veröffentliche ich das Foto nun hier auf meinem Blog, in der Hoffnung, es möge ihm jemand, der mit den neuen Medien umgehen kann, dies Foto zeigen. Vielleicht verlinkt es ja auch eine gute, hilfreiche Seele auf der FacebookFanseite 'Oberhausen'. Und ich wünsche mir & zugleich ihm, dass es dem "Schopperfahrer" weiterhin gut gehen möge. Mindestens so gut, wie an dem Tag, an dem ich ihn fotografierte.

- "Tach Kalle."
- "Tach Heinz."
- "Kumma Heinz, dat geht so weiter (ich rekappettelier noch'ma kuarz): Ers'e Woche ers'et Hantuch: Für Kopp, untere A'me, sein Tasse, sein Besteck, seine Fingers. Zweite Woche, ers'et Hanttuch: Für zum Unt'nrum, der kleine SuppenTopp, un' die Eierfanne, un' dat zweite Hanttuch dann für'n Kopp un'so weiters. In'ne dritte Woche, nimmp der Erwin dat Hanttuch aus'se zweite Woche für'e Käsemauken, die Klobrille zu'n Abwisch'n un' für zu'n wechmach'n von'ne Klabusterbeerens an sein HämmeriedenAa'sch. Has'set dat so weit, Heinz? Kommse da noch mit, Heinz?"
- "Allet kein Problem Kalle, wennze mich entlich'n Schluck aus Dein Flachmann gip's. Abbba Du hass' immer noch nicht gesach', wie Du an'ne stinke Fingers bei Dein Besuch bei der Erwin kommps!"
- "Hömma, dat kommp getz, Du. In'ne vierte Woche, an Montachmorg’n, nimmp der Erwin dat Hanttuch aus'se dritte Woche, dat mit'ti Klabusterbeerens, putz damit sein klein' Köter bei'n Gassi morgens drauß'n dat Föttken app un' hänk dat Hanttuch dann auf sein Boiler an der Haken wo draufsteht "Für Gäste". Un' nur in diese vierte Woche ruf' der Erwin seine ollen Kumpels, wie mich un' Dich, für zu'n Besuchen an. Un' wenze dann, wie ich, wegen mein sensibbelen Da'am auf'n Boiler muss, un' dich nach'n Scheiß'n die Finger wasch'n un' un' an dat Gästehan'tuch apptrocknen tus' ... wat meinze, wat'te dann hass', Heinz?
- "Stinke Fingers, Kalle?!"
- "Richtich! Du has'set erfass', Heinz."
- "Kehr Kalle, abba getz ma' ährlich. Wat wäschs'e Dich denn auch die Fingers na'n Scheißen? Ich wasch mich die immer nur ei'ma A'ms nach'n Essen an Mittach. Dat is' auch besser für'e Haut, hap'ich geles'n!"
- “Abba schlech’ für’et LiebesLe’m, Heinz.”

18.11.2014 Abrisswunder in Alstaden und wieder der matschige Martinszug und Heinz als Glühwürmchen





Es gibt nicht nur ein Wunder von Bern. NEIN!! Es gibt auch ein Wunder von Alstaden. Und dieses Wunder findet zugleich in Alstaden statt. Am 16.09.2014 hatte ich noch einmal auf diesen Schandfleck aufmerksam gemacht (obgleich man das ja eigentlich nicht musste, denn er war durch den Artikel in der WAZ vom 28.06.2014 unter dem Titel "Bruchbude verschandelt Bebelstraße" bereits hinlänglich bekannt) ... aber, so dachte ich damals, schreib ruhig noch einmal über dieses vor sich hin verrottende Gebäude, denn schaden kann das Schreiben nicht ... vielleicht sogar eher helfen. 
Frau Vier vom Bürgerring hatte ja schon leidlich weidlich während der letzten Jahre ihrer aktiven Amtszeit immer einmal wieder darauf aufmerksam gemacht, dass endlich etwas geschehen müsse. Und nun geschieht es!! Wie oben auf den Bildern zu sehen, wird die Bruchbude endlich abgerissen. Man kann es kaum glauben und deswegen bin ich schnell an Ort und Stelle, um den Abbruch der Rissbude - Quatsch!, umgekehrt muss es natürlich lauten -, ...., um den Abriss der Bruchbude für dieses Blog und uns Alstadener im Allgemeinen zu dokumentieren. Was an die Stelle der Bruchbude treten soll, erschließt sich mir noch nicht. Doch ich werde versuchen, es für die Alstadener, die Leser dieses Blogs und damit nicht zuletzt natürlich auch für mich zu recherchieren. Oder weiß es jemand von Ihnen bereits? Wenn ja, dann schreiben Sie es entweder auf der OberhausenFanSeite bei Facebook oder per Mail an mich.

Auf ein Wort

Aufstellung des Martinszuges im Ruhrpark

Nun noch ein paar Worte in eigener Sache. Der kurze Bericht über den "Matschmartinszug" hat wohl, wie mir zu Ohren kam, einige kleine Wellen geschlagen. Ich betone an dieser Stelle noch einmal, dass es mir nicht darum zu tun war, die doch sehr engagierten Mitarbeiterinnen der städtischen KITA in Alstaden zu desavouieren. Dies habe ich auch in einem persönlichen, sehr angenehmen & respektvollen Gespräch mit der Leiterin der KITA, Frau Feldmann, noch einmal nachdrücklich & unmissverständlich betont. Ich möchte Frau Feldman an dieser Stelle danken, dass Sie mir Gelegenheit gab, mich zu meiner Veröffentlichung auf dem Blog "alstaden & drumherum" zu äußern. In diesem Gespräch habe ich zudem erfahren, dass das städtische Budget der KITA und die political correctness eine andere Ausgestaltung des Martinzuges nicht zuließen (z.B. begleitende Blaskapelle, berittener Sankt Martin). 
Ich meinerseits habe lediglich das niedergeschrieben, was ich an diesem - durch das Wetter nicht gerade begünstigten - Martinsabend erlebt habe. Und ich habe dies den Martinszügen gegenübergestellt, wie ich sie noch aus meiner eigenen Kindheit kenne und wie sie hier im Stadtviertel Alstaden zur Martinszeit von anderen Einrichtungen auch praktiziert werden. Insofern ist und war dieses kleine Stückchen Text nicht mehr als ein ganz persönlicher Erlebnisbericht. 
Ich habe mich auch nicht, wie wiederholt behauptet und auf einem Aushang in der KITA dargestellt wurde und auch immer noch zu lesen ist, anonym geäußert. Denn innerhalb meines Blogs befindet sich ein Impressum mit allen durch das Presserecht vorgeschriebenen und notwendigen Angaben. 
Was mich allerdings in diesem Zusammenhang doch sehr wundert, ist die - jedenfalls bis gestern  - augenfällige Tatsache, dass die Menschen (wohl Eltern in diesem Falle), die sich angeblich so sehr über den Martinszugbericht echauffierten, es nicht zu Wege brachten/bringen, sich auf der OberhausenFanSeite - zu der dieser BlogPost verlinkt wurde - schriftlich zum Inhalt dieses Posts zu äußern. Oder wenigstens mir über die im Impressum angegebene eMail-Adresse eine ihrer textkritischen Ansichten als Mitteilung zukommen zu lassen.
Wenn''s Ihnen, meine Damen und Herren, an Worten mangeln sollte, so kann ich gerne mit einigen, wenig gebrauchten, fast neuwertigen Wörtchen aushelfen und Ihnen diese zur eigenen Verwendung kurz "vorbeischreiben"; denn hier bei mir liegen noch sehr viele ungenutzt herum. Und für dieses Blog hier werde ich lange nicht alle benötigen.

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Wat sach'se zu datt Ganze mit der Martinszuch?"
- "Dat is' doch allet Killefitt un' intressiert mich  übberhaupppp'nich'. Hömma Kalle, Du weiß doch, dat ich bei den Matsch da in' Ruhrpa'rk immer mit'e Räders steck'n bleib'n tu. Desweg'n bin'ich gleich an' Anfang von der Zuch an'ne Zeltbude geblieb'n, wo'et der leckere Glühwein gap. Un' der, kann'ich Dich sag'n, war richtich töff."
- "Wie bis'se denn nach zu Haus gefahr'n, Heinz?"
- "Hömma Kalle, ich bin ga' nich' gefahr'n, ich bin geflog'n!"
- "Wie dat denn, Heinz?"
- "Gaaanz einfach Kalle: ich bin alz ein beschwippstet Glühwürmch'n geflog'n!! Un' mein Gerda hat mich in'n Voarga'ten eingefang'n un' für zu'n Leuchten in mein Pilzglas gesetz'! Dat wa' der schönze Sank Ma'tin seit ganz lange Zeit!!""

15.11.2014 Versuchte Verkehrsberuhigung in Alstaden und Kalle erzählt Heinz weiter von Erwins Handtuchtrick

Schild in Heiderhöfen nahe Lickenbergstraße

Mal langsam machen. Heutzutage wird viel von Entschleunigung gesprochen. Die Idee, die dahinter steckt, ist gut. Langsam & ruhig. Pssssst! Doch das Wort "Entschleunigung" verkam zum Modewort, wurde zu einer bloßen Hülle, zu einer Worthülse, die lediglich den Ruf nach Bedachtsamkeit aufnahm, doch kaum Wirklichkeit wurde. Meist ist es so, dass man über die Probleme lieber endlos redet, als sie zu lösen. Wir können das jeden Tag am Verhalten unserer Politiker beobachten. Doch manche Mitbürger handeln (siehe oben).
Da steht also in Heiderhöfen dieser sicherlich berechtigte, digitale Hinweis, es doch einmal mit der Langsamkeit und der Ruhe Ernst zu nehmen. Doch wer, wie der Fotograf des oben zu sehenden Fotos, vor diesem Schild steht, um den Augenblick zu erwischen, in dem die Anzeige von einem roten "Langsam" in ein grünes "Danke" wechselt, muss schon eine gehörige Portion Langsamkeit, Ruhe & Zeit mitbringen. Kaum einer der Autofahrer "entschleunigte" an dieser Stelle. Bis es dem Zeitzeugen "langsam" zu langweilig wurde, auf das grüne "Danke" zu warten. 
Demnächst wird er bestimmt die "schleunigen" Autofahrer einfach einmal zusätzlich mit aufs Bild nehmen und dies dann schleunigst ins Netz stellen. Damit die Beschleuniger sich selbst beim Ruhe stören beobachten können. Psst .... aber nicht weitersagen!! Und das alles mal ganz ruuuuhig ins beschleunigte und beständig überforderte Hirn aufnehmen. Danke.

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Na, hat' Dein Gerda Dich schön gebadet un' tüchtich appgeschrupp'?"
- "Mann, hömm'ich bloß auf. Wir ha'm uns gezoff, un' da hat dat Gerde mich einfach widder so lank in'ne Wanne hock'n lass'n, bis dat Wasser aaschkalt wa', un' ich sie entlich verrat'n happ, wo ich dä ReserveAssbach vasteck' happ."
- "Kehr, so'n Pech abba auch, Heinz."
- "Abba ich happ noch'n Vasteck, dat'ich nich' verat'n happ. Außerdem komm's Du ja auch immer mit Dein schön klein Flachmann vo'bei. Gipp'mich ma schnell'n Schluck für gege'n mein LeberAssbachLeiden!"
- "Hier has'se, Heinz."
- "Erzähl'ma weiter mit den Hanttuch-Trick von den Erwin, Kalle!"
- "Ja, in'ne ers'se Woche hat dä Erwin, wie ges'ern gesach', dat Hanttuch für sein Kopp, für untere A'me un' sein Tasse un' sein Besteck un' seine Fingers für zu'n Apptrocknen genomm'. In'ne zweite Woche hat' der Erwin dat Hanttuch dann für seine nötige Köpahügiene für Unt'nrum, un' für der kleine Topp, wo der immer sein Brühwürfel drin wa'rm macht un' füre Eierfanne genomm'."
- "Un' wat hat der dann getz für der Kopp un'so genomm'n?"
- "Dafür hat der dat zweite neue Hanttuch genomm'n."
- "Abba, wie komms' Du dann an'ne stinke Fingers, wenn Du bei'n Erwin wa's?"
- "Dat erzähl'ich Dich Morg'n weiter, Heinz. Ich muss getz' mein Ulla zu'e Mammelgrafiie fahr'n."
- "Dann lass'uns schnell noch'n Schluck aus Dein Flachmann auf gesunde Möpse für Dein Ulla trink'n."
- "Hier has'se Heinz. Un' Prossatta. Ich daa'f ja getz nich' weg'n dat Autofahr'n von Ulla zu'n Dokter in RIO."

14.11.2014 Das MüllgebührenDesaster - aber unsere Müllmänner in Alstaden sind quirlig & fleißig wie immer und Kalle erzählt Heinz den Handtuchtrick von Erwin ... na ja, fast ....



Da laufen sie, die Müllmänner in Alstaden, quirlig, geschäftig, wieselflink & kompetent von Straße zu Straße, von Straßenseite zu Straßenseite, von Bürgersteig zu Bürgersteig. Ziehen, schleppen, heben, schieben Müllcontainer, ganz gleich welches Wetter sie dabei begleitet und an ihren müden Körpern zerrt. Nahezu immer stehen sie zur Verfügung, um uns von den Dingen zu befreien, deren wir nicht mehr bedürfen. Und das beseitigen, was wir dem Abfall übergeben haben. Die Müllmänner entsorgen den Wohlstandsrest, der von uns abgefallen ist und das, was wir von uns haben abfallen lassen (müssen). Ohne sie, die Müllmänner, die Männer an der Tonne, würde uns das, was wir produzieren, ge-brauchen & ver-brauchen und als Wegwerf-Gesellschaft im Ganzen ausscheiden, ersticken.
Apropos 'ausscheiden': Beschissen, ja ganz beschissen ist es, wie abfällig und ignorant uns die Oberhausener Politiker (O!WEH-ling) behandeln und in Verbindung mit der GMVA und Remondis bescheißen und über die Müllgebühren, die wir Bürger zu entrichten haben, ständig abzocken
Doch weder wir noch die Müllmänner haben etwas von der hohen Profitabilität und der damit verbundenen spektakulären Umsatzrendite in Höhe von 38,5 Prozent
Also: Die Politiker und Politikerinnen, die für dieses Finanz- und Gebührendesaster verantwortlich sind, mögen endlich von uns abfallen!! Und dann von "unseren" Müllmännern fachgerecht entsorgt werden.

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Wie geht?"
- "Muss!"
- "Wat mach' Dein' Lähmung, Heinz?"
- "Kehr Kalle, wat soll die schon mach'n? Die macht mich lahm, wie immer. Un' fesselt mich an der AOK-Schopper, wie immer! Odda has'se gedach', ich könnt' heut' mit Dich Foxtrottel 'ne Runde tanz'n? Erzähl mich besser ma' dat mit den Erwin un' sein Han'tuch, alz mich so saublöde Fragens nach meine lahme Stelz'n zu frag'n!"
- "Hömma Heinz, seit der Tod von den Erwin sein Frau wohnt der ja in die kleine Altenheimbude mit den betreut'n Wohn'n von'ne AWO dran. Auß'e alte Wohnung hat der allet verkauf' un' zu'n Müll getan, wegen der Ballast un' die viele Erinnerungs an seine Olle. Un' der Erwin hat getz' nur genau vier Han'tüchers für zum Apptrocknen von sein ollen Köarpa un' dat bisken Poz'zlan auß'e kleine Fitriene."
- "Ja un'? Wie weiter?"
- "Pass'auf, der Erwin hat mich dat genau erklärt: In'ne ers'e Woche wo dä da wohnt, hatt'er dat ers'e Hanttuch für sein Kopp, für untere A'me un' sein KaffeTasse un' sein Besteck un' seine Fingers für zu apptrocknen genomm'."
- "Waa't ma' ebenz, Kalle, mein Gerda ruf'."
- "Watt is' Gerda?"
- "Heinz, sach' Dein Kumpel Kalle, er soll sich schnellzenz vazieh'n. Du muss getz' mit Dein gelämpt'n Assbachköarpa auf der Wannenliff' für zum Wasch'n von Deine ganze Glieders.
- "Och doch nich' getz, Geeerda, mein Schnubbelmäusken?!"
- "Kehr Heinz, Du müffels schon seit Sonntach wie'n Utterbock! Is'ja nich mehr zu'n Aushalt'n mit Dich in eine Bude!!""
- "Has'se gehört, Kalle? Ich muss! Erzähl' mich Morg'n weiter, abba gipp mich ers'noch'n Schluck aus Dein Flachmann!"
- "Hier. Nimm schnell, Heinz! Un' bis Morg'n dann. Ich verzieh mich, sonz wäsch' dat Gerda mich noch mit. Un' wasch Dich gründlich die Poperze, damit'te so sauber bis, wie damals bei Deine Kommelllion nach'e Beichte in'ne Seele!"

13.11.2014 Unendliche Verlängerung des Handballspiels TUS Alstaden vs TV Issum und Kalle hat nach dem Besuch von Erwin Stinkefinger

Schild am "Sonnenscheinhaus" Bebelstraße aufgenommen am 30.10.2014

Wenn der Alstadener etwas beginnt, dann kann er oft gar nicht mehr damit aufhören. Wie auf dem Ankündigungsschild an der Bebelstraße am 'Sonnenscheinhaus' zu lesen, "beginnt" das Handball-Meisterschaftsspiel gegen den TV Issum am 04.05. (ich nehme mal an im Jahre 2014) mit dem Anwurf um 11:30 Uhr und scheint nicht zu enden.
Das Foto wurde am 30.10.2014 aufgenommen. Darum müsste es eigentlich "begann" und nicht "beginnt" heißen. Also entweder läuft das Spiel immer noch oder die Anzeige ist schon die Vorankündigung für das Jahr 2015. Zuzutrauen wäre das dem cleveren Alstadener. Er hätte damit einen immerwährenden Handballmeisterschaftsspiel-Ankündigungskalender mitten in Alstaden ja, nicht nur erfunden sondern zugleich realisiert. 
Auf der Seite des TUS Alstaden war über dieses Spiel nichts zu finden. Bezüglich der Vereinsseite sollte der den Webauftritt betreuende Herr Agethen noch etwas digital nachsteuern. Seine Backwaren sind erheblich besser. Die WebSite ist: Zu überladen, zu wenig wirklich informativ, bietet zu viele nahezu "leere" Links und ist im Ganzen zu unstrukturiert. Und darum war über dieses oben angekündigte Spiel auf der TUS-Folge-Seite rein gar nichts zu finden. Nach Recherchen im Internet zeigte sich dann, dass TUS Alstaden dieses Spiel gegen TV Issum 0:2 verloren hat. Und zwar am 04.05.2014. Das ist also wohl der Grund, alles ganz & das dann auch ganz schnell zu vergessen. Aber unter dem Schild prangt ja die "Burger"nahe 3€ Aufmunterung "Cheeeese" für's nächste Spiel am 04.05. um 11:30 Uhr vielleicht in 2015. Glück auf! TUS Alstaden!!

- "Tach Heinz."
- "Auch so, Kalle."
- "Wat'is datt'dann, Heinz? Bis'se getz 'n gaanz Vornehm'n gewor'n un' sach's auf dein alt'n Kumpel nich' mehr Tach?!"
- "Hömma Kalle, has'se ei'ntlich ma' widder der Erwin auf seine kleine Bude in dat Altenheim besuch'?"
- "Du meinz, in sein klein Zimmerken mit der winz Boiler un'ie winz Brause dran!"
- "Genau!"
- "Jo, letz'enz. Vor'n Monat odda so. Un' da is' mich aufgefall'n, dat mich die Fingers immer so stink'n, wenn ich mich bei der Erwin nach'n Pullern die Prank'n gewasch'n un' appetrocknet happ."
- "Kein Wunder, wennze Dein 75 Jahre altet Moppet in'ne Hant hattes'. Gerda sacht imma für mich: 'Dein Kumpel Kalle riech' ich schon, wenn dä die Tür von unsern Voarga't'n aufmachen tut.'"
- "Kehr Heinz, Dein Gerda meint mein Aff'erSchääf, dat ich mich immer in Gesich' un' untere A'me tu."
- "Dat glaups auch bloß Du, Kalle."
- "Nä Heinz, dat bei der Erwin mit'ti Stinkfingers nach'n Hanttuch is wat anderet. Ich weiß auch watt. Erzähl'ich Dich Morg'n. Muss getz schnell mit mein Ulla zu'e Poddelogin weg'n die Dibetismaukens un' die Nägels zum kürzer mach'n!"
- "Un'?"
- "Watt'un'??"
- "Heut kein Schluck aus Dein Flachmann, Kallekumpel?!?"
- "Dä Flachmann happ'ch weg'n Auto zuhaus gelass'n."
- "Kehr, Du bis mich villeich'n Dullmann!!"