31.08.2015 Hilferuf der Mutter hat gewirkt! Ordnungsamt befreit untere Marktstraße von der Trinkerszene!!

Auf der Einkauf-Smile Oberhausen Markstraße


Positive Nachricht von der Mutter, die sich für Ihre Kinder & ein ganzes Viertel in Oberhausen stark machte: 
Ab Morgen wird geräumt, die Trinkerszene an der Unteren Marktstraße verschwindet: ".... ich habe mich lange nicht so über eine Nachricht gefreut wie diese. Danke an das Ordnungsamt DÄUMCHEN HOCH!" - So die befreienden Worte der mutigen Mutter auf Facebook, die sich riesig freut und ihr Glück kaum fassen kann!!!!


Un getz' noch wat anneres:

Oberhausen und die Marktstraße können billig. Den Woolworth gibt es schon so lange, wie mancher in Oberhausen denken kann. Wenn er denn denken kann?!! 
In den Fünfzigern und Sechzigern des letzten Jahrhunderts war das gar nicht mal so'n schlechter Laden. 
Ich meine, früher wäre der etwas mehr links Richtung Elsässer gewesen. Da wo der jetzt steht, war, glaube ich, der 'Klamotten Anton' (C & A). Und dann gab es in Sterkrade noch'n Woolworth. 

Wir haben immer Wollwort oder WulleWulle zu dem Laden gesagt. Aber er hatte damals noch das Flair des Amerikanischen, in den Fünfzigern so'n bisschen was Außergewöhnliches. Und wenn man preisgünstig aber nicht "billich" kaufen wollte ging man/frau eben zu Wollwort. "Da krisse fast allet!" - "Un', ey, hömma ... kumma, Schnubbelmänneken, hier der BH 6,95 DM, kannze nich' meckern!"
Heute ist es WulleWulle zu fast 80% KIK, nachdem Tengelmann die Kette als unrentabel abgestoßen hat. Viele von und Oberhausenern finden, die heutige Marktstraße ist genau das:

Billich - WulleWulle - und Wühltisch im Vorübergehen … 
mehr nicht … 
abber auch nich' weniger!!

  • Sach'ma, kennze der klein Kläusken von die Olle Urbanski noch, Die mit die stramme Möpse?
  • Lass'ma nachdenk'n. -?! - ?? - Hömma, meinze der Spilligen, der immer mit sein "WulleWulle"?
  • Genau der!
  • Kehr, ham'ma für der nich' auch immer "Wo komm's-Wo geh'se" gesach'?!
  • Stimmp, der hat doch alle auf'e Straße, die er begechnet iss' immer gefracht: "Wo komm'se? Wo geh'se?!
  • Genau! Abber warum frach'se?
  • Ja, wegens der WulleWulle, der Wollwort auf'e Markstraße da auf den Fotto. Dat iss doch der einzige größere Laden noch auf unsere schöne Geschäftsstraße! 
  • Da hasse verdammp' wahr!!
  • Hömma die Mudder von den Kläusken war bei den Wollwort als Verkäuferin … odder so … un' immer wenn der Kläusken wat Neu'et an sein schmächtig'n Köarper hatte, hatt'er gesach': "Dat iss von mein Mudder un' den WulleWulle!"
  • Stimmp, getz fällt'mich ein!
  • War der Kläusken nich' so'n bisken so'n Bekloppt'n?
  • Nä hömma, richtich beklopp war der nich'. Der hat nur tüchtich ein' anne Mütze gehab'! Un' als der Akki der Kläusken ma' frachte: "Sach'ma Kläusken, wer iss denn der WulleWulle zu den Dein Mudder immer geht?" - Da hat der Kläusken doch gesach: "Hömma Akki, bisse schwer von den Kapee, bisse villeich mit Dein Kopp vor der Schrubber gesaus'? Kehr, der WulleWulle iss doch mein Vadder aus den Amerika!!"
  • Un' war der Vadder wirklich aus den Amerika?
  • Kla' war der dat! Die Mudder von den Kläusken hatte doch nach'n Kriech mit so'n Soldat aus Amerika rumgemach', un' von den hatti sich der Kläusken eingefang'n! Ganz billich, ganz für umme … nur für ei'ma' Spass hat'se der dann auf Raten abgezahlt. So lang bis der Kläusken an TB abgekratz'iss'.
  • Tja, Obberhausen kann billich … nur die folgende Kost'n sin' ebendt oft teuer!! Abber vielleich kratz' unsere Stadt ja auch ma' irnxwie an TB ab?! Sieht ja getz schon krank aus.

30.08.2015 Schöne Seiten ... Schöne Aussichten in Oberhausen. Wer weiß wie lange noch ... ?

Spitze des Amtsgerichtes vom Saporoshje-Platz aus fotografiert

Bevor wir uns ab Morgen, dem montäglichen Alltags-Beginn, wieder dem von den Politikern herab gewirtschafteten desolaten, unansehnlichen, ungemütlichen Oberhausen zuwenden, hier einmal ein Bild der anderen Seite, der fast idyllischen Seite, der Innenstadt Oberhausens. Ja … auch das gibt's. Tatsächlich!!

Ich denke, dass aus diesem Blickwinkel den so eifrig & meist unschön daneben-greifenden Stadtentwicklern Oberhausens das Objekt ihrer Verrottungs- und Vernachlässigungsbegierde entgangen war. 

Wie anders sollte man sich sonst erklären können, dass die Suche nach Highlights in der Innenstadt dem Betrachter - hier in diesem Falle dem Fotografen - ein solch anmutiges Kleinod innerstädtischer Gestaltung zuteil wurde.

Zugegeben … man muss ein wenig angestrengt suchen, wenn man in der Innenstadt Orte finden möchte, die den Stadt-Oberen bisher noch nicht unter die Verunstaltungsfinger geraten sind. 

A'BÄR (und damit ist zugleich der Symbol-BÄR am Berliner-Park gemeint) ... es gibt sie, diese Stellen. Seht sie Euch an, bevor es zu spät ist!!

Und denkt daran, dass sowohl unsere Politiker als auch die Stadtververwaltung und im Gefolge der beiden auch das Ordnungsamt bereits dafür gesorgt haben, dass der BERLINER-PARK ähnlich wie die Untere Marktstraße an der Abrissstelle für den anständigen Bürger Oberhausens bereits zur TABU-ZONE geworden ist.

Wann werden unsere Politiker endlich begriffen haben, dass es auch für UNS SELBST hier in Oberhausen einer:

WILLKOMMENS- und BLEIBENS-KULTUR
bedarf.

29.08.2015 Vorbilder in Oberhausen gesucht und endlich gefunden … Dank POSTO DEM ALLES-AN-PACKER

Postos Projekt FuZo Marktstraße
Schon die ganz Kleinen sollen sich an die Vorteile der Jobcenter-Leistung & den Alkohol gewöhnen!! Ich denke, dass das mit dem Posto-Plakat ("links") gemeint ist?!!

Lange hatte der kleine Junge gesucht. Jetzt hat er sie endlich gefunden. Seine Vorbilder. Richtige Vorbilder sitzen einfach so vorbildlich auf'e der Marktststraße herum. Er, der kleine Junge, hätte sich gar nicht so sehr bemühen müssen! 

Denn wie leicht zu sehen ist (links auf'm Fotto), weist Apostolos Tsalastras: 
  • der Wunder-Kämmerer Oberhausens, 
  • der Schulden-Verwalter der letzten Jahre, 
  • der kulturbeflissene Bahnhofs-Einlader, 
  • der selbsternannte AnPacker von allem und jedem 
dem heranwachsenden Oberhausener Bürger selbst den Weg.

Sehnsüchtig & aufgeweckt schaut der Kleine zurück über die Schulter, um endlich entdecken und verstehen zu können, wie man sich denn später auf der Markstraße des Sozial-Erwerb-Lebens zu verhalten hat. 

SAUFEN ... UND STÜTZE(N) DER OBERHAUSENER GESELLSCHAFT!

Wäre POSTO nicht nur plakativ sondern ganz real, ganz konkret und physisch komPackt anwesend gewesen, so hätte er sicherlich den Jungen an die Hand genommen (denn Posto packt ja an), um ihn neben all seine alkoholisierten Vorbilder auf den kleinen Spielplatz zu führen, damit er sozusagen spielerisch den Umgang mit dem Alkohol erlerne.

POSTO WIR SCHÄMEN UNS. 
WIR SCHÄMEN UNS FÜR DICH; DENN DU SITZT ZURZEIT NOCH AM DRÜCKER
WIR SCHÄMEN UNS FÜR OBERHAUSEN!
WIR SCHÄMEN UNS DAFÜR, DASS WIR UNS MIT DIR UND DER ALKOHOLIKER-SZENE DIE MARKTSTRASSE TEILEN MÜSSEN.

28.08.2015 "HILFE!! Ich bin ratlos und weiß nicht mehr wohin mit meiner Besorgnis und auch unendlichem Zorn." - OBERHAUSEN SCHERT SICH EINEN DRECK UM SEINE BÜRGER !

POSTO ..?? Ist das wirklich das neue JOBCENTER, das Du da anpackst oder trinkst Du lieber nur mit??

Der Bericht und verzweifelte HILFERUF einer verständlicherweise aufgebrachten, um ihre Kinder besorgten Mutter …. (der Name ist der Redaktion bekannt; veröffentlicht auf FB)

"…. ich bin so wütend darüber und habe allein in den letzten 2 Wochen 4 mal die Polizei gerufen. Ich weiß ehrlich nicht was ich machen soll. Ich wohne direkt davor und habe mich schon mehrmals beschwert und schon paar mal die Polizei und das Ordnungsamt angerufen. Ich weiß nicht was ich noch machen soll. Niemand kümmert sich um die schrecklichen Zustände. Vorgestern wollte ich mit meinen Hunden raus, öffne die Tür und da steht eine total betrunkene im Tanga stehende Frau vor mir und hat sich umgezogen. … und wenn nun eines meiner Kinder runter gegangen wäre? Unfassbar
Ich habe 2 Kinder und die kleinere 9 Jahre kann ich nicht mal mehr alleine vor die Tür lassen. 
Glas liegt auf dem Boden, lauter Bierdeckel und von dem Geschrei den ganzen Tag und deren Kraftausdrücke nicht zu reden. Große Hunde die nicht angeleint und bereits auf meine gestürmt sind 
... HILFE. .. ich bin ratlos und weiß nicht mehr wohin mit meiner Besorgnis und auch unendlichen Zorn. 
Es kann doch nicht sein das ich erst ausziehen muss um wieder normal leben zu können. 
Es geht von morgens bis abends und es werden immer mehr. Vorgestern saßen dort an die 25 Mann und besaufen sich bis sie kaum noch laufen können. Vielleicht hat ja jemand einen Rat an wem ich mich noch wenden kann außer Polizei und Ordnungsamt 
…. denn die machen überhaupt nichts außer den Finger zu heben und DU DU DU zu sagen. 
Es geht von morgens bis Abends/Nachts ... es ist nicht auszuhalten. 
Was kann ich tun ... ? Wenn ihr eine Idee habt …, wenn Ihr mir irgendwie helfen könnt …. BITTE BITTE sagt es mir ..."

Die Stadt, die Stadtverwaltung, das Ordnungsamt und die Politiker lassen uns Oberhausener Bürger wieder ein mal mit unseren Sorgen und Nöten allein.
Wir können Euer Wahlkampf-Geseier nicht mehr hören und wollen Euer arrogantes & selbstzufriedenes Plakatlächeln nicht mehr sehen!!

Setzt Euch für uns ein ... sonst sitzt Ihr bald nirgends mehr! 
Jedenfalls nicht im Rathaus!!

27.08.2015 Schamlose Fernster ... aber Politiker schämen sich in Oberhausen grundsätzlich nicht ...

Elsa-Brändström-Lyzeum in OB nich' in ein' Krisengebiet
Wem es in Oberhausen langweilig ist und nicht immer nur aus dem Fenster schauen möchte - und der richtige, alteingesessene Oberhausener liegt gern mit einem Kissen auf'e Fensterbank und aufgestützten Unterarmen im Fenster -der kann sich ja mal die Fenster da oben in Oberhausen ansehen … ganz von außen, nur'ma so ... nur'ma in'ne Elsa-Brändström-Straße am ehemaligen Lyzeum.
  • schön Fenster, 
  • schön alt, 
  • schön für zum Kucken, wemma schön alt kucken will, 
  • schön Patina, 
  • schön Scheiße, 
  • schön verkommen, 
  • schön Städtebau, 
  • schön Stadtentwicklung …. alles schön.
Und das liebt der Oberhausener an Oberhausen, dat alles so bleib', wie'et numma iss!!

Und damit sich daran übberhaup nix ändert, auch wenn seit Jahren immer widder vonne Politikers gesagt wird, dat sich getz  ... genau getz nach'e Wahl ... abber da bald wiarklich wat ändert, weil sich ja wat ändern muss …. also … damit sich eben nix ändert und der Oberhausener weiter schön auf allet Alte un' Verkommene sein klaren unverstellten Blick richten kann ….
DARUM 
ist der Oberhausener natürlich so schlau und wählt immer wieder die Pappnasen, die ihn getz wieder vonne Papp-Plakate runter anglotzen, von immer die gleiche Pappnasen-Parteien, die immer schon dafür gesorgt haben, dat Obberhausen immer beschissener wird.

Und damit Ihr auch wisst, welche Pappnasen dat sind, führ ich die hier no'ma auf:
  • Apostolos Tsalastras (SPD), 50 Jahre alt,
  • Daniel Schranz (CDU), 40 Jahre alt,
  • Norbert Müller (Die Linken), 67 Jahre alt
  • Hasan Dagdalen (Einzelbewerber), 45 Jahre alt
  • Claudia Wädlich (Die Violetten), 57 Jahre alt
  • Anna-Maria Penitzka (Einzelbewerberin), 49 Jahre alt
Dat sind zusammen 308 Jahre Pappnasen-Erfahrung … und ich find dafür sieht dat Fenster da oben auf den Fotto noch ziemlich gut aus.

Also seid so blöd, un' wählt ein' davon, damit hier auch allet so bleib' wie'et numma iss'!
Un' die Omma aus Obberhausen sich weiter für ihr Obberhausen richtich schön schämen kann! Die arm' Frau hat ja sonz nix in OBBERHAUSEN!!



26.08.2015 ICH SCHÄME MICH OBERHAUSENERIN ZU SEIN … die Worte einer alten Dame in der FuZo Marktstraße

Es gibt sie tatsächlich, die hilfsbereiten Menschen vom Ordnungsamt
Man siehts ganz deutlich. Den Ordnungsdienst in Oberhausen gibt's. Er sorgt nur nicht dort für Ordnung, wo es zurzeit bitter nötig wäre. Damit soll nun nicht gesagt sein, dass der Ordnungsdienst an dem Ort, wo ich ihn photographierte, nur herumstand, ohne eine ihm übertragene Aufgabe zu erfüllen.

Es ist nur so, dass Heute, Gestern, Vorgestern und davor die Gestern (wie kleine Kinder die Vergangenheit oft auszudrücken pflegen) der Ordnungsdienst nicht in der Oberhausener FuZo stand, um für Ordnung zu sorgen.

ALKI's, die gerne einen SaufoRauschje-Platz hätten. Das war Sonntag um 10°° Uhr; heute war's erheblich schlimmer
Da standen WIR. Um genauer zu sein. Ich stand mit meinem Fahrrad an der Ampel Marktstraße/Friedrich-Karl-Straße und wartete darauf, dass die Ampel endlich Grün zeige und neben mir stand kopfschüttelnd eine ca. 70-jährige Oberhausenerin und wir beide schauten auf die Alki-Szene direkt am Abriss-Bauzaun und noch direkter am Kinderspielplatz. 

Wir sahen uns das Treiben an, denn zu übersehen war das nun mal nicht: Bierflaschen, die an den Mund gesetzte wurden, Bier-Reste aus diesen Flaschen, die die torkelnden Trinker und Trinkerinnen achtlos auf das Pflaster gossen, lautes Krakeelen, viel Bewegung, Gerufe, Geschrei … wir kennen das ja alle aus Zeiten, die diese Szene noch direkt auf dem Altmarkt verbrachte. Und ganz unvermittelt sagte die alte Dame resigniert: 

ICH SCHÄME MICH OBERHAUSENERIN ZU SEIN. 

Und sie erklärte 'ampel-phasen-kurz', dass das früher einmal anders gewesen sei. Das mit ihr und ihrem Verhältnis zu ihrer Stadt Oberhausen. Doch in den letzten Jahren werde es beständig schlimmer. Viele ihrer Bekannten seien in Würde gealtert, aber ihr Oberhausen altere dazu parallel in Unwürde. Und diese Entwicklung nehme damit auch ihnen, den Alt-Oberhausener, ihre WÜRDE.
  • Posto wo bist Du und packst an? 
  • Schranz, Du Flaßhofstraßen-Saubermann, wo steckst Du, um hier für SCHRANZ-parenz zu sorgen? 
  • Müller wo bist Du, um aufzuzeigen, wie diese Zustände geändert werden sollen. 
IHR ALLE SEID FEIERTAGS-POLITIKER! 

Politiker, die sich an einem ganz normalen Alltag, wie dem heutigen nicht hierhin bewegen, um für Anstand und Ordnung zu sorgen. Nicht die alte Dame neben mir sollte sich dafür schämen Oberhauser Bürgerin zu sein. 

IHR ALLE, DIE IHR SELBSTZUFRIEDEN VON EUREN WAHLPLAKATEN HERUNTER AUF DIESE SZENE LÄCHELT - 
IHR SOLLTET EUCH SCHÄMEN!!! 

ICH KANN NUR IMMER WIEDER DAZU AUFFORDERN: OBERHAUSENER SETZT EIN ZEICHEN - GEHT ALLE NICHT ZUR WAHL!!

25.08.2015 Oberhausen ist alles .... und alles ist Oberhausen ... aber nur ohne die Pol-Papp-Nasen

Aus'm Bus heraus Haltestelle Hermann-Albertz-Straße

Hier haben wir in Oberhausen fast alles zusammen. Jedenfalls das, was Oberhausen unabhängig von dem und denen, die es beständig schädigen (unseren POlitikern), ausmacht. Oberhausen ist:
  • Grün beLaubt und und immergrün beNadelt
  • Hat interessante Spitzen zu bieten (nicht nur an Kirchtürmen)
  • Besteht aus ein wenig altem wunderschönem Gemäuer
  • Ist manchmal bissken schräg (nicht nur beim "O" sondern auch an den Dächern)
  • Hat'n leichten Schleier der Scham, wenn man genau ins Grün schaut ... oder eine Weile ins Rot & Blau auf eine gewisse Meile
All das ist Oberhausen. Und Oberhausen ist noch mehr. Im Ganzen ist es bunt. Wie seine Bevölkerung. Für manchen ein wenig zu bunt und damit übberbunt! Der Alt-Oberhausener findet sich da oft nicht mehr wieder.
Der schüttelt den Kopf, weil's ihm oft zuviel ist. Weniger war im früher und ist ihm auch heute immer noch mehr!

Aber wenn man: 
  • in das, was in Oberhausen erhaltenswert ist und 
  • in das, was es verdiente wieder aufgebaut zu werden und 
  • in das, was Oberhausen nach vorne bringt 
ökonomisch sinnvoll und im Sinne menschenfreundlicher Stadtentwicklung investierte ... dann ....
... ja dann .... .... hätte Oberhausen die von den Politikern oft versprochene und beständig verheißene glorreiche Zukunft.

Aber so?!? Einfach so?!? 
Bleibt & wird aus Oberhausen nur das, was die beiden verräterischen Anfangsbuchstaben eines jeden POlitikers ausmachen: 
PO!

Und diese PO-Litiker bringen es ganz bestimmt noch soweit, dass in nicht allzu ferner Zukunft 
Oberhausen ganz am ARSCH ist. 
Und damit wird sich dann natürlich auch die Bezeichnung derjenigen, die Oberhausen und damit uns abwirtschaften endlich in ein ehrliches 
Arsch-Litiker 
gewandelt haben.

24.08.2015 Wir machen Schluss ... endlich ist es raus ... Politiker verladen und verramschen Marktstraße

Marktstraßen Schilder


Das scheint mittlerweile so das Programm der Oberhausener Innenstadt zu werden. WIR MACHEN SCHLUSS!! Verbunden mit der Frage: Wer macht denn mit??
  • 31 Geschäfte auf der Marktstraße haben schon Schluss gemacht
  • 7 Geschäfte auf der Elsässerstraße kommen noch dazu
Macht zusammen 38 Geschäfte. Und das sind nur die von der "Ida" (der Immo-Datenbank von www.oberhausencity.de) aufgeführten. Macht man sich jedoch die Mühe und schaut in den beiden Innenstadt-Straßen etwas genauer nach und hin, wird man feststellen, dass es erheblich mehr sind …. an Läden, die da Schluss gemacht haben. An Geschäften, die einen Schlussstrich gezogen haben.

Kurz: OBERHAUSEN SELBST IST GEGENSTAND SEINES EIGENEN SCHLUSSVERKAUFS. Und das nicht nur im Sommer- oder Winterschlussverkauf sondern im Ganzjahres-Schlussverkauf.

"CityO.-Management e.V."
Ein LEER-Beispiel für erfolgreiches Oberhausener Stadtmarketing. Bei dem Erfolg, möchte ich wetten, dass Hartmut Schmidt auch hier wieder beteiligt ist. Er kann nicht nur Handys, er kann ganze Geschäfte verschwinden lassen. Und Verwaltung und SPD (sind hier in OB ja eigentlich das Gleiche) helfen ihm kräftig dabei. Zieht einfach die Gewerbesteuer weiter nach oben, die Unternehmer lieben das.

Daher wird's auch - anders als auf dem Zone-Schild zu sehen - hier bald nichts Wesentliches mehr zu laden geben. Denn da, wo keine Läden sind, ist in der Regel auch nichts zu laden. 
Aber die Oberhausener Verwaltung ist dann doch noch so versnobt, den wenigen Fahrradfahrern, die sich in die (nicht in der) Innenstadt verirren mögen, noch einen einschränkenden zeitlichen Rahmen zu setzen. Von 9°° Uhr bis 20°° Uhr muss der Fahrradfahrer auf dieser Vergnügungspark-Meile der Einkaufslust sein Fahrrad schieben. Iss' ja auch klaa' … bei dem regen Fußgängerbetrieb, der dort herrscht, wäre das sonst zu gefährlich.

Wer von den Oberhausenern dennoch einen Euro erübrigen kann, der muss ihn nicht gleich den Bettlern auf der Markstraße in die Hand drücken. Er kann ihn (den Euro, nicht den Bettler) gleich hier loswerden. Sooo BUNT geht billich!!

EURO-Laden Marktstraße


Und ganz für umme gibbet: 
  • Apostolos Tsalastras (SPD), 
  • Daniel Schranz (CDU), 
  • Norbert Müller (Die Linke), 
  • Hasan Dagdelen (parteilos), 
  • Ann-Maria Penitzka (parteilos), 
  • Claudia Wädlich (die Violetten) 
Und gerade weil das Wählen umsonst ist, tut Euch den Gefallen & schenkt es Euch ... 
Macht nicht mehr mit bei den verarschungs- und pseudodemokratischen Wahlen von Postenjägern!!

23.08.2015 Stolz sein auf Oberhausen … wie geht das?

Richtung untere Marktstraße

Ja. Ich denke. Mann kann es so sagen. Es gibt sie wirklich: Die Apostolische, Müllersche, durchschnittliche Schranzparenz in Oberhausen.
Schon am Sonntagmorgen um kurz nach 10°° Uhr ist Oberhausen von der eigenen Geschichte politischer & wirtschaftlicher Vernachlässigung ins Durcheinander eines zerrissenen Patchwork gezwungen. 
Die Illusion einer anheimelnden, gemütlichen, besänftigenden, ja sonntäglichen Innenstadt ist um diese Zeit bereits auf 1-Euro Ramschniveau!
Sitzt Du draußen vor'm "Extrablatt" schreit & jammert & plärrt Dir aus irgendeinem Wohnungsfenster in der Nähe zeitgenössisches, orientalisches quasi-musikalisches Gedudel über die Ohren in Dein Hirn.
Der Altmarkt selbst ist leer. Ich würde ja gerne schreiben: wie "leergefegt" … aber gefegt ist er nunmal nicht!!
Vor'm Gdanska sitzen wenige frühe Stücker bei Kaffee, Brötchen Wurst, Käse und O-Saft.

Am Abriss Marktstraße
Schräg gegenüber, da wo jetzt der Bretterzaun nach der hirnrissigen städtischen Abriss-Party von einem zukünftigen Abriss der schäbigen Markthalle und dem Wieder-Aufbau eines revolutionären Büro-Centers kündet, hat sich die "Alk- & Straßenszene" versammelt. 
Wo sollen sie sonst auch hin mit ihrem promilligen Kommunikationsbedürfnis verwaschener Vokale und abgeschliffener Konsonanten?! 
  • Sie haben keinen Platz mehr in der Gesellschaft
  • Sie finden kleinen Platz mehr im bürgerlichen Leben
  • Sie platzieren sich eben darum dort, wo man sie eine Weile ihrem sozialstaatlich gestützten Lebensentwurf nachgehen oder besser: nachsitzen lässt. 
Die Bettler schlurfen auch schon heran und üben ihre Knickefüße & sonstigen arthritischen Gebrechen, um den Passanten einen MitleidsEuro aus der Tasche zu locken. 
Die Marktstraße versucht sich zu beleben und erstickt an der Wahlplakate-Flut. Und die Spezies dieser abgebildeten Pappkameraden hat Oberhausen zu dem gemacht, was es heute ist. 
  • Ein Centro 
  • Ein Berocenter 
  • Ein Gasometer 
  • Eine ramschgeile verkommene Innenstadt 
Also, kann Oberhausen stolz sein? Nein, kann es nicht. Weil es in den letzten anderthalb Dekaden von Leuten geführt wurde, die genau so verwaschen reden, wie die Obengenannten. Nur die, die wir Politiker nennen schadeten Oberhausen mehr als die kommunikationsfreudigen Alkis und die Nutten in der Flaßhofstraße dies je können werden. 

Der Oberhausener als je einzelner kann stolz auf sich sein. Oberhausen selbst kann das nicht sein. 

UND WARUM???

Weil es eben dem Oberhausener nicht mehr gehört. 
DIE, die wir gewählt haben, haben Oberhausen Stück für Stück verramscht.

22.08.2015 Der Alte Mann kann nicht mehr .. sich die Scheiße der Politiker anhören ...

Alstadener Straße
SCHÄMT EUCH!!

Da sitzt er nun. Ganz alleine. Einsam Auf einer Bank. Keiner richtigen Bank. Sondern einer Fensterbank. Einer Schaufensterbank. Und keiner kümmert sich
  • Er ist kein Flüchtling
  • Hat kein Asyl beantragt. 
  • Er zählt nicht zu der Randgruppe, die ganz gerne auf Kirchentreppen oder an einem Brunnen auf einem öffentlichen Platz sitzt. 
  • Er belästigt keine Kunden, keine Spaziergänger. 
  • Er fordert keinen eigenen Platz in der Stadt für sich. 
  • Er sitzt nur. Nur so da. Ruht sich aus.
  • Er ist alt.
  • Er ist müde vom Leben.
  • Ihm helfen keine politischen Sonntagsreden
Und wenn er denn einmal in einem Haltestellenhäusken sitzen wollte, um sich auszuruhen oder, um auf den Bus zu warten, dann sei ihm das gegönnt und ermöglicht
Aber wenn er das auf der Bebelstraße versuchte. Bei Kaisers. Da anne Bude. Könnte es ihm passieren, dass er keinen Platz findet. Denn dort sitzen sie wieder. Die, ähnlich denen, die nun nach einem eigenen Platz für ihre öffentlichen Trinkgelage suchen.

Hier Posto. Hier kannze anpacken. Hier Schranz, hier kannze als ein Saubermann sauber machen. Hier Müller, hier kannze Wünsche erfüllen.

Denn alle miteinander habt IHR sie immer schon vergessen. 
UNSERE ALTEN. UNSERE ARMEN ALTEN!! 

Sie, die Alten werden abgenabelt, von Euch, von der Stadt, der Kommune, den Worthülsen-Politikern … und sie werden entsorgt … als wertlose Nachgeburt unserer Wachtums- Konsum- & Leistungsgesellschaft. 

Sie sind Euch nichts mehr wert. Auch wenn Ihr zu Wahlkampfzeiten stets anderes behauptet. Aber sie werden Euch nicht stören (können); denn sie können sich nicht mehr wehren. 

Die Gesellschaft - besonders die hier in Oberhausen - hat den Respekt vor dem Alter verloren. 

SCHÄMT EUCH!

21.08.2015 Die Rote Meile kann auch Blau … Flaßhof mal hinten anders … aber immer spannend …

Flaßhofstraße Blaue Rückseite
Dat neue Rot iss' Blau!
Na, W-E-R hätte das gedacht? Nix iss' inne Welt richtich fest geschrieben. Und schon gar nicht in Oberhausen, scheint mir. Hier will'n Apostel Oberbürgermeister werden werden, ein Hofschranz tuts ihm gleich nach … dann kommt noch'n ganz roter Müller - ein Noarbärt -  … und behauptet, nur er sei der Knüller:
  • Ein Politiker namens Müller
  • Ein richtig linker Knüller.
  • Er dacht' sich, das bringt's,
  • wenn ich ganz von links
  • Mach' den Brüller und Wünsche-Erfüller!
Vielleicht stimmt das ja sogar. Vielleicht sollte man mal die ganz alten, die schon marode gewordenen, ausgetretenen Pfade verlassen. Und sich einfach ma' in die roten Him- bis Brom- bis Johannisbeeren schlagen. Oder mal eben mit'ner feschen Polit-Schmusepuppe im GrilloPark so'was wie den Wagen-Knecht machen. Vielleicht!?! Könnt ja sein?? Que Sahrá, Sahrá!!

Abber zurück zum Blau. Die Rückseite der Flaßhof kann auch blau, wie man sieht. Mann kommt vorne glüh-rot rein und hinten dann ziemlich blau raus. Un' Günni, der Freund von Gerd, wollte dat gleich ma' ausprobieren. Ausprobieren geht ja übber studieren und studieren wollt er nicht mehr, denn dat hatte er schon längst hinter sich. Also ging er vorne rein. Mit brennendem Zünddocht und traf auf die wunderschöne Scham-Talle. Die sich abber so gar nicht schämte, sondern im Gegenteil schon bissken nackich war und gleich mit lüsterner Stimme flötete:
  • Na, mein Süßer, wat iss'. Wir wär's mit 'ner Nummer??
  • Habb'ich schon. 
  • Wat', Du hass' schon'ne Nummer?!
  • Kehr ja, sogaa' zwei. Fess'netz un' Händi.
  • Hömma, Du biss'ja 'n richtig'n SchearzKeks … hass'abber immer noch'ne Prallermann's-Büchs da vorne.
  • Kla', ich bin ja auch schaa'f auf Dich, Scham-talle.
  • Na, dann komm Süß'n .. ich streif Dich allet widder glatt.
  • Kehr, Du sach's'et Scham-Talle.
  • Wie wär'et mit'n Pülleken Schampus dabei.
  • Hömma, geht kla' ... iss' gebonk, Scham-Talle.
Also vorne stramm & rot rein … und hinten schlapp & blau raus. Soooo geht dat bei die Flaßhofs-Zaubermaus. Anderswo iss' anders!
  • Ne Nutte aus Sigmaringen
  • Wollt stets vorm Knöperli singen
  • Dann sang sie ein Lied,
  • das sofort jedes Glied
  • verstand ins Hängen zu bringen.

20.08.2015 Ausflug Erholung von Oberhausen ... geht das?

Eingangsportal Bahnhof Oberhausen
Gerd, Natascha, Günni und Schamtalle legen einen Tag Urlaub ein. Sie sind noch unterwegs und wollen was erleben ... darum lassen wir sie in Ruhe ...  und lassen sie ebendt ma' schön machen ... und hören dann später von ihnen, wie's war.

Hier in Obberhausen ist nur öder plakativer Wahlkampf von Leuten, die man eh nicht schätzt. ES IST LANGWEILIG!!! Und Langeweile kann so tödlich sein, dass man sich nur wieder ins Leben retten kann, wenn man endlich auch mal flieht, um etwas anderes zu sehen. Eine andere Stadt musste es sein - unbedingt!!!

Und gerade jetzt im Momment, glaube ich, machen die VIER REMMI mit DEMMI & MEMMI & LOLLI & vielleicht sogar noch'n bissken MORE.

19.08.2015 Alles spiegelt sich nackt im Glas des Fensters und Natascha spiegelt sich in Gerds Augen ... liebevoll...

Hausfassade Bermensfeld
Manchmal ist die gespiegelte Wirklichkeit besser als die Wirklichkeit selbst. Na ja, besser, weiß man eigentlich nicht so recht. Jedenfalls scheint sie bunter zu sein. Gerade wenn man in eines dieser wundervollen Kaleidoskope schaut. Oder oben in die abgelichtete Klein-Haus-Fassade.

Hier sind's nur Fenster. Oder vielleicht waren es in diesem Falle auch Schaufenster und Türe eines Tante-Emma-Ladens. Aber wirklich schön farbig ist alles geworden. Wie von selbst. Oder? 

Neben tristem Grau, schaffen es also die Oberhausener durch Eigeninitiative ihre kleine Welt zu verschönern, zu verzaubern - wie Alice im Wunderland. Und sie schaffen das natürlich dadurch, dass im Lichte von Sonne und Guter Laune die kleine Welt des Bürgers gespiegelt wird. IHRE WELT.

Und da fragt man sich natürlich als Bürger Oberhausens, warum kann so etwas nicht auch im Großen gelingen? Nur wären es dann nicht Türen, Fenster und Fassaden! Es wären Straßenzüge, Markplätze, öffentliche Gebäude, Ruheplätze, innerstädtische Oasen … und es müssten & sollten sein: Einstellungen, richtige Einstellungen!!! 

Jedoch nicht die Einstellung von Förderungen & finanziellen Anreizen für Unternehmen. Sondern positive Einstellungen im Sinne von Verhaltensweisen - politische & soziale - , damit mittels dieser positiven Einstellungen aus unserer Innenstadt wieder das gemacht wird, was sie früher einmal gewesen ist; 

Kurz das KÜMMERN sollte unter den Politkern wieder zur GRUND-EINSTELLUNG werden … damit es uns allen GRUND-sätzlich besser geht!
  • Kehr Natascha, mach doch ma'?!
  • Wat'n Geard, wat soll'ich denn widder mach'n?!?
  • Hömma, stell Dich ma' da vorne.
  • Wo?
  • Na, da vor der Spiegel!
  • Gerd, ich sach'Dich, wenn dat 'ne Sauerei iss', die'ße getz von mich willz, dann koss' datt abber extra!!
  • , nur vor der Spiegel stell'n!
  • Kehr Gerd, ich steh doch schon'ne ganze Zeit vor der bestusst'n Spiegel.
  • Natascha, Du sollz abber nackich. Ganz nackich!
  • Hömma Geard, getz auch noch nackich .. un' dann, wat willze dann? Wat dann weiters?!
  • Nur nackich un' sonz nix. Nur wie Dich ein schön'n Gott in den Paradies als eine Eva geschaff'n hat, die getz zufällich Natascha heiß! Versteh'se??
Natascha war eh schon ziemlich nackig, denn sie trug ja ihre Arbeitskleidung. Tanga, Push-up-BH, 'ne Halskette, High Heels und ihr Piercing im Nabel. 
Nach zwei drei gekonnten Griffen und dem geschickten Abstreifen ihrer High Heels stand sie also so vor Gerd, wie er sich das wünschte: Vor dem Spiegel, das Gesicht, eingerahmt von der blonden Langhaar-Perücke, ihm zugewandt mit freier, praller Silkon-Brust mit den kleinen Troddeln an den Nippeln und ganz tief unten vor ihrer Scham, die rote Karnevals-Papnase, die sie kürzlich bei BIRCKS auf der Marktstraße gekauft hatte. Gerd schaute sie überglücklich und ganz verzückt an … und stöhnte: 
  • Natascha, DU biss sowatt soooo schön!
  • Kehr hömma Geard, dat hasse doch allet schon bis inne kleine Einzelheit'n gekuck.
  • Ja, abber nich' in Ganz. Un nich' zu die gleiche Zeit von vor'ne un' von hinten ... wie getz in den Spiegel.
  • Hömma, Geard … ich hätt' mich doch auch einfach ei'ma' umdrehn könn'n.
  • Abber kumma Natascha, dann hätt' ich Dich nich' in deine ganze ganz volle Pracht in ein' Blick in meine Liebesaug'n gehab'!
  • Un', wat sach'se getz, mein liebst'n Gerd.
  • Kehr Natascha DU BISS IN DEINE GANZE VIELFÄTIGE NACKTHEIT SO SCHÖN WIE UNSER GANZ OBBERHAUSEN IN SEINE EINFÄLIGE SCHÖNHEIT.
  • Ja, schon klar, Gerd .. un' ein Tropfen fältich gleich aus Dein schön'n Stand runner!!

18.08.2015 Das nächste was Natascha bestimmt in Oberhausen kauft ist Roter Filz in Form von Pantoffeln

Wahlplakat am Friedensplatz
Aus Gründen des politischen Proporzes (denn dieser Blog ist tiefst neutral und tränentreibend objektiv) hier nun auch einen Limerick für die "andere" Seite"! - Denn den Schranz hatten wir vor einigen Tagen ja schon unsanft auf Schwanz gereimt.

Ein Mann mit Namen Tsalastras
Der sagt den Genossen: Ich pack' das!
Doch wie das so geht
Merkt er zu spät
Dass am Wahltag der Wähler ihm kackt was!

  • Und jetzt kommt der lustige Teil!!

Ich finde, wenn schon roter Filz, dann auch richtig roter Filz Und wenn er denn, dieser rote Filz, raus muss - und das muss'er, wenn'er da ist - dann abber auch ganz raus. 
Doch es steht zu befürchten, dass es so einfach gar nicht geht. Das mit dem Filz. Eben, weil sich gerade in Oberhausen feststellen lässt, dass der Filz nicht einfach nur rot ist. Er ist auch grün und gelb und schwarz und vielleicht doppelrot. Denn rot bedeutet politisch ja auch immer noch eine zusätzliche, tiefrote Richtung. Doch von den Farben einmal abgesehen: 

FILZ ist in Oberhausen alles … und alles ist in Oberhausen FILZ.

WIR, das WahlViehVolk sind davon ausgenommen. Der Filz zeigt sich nur bei den von uns immer und immer wieder gewählten PolitikerNasen. Egal ob es nun schwarze, gelbe, grüne, rote PappNasen sind: 
Es betrifft immer die, die zur politischen Kaste gehören … UND es TRIFFT immer die, die im Vertrauen gut regiert und gut behandelt zu werden, ihre Vertreter wählen. 
Uns ganz alleine trifft es. Und darum ist es Zeit für einen Politikwechsel in Oberhausen … aber NICHT für einen einfachen Farbenwechsel
Das Bewusstsein der Politiker muss sich ändern. Die Politiker müssen sich endlich klar darüber werden, dass sie vom Bürger & für den Bürger gewählt wurden und werden! Und dass sie verdammt noch mal, endlich nach der Maxime "Immer nur das Beste, für die, die uns gewählt haben" zu handeln haben und entsprechend ihr Verhalten ausrichten müssen. 

Nicht Posten annehmen und sich bereichern und sich zusätzliche Aufwandsentschädigungen und Diäten zubilligen - NEIN - Posten annehmen tüchtig arbeiten, um das für Oberhausen wieder möglich zu machen, was uns Oberhausenern schon eine ganze Weile so schmerzlich fehlt

LEBENSQUALITÄT MITTEN IN DER STADT .. und das bedeutet: IN DER INNENSTADT … 
WIR WOLLEN UNSERE INNENSTADT VON EUCH ZURÜCK. 
Ihr ratssesselfurzenden Filzpantoffelhelden jedweder politischen Farbe. 


17.08.2015 Marktstraße bei Bircks … Hüte Stöcke einzweidrei … Natascha kauft dort Rote Nasen

Marktstraße 65
Natascha zeigt weiter unten Gerd die Rote Nase

Da sind wir also wieder. Auf der Marktstraße. Genau an der Stelle, wo die Elsässerstraße auf sie stößt. Früher war dieser Stoß ein Stoß des Lebens. Heute ist nicht mal mehr ein Stößchen, sondern ein Winden & Wandeln im Überlebenskampf. Über 65 Jahre BIRCKS. Geführt von den Gebrüdern Lepges … und die ReklameTafel über dem Geschäft, das selbst ich noch aus früher Jugend kenne, liest sich wie eine fast katholische Aufforderung "Hüte Bircks Schirme" … im Sinne von: 
  • "Behüte Bircks!" 
  • "Behüte Bircks Schirme!" 
  • "BeHüte Bircks Hüte!" … und 
  • "Behüte die Tradition der Straße!" …. 
Einer Straße, die einmal mehr war als die grauliche & grausliche Ansammlung von Billigläden, fader und schmuckloser Außengastronomie und bevölkert von zumeist gehetzten Kunden, die vielleicht weder Zeit noch Geld haben in den Konsumpalast CentrO zu fahren.
Wenn Bircks am Stock geht ist das gut. Wenn einer bei Bircks rauskommt und am Stock geht, ist das auch gut; denn Bircks verkauft Gehstöcke. Aber wenn die Marktstraße am Stock geht, wie schon seit vielen Jahren, dann ist das gar nicht gut
Aber BIRCKS ist das einzige Unternehmen, das es immer geschafft hat und immer noch schafft, dass die gesamte Markstraße überdacht ist und darum bei Regen trocken passiert werden kann. Denn bei Bircks holt man/frau sich einfach einen Schirm … so einfach … wie Natascha sich extra für Gerd 'nen Spaßartikel kauft …

Gerd war ziemlich angefressen als er die kleine Lust-Bude bei Natascha betrat:
  • Kehr Natascha, Hümmelken, wat soll datt denn?
  • Wat meinze Gerd?.
  • Na, dat mitti rote Pappnase an Dein Dings da unt'n zwischen Dein Beine!
  • Iss extra für Dich, mein Schlönzken. Hab ich bei den Bircks auf'e Maa'kstraße gekauf.
  • Sach bloß, Natascha, Du hass' dat da auch anprobiert?
  • Klaa' Gerd. Et gibb doch verschiedene Größn, wie bei den BH … un' außerdem muss datt doch zu meine intime Frisur pass'n.
  • Un' Du hass dat da in den Laden bei die Bircks wiarklich ohne Schlüpper angezog'n?!?
  • Kehr ja, Gerd. Ers' Schlüpper ausgezog'n; dann rote Nase angezog'n. Iss' doch nix dabei. Die Lepges-Brüders von der Bircks-Laden hat dat auch gut gefall'n! Der eine von die hat sogaa' ma' für 10€ gefühlt, ob richtich sitz'!!!
  • Hömma Natascha ... also ährlich, Du mach's Sachens. Da muss'ma sich ja mehr schäm tun als für mein Puckel!
  • Kumma Geard, mein Liebst'n … für Dich hab'ich auch Rote Nase.
  • Kommp mich nich in mein Gesich'! Da kannze ein' drauf lass'n!
  • Iss' nich für Gesich', Gerd .. iss für dem da unt'n.
  • NIX DA!
Aber Gerd konnte Natascha nichts abschlagen. Sie war ja seine größte bezahlte Liebe. Die Einzige, die ihn mochte. Die Einzige, die ihn, so wie er war akzeptierte. Die Einzige, die ihn Ernst nahm. Und die Einzige mit der er in seinem öden & tristen Leben Lachen und Lust haben konnte. Und so brauchte es eine kurze Weile bis Gerd endlich an einer gewissen Stelle die Rote Nase trug.
  • Sisse Gerd, iss' doch schön. Kumma im Spiegel.
  • Hass' Recht, mein Nataschahümmelken. Kehr iss' gaa' nich' so übels'. Wirkt irnxwie größer!
  • Kehr kumma Gerd .. Klein Gerdchen hüpft auch so schön bissken nach ganz oben.
Und beide standen sie in Nataschas kleinem Zimmer in der Flaßhofstraße vorm Spiegel und lachten sich für den Sonderpreis von 35€ schlapp. Also: Der kleine Gerd war schlapp und Natascha hatte nach Abzug der Investition für die Roten Nasen immer noch Gewinn gemacht … auch ein wenig an Wärme und Glück.

16.08.2015 Natascha verlässt die Flaßhof zur Belebung die Marktstraße unten wie oben ...

Natascha macht an der Nähkiste Lothringer Straße Nähe Marktstr. an

Günni trifft ganz zufällig Natascha
  • Hömma, Natascha, dat kannze doch nicht machen.
  • Wat meinz'e Günni?
  • Ja kehr, hier anne Nähkiste stehn, inne Nähe vonne Markstraße un' Dich Freiers fang'n.
  • Wieso?
  • Kumma, wenn zu'n Beispiel Dein PuckelGerd dat sieht.
  • Der Gerd weiß dat. Den hab'ich dat gesacht. Gerd iss 'Gutt Mann'. Sach nich immer Puckel zu der!!!
  • Abber Natascha, dat geht hier nich. Du darfs nur Rote Meile, nur Flaßhof. Vastehs'e?!
  • Abber ich steh doch nur so bissken rrrumm, Günni. Sonz iss doch nix.
  • Kehr Natascha du kucks der Kerl da abber ziemlich lüsterlich inne Gegend von seine Hose, wo der lieben Gott den Manne ein Stück Wurst hingemacht hat, dat ganz von selps in einen sogenannt'n aufgerichtigen Gang komm' kann!
  • Abber ich will doch nich mit den inne Kiste. Ich kuck nur!
  • Weiß der abber nich'!
  • Wieso Günni? Steht doch groß hinter mich in schöne Buhstabens.
  • Wat seht wo, Natascha.
  • Kehr Günni, mach'e Döppe auf. Da steht "Nä Kiste" ... dat heiß' also nich' inne Kiste!!
  • Vadammich, welch'n Bischek hat dat "H" da wech gemacht.
  • Mein Liebst'n, mein Geard, Günni .. der mach' mich dat Haa auch an annere Stellens immer wech.
  • Hömma Natascha, getz wer'ma hier nich unnanzüchlich, ja!
  • Wieso unnanzüchlich … ich mein doch mein Haa' in Nackend …!!
Ja, wo soll Natascha denn auch hin, wenn sich Daniel Schranz mit seinem Vorhaben, die Flaßhofstraße vom Bordell zu "befreien" wirklich durchsetzen sollte. Dann wird sie mit ihren Kolleginnen doch gar keine andere Möglichkeit haben, als sich in der Innenstadt auf mehrere Straßen zu verteilen. So wie das in anderen Städten schon geschehen ist. In dieser Hinsicht lassen wir doch besser den "Posto 'ruhrich' mal bissken anpacken", als zuzugucken wie das Lustgewerbe gezwungen wird, in den Straßen der Innenstadt auf Kundenfang zu gehen oder zu stehn. Aber vielleicht ist ja auch genau das mit Belebung der Innenstadt" gemeint?!? - Natascha jedenfalls scheint clever genug ….

  • Kehr Natascha, lass'n wir dat ma' mit Dein Haa .. Du daa'fs  abber hier nich'e Männers anmach'n.
  • Hömma Günni, getz sach'ich Dich'ma wat; un' hör gut zu: Ich üb' hier nur, weil diesen Schranz uns vonne Flaßhof wech vetreib'n will. Dat iss'n Witz!! Denn genau diesen Schranz iss der einzige'n OB-Kamdidant, der sich auf SCHWANZ reimp!!
  • Kehr, wie meinze dat, Natascha.
  • Dann ließ ma' wat ein gewiss'n Heinz Koslowski in einen Lümmerück gedichtet hat, Günni:
Ein Mann mit Namen Schranz
verstand sich selbst nicht so ganz.
Er trank sich ein Pilz
Und suchte nach Filz
Und fand ihn am eigenen Schwanz!

15.08.2015 Jobcenter finanziert dem Gerd seine Bordellbesuche ... aber nur wenn er pflückt ...

Szene-Kneipe auf der Grenzstraße

Günni trifft Gerd im 'Golden Pub'
  • Kehr Gerd, wat iss loss? Treff ich Dich hier an den Tresen und Du hass' doch tazächlich so'n gewisset Lächeln in Deine Fresse.
  • Dat kannze abber laut sagen!
  • War'se bei Dein Natascha inne Meile?
  • Dat kannze abber laut sagen.
  • Un' war schön?
  • Dat kannze abber laut sag'n!
  • Hömma Gerd, hasse Dich Dein Gehirn aus der Kopp gebumms odder wie kommp dat, dat immer nur der einen Satz sach's?
  • Ers'ma bumms ich nich', weil dat annefürsich' schon eine fiese Tätichkeit für sehr unnaständige Menschens iss …. un' zweitens …..
  •  ... Wat mach'se dann bei Dein Natascha sonz? ... wennze schon  nich' bumms?
  • …. Ich mach' mit mein Natascha immer ein schön sauberet Knöperli. 
  • Wat mach'se da? Knöperli? Nie gehört von!!
  • Dat hat mich mein Natascha schon vor Jahre in viele Einzelstundens beigebracht. Dat iss viel reinlichers für uns alle beide; un' befleck auch nich'e Seele für zu'n Beichten müssen. Sacht gedenfalz mich mein Natascha.
  • Kehr Gerd, dat iss ja töff,  sach'ma', wie geht dat mit den Knöperli genau??
  • Hömma Günni, da schweicht einen richtigen Schäntelmän drübber wie ein leeret Grab auf der Alstadender Friedhof, wenn'et rechnen tut.
  • Kehr Gerd, mich kannze dat doch verraten, ich bin doch Dein Kumpel!
  • Ich für mein persönlich'n Teil schweich da ganz drübber biss in eine ferne Ewichkeit. Selps bei eine tödliche Folterung an mein Puckel von die Frau Isis aus der Islahm kommp kein Wort wie Knöperli geht übber meine Lipp'ns.
  • Ich gib Dich'n Gedeck aus, Gerd … nu erzähl schon … entlich
Und wirklich. Natascha hatte sich gleich zu Beginn Ihrer Kundenbetreuung von Gerd eine Praxis überlegt, die beiden mehr als gerecht wurde. Gerd hatte ja so seine Probleme wegen der Behinderung und der gesundheitlichen Einschränkungen, die ihn plagten. Und Natascha andererseits hatte ein berechtigtes Interesse daran, sich ihren "Arbeitsplatz" und ihr "Wirkungsfeld" so angenehm wie möglich zu gestalten. Und darum hatte sie Gerd beigebracht, es auf eine Weise zu versuchen, die nach einigen - für beide etwas anstrengende, aber auch sehr spannende (besonders für Gerd) Übungsstunden - dem Einen Lust und der Anderen keinen Frust brachte. Und dies sah folgendermaßen aus ……


"Wennze dat getz hier schreib'n tus', Du blödet BlogArschloch, wie ich dat Knöperli mit die Natascha mach' … dann kannze Dich gleich von den Gaso mit'n Kopp zuers' in den Faisbohk seine Tiefe stürz'n"

  • Kehr Gerd, nu lass der Mann dat doch schreib'n?!!
  • NÄ! Un' NOCHMALS … NÄ!
  • Aber Gerd, sach'ma ... wat iss mit Zweitens. Ich hatt' Dich in Dein Satz oben untergebroch'n.
  • Hömma Günni! Folgendet: ZEE-weitens hab'ich ein Job in eine schöne Aussicht!
  • Wie dat, Geard?
  • Ich soll oben auf den neuen Jobcenter, die Erdbeers flück'n!
  • Wer sacht dat?
  • Kehr, sonne lutschige Beamt'nKeule von den Jobcenter, die Frau Gleibs oder so ähnlich. Die hat für mich gesacht, datt die getz "Bunt und Lecker" mit mich machen tut. Steht auch so inne WAZ! Un' weil ich von wegens mein gebückt'n Puckel sowieso schon so nah anne Erd bin, werd'ich zu ein Erdbeers-Flücker als erst'n Obst-Aufstocker ge-befördert.
  • Un' brink dat wat?
  • Kehr klar, Günni … mehr Kohle un' daduarch auch noch viel mehr Knöperli!

14.08.2015 Hartmut aus Oberhausen und die verschmidtsten Häkchen im Handy-Lakritz-Skandal

Rathaus

Man lässt uns alles zu leicht vergessen & wir lassen das auch noch zu!!
  • Hömma Heinz, da iss mich wat untergekomm'n!
  • Kehr, dat glaub'ich Dich auf Woart. War bestimmp die Lutsche aus'n "Golden Pub" von Gestern Abend!
  • , ... ja dat auch, abber ich mein wat ganz anneres. Ich mein der geheimen Lebenslauf von der Handy-Hartmut.
  • Kehr Erwin, sach bloß?! Iss' nich' wahr? ... lass'ma' sofort  ein kuck'n!
  • Iss abber lank, un' ich weiß nich, oppe übberhaup soviel Wörters nachenander les'n kannz.
  • Dat muss Du grad sag'n, Du ollen Legelastenicker. Gibb schon her dat Papier. 
  • Welchet??
  • Kehr, dat watte da in Deine Wichsgriffels hass!!

Der kleine Hartmut wurde erwachsen:
Das hätte keiner gedacht, dass aus Hartmut mal eine ganz Großer würde. Unscheinbar und bescheiden kam er daher. Doch man konnte sofort sehen, dass er das gewisse Etwas hat. Ja, vielleicht sogar Etwas mehr.
Zu seinen Schulzeiten gab es ja noch keine Handys. Doch Hartmut wollte handeln. Ja, er musste einfach handeln. Das Handeln lag ihm im Blute. Er war ungemein pfiffig. Ein echter Frühentwickler. Und so verlegte er sich noch in der Volksschule auf den Handel mit Lakritzstangen und Kaugummi
Er selbst hielt sich dabei stets eigentümlich im Hintergrund. Seine Mitschüler übernahmen das operative Geschäft. Hartmut kontrollierte. Und dabei zeigte sich zum ersten Mal seine ganz außerordentliche Fähigkeit. Er konnte Häkchen. Er konnte die schönsten Kontrollhäkchen. Hinter jeden Kaugummi- oder Lakritzposten setzte er sein wunderbares Häkchen. 
Er war über seine Klasse hinaus bekannt für diese seine formvollendeten Häkchen. Sogar das Lehrpersonal ließ gerne Fehlerlisten von ihm abhaken, da niemand so gut Haken schlagen konnte wie Hartmut
Leider fand seine Tätigkeit ein jähes Ende im damals weit über Oberhausen hinaus bekannt gewordenen Lakritz-Skandal. Die Stange wahr echt, doch der Lakritz gefälscht und am Gummi fehlte das 'Kau'!!

Hartmut machte natürlich trotzdem seinen Weg. Und zwar zunächst in der Politik. Hakenschlagen war dort schon immer sehr gefragt & beliebt. Darum schlug er sie für die SPD. Und zwar soweit, bis ihm eine führende Position in der Verwaltung angeboten wurde. Dass er Häkchen konnte, wusste man schon .. aber hatte er auch den richtigen Durchblick? 
Um dies zu ergründen zeigte man Hartmut das weiter oben eingebettete Foto verbunden mit der Frage, ob er denn erkenne, was dort abgebildet sei? Und Hartmut antwortete megabit schnell: "Das Rathaus!" 
Die Prüfer waren begeistert & beeindruckt. Hartmut konnte nicht nur wunderschöne Kontrollhäkchen, nein, er hatte offensichtlich auch den Durchblick. Egal wie viel Geäst und GeBäum ihm den Blick auf's Wesentliche verstellten. Hartmut blickt es einfach.

So zog er ins Rathaus ein. Bei der Einstellung wurde er natürlich gefragt, wie man ihn denn nennen dürfe, IHN, den außerordentlich versierten Hakenschlager & Durchblicker. Und in seiner Bescheidenheit sagte er: "Nennen Sie mich einfach Schmidt, Hartmut Schmidt." Kaum einer der Anwesenden konnte es fassen. Ein so bedeutender Mann ließ sich ganz schlicht nur mit einem Allerweltsnamen nennen. Das zeigt wahre Größe.

Ein wenig später wechselte Hartmut dann zur OGM. Und dort in die Geschäftsführung. Er erhielt den gut dotierten (200.000€ jährlich!) Posten des Geschäftsführers. Und da man sich seiner enormen Fähigkeit besann, Häkchen hinter jeden Rechnungsposten zu setzen, wurde er zugleich zum obersten Controller der OGM.

Und .... DA passierte, was passieren musste. Hartmut wurde von seiner Vergangenheit eingeholt. DEM LAKRITZ-SKANDAL. Jetzt aber zeitgemäßer. Es waren die Schmartfones. Sie wurden bezahlt, aber verschwanden im Irgendwo ... Abber Wo??
Doch Hartmut trifft wieder keine Schuld; denn er hatte wie eh und je alles ordentlich mit seinen besonders formschönen Häkchen abgezeichnet. Und wer will ihm da noch einen Vorwurf machen? Etwa WIR?!?? 
Und schon wieder schlägt Hartmut den Haken. Aber diesmal geschickt ins Vergessen und Verdrängen. Aber spätestens danach wird dann alles restlos & rückgratslos aufgeklärt. 

"Oh Hartmut - wir lieben Dich. Wenn es Dich nicht schon gäbe, dann müsste man einen Zimkeit klonen!", singen die Oberhausener fröhlich ins Handy!

13.08.2015 Oberhausener Schicksale. Gerd auf der Schattenseite ... aber Natascha hilft ihm .. und NUR Natascha hilft ihm ...

Friedenstraße

  • Kehr Gerd, watt ziehß'e für'ne Fresse, iss dich nicht gut?
  • Günni, ich bin sta'k depperimiert.
  • Hömma, watt machse denn dann abber hier aufe Rückseite vonne Flaßhof. Du biss doch da sonz immer aufe Sonne'seite vonne Road, ... wimma so schön sacht.
  • Kumma Günni, dat isset ja! Natürlich wär ich gern bei meine liebe Lutsche, da inne Straße bei die Natascha. Abber ich hab kein Moos, un' ohne Moos iss bei die nix los! Weiße doch.
  • Gerd, wir ha'm ers' dem 15. in den Monat … un' getz iss bei Dich schon Ebbe inne Hose??
  • Kehr, ebendt nich' inne Hose sonnern in mein Pommanee. Ich hab'n paar Dollars bein Pokern verlor'n un' dann kam auch noch'e Rate von PornTV. Getz bin'ich blank! Kann mich nich' ma' Dose Raviloli von den Penny kauf'n.
  • Un' Natascha hat kein Hearz für Dich einfach ma' auf Pump?
  • Lass' mein Natascha vonne Flaßhof in Ruh! Dat'iss 'ne gute Seele! Ohne die tät'ich schon länks anne Wäscheleine mit die Zunge aus'n Hals häng'n!!

Gerd hats auch nicht leicht. Das muss man schon sagen. Er ist schwer körperbehindert. Hat einen Gibbus (Buckel) seit er als Kind an schwerer Tuberkulose erkrankt war und ihn plagt jetzt im Alter eine Furunkulose in der Leistengegend. Und für ein wenig Freude geht er halt dann zu seiner Natascha. Fehlt ihm dann dazu jedoch das nötige Kleingeld, sieht er von der Rückseite der Flaßhof zu Nataschas Fenster auf … sie haben da wohl ein Agreement getroffen.
  • Un' wieso bisse jetz hier inne Friedensstarße un' glotz wie'n sehsüchtigen Bock auf dat rote Haus da, Gerd?!??
  • Weil mich mein Natscha wink'n tut.
  • Wie? Wink'n tut?!!
  • Kehr Günni .. ich hab ein Winke-Abbo bei die Natascha. 10 € in Monat für zu'n Winkn, wenn ich kein Kohle hab' für richtich … Du weiß wat'ich mein!
  • Un' dann steh'se hier un' dat Natascha wink?!
  • Genau!
  • Wann, ... Gerd, wann wink dat Natascha?
  • Hömma Günni, dat weiß'ich nich'! Irnxwann, wenn'et ma' Zeit hat bei ihr'n schwer Job.
  • Un' wie lang warteste dann hier hinter den Haus?
  • Manchma' nur 10 Minute, manchma' abber auch paa Stund'n. Abber getz stör'mich nich Günni. Ich muss kuck'n, sonz verpass'ich noch!
Günni wollte sich gerade vom Acker machen, da sah er drüben am roten Haus am dritten Fenster von links eine schmale, zarte winkende Hand.
"Sisse", brüllte Gerd voller Glück und stolz, "dat grad war MEIN Natascha. Un' mein Natascha lieb'mich. Un' dat iss der einzigen Mensch auf'e Welt in Obberhausen, der'n Krüppel wie mich lieben tut, un' sich nich' über mein Puckel lustich macht!"

Vielleicht sollte man weniger über all das schranzen als vielmehr konstruktiver darüber nachdenken. Und zwar spätestens dann, wenn man versucht, solche Straßen wie die Flaßhofstraße aus dem Stadtbild und dem Stadtgefüge zu eliminieren. 

Dazu passt dann auch gut der heutige Aufruf von Amnesty International, die Prostitution endlich zu legalisieren.

40.500 Blogbesucher 
... bis zum 10.08.2015. Ich danke all den eifrigen & aufmerksamen Lesern. Auch den Blog-Besuchern aus dem nahen und fernen Ausland (USA;UKRAINE), die - wie sie mir des Öfteren per Mail mitteilen - hier immer wieder einmal ein Stück Heimat suchen und augenscheinlich auch finden ... (Auslandsanteil ca. 9%)
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