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11.01.2015 Mit dem Handy im Dachgarten auf der Markstraße und der Kumpel hat in den Apple gebissen


(Bild und Text HG. Everhartz)

OGM & die 3000 Handys für 1,8 Mill Euro


Unser GrünGemüseBedacher, Hartmut Schmidt, vom Oberhausener Gebäude Management (OGM) hatte mal wieder ideenreich und sehr pfiffig zugeschlagen. 
Dieses Mal geht es um die bahnbrechende Idee, allen bedürftigen, finanzschwachen Mietern sowie den zukünftigen durch das neue Jobcenter betreuten Langzeitarbeitslosen ein Premium-Handy inklusive Vertrag zur Verfügung zu stellen.

Die zwei Kumpels:

- Watt ist datt?
- Watt?
- Wat'te da inne Hand hass'?
- Ach datt?!
- Ja, datt!
- Dat iss ein EiFone!
- Wat is denn ein Eifone?
- Kehr, dat sind die moderne Händies, wo'ße allet mit mach'n kannz. Die mitti Äpps. Wo’ße sogar die Lutsch'n auße Flasshoff direck kuck'n kannz, un’ wo'ße dich die auch direck bestell'n kannz.
- Dieset Moppet mitti der scheiß angefressenen Appel drauf?
- Genau datt!
- Dat koss' doch massich Schotter, wo hasse der denn her? Du biss doch'n LangAlo?!?
- Koss' gaa nix!
- Wie datt?
- Krisse von die OGM, von der Schmidt pasönlich. Musse nur'ne Bude nehm', auf die die OGM aufpassen tut odder 'n LangAlo sein, dann krisse so'n EiFone für umme.
- Un' der Vertrach?
- Iss' von den Feinst'n, vonne Magentas, krisse für noch'ma umme dabei!
- Nich' waa'?!!
- Wenn'ich Dich doch sage. Wird noch besser. Wenn dat neuen Jobcentzer da iss, dann krisse noch Gemüse von'n Dachgaaten dabei. Brokkoli un’ Pommes un’ so. Allet für umme.
- Un' dat zahlt allet der Hartmut Schmidt?
- Quatsch, dat zahl’n die Bekloppten, die auf Arbeit geh'n un' Steuern zahl'n!
- Un' wat sacht die SPD dazu?
- Nix! Die woll'n auch vonne Händies für umme. 
- Wo für?
- Um für'e Oberhausener entlich zum Erreich'n.
- Watt, die erreich'n die Oberhausener nich'?! Wieso?
- Villeich weil'se zu dooof sin'?!?

Hartmut Schmidt ist langjähriger Geschäftsführer der OGM GmbH und hat als Angestellter der GmbH im Jahre 2013 eine Gesamtvergütung in Höhe von 193.828,33€ für seine Tätigkeit erhalten. In seinen Tätigkeitsbereich fallen sowohl das Controlling als auch die Interne Revision!

Wichtig zu wissen!!
"Die OGM verfügt über ein Controlling, das als Stabsstelle bei der Geschäftsführung angesiedelt
ist. Darüber hinaus erfolgt in der Stabsstelle Finanzen eine tägliche Überwachung der Finanzströme…"

03.01.2015 Steile Dächer in Oberhausen und der Geist will's möpsig ...

Herz-Jesu-Kirche mit Nike auf dem Altmarkt

(Bild und Text H.G. Everhartz)


Hier nun schon wieder ein Dach, das OGM und VZO im Blick haben. Und gleich gegenüber setzt auch schon die Siegesbiene zum BestäubungsFluge an. 

Ein weiterer Gemüsegarten soll in Planung genommen werden! Denn Schmidt möchte immer mehr Gemüse, immer mehr Dach-Gemüse für Oberhausen! Im Gemüse liege die Zukunft, so er, Schmidt, kürzlich zu Frau und Töchtern beim sonntäglichen Hackbraten. "Denn Gemüse ist das neue OBst"so Schmidt aus voller Kehle

Obst er allerdings damit den rechten Weg eingeschlagen hat, darf angesichts des doch sehr steilen Daches der Kirche bezweifelt werden. Aber Schmidt konterte gleich geschickt und entgegnete den politischen Skeptikern: 

“Flach kann jeder … aber nur Oberhausen kann steil! 

Viele von uns glaubten ja bisher, es sei die Nike von Samothrake, die dort schwingend ihre Schwingen schwinge … aber nein … es ist die Biene Maya-onäse, die zum Dache der dortigen Herz-Jesu-Kirche fliegt und auf Porree & Staudensellerie gleich ihren Dipp ablegt.

Tja, liebe OBERHAUSENER … das ist moderne, vegetable Stadtplanung! Die Marktstraße wird wiederbelebt und gedünstet im Gemüsebett 100 prozentiger Töchter!

Aufruf:
Fotografieren Sie geeignete Gemüse-Dächer, liebe OBERHAUSENER, und senden Sie die Fotos an die VZO & OGM. Aus allen Einsendern wird der Gewinner der Grünen Schote von der liebreizenden Dschenniffer Topinambur gezogen. Natürlich links auf dem Rechtswege unter Ausschluss der Öffentlichkeit.


- Hömma Du, datt mit den Geist hier geht mich auf'n Geist.
- Kehr, watt'iss denn getz schon widder?!?
- Mich iss datt einfach zu heiß die ganze Nacht als Flämmsken rumzuschweben un' nirgnswo kannze anständich ein Zischen gehn! Willze dich'n Bierken in der Kopp tun: Zack, Flamme aus! Und dann kommp der geilen FAUST und macht Dich an der Notzünddocht vorne der Brenner widder an un' hat sein Spässken dabei, die olle Sau!!
- Nöl doch nich' immer so rum, kehr ... kumma näxe Woche heiß'e schon HUGO; un' ich bin immer noch ohne Name. Mensch, Du biss'n GlyxGeist!
- Du kriss kein Name, weil'ze so'n bekloppten Laumann biss. Wenn'e Obrichkeit kommp un' Dich wat sacht, geht' Dich ja schon'ne Muffe!!
- Hömme, sooo iss ja auch'nich' ... letzens happ'ich sogaa' der FAUST die Meinung gegeich'. Hättse ma sehn soll'n?!
- Happ'ich geseh'n!! .... alz Du angfang'n hass' mit Dein Geig'n, war der Faust schon in seine Gruff' ... un' dann hasse abber losgelech' wie den Mussketier sein lahm'n Klepper. (...)  Abber watt mich hier mehr stört, iss die Sache mitti Weibers. Die Flammens seh'n doch alle gleich aus. Die eine iss bisken mehr rot, die annere bisken mehr gelb und die Vornehm'n ham' so'ne friergiede, blaue Tönung. Abber nix iss mit Möpse odder so ...?! Un' datt iss Scheiß für'n Geiss' ... wie mich!!!
- Hömma, ganz so iss auch nich. Kumma, wennze eine Geistin mit Liebesaugen ankucken tu's, dann bildet sich bei die ers' die weibliche Formens.
- Ach datt wa datt?! Happ'ich letzens bei eine gemacht ... un' da kam da so'ne Beule ob'n ... ers eine, dann noch eine ... ich dacht' noch: 'Kehr, die hatt abber verdammp noch'ma' 'n tüchtigen Flammenschaden!'?!??
- Nä, Du ... datt war der Anfang von der ihre Möpse!
- Iss nich' wa'?? ... Un' datt geht übberall, wo'ße bei die geistige Lutschen hinkucks'? An gede Stelle, egal wo? Auch da an diese gewisse?!?
- Klaa', sach' ich doch!!
- Komm, dann lass'uns vor'e Dämmerung schnell noch'ne Besichtigungstour in rot'n Klumbarium mach'n. Da soll'n ja die geilst'n Flammern flackern. Sint ja fass' alle von'ne Rote Meile!!

01.12.2014 Wie Flasche leer an Laterne in Alstaden und Heinz will mal ein ganz anderes Christkind sehen

Einsam in der Charlottenstraße

Was kann in Oberhausen und besonders in Alstaden einsamer sein als eine Flasche Bier neben einem Laternenmast? Nein sagen wir besser, als eine "Bierflasche", denn sie ist ja leer, ... Also was kann einsamer sein als eine Bierflasche, die einsam in der Dezemberkälte neben einem metallgraukalten Laternenmast steht? Vielleicht der Laternenmast ohne die Flasche? Oder die Flasche ohne den Laternenmast? Oder doch eher der Mensch, der sie dort abgestellt hat!? Also ich denke, es ist der Mensch. Und ich fürchte, einsam fühlen sich auch jene, die heute nicht das erste Türchen an ihrem, ihnen von einer geliebten Person geschenkten, Adventskalender haben öffnen können, obgleich sie es sich sooo gewünscht haben. 
Der Dezember ist angebrochen und damit der Monat der Wünsche: Nach Weihnachtsgeld, nach Geschenken, nach dem Unermesslichen, dem unverschämt Teuren oder dem einzig Wahren & Wichtigen, der mitmenschlichen Nähe. Und hier, aber nicht nur hier, bei Kleine-Natrop, einem gemütlichen Glasbiergeschäft lässt sie sich finden, die Nähe,..., jedenfalls für eine Weile .... Und das ist allemal besser, als eine geleerte Bierflasche am Straßenrand zurückzulassen und traurig weiter in den einsamen Abend zu ziehen.

- “Tach Heinz.”
- “Tach Kalle.”
- “Wat is’ mit Dich?!”
- “Wat soll mit mich sein?!??”
- “Bisse ei'ntlich nie einsam?”
- “Nä, Kalle ich hap doch Dich, Dein Flachmann und mein Gerda für zu’n Meckern. Dat reich’ mich!”
- “Un’ hasse keine Wünsche, Heinz?”
- “Doch, getz direck ein’n: Nämmich dat’te mich ma' kurz Dein Flachmann gips!”
- “Hier nimm schon. Abba ich mein so richtige Wünsche für Christkind uns so.”
- "Kehr Kalle ein’n hätt’ ich schon.”
- “Sach’ schon Heinz, villeich geht Dich der in die Erfüllung.”
- “Dat dat Gerda an Donnerstach zu ihre Tuppafrauns geht, da mit'ti bekloppt’n Döskens der ganze Abend verbrink'; und Du mich in mein AOK-Schopper in'ne Flaßhof in'ne rote Meile schieben tus’.”
- “Hömma Heinz, dat gip nur widder Zoff mit Dein Gerda, ich kenn dat doch! Hatt'n wa doch schon öffers. Wat willze denn imma da, Du bis doch appwärz gelämp wie'ne Natter bei Bod'nFross'?!”
- “Kumma Kalle, ich will da nur bei die Chrisskinder kuck’n, bis wo oben de Beine geh’n tun, weiß'e?!”
- “Abba Heinz, dat weiße doch, du bis doch’n erwachs’n Mann!”
- “Klar weiß’ich dat, abba ich will dat richtig inne ganze Natur KUCKEN!! Ich weiß auch Fußball, kuck der aber trotzdem in Stadijon! Geht’och nix über leiff!”
- “Kehr Heinz, Mann?!”
- ”Du hass’ gefrach’, watti’ch von den Chrisskind will. Ich hap Dich dat gesach’… un’ wennze ’n wahr’n Kumpel bis', erfüll’s mich der Wunsch! … Is’ ja nur Kucken … un’ villeich ma bisken….
- “Getz haltbar bloß’e Klappe, Heinz … un’ Donnerstach die Fingers bei Dich!!!"

28.11.2014 Das grause Loch und Heinz wurde nach dem Blasen nach Hause gebracht

Am BERO

Das Loch. Kaum ist eins aufgetan und schon gibt's Menschen, die glauben, etwas darüber sagen oder schreiben zu müssen. Ist das Loch gefährlich? Wenn ja für wen? Führt an diesem Loch kein Weg oder Loch vorbei? Scheint so?! Warum wird man zu diesem speziellen Loch hier hingeleitet? Ist es nur ein Baustellen-Erdloch oder könnte es auch mehr sein? Vielleicht ein vorweihnachtlicher Meteoriteneinschlag mit heiligem Rand? Verbirgt sich in dem Loch etwas? Oder ist es ganz leer? Ist es hOhl. Oder ist das Loch wirklich einfach nur, wie Tucholsky einst schrieb, nur DA ... nämlich da, wo etwas nicht ist ... und das darüber hinaus, mit etwas ungeheuer Merkwürdigem, dem Rand?! Und wenn man sich das in aller Konsequenz überlegt, so ist das Loch nichts anderes als ein umrandetes Nichts und wenn wir also über das Loch reden, reden wir ganz plötzLoch über NICHTS. So wie wir das heute auf der Facebookseite "Oberhausen" machten. Wo von einer netten, jungen Dame vorgeschlagen wurde, dieses Loch aus Sicherheitsgründen mit Glühwürmchen auszuleuchten. Sodass niemand nie in ES phalle!!

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Wat sach'se zu den Loch, Heinz?"
- "Wen meinze?, Kalle, den Aa'schloch von mein Nachbar', der Kallerienbunker, mit der dicken Benz, der immer wie'n Dullmann vor meine Karaschje parken tut?!"
- "Hömma Heinz, ich mein dat Loch ob'n auf den Fotto!"
- "Erinner mich bloß nich' an dat! Dat is' mich mehr'alz'n Dorn in'ne Klüsen. In dat bin'ich letzens abenz, als ich aus'n BERO kam mit mein AOK-Schopper reingedonnert."
- "Un'? War'se verletz?"
- "Weiß'ich nich mehr. Die Pollezei hat mich da raus, un' zu mein Gerda nach zu haus gebracht un' gesacht, ich hätt' die Pomille bei'n Blasen über geschritt'n."
- " Un' wat sacht Gerda?"
- "Da gab'et Winterohrlaschen für mich, weil Gerda nur Blasen verstand'n hatt' un' dacht', Pomille wär' so'ne RussenLutsche auß'e Flaßhof. Getz bin'ich auf AssbachDiät gesetz', Scheiße abba auch!!"
- "Komm' Heinz, lass'uns in'ne 'Flotte' auf'n Bierk'n - ich schiep Dich auch an jeden Loch vobei!"

16.10.2014 Halloween in der Alstadener Fahrschule Bison und Heinz probiert eine Orgasmus-Socke an Gerda aus

Fahrschule Bison, Bebelstr. 173, 46049 Oberhausen
Ja aber Hallo,we'en sehe ich denn da fahren? Auf der Bebelstraße. In Alstaden. Kurz vor oder kurz hinter (je nach Fahrtrichtung) der Einfahrt zum Flockenfeld. Grause Gestalten und kauzige Kobolde treiben plötzlich ihr dunkles Fahrgeschäft. Sie drohen mit Saurigem und Schaurigem. Sie wollen bewegen, da Stillstand - wie die "Bisons" ganz richtig sagen - nunmal keine Option ist. Und ein Fahrlehrer geistert durch die Köpfe seiner Schüler, und lässt sie in den Fahrzeugen der Ausbildungsklassen B, AM, A1, A2, A und Mofa das Grauen des nicht nur städtischen Verkehrs spüren. So schön, so gut, so geheimnisvoll. Nur mit der Rechtschreibung hapert's auf der neuen Website zuweilen noch ein wenig. Ein Beispiel: "Mit der Fahren lernen App für die meißten mobilen Geräte kannst du jetzt auch in Bus oder Bahn lernen." Tja, das freut meißt die meißten am meißten in Buß und Ban. 
Ich kann Ihnen jedoch versichern, dass Sie trotz all der erwähnten Kobolde und Halloween-Geister sowie der kleinen eben erwähnten Rechtschreib-Fehlerteufel nie in Ihrem Leben zum Geisterfahrer oder überhaupt zum Verkehrssünder werden, wenn Sie bei Bison Ihren Führerschein erworben haben.

- "Tach Heinz."
- "Tach Kalle."
- "Allet klaa'?"
- "Ja muss!"
- "Wat sonz auch?!"
- "Wat is los mit'ti Sockens, Heinz?"
- "Wat soll schon sein, die sin in'ne Mache."
- "Un', has'se schon ausprobiert?"
- "Kehr Kalle, ich hap doch ers' ein feddich."
- "Könnze doch trotzdem bei die Gerda ma versuch'n. Villeich' gibbet ja'n halb'n Oahrgasmuss?"
- " So schlau bin'ich auch. Ich hap mein Gerda gesach: Moisken zieh'ma an op pass'?!"
- "Un, hat'se, Heinz?"
- "Ja! .... se hat!"
- "Un' wat wa'?"
- "Ja, nix, ey!"
- "Übberhaupp nix?"
- "Nä, nix wie immer. Et wa' wie immer, Kalle. Un' als ich sie bei'n Anzieh'n von die Socke so bisken anne Wade rauf bin, hat'se gesach': Heinz, bleib mich mit deine Fingers bloß unterhalp dat Knie, sonz hol ich widder Siechlinde un' dat Pittermäniken raus! Da kannze de Katoffels widder nackich mach'n!"
- "Villeich geht dat auch wiarklich nur mit zwei Sockens, Heinz?!"
- "Bestimmp Kalle, hoff'ich ... kann'ich 'n Schluck von dein Flachmann?"
- "Abba imma, Heinz!"
- "Mach schnell, bevor Gerda kommp!"
- "Hömma Heinz, die hatt'n inne Bild heut widder so'ne blöde Frare."
- "Un' wie heiß' die Frare?"
- " Waa'te Heinz, hap'ich aufgeschrieb'n: Was kann Mann noch mit 3 Promille?
- "Dat kamma sich ja gaanz leich' peantwort'n Kalle!"
- "Un' wie?"
- "Mann kann durch weitere 6 Assbach auf 4 Promille komm'n!"
- "Meinze Komm'n odda meinze Komm'n, Heinz?
- "Beidet! Wenn die Lutsche de richige'n Sockens anhat!" 

13.10.2014 Hübsche Frau in Alstadener Fenster und Heinz muss Sieglinde nackig machen

Zwischen Flügelstraße und Kiwittenberg

Viele, die um ihr Eigentum fürchten, stellen zur Abschreckung von Einbrechern ein Schild ins Fenster ihres Hauses oder an den Gartenzaun mit der Aufschrift: Hier wache ich! Auch wenn - wie schon oft gesehen - kein Hund oder ein anderes böse dräuendes Tier auf diesem Hinweisschild abgebildet ist, weiß der potentielle Täter doch instinktiv, dass er besser daran tut, sich an diesem hinweisgeschützten Eigentum nicht zu vergreifen. Hier allerdings hat - auf dem Foto ist es zu sehen - ein besonders kluger Alstadener eine besonders hübsche Frau ins Fenster gestellt, um .... ?!?? .... nein, nicht um abzuschrecken, sondern vielleicht einzuladen. Und zwar mit den Worten: "He, hallo Fremder, Du bist mir nicht einerlei, drum sei so frei und komm vorbei, ich mach mich für Dich ... ? ...?" 

- "Tach Kalle."
- "Tach Heinz."
- "Wie geht?"
- "Muss. Un' selps."
- "Muss auch."
- "Du sitz ja auf den klein'n Soffa, un' gaa nich in den Schopper, Heinz. Wat is' los?"
- "Kehr Kalle, du hass doch selps gehört, wat Gerda gestern gesach' hat, bevor wir in'ne Flaßhof sin!?"
- "Die hat der Schopper wiarklich in der Schuppn? Verdorrich!!"
- "Sieh'ße doch Kalle. Un' zwei Pullen von den  schönsten Assbach hat'se in Bottich gekipp'!"
- "Dat is' ja unmensch'nwürdich, Heinz. Dat is' ja die Unterdrückung von den Mann als ein Mensch, wennze mich frach's?! Da kannze mit vor den Verfassungsgerich' gehn."
- "Meinze etwa Kalle, die geb'n mir dann mein Schopper un der Assbach zurück."
- "Nä, Heinz dat nich', abba da krisse dann  entlich Rech' alz unterdrückt'n Mann."
- "Zwei Assbach wärn mir abba lieba!"
- "Hömma Heinz, hasse die tolle Keule da oben in den Fenster gesehn?"
- "Kehr hör'mich bloß auf mit Frauens. Von die rätselhafte Weiblichkeit bin ich getz ers'ma geheilt."
- "Wennze nie nich' mehr an Lutsch'n denken tu's wat mach'se dann der ganze Tach?"
- "Dat Kalle, is übberhaup dat Schäärfste. So'n Spagmat hat die Gerda, alz die bei'en Mersiowski Fleisch hol'n wa', von die Scheintot'n in den Altenheim erzählt."
- "Ja un'?!?"
- "Die Scheintot'n krieg'n da immer 'ne Kartoffel zu'n Schälen in'ne Hant, sacht der Spasti zu mein Gerda."
- "Ja un'!?!?"
- "Darüber würden die ollen Alzeimers sich dann freun tun."
- "Ja un'?!?"
- "Weil die dann ebendt in ihr ödet Le'm an diese Katoffels noch zu wat nutze sin'! Un' da le'm die widder auf, un' wer'n jung wie'ne Frühkatoffel. Abba angeplich ohne Assbach."
- "Ja un'?!?"
- "Kehr Kalle, getz kuck doch'ma' neben dat kleine Soffa wo ich sitze. Wat liech' denn da?"
- "En Sack Katoffels!"
- "Un' wat happ ich hier in meine Hand?"
- "'En Pittermänneken."
- "Fällt bei dich getz entlich dä Grosch'n?"
- "Kehr Heinz, sach bloß Du muss der ganze Sack Katoffels schäln?"
- "Genau! So is'set. Sonz krich ich mein Schopper nich widder; un' Assbach schon ga'nich', sacht Gerda!"
- "Kehr Heinz, dat is'ja Folter schlimma wie bei de ISIS-Paselacken!!"
- "Dat kannze abba laut saren! Gerda hat abba gesach', dat die Katoffels Sieglinde is'. Ich hätt' so bei den Nackich-Schäl'n von die Sieglinde auch 'n bisken Freude wie die Alzeimers in den Altenheim."


31.08.2014 Wetterfrosch und Wetterfee und Erwin und die Erderwärmung und die Möpse

Da kann man ihn sehen. Den kleinen, grünen?, etwas verschreckten, Alstadener Wetterfrosch. Und wenn man ihn sich so ansieht, lässt sich nicht entscheiden, ob er nun von oben nach unten gesprungen (weitere Verschlechterung des Wetters) oder von unten nach oben (anstehende Besserung der Wetterlage) gestiegen ist. 
Zu finden ist er am Ende der Kuhle in der Nähe der Amboßstraße. Leider hockt der Wetterfrosch dort - wie unschwer zu erkennen - in einer Regenrinne und der meteorologisch äußerst gebildete Alstadener weiß natürlich, was das zu bedeuten hat: Eben! Wenig Sonne und viel Regen. Es bleibt zu hoffen, dass er (der Frosch, nicht der Alstadener) um eines sonnigen Spätsommers Willen, noch den Sprung auf die Fensterbank über ihm schafft. Um dann von der dort wohnenden Wetterfee bis in den goldenen Oktober hinein geküsst zu werden.

- "Erwin, wat sach'se zu den Wetter?!?!"
- "Hömma, wat soll'ich dazu noch saren. Beschiss'n is' dat. Hömma, dat is doch ga'kein Wetter, dat is'ne Katzastroofe. Da quatschen die inne Glotze immer vo'ne Erderwärmung un da is' in August schon so schattich, datte Heizung anmachn muss. Samma, die ha'm doch alle ein an'ne Klatsche mit ihre Erdwärme da un' dat Umweltgelaber! 
Wei'ße, ich kuck ja immer mitso'n klein Fernglas aus'n Lokusfenster auf den Nachbar sein gefleechten Gartenacker, wenn meine Ollle einkaufn is. Bei richtich schön Wetter lümmelt da vormittachs die Lutsche von den Nachbar in Bikini aufe Wiese. Abba mit ga nix oben anne Möpse! Ja, sam'ma'ma'so, dies Jahr wa' dä Sommer verdorrich möpsenmau."