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02.11.2014 Es schwant in Alstaden und Heinz leidet unter einer Depression

Fenster Wilhelm Meinicke Haus

Vom Ruhrdeich aus gesehen

Dem Fenster schwant verhangen schön das Herbstlaub. Heute vielleicht noch der letzte goldene, warme, sonnige, angenehm herbstige Tag. Die Totenfeste sind vorrüber. Gestern war Seniorenfeier auf dem Alstadener Friedhof. Alles was Rad und Nabe an Rollator und Rollstuhl hatte, war vertreten. Auf den Bänken saßen die geduldigen Anwärter für Grab und Urne und raunten blätterleise von Tod und Teufel. Auch die kürbissigen & halloweenen Aktivitäten der letzten Kommerz-Oktobertage 'stummten' sich milde. Es kann Ruhe einkehren. Eine Erntedankruhe. Eine Ruhe wie sie der melodische, aber unhörbare Schwanengesang auf dem oben abgelichteten Fenster verbreitet, das liebevoll von einem Bewohner des Wilhelm-Meinicke-Hauses geschmückt wurde. (Und mal wieder kein Schwan schaut hin!) Die Schwäne zieh'n ... und auch die Wildenten, die man vom Ruhrdeich aus über die Ruhr ihre Formationen fliegen sieht, um die russischen Bomber über dem Europäischen Luftraum abzufangen. Der Alstadener kehrt ein und in sich. Der eine in die Kneipe, der andere ins Gotteshaus und in die eig'ne Seele. Am dunklen fernen Horizont über der Ruhraue zeigen sich die ersten Winterdepressionen.

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Is'ja noch'ma' ganz schön wa'am getz, wa?!"
- "Du sach's'et, Kalle."
- "Un'?"
- "Un' wat?"
- "Kehr Heinz, wat'is los? Wat geht app?"
- "Nix, Kalle."
- "Hömma Heinz, Du hass' doch wat?!"
- "Ich happ Deperessonen."
- "Weg'n der Herbs'?"
- "Nä, weg'n mein Gerda!"
- "Weg'n dat Gerda hat'se doch noch nie Deperessonen! Dat gibbet doch nich'! Hat der Kerl wegen seine Olle auf seine letz'n Tage doch ta'zächlich Deperessonen!??!"
- "Happ'ich auch nich' für möchlich gehalt'n, Kalle. Is'abba so!!"
- "Un' aus wat für'n Grunt .... wem'ma'ma' blöd frag'n da'af?" 
- "Gerda will mich valass'n!!"
- "Un' da krix Du A'aschgeige Deperessonen? Früher hätt'ze gejubelt. Erzähl, wat wa' denn?!?"
- "Kann'ich, Kalle, bin zu deperimiert, Gipp mich schnell Dein Flachmann für andere Gedankens."
- "Hier has'se ... abba morg'n erzähl'ze! Un dann auch entlich dat mit'ti Sockens!!"

21.10.2014 Der aufrechte Pinsel am Alstadener Schandfleck und Heinz hat Grippe und Kalle geht zum Alstadener Bürgerring

Bebelstraße zwischen DEMA und Konditorei Kühnen
Also dort müsste der Pinsel eigentlich hin. Und er müsste dort neben anderen, zum Teil schweren Geräten heftigst eingesetzt werden! Das Gebäude, das auf dem Foto zu sehen ist,  ist das schon seit geraumer Zeit zur Verrottung frei gegebene Haus. Es steht nicht weit von dem richtigen Pinsel-DEMA entfernt. Und man sollte als Alstadener nie müde werden, auf diese desolaten Stadtviertel-Zustände aufmerksam zu machen. Vielleicht wird es ja gemeinsam mit dem Alstadener Bürgerring möglich sein, auch in diesen Bereichen die aktiven Stimmen gegen die Verschlechterung des Wohnumfeldes in Alstaden zu unterstützen. Der Bürgerring hat schon so Vieles hier bewegt. Leider gibt es in unserem Stadtviertel einige wenige Eigentümer von Immobilien, die offensichtlich nur ihre Rendite vor Augen haben und nicht dafür Sorge tragen, dass die Substanz ihres Eigentums wohn- & mietgerecht sowie wohnumfeldgemäß erhalten wird und bleibt. Man wird sie benennen müssen, diese 'Hauseigentümer', die ihrer moralischen Verpflichtung, Wohnraum angemessen zur Verfügung zu stellen und zu erhalten, nicht nachkommen. 
Am heutigen Abend wird bei Kleine-Natrop anlässlich des Bürgerstammtisches über den Energieausweis/Energiepass informiert werden. Auch so eine Klippe über die so mancher Hausbesitzer nicht springen mag.

- "Tach Heinz!"
- "Tach Kalle!"
- "Wie geht?"
- "Beschiss'n. Ich hap Grippe un' wenn ich dann Teile von unser schönet Alstaden in den Internetz hier auf Alstaden & Drumherum seh, un' seh, wie dat an manche Stell'n aussieht, dann pack' mich die blanke Wut!"
- "Hier trink' Dich ein'n Heinz. Ich geh'dann ma widder un waa'te bisse Grippe von Dir wech is'."
- "Geh'se heut' A'md zu der Kleine-Natrop zu'n Stammtisch von' Bürgerring?"
- "Abba klaa' doch! Ich erzähl Dich dann davon. Geht übber'e Ennergi un'so!"
- "Ennergi is' immer töff, brauch ich getz' auch! Mach jut, Kalle."
- "Bis dann, Heinz"

10.10.2014 Der Haken von Alstaden und Gerda macht Pilates und ist herzlos

Bebelstraße am Aldi
Ich wusste es doch. Es musste einen Haken an der Sache geben. Und irgendwo musste dieser Haken zu finden sein. Es gibt einfach nichts im Leben, ohne einen Haken. Warum sollte das in Alstaden anders sein? Es gibt so viele schöne Dinge in Alstaden, die wirklich schön sind. Und zwar so Dinge wie ... ?! ....?? - ach, die fallen mir ganz bestimmt später noch ein. Ansonsten mal beim Bürgerring nachfragen. Oder sich Anregungen bei einem Bier im Kleine-Natrop, in der Flotte oder im Alstadener Hof holen. Na ja, der Haken von Alstaden?! Auf dem Bild ist er zu sehen. Und gefunden wurde er auf der Bebelstraße schräg gegenüber dem 'Filmriss' und direkt gegenüber dem Verrottungshaus- & grund. An diesem Haken wird Alstaden punkt 24:00 Uhr hochgezogen (sehr wahrscheinlich in den KEWER-Himmel) und morgens gegen 5:00 Uhr auf der Ruhrgebietserde wieder abgestellt. Man kann also sagen: Ohne Haken käme Alstaden gar nicht zur Ruhe.

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Bevor'e wat sachs Heinz, will ich bei gestern noch'ma einhak'n!"
- "Ich sach' doch gaa nix Kalle. Abba mach Du ma' Dein Haken"
- "Ja, ich mein ja auch nur, bevor'ße wat sach's ... weiß'e bevor ...!"
- "Kehr wat willze denn, Kalle. Sach'et doch entlich odda lass'et!"
- "Dat mitti Möbelpolletur gestern, fant'ich üüü-bber-haupp-ttt nich' jut, Heinz."
- "Ma' lammsam, übberschlag Dich nich' mitti Wörters ... Ja, meinze denn ich fant dat jut, Du ollen Eierkohlenrundlutscher?! Mich is' getz noch ganz schlubberich bis schlubberant in den ganzen unteren Gedärms. Un ich bin von mein Dödel an appwärz gelämp, un zwa' getz noch mehr alz immer. GELÄMP, sach'ich nur." 
- "Dat war'ße doch auch schon vor die Möbepolletur?!"
- "Abba getz auch in'nen Kopp un' die Klüsen. Irngxwie seh ich nich' mehr richtich ... un' is' auch allet so dunkel in meine Welt. Ich glaup' ich hap von diese Möbelpolletur so'n Komma wie dä Schumacher!"
- "Nä Heinz, wat Du hass', is', dat'te Deine olle Schweißerbrille auf'e Nase has'. Deswegens sieh'ße allet so dunkel."
- "Sach ich doch Kalle, ich hab'et im Kopp! Dat Trinken gestern von'ne Polletur hat mich alle Gedankens durch'nander gemach'. Fühlt sich an, alz hätt'ich dä Alstadener Haken mitt'n in'ne Birne."
- "Abba wieso hasse die Schweißerbrille auf, Heinz?"
- "Weil, wenn dat Gerda morgens nach'n Aufsteh'n ihr'n Pilatus für ihre Fittnäss machen tut, muss ich de Schweißerbrille anzieh'n, weil ich diese Putzwutgratzie bei ihre sportliche Verrenkung'n nich' kuck'n da'f. Un' durch'e Möbelpolletur von gestern in mein Kopp hap'ich ganz vagesse'n, dat ich die noch aufhap."
- "Hömma, Dein Gerda hätt' uns klatt mit'ti Möbelpolletur in'net Grap mach'n könn'n!!"
- "GEEEERDA! GEEEEERDAAA!! Hasse dat gehört, wat dä Kalle gesach' hat?"
- " Klaa Heinz, wa' ja nich' zu übberhören bei sein Kommisston in'ne Stimme!"
- "Un', wat sach'se zu die von den Kalle vorgebrachte tödliche Tatsache mit den 'in Grap bring'n' von Rentners durch Möbelpolletur, Geerda?"
- "Schade, dat'et bei Euch schon widder nich' geklapp' hat, Heinz. Dat sach'ich dazu."
- "Ba Gerda, biss'u herzlos, Gerda! un' dat nennt' sich Ehefrau?!"
- "Herzlos bis' Du, Heinz, wennze alz besoff'nen Ehemann abmds bei'n Fernseh'n ein nach'n andern von Deine übelste Assbachfürze zieh'n läss un' behauptes', der Gestank is' von'ne Erderwärmung."

16.09.2014 Schandfleck in Alstaden und Heinz ergreift die Initiative

Bebelstr nahe Konditorei Kühnen
Bebelstr nahe Konditorei Kühnen
So sieht es aus. In Alstaden. An manchen Stellen. Wie hier auf den Bildern zu sehen - an der Bebelstraße in der Nähe der Konditorei Kühnen. Ein schändlicher Schandfleck von noch schändlicher Schande kündend und davon, dass die Alstadener inklusive Bezirksvertretung sich nicht genügend um ihr Umfeld kümmern. Doch nachdem man den hier verlinkten Artikel aus "Der Westen" gelesen hat, muss  man gerechterweise wohl einräumen, dass sich zwar einige der Alstadener Bürger kümmern, besonders die Menschen des Alstadener Bürgerrings, ihnen aber wohl die Hände gebunden sind. Und immer wieder heißt es in solchen Zusammenhängen, dass die von uns gewählten Volksvertreter keine Möglichkeit des Einschreitens sehen. Es bestehe keine Gesetzesgrundlage, um konsequent gegen Eigentümer verrottenden Leerstandes vorzugehen. Ähnliches wird auch im Bürger-Kampf gegen den Abriss der Villa Rück stets angeführt. Doch warum wählen wir diese Papnasen, wenn sie nicht in der Lage sind, Mittel und Wege zu finden, die Interessen der Bürger, von denen sie gewählt wurden, durchzusetzen? Also, wenn die entsprechende Gesetzesgrundlage fehlt, nach der angemessen gehandelt werden könnte, meine lieben Volksvertreter, dann müsst Ihr dafür sorgen, dass eine solche geschaffen wird!!!!

- "Wat sach'se dazu Heinz?"
- "Kehr Kalle, hömmich auf mitti Oberen und den ganzen Kroppzeux. Ich kann die alle nich' app. Uns is dat marode Haus auf Bebel neben der Kühnen doch schon lang 'n Dorn in Auge."
- "Dat sin doch keine Oberen, Heinz, dat sin von uns gewählte, ganz nomale Eierköppe."
- "Hömma, ers'senz happ' ich die nich' gewählt un zweitns scheiß ich auf die. Die tun doch nix für uns. Kuck dir dat doch mitti Villa Rück an. Die Bestusstn mach'n aus die Villa Paarkplätze für bestusste Möbelklamottenskäufer draus. Dat musse Dir'ma klaa'mach'n. Un dat soll'n die sein, die uns vatretn tun? Ich mach die alle. Ich mach' die feddich. Da kannze ein drauf lass'n!!"
- "Hömma, getz mach'ma halblang Heinz. Du in Dein Schopper mach's doch ga'nix mehr. Du kannz doch ga nix mehr mach'n mit Deine Invali'ität!!"
- "Hass Rech, Kalle. Bin ja an mein Schopper gefesselt. Kam'ma nix mach'n. Abba sonz hätt'ich se alle in Köttelbecken geklopp. Ich hätt'se ... alle ... in Sack... mit Knüppel ... un Rübe app ... un'so'weiter Du!"
- "Klaa Heinz, ich weiß Heinz, vor Dich zittert sogar der NierenSteinMeier!"