21.11.2015 Nachkriesgs-Integrations-Weihnachts-Wald in Oberhausen … garantiert mit echter, von der Stadt in Eigeninitiative erstellter Ruine

Beginnender Weihnachtswald auf dem Altmarkt
Et iss also widder soweit!! Bald kommt das Krisskint. Und mit dem Christkind kommen heutzutage auch die obligatorischen Weihnachtsmärkte.

Hier in Oberhausen, in Stadtmitte, heißt der Weihnachtsmarkt nicht einfach Weihnachtsmarkt sondern schlicht Weihnachtswald. Hört sich'n bissken weniger nach forciertem Verkauf und aggressivem Konsum an. Und scheint auch nichts mit Glühweinsaufen und exzessivem Verzehr von Champignons, Pommes und Reibekuchen zu tun zu haben. So'watt gibbet ja im Wald nich'!!!… ABBER HIER:

Weihnachten … glühweinselig … mit Reibekuchen und Reibach!! So sollet sein!!

Doch dies Jahr in Obberhausen erwartet die Besucher ein besonderes Spektakel. Man hat löblicherweise ein einzigartiges Integrationsprojekt gestartet. Und damit die Flüchtlinge aus den zerbombten Städten ihr Stückchen desolate Heimat zum trauten Fest nicht vermissen müssen, haben unsere Geschäftsleute in Verbindung mit dem Oberhausener City-Management für eine besonders eindrucksvolle Ruinen-Kulisse gesorgt.

Der Weihnachtswald inmitten von Ruinen. 

"Eingeweiht" wird er am 24.11.2015 von den Vertretern der Stadt, die alle Besucher mit einem herzlichen Willkommen begrüßen: 
  • 'Niemand solle Heute noch gezwungen sein, nach Aleppo zu reisen, um sich dort die zerstörten Häuser und Straßen anzusehen. Das könne man eben auch ganz heimisch und nahezu ungefährlich auf dem Oberhausener Altmarkt im und auf dem Weihnachtswald 2015 haben.'
RTL, ZDF, Huffington, BILD und die anderen Medienkonsorten haben sich schon die Rechte an der Kulisse gesichert. Kommenden Mittwoch wird in der Lokal-Zeit die erste Doku eines durch ein Attentat gesprengten Weihnachtsmarktes gezeigt werden. Ganz echt, ganz ungefährlich aber hautnah als zukunftweisendes Stadtentwicklungsprojekt. 
Die Politiker aller Parteien erwarten, dass das rege Interesse auch der ausländischen Bevölkerung an diesem außergewöhnlichen Weihnachtswald der Stadtkasse erhebliche Mehreinnahmen bescheren werden. ADVENIAT!!!

Von jeder Portion Pommes rotweiß gehen 0,02 cent an den Integrationsfond!!!

Also … 
Haut rein Leute!!
Fresst & shoppt 
bis der Sprenggürtel zu eng wird!

20.11.2015 Schicker geht immer - Schicktanz rockt nimmer - jedenfalls nicht Oberhausen!!

Altmarkt
Hermann-Albertz-Straße
Thomas Schicktanz, Stadtverbandsvorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) hingegen fordert, dass Oberhausen selbstbewusster auftritt und sich so für Investoren interessant macht. Das Dachgewächshaus auf dem neuen Jobcenter nennt er als Beispiel für solche Leuchtturmprojekte. „Oberhausen ist es nicht gewohnt, auf den Putz zu hauen“, sagt er und fordert mehr Engagement für den Imagewandel. WAZ 20.11.2015

Kunz iss' manchma' bunt … aber unaufgeräumt … wie'ma auf'e Fottos sieht! 

"Na sicher, iss doch kla' man, ey, Schicktanz … Obberhausen muss schicker werden." Und wer könnte das besser wissen als ein DGB-Bonze, ein Stadtverbandsvorsitzender. Solche Leute wissen das immer gleich. "Zeich mich die Stadt un' ich zeich dich wo'et mangelt!!" 

Wir brauchen "Leucht-Turm-Projekte"Dachgewächshäuser!!  AHA!!

Und kla', natürlich iss Obberhausen nich' gewohnt "auf den Putz zu hauen". Hier wohnen ja auch alles bescheidene, einfache Menschen, die genau so bescheiden und einfach ihr Leben einrichten. Die müssen auch nicht auf den Putz hauen. Die brauchen ein normales, sauberes, anständiges Wohn- und Geschäftsumfeld. 

Auf Dachgewächshäuser und Leuch'türme inne Stadt können die ers' mal verzichten. Und die Sache mit dem Putz iss' ja numma so, dass zuerst wichtig wäre, mal die entsprechenden Stadt-Ruinen in Stand zu setzen und zu erhalten.  ... Z.B.: 
  • Alter Kaufhof 
  • Elsa-Brändström 
  • Jugendamt am Bahnhof 
  • Bahnhofsvorplatz
  • Elsässer-Straße
  • Marktstraße 
Da muss ers'ma bissken Putz hin … und später, wenn dann alles schön iss' .. dann … ja dann kamma auch ma' auf'n Putz hauen!! 

Aber es gibt immer wieder Menschen, selbst-saturierte Menschen, denen es an nichts mangelt - wie eben jener Schicktanz, der Schmidt von der OGM, der Schranzach all die Reden schwingenden Politiker -, die immer wieder uns Glauben machen wollen, dass z.B. ein Jobcenter mit Dachgewächshaus die OXEA und die Industrial & Marine Services hier in Oberhausen gehalten hätten. 

Also, Herr Schicktanz: Oberhausener sind schon vom Wesen her engagiert. 


Wir brauchen keinen IMAGEwandel!! 
Wir brauchen einen POLITIK-WANDEL! 
Und wir brauchen Industrie & HANDEL

19.11.2015 Stadtentwicklung greift endlich ... OXEA hilft … Oberhausener werden immer stolzer

Markthalle Oberhausen City
  • Soll'ich Dich ma' wat sagen?!
  • Nä, sach schon!
  • Mich geht dat alles an Arsch vorbei.
  • Watt denn?
  • Kehr, dat Ganze. Dat mit der Terror, dat mit die Flüch'links  dat mitti scheiß Polletik hier, dat mitte Pergida, dat mit der Ötschlemir, dat mit den Erdegarn, dat mitti ….
  • Hömma. Schnauze! Iss getz gut, ey, odder wat? Kuck'ma' auf dat Schöne in den Leben. Biss doch nich immer so neggetiv kontra gegen allet eingestellt. Kuck ma' hier auf'e Markhalle. Wird getz abgerissen. Kommp 'n schön neuet Jobcenter hin mit'n schön Gemüsgarten au'm Dach!!
  • Biss datt feddich iss' gibbet übberhaupp kein Jobs mehr. Un dann könn'se in 2020 da auch Asselanten stapeln tun. Man hömmich bloß auf mit SCHÖN, Du!!!
  • Nä nä, datt wird schon. Kumma genau auf dat Foto oben. Da siehs'e, datt die getz schon an vermieten sind.
  • Ja, seh'ich. Fitness-Paradies ... bestimmt für'e 1000 Jungfrauns vonne Selps-Terreristen für lustich nach'n Bomb'n.
Irgendwie ist es schon merkwürdig, dass Teile der Markthalle noch während des Abrisses vermietet werden. Ist aber provisionsfrei!! Da wird sich dann schon jemand finden. Vielleicht die OXEA!?!
  • Sach'ma' OXEA?! ... Iss datt nich der Laden von die Scheiß Scheichs aus den Oman??
  • Du sach's'et!!
  • Iss' doch töff. Hamma weniger Terreristen aus den Arabien hier in Obberhausn!!
  • Wieso??
  • Hasse ma' gekuck' wo dat liecht? - Direck neben die Saudis, die von den Siechma' Gabriel immer die schön Waffens bekomm'n!!
Oma'n in Monheim
Ochs'ea in Obberhausen!!


18.11.2015 POST ... mortem ... unsere ehemalige Oberhausener ...

Friedrich-Karl-Straße
Das waren Zeiten … als die Briefkastenschlitze noch ihre uneingeschränkte Berechtigung besaßen. Noch richtige und richtig viele Briefe geschrieben wurden. Und die POST noch die POST war und nicht eine gesichtslose DHL oder sonst'n Kuvert- und Päckchen-Bringdienst.

Das waren noch Zeiten … als die Alte Post in Oberhausen 'ne richtige alte Post war, wo wir unsere Pakete hinbrachten, die Einschreiben abholten … wo wir noch in Kabinen telefonieren konnten, in langen Reihen die Telefonbücher auslagen und wir Briefmarken und sogenannte Ersttagsbriefe am Schalter beim Postbeamten kauften … und wir Jungs als leidenschaftliche Briefmarkensammler versonnen auf die am Schalter ausgestellten Briefmarken schauten und von der blauen Mauritius träumten.

Nicht die Post
Was uns geblieben ist? … von der "Alten Post" ist es das stilisierte Posthorn an der Seite zur Friedrich-Karl-Straße und die ehemals schöne, aber jetzt grell-gelb-verschandelte Eingangsfassade des "Finanzcenters". 

Das sind vielleicht Zeiten … die das alte Funktionable abschaffen, um diesem etwas modernistisch flaches und finanzgetriebenes Neues, das in dieser Form niemand benötigt, entgegenzusetzen. 

Der wirkliche Oberhausener ist 
traditionsbewusst! 
Immer noch'n Stück von der Kohle, 
die er ehemals förderte!!

17.11.2015 Wurstwerk! Dat Kunstwerk an Frau und Mann in Oberhausen

Markstraße neben Käse Nienhaus
Zitieren wir doch einfach noch mal das CityO.-Management e.V. "Zwischendurch immer wieder Cafés und Bistros." … auf der Markstraße, der 1,4 km langen Geschäftsmeile, der größten in Oberhausen. Man braucht schon eine ganze Weile zum Durchschreiten dieser wunderbaren Meile.

Und?!? DANN??!!

Mann, Frau und Kind bekommen einen Hunger. Einen Hunger auf Wuarst
  • "Mudder, Vadder kumma Wuarst!" schreien die Ulligen. 
  • Und der Vadder sacht zur Mudder: "Hömma, somma Körriwuarst?!
  • Un' die Mudder sacht zu der Vadder: Kehr, wir ha'm doch eben ers's gegenübber von der Rossmann jeder 'ne Wuarst!"
Abber Wurst kann man in Oberhausen nie genuch. Dat sieht man alleine schon daran, datte alle paar Meter inne Edelgastrennemie auf'e Maa'kstraße dich ne Wuarst futtern kannz.

Ers' geh'se ma schön zu der KIK, dann geh'se schön zu der KODI, dann geh's noch ma' im TAKKO rein, kucks mitti die Ulligen bei den BOOM nach Klammottens, dann schlürfse 'n Kaffee bei'n BRÖDIS und schon steh's vor den WURSTWERK vonne Firma Wurstwelten. International Oberhausen-Ruhrgebiet.

  • "Kehr Kewin, lass'man dat mitti Wuarst … von Wuarst krisse Krebs. Hasse nich inne BILD geles'n.?!
  • "Datt mitti Wuarst iss' doch Käse, Schantall. Kumma unsern Vadder sein Vadder hatt'sich doch auch immer die schön Körriwuarst im Kopp getan un' der ollen Sack iss' über sippzich geword'n!"
  • "Der iss abber an Krebs gestorb'n, Kewin!"
  • "Abber doch nur an den Alterskrebs, Schantall. Komm lamma Wuarst für uns un' die Ulligen!!"
  • "Wennze meinz, Kewin?!
Nach'e letzen Ereignisse sach'ich immer für mein Schantall:

Lieber Krebs vonne Wuarst in 
Obberhausen
als kapputt von Kaffee bei'e Terreroristen in dat
 Pariss!

16.11.2015 Stadt-Marketing par excellence ... Der stärkste Tag war der Donnerstag 19.11.15 und das schon am 16.11.2015

Markstraße Leerstand
Es bleibt mir auf ewig ein Rätsel. Und zwar die Diskrepanz zwischen dem, was uns beständig das City-Management verheißt und dem täglichen Augenschein während eines Spaziergangs über die Marktstraße.

Hier noch einmal der O-Ton von der Homepage der "City Oberhausen mitten dabei": 
"… mit 1.4 km die längste Einkaufsstraße in Oberhausen. 90.000 Einwohner und 8 Mio. Besucher jährlich decken hier mehr als nur den täglichen Bedarf. Exklusive Möbel und Schmuck gehören ebenso zum breiten Angebot wie Designermoden für Sie und Ihn. Zwischendurch immer wieder Cafés und Bistros. Kauf- und Warenhäuser, Banken und Dienstleister sind die Magneten." 

Einfach lachhaft!! Und zugleich traurig!! Wie passen all die Leerstände auf der Marktstraße, den angrenzenden Geschäftsstraßen und der Elsässer-Straße in dieses geschönte Bild??

Wiederholt wurden in diesem Blog Bilder des Leerstandes veröffentlicht. Heute sollen es zur Veranschaulichung des Problems wieder zwei weitere sein: Markstraße 157 (s.o.) und Elsässer gegenüber Mieder & Wäsche Färber.

Elsässer Str.
Wieso verschließt man von öffentlicher Seite und sogar von Seiten des Marketings in Oberhausen, das ja nun intensivst dafür Sorge tragen soll, dass die genannten Geschäftsstraßen attraktiver werden, die Augen vor der Realität?

Warum belügt man uns derart dreist?? 

"Der stärkste Tag war der Donnerstag 19.11.15 mit 14.788 Besuchern." 

Veröffentlicht am 16.11.2015. Ach so, das City-Marketing kennt also schon die Zahlen von kommenden Donnerstag
Damit weiß man dann zugleich, was man von den statistischen Erhebungen des City-Marketings zu halten hat!!!

Wir Oberhausener sind nicht blöd!

Und wir lassen uns darum auch nicht für 
DUMM (VER)KAUFEN!!!

15.11.2015 Privat Verkauf … wir wollen es ... nicht … aber das Zeichen der Zeit trübt uns … die Zukunft

Schaufenster Alstadener Str. Nähe Bebelstraße

Jetzt geht es wieder los. Oder eigentlich wird es fortgeführt. Das ewige Einkaufen. Das Konsummieren. Die Weihnachts-Kauf-Saison ist eingeläutet. Ach Quatsch … wer hört'n Heute noch auf's Läuten? Konsum ist immer ... für die, die die Penunzen haben.

Gekauft wird immer. Meist privat. Verkauft wird auch immer. Meist öffentlich. Aber hier in Alstaden auf der Alstadener Straße wird auch "Privat Verkauft" … was immer das heißt und bedeuten mag. Vielleicht so'ne Art offliniger Online-Shop?! Aber es scheint zu funktionieren. Vorstädtisch ... un' billich ... un' Ramsch ... un' Raus(ch)!!

Vasen, Zierkeramik, tönerne Töpfe, glasierte Gefäße, Tannt, Tinnef und Tische, Lüster und Leuchter, Shirts & Jacken, Klamotten und vieles andere.

Es wurden ganz plötzlich ganz harte Zeiten und es scheint darum schwierig - abstrakt aber empathisch gesehen - auch in Oberhausen, sich freudig dem wieder zuzuwenden, dessen Ankunft wir jahraus-jahrein erwarten, zelebrieren, uns erkaufen und konsumieren.

Das Zeitgeschehen 
reduziert uns und 
unsere Wünsche 
auf's existentiell Mögliche:

MEHR (sind wir) NICHT!

14.11.2015 - 13.11.2015 PARIS ....OBERHAUSEN




??!-??-L'ETRE ET LE NÉANT-??!-??

13.11.2015 Der Lappen des Lebens. Kunst im Europahaus für alle. Modernes Oberhausen wird immer schöner

Gallerie Elsässer Straße Europahaus

  • Jutta hat der Lappen wech
  • Gertrud hat der Lappen wech
  • Rainer hat der Lappen wech
  • Elli hat der Lappen wech
  • Helmut hat der Lappen wech
  • Albert hat der Lappen wech
  • Brigitte hat der Lappen wech
  • Herbert hat der Lappen wech
- "Sieh'se Erwin so geht dat heutzutage … irxnswann hasse der Lappen wech … irnxwann iss' Ende … irnxwann bisse nix mehr wert ... und dann hängen sie die ganze Lappen einfach zusammen in dat Schaufenster auf Elsässer in den Europahaus."
- "Kehr Ernst, dat sind doch keine zusammengenähte Lappen! Hömma, dat iss Kunz!!"
- "Kunz wie Hinz & Kunz? Odder richtige Kunz?"
"Dat iss' richtige Kunz … Sieht'ma doch … hänk doch auf! 

Dat iss': 
  • Kunz aus Obberhausen & 
  • Kunz in Oberhausen. 
  • Kunz für Oberhausener 
  • Kunz inne Innenstadt. 
  • Kunz zu'n Aufwerten von unseren Lebensgefühl.
  • Kunz für im Europahaus.
  • Kunz für zu'n Träumen.
- "Hömma Erwin, wenn ich dat Lappenzeux sehen tu, kann'ich nich träumen,  dann kriechich höchsens Alpträume!
- "Kumma Ernst, dann hasse' dat alles mitti Kunz noch nich' verstanden."
- "Dat stimmp villeich, Erwin! Für mich sind die Lappen mehr sowatt wie dat Leben übberhaup!! ... Als ein Sünbol, versteh'se?? Lappen wech ... Leben wech ... un' dann iss' mich Kunz sowat von scheißegal"

LappenKunz iss' LebensKunz!

12.11.2015 Trinker-Szene am Abriss der alten Markthalle … unsere Odnungshüter

Auch datt hier muss'ma gesacht werden!!

Nein ... das ist kein öffentlicher Trinker, das ist nur eine liebe Omma, die ma' schnell 'n bissken aufräumen muss. Inne Tasche kuck' … an ihr'n Rollator … und sich deswegen auf'et Bänksken am Abriss der Markthalle gesetzt hat.

Das kann sie jetzt auch wieder in Ruhe. Dort einfach ma' 'n bissken sitzen, mein ich, und räumen und träumen und sich ausruhen. Genau so, wie die Kinder auf dem angrenzenden Spielplatz wieder nach Herzenslust 'n bissken spielen können … Mitten in der Stadt … auf der Marktstraße … am Altmarkt … genau dort, wo sie bald - wie jedes Jahr - kinderaugen-staunend durch den Weihnachtswald streifen können.

Es ist also so, dass es das Ordnungsamt geschafft hat, dafür zu sorgen, dass der Platz vor dem Abriss und auch weiter in der Markstraße wieder dem Bürger gehört … (naja, man muss es schon eingestehen, dass auch die, die sich dort zum Trinken getroffen haben, ebenfalls zur Bürgerschaft Oberhausens gehören).
Es sind eben Menschen, die sich durch ihren öffentlichen Alkoholkonsum selbst schon ausgrenzen und dann von uns, die wir ein wenig anders leben, noch zusätzlich ausgegrenzt werden.

Und in eben diesem Zusammenhang liegt es mir aus gegebenem Anlass und auf dem Hintergrund meiner wiederholten Beobachtung dieses ehemals "anstößigen" Platzes am Herzen, die Bewältigung der oft schweren und heiklen Aufgaben der Mitarbeiter Ordnungsamtes einmal ausdrücklich zu würdigen.

Nach meinem Heute eher zufälligen Gespräch mit einigen Ordnungshütern unserer Stadt, durfte ich erfahren:
  • wie höflich, moderat und bürgerfreundlich die Mitarbeiter des Ordnungsamtes sind
  • wie komplex & kompliziert teilweise die Lösung der anstehenden Probleme für sie ist
  • und wie engagiert sie - trotz der nicht gerade leicht zu lösenden Aufgaben - ihrer Arbeit nachgehen.
Wir sollten den Hut vor ihnen ziehen - ich jedenfalls mach das - wenn auch nur symbolisch, da ich kein wirklicher Hut-Träger bin.

Obberhausener!!
Die Mädels und Jungs vom Ordnungsamt
sind töff!
Wir können froh sein, 
dass sie uns umsorgen!!











11.11.2015 Wo der Käse nie(NH)aus geht ... läcker...läckers ... Käse-Schnäckers ..

Käse Nienhaus Marktstraße 113
So'n Käse, kehr ey! Hört sich meist abfällig an oder liest sich, als habe man gerade Pech gehabt. Iss abber nich' so. Besonders nicht, wenn man zu den Nienhaus auf'e Markstraße 113 geht.

Traditioneller Käseladen, in dem man ganz traditionell noch traditionellen Käse kaufen kann. Sogar mit Einzelhandels-Käse-Beratung
Man gibt beim Kauf so ungefähr die bevorzugte Geschmacksrichtung vor ... un' sacht nich' einfach nur: "Tun'se mich'a'n Käse!" ... und schon geht'et los, mitti Beratung und richtigem Käse. 
Kein geschmackloser Discounter-Käse. Nä, hier krisse Käse, der so kräftich riech', als käm'er glatt von untere Füße … der abber so zart schmecken tut, als hätt'se die Zunge am Honichtöpken von dat Scarlett Johansson … bei'n Frühstück an Tisch natürlich, mein'ich. Kehr, nich wat Sie getz widder denk'n!!"

Bei Nienhaus ist der alte Holländer wirklich ein alter Gouda mit einem wunderbar reifem Geschmack. Und wenn Sie erst'ma den Greyerzer, ein schwarzer Hartkäse, probiert haben, dann wissen Sie, dass all der andere Käse aus den Supermärkten wirklich nur Käse iss'.

  • Wer kennt den Nienhaus noch aus der Zeit, als er neben dem Schmiemann war? Klasse Käse neben klasse Preziosen. Passte!

Also, et lohnt sich hier auf'e Marktstraße beim Nienhaus mal'n bissken Zeit zum Käsekaufen mitzubringen .. oder ein von seine Gemüsebürgers … odder sein selbst gemachten Kartoffelsalat zu essen. 
Obberhausener?!!
Macht kein Käse!!
Kauft der lieber bei den Nienhaus.

10.11.2015 Liebe Omma macht sich Gedanken inne Paul-Reusch-Straße in Oberhausen Über Klosterfrau und Alla's andere

Humanmotorisiert auf der Paul-Reusch-Straße
Dat waren noch Zeiten alz'e Markstraße noch aussah wie'e Marktstraße un' inne Paul-Reusch Straße noch der ollen Paul Reusch als ein Hermann Paul Reusch war. 
Der hat sich ja ma' mit der Hitler un' der Himmler inne GHH getroffen. Komisch dattat keiner wissen tut! Abber trotzdem hatter hier in Obberhausen 'ne ganze eigene Straße gekrich'. Iss Polletick versteh'se sobiso nich'!!

Kehr, waren dat noch Zeiten als der blöden NETTO noch der schönen Kaufhof-BRUTTO wa' und all die kleine Lädken noch inne und rund umme Innenstadt waren, wo'se noch klön' konnt's bei'n Bäcker odder an den Gemüse.

Lieb'n Herrgot, binnich froh, datt ich mein Rollator mit die Tasche un' dat kleine Sitzbänksken dranne hab' … un' bei den Wetter noch'n bissken vore Tür komm. 
  • Kopp hoch sach'ich immer, runner geht schnellgenuch von selbers!!
Der Reg'nschiarm für zu'n Nasswerd'n hab'ich ja immer dabei. Getz noch schnell inne Appeteke gegenübber un' Klosterfrau MelittaGreis' für'n heiß'n Kammilien-Tee zum Reinschütten machen. 

Sechs Teile Klosterfrau auf ein Teil Tee. Eigentlich umgekehrt sacht mein Dockter, abber so schmeck' besser … unne Stimmung iss' auch höher. Dann im Nachthemp un' noch'wat inne Glotze kucken.

Seh'ich grad …. so, getz iss Mentol-Schmidt-Schnauze auch übbere Emscher zu'n Paul-Reusch gegangen. Villeich krich der Schmidt getz der Sappelroschjeplatz hier.

Ach du schübbel-schitte, getz habb'ich glatt der Ruf von der Muzemin von den sein Minnerett verpass. Ich mach dann nämmich immer ei'ma Ros'nkranz für gegen der Alla. Un' zu den Schluss von den Gebet sach'ich immer:

Oh Herr! 
Lasse bekoppt'n Jungs 
mit ihre bekloppt'n Farräders 
nich' übbere olle Markstraße düs'n.

09.11.2015 Librairie … in Oberhausen-Alstaden … nur Lesen ist schöner …

Ecke Flockenfeld Maybachstraße
Buchhandlung mal auf Französisch. Alstaden wird das, was es schon immer war, es wird international … und auch wenn - wie das auf dem Foto zusehen - leichthin suggeriert wird, ist das Lesen mitnichten eine Einbahnstraße.

Au contraire … um im französischen Jargon zu bleiben … Lesen verbindet. Lesen eröffnet Welten übers Lesen kommt man nicht so leicht ins Gerede, aber wenn man will, immer ins Gespräch.

Genau das soll hier in der LIBRAIRIE Programm werden: 
  • Reinschauen
  • Stöbern
  • Schmökern
  • Denken
  • Nachdenken
  • Klönen
  • Kaffeetrinken
  • Bücher kaufen
So ungefähr stellt sich der Inhaber der Librairie das vor. Ich hab' ihn scho'ma'n bissken kennenleren dürfen. Sehr netter Mensch. Ur-Obberhausener, den es nach Jahren im "Exil" wieder nach Oberhausen getrieben & gezogen hat: "Nur hier fühl'ich mich wohl!!"

Oben auf'm Bild ist schon eine der hübschen und zarten Vorleser-Elfen zu sehen, in deren wundervollen Augen man Geheimnisvolles lesen kann.

Ich weiß noch nicht genau, wann die Librairie ihr Entrée genau öffnet … ich denke & hoffe, es wird bald sein.

Wir werden Euch auf dem Laufenden ... padong ...auf dem Lesenden halten.

Also Oberhausener ...
lest ma' widder 'n gutes Buch!
Iss' die zweitschönste Sache im Bett!! 

08.11.2015 Liebe Helfer: Zielorientierte Hilfsbereitschaft in Oberhausen! Grenzen, Frust, Ärger, Konsequenz und Abkehr

Kleidersammlung nicht organisiert
(Text von Beate Wagner)

Es regt mich auf! - Jeden Tag aufs Neue!

Diese Spendenaufrufe, die ich täglich im Internet oder in der Zeitung lese, oder im Radio höre. 

Nein, ich gehöre entschieden nicht zur Anti-Flüchtlings-Fraktion! Ich sage auch nicht, ich hab ja nichts gegen Flüchtlinge ... aber.... 

ABER! ....diese ständigen Spendenaufrufe gehen mir ganz gewaltig auf den Wecker! …. und genau das hat einen triftigen Grund! 

Es fängt immer gleich an: 

WIR suchen für die Flüchtlinge in Oberhausen z.B. Herrenkleidung, Kinderwagen, Hygieneartikel, was auch immer.....  ?!??!! ... Oder WIR suchen dringend ehrenamtliche Helfer, die uns beim Sortieren und Verteilen der Spenden helfen....... 

Da Frage ich mich inzwischen als erstes: 
  • WER IST WIR??? 
  • Wer sucht die Spenden? 
  • Wer will sie sortieren? 
  • Was sind das für Leute? 

(Ich befürchte in diesem Spendenfall nicht, dass die Spenden nicht da ankommen, wo sie hin sollen. Das halte ich eh langsam für leeres Geschwafel ist!) 

ABER

Schon mehrfach habe ich mich bei den Spendensammlern gemeldet und gesagt, ich habe Folgendes abzugeben, wo soll ich das bitte hin bringen? ...und dann? .... Funkstille! 
Die melden sich einfach nicht mehr! Aber warum? Wenn doch z.B. Herrenkleidung gesucht wird! Ich melde mich wieder und sage, ich habe dasunddasunddas... Wo soll es hin? 
Ich erwarte dann aber auch, dass mir jemand mittelt: 
  • an dem Tag, 
  • um die Zeit, 
  • an dem Ort! 
Oder …. wenigsten: 'Nein danke, wir haben schon soviel bekommen, wir können im Moment nichts mehr annehmen.' Dann weiß ich, wo ich dran bin! Aber einfach nicht mehr melden? Das empfinde ich als unhöflich und für die Sache kontraproduktiv.

Genau wie bei denen, die Helfer suchen! Meine Erfahrung: "Schick mir Deine Nummer zur Koordinierung in einer WhatsApp Gruppe!"

Ich hab kein WhatsApp! Ich hab Festnetz, einen Mobil-Nummer, E-Mail und Facebook! "Was, kein WhatsApp? - Dann können wir Dich nicht gebrauchen!" 

Bin ich im falschen Film? Suchen die Helfer oder WhatsApp Abonnenten? 

Oder, anderes Beispiel: Wir brauchen dringend Möbel! Ich hab was, biete es an und niemand meldet sich. So etwas ist mir langsam unbegreiflich!

Liebe Helfer, wenn Ihr das jetzt lest, so kann ich Euch sagen: 
Es  - ist - zu - spät! 

Jetzt hab ich nichts mehr! Meine Möbel sind nun bei Fairkauf und auf'm Sperrmüll. Meine Kleidung hat ihren Platz im Friedensdorfladen gefunden und die Hygieneartikel benutze ich selbst!!! 
Selbst Schuld! - Ätsch! 

07.11.2015 Oberhausener Weihnachts-Wald … bald … bald … auf dem Altmarkt

Altmarkt
Da stehen sie schon. Die Nadelbäume. Noch ein wenig verpackt und beengt, wie exotische Papageien, die oft aus fremden Ländern - eingepfercht in einem Geflecht von Nylonfäden und verstaut in Röhren - geschmuggelt werden.

Aber sie stehen schon und es wird nicht mehr lange dauernd, da werden sie sanft ihre Zweige ausbreiten und gegen die zum Abbruch freigegebene Markt-Halle mit ihrem Duft, ihrem Grün, ihrer Eleganz und ihrer weihnachtlichen und vorweihnachtlichen Anmutung ein Zeichen von Aufbruch und Friedlichkeit setzen. Es wird herrlich, herzlich bis herz-zerreißend werden

Kaum jemand hätte gedacht, dass dies in dieser kummervollen Refugien-Zeit und anlässlich des Abriss-Vorhabens der Stadt in Oberhausen noch ermöglicht werden könne.

Aber es wird. Denn sie haben es wieder geschafft. Die Geschäftsleute der Innenstadt in Verbindung mit der TMO. Und sie schaffen das, weil sie - wie auch wir - von ganz, ganz OBEN traulich geheißen bekommen: Wir schaffen das!

Es werden also nicht nur die Besucher mit leuchtenden Augen Reibekuchen, Pommes mit Mayo und Zuckerwerk zur adipösen Vervollständigung des eigenen Körpers tüchtig glühweinen; es werden nicht nur die Kinder mit offenen Mündern versuchen zu staunen
  • "Kumma Schantall, iss' datt nich' schön. Bald kommp'et KrissKind!"
  • "Mamma, Mamma ?… ?!!"
  • "Watt iss denn getz schon widder, Schantall?!?"
  • "Warum heiß dat denn Krisskind, Mamma?"
  • "Weilze nur wat kriss, wennze brav biss! Son kriss' nix!
Es werden nicht nur die Glocken vom nahem Kirchturm läuten und damit den Frommen & Hilfsbereiten die Ohren klingeln lassen, NEIN, es werden darüber hinaus auch die Kassen im Sinne der Vermarktung jeglicher Art von Gefühlen wohlig und euronisch klingeln.

"Die kulinarische Palette reicht von den obligatorischen Reibekuchen und Bratwürsten bis zu Flammkuchen, griechischem Imbiss und süßen Crêpes. Die eigens errichtete zünftige Bauernschränke bietet auf 90 qm Grundfläche auch bei feuchtem Wetter hohe Aufenthaltsqualität mit direktem Blick auf die Waldbühne. Firmen und Gruppen können die gemütlich warme Stube für ihre Weihnachtsfeier nutzen, während gegenüber die Musik auf der Waldbühne für festliche Unterhaltung sorgt. 
Glühwein und andere Getränke werden an rustikalen Holztischen mitten im Fichtenwald serviert. Das historische Kinderkarussell bringt die Augen der kleinsten Besucher zum Leuchten. Die Eisenbahn rumpelt durch den Weihnachtswald."

Der Weihnachtswald wird einfach schön …. 
…. und schön eröffnet am 24.11.2015!

06.11.2015 Kwienz auf der Markstraße, Shopping At Its Best .... nur Takko ist KIKer

Schräg gegenüber von Bauer
Wennze wirklich mal schnell wat Fesches brauch's, geh'se einfach zu Queens auf'e Marktstraße. Du brauch's nich im Centro gehn!!

Große Auswahl. Guter Service. Freundliche Bedienung. Hier wimmelt et nur so von Personal!! Töff Musick beim Einkaufen. Da kannze quasi schon inne Jeans un' in der neuen Pullower im Laden beim Kaufen so richtich abrocken.

Hund, Kind, Freund, Freundin und dein Ollen ... alle kannze mitnehmen. Denn hier, junge Frau, bisse mit junge Mode, mit "Young Fashion", ma' richtich die Königin auf der Marktstraße, der KÖ von Obberhausen.

Hier kannze alles in Ruhe machen. Hier stört Dich keiner. Echt nicht. Garantiert. Hier hasse Deine Ruh!! 
Denn hier hat die Stadtmarketing-Gesellschaft (TMO) der Stadt Oberhausen schon seit Jahren dafür gesorgt, dass Ihr, liebe Frauens, und damit WIR ALLE uns in der Innenstadt so richtig wohlfühlen können.

Denn das Citymanagement sorgt für: "Profilierung und Positionierung der Innenstadt und für die Steigerung der Attraktivität und Aufenthaltsqualität" im Kernbereich Oberhausens

Un' wenn Dich datt allet noch nich' reicht, dann geh'se schräg gegenübber zu den Café Bauer un' trinks Dich 'ne leckere Schockelade!!

Und Astrid Schöpker, die neue Citymanagerin, wird schon für uns sorgen: 
„Die City bleibt weiterhin der traditionelle Ort des Einzelhandels, aber es kommen weitere Funktionen hinzu. Neben Shopping auch Gastronomie, viele Dienstleister, diverse Verwaltungs-Einrichtungen und Kultureinrichtungen. Nicht zuletzt ist die Oberhausener Innenstadt ein starker Wohnstandort.

WIR WARTEN - 
MACH HIN ASTRID

05.11.2015 Kirche in Schmachtendorf beschlagnahmt. WIR werden vergessen …. so isset ebendt … et … tut sich nix … aber geredet wird viel in Oberhausen von den Politikern

Alstaden Bebelstraße Richtung Behrensstraße und Unterführung

ET REICH' GETZ'MA

Der Herbst kann auch verhältnismäßig duster und farblos sein. Isser ja auch. Besonders von der Stimmung her. 

Musste man sich doch heute Morgen schon vor 6°° Uhr im Deutschlandfunk anhören, dass in Oberhausen Schmachtendorf nun eine Kirche, für deren Erhalt sich die Bürger und die Gemeinde schon seit dem letzten Jahr einsetzt und Geld gesammelt hatte, als weitere Flüchtlingsunterkunft "konfisziert" wurde.

Während dieses Berichts wurde unter anderem auch ein Herr Martin Jung aus Schmachtendorf interviewt, der sehr sachlich, ruhig und kompetent den Radio-Hörern erklärte, wie das alles miteinander zusammenhängt und der zugleich noch einmal betonte, dass sowohl er als auch die anderen Gemeindemitglieder nichts gegen die humanitären Hilfsmaßnahmen für Flüchtlinge einzuwenden haben. 
Aber dass sie sich gerade auch in diesem konkreten Fall von der Politik und auch der kirchlichen Institution vor den Kopf gestoßen fühlen

Es werden einfach von Verwaltungsseite Tatsachen geschaffen! 

Informiert oder gar an den Entscheidungen beteiligt wird der Oberhausener Bürger meist nicht. Aber für all das zahlen .... das, ja das dürfen sie ... und das dürfen WIR alle auch weiterhin!! 

Viele von uns haben tüchtig den Kaffee auf!!!

Doch wie passt das Foto oben dazu?? Naja, eben mal etwas, das fast nichts mit dem Migranten-Problem zu tun hat. Sondern mit den Menschen - besonders den älteren und gebrechlichen Menschen unter uns - die eben auch Hilfe benötigen. Und gerade diese müssen sich immer noch den gefährlichen nach nachgerade prä-traumatischen Weg an der Bebelstraße Richtung Behrensstraße entlangquälen. Darum kümmert sich ganz offensichtlich niemand! Und das Geld zur Sanierung des "Bürgersteigs" fehlt offensichtlich auch.
Natürlich laufen immer mal wieder die Politiker und Interessierte mit Vertretern des Bürgerrings durchs Viertel - wie vor ca. einer Woche geschehen - doch nichts ... es tut sich einfach nichts. 

Es wird gelabert und bedeutungsvoll mit dem Finger auf die Missstände gezeigt und dann geht man wieder nach Hause. …… schöner Spaziergang … und ich mache dieses Bild von der BebelBiege jetzt schon im dritten Jahr … und werde das sicherlich auch noch die nächsten Jahre machen … und es wird immer gleich aussehen.

Also Ihr Verwaltungsmenschen & Entscheidungsträger 
& auch Du … 
Du neuer Oberbürgermeister Schranz …. 
mit Deiner hübschen Amtskette …

Vergesst uns Oberhausener nicht! 
Vergesst die nicht, die hier schon immer gelebt haben. 
Sonst vergessen die EUCH mal ganz heftig!!

04.11.2015 NH … bedeutet wohl nicht: N-icht H-ier … im Gegenteil ... wer hat' hier ein' anne Pfanne??

An der Stadthalle Haltestelle Linie 112
"Das NH Oberhausen Hotel liegt mitten im historischen Zentrum von Oberhausen, nur 5 Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt. Die Straßenbahn hält direkt vor dem Hotel und bringt Sie zu allen bekannten Sehenswürdigkeiten, zum Beispiel dem LEGOLAND® Discovery Centre, Sea Life Oberhausen und Europas größtem Einkaufszentrum CentrO."

NHa … das ist doch mal 'ne tolle Entwicklung. Die Turnhallen werden entlastet. Nur bis auf zwei weitere, die noch eingerichtet werden zur Unterbringung von Migranten. Bald kann wieder also gehüpft und gesprungen, geturnt und gespielt werden. 

Und zudem hat das Hotel NH (Navarra Hoteles) großzügig & natürlich ganz selbstlos 60 Apartments zur Unterbringung von Flüchtlingen angeboten. Allein "reisende" Mütter und Kinder und besonders Schutzbedürftige können dort leben. 
Nett, dass man so nett ist und das zur Verfügung stellt, was offensichtlich leer steht. Hätte ich bei dieser eleganten Hotelkette mit "excelenten Wellnesseinrichtungen" gar nicht für möglich gehalten

Ich denke schon, dass das alles im Einklang mit dem städtischen Haushalt geschieht und damit zugleich im Sinne der Bürger Oberhausens kostenlos angeboten wird. Dass die NH-Hotel-Group natürlich nicht "Kasse" mit den Flüchtlingen machen will. Außerdem ist das ja zugleich ein Zeichen der Solidarität in Europa, wenn eine europaweit vernetzte europäische Hotelkette (Aktiengesellschaft) ihre Hilfe anbietet.

NEIN! … NATÜRLICH NICHT !

Und dass unsere Stadt-Verantwortlichen inklusive des neuen Oberbürgermeisters Schranz sich an den Grundsatz der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit halten, dem sie sich zum Wohle aller verpflichtet haben. 

Na klardas alles ist bei der Bewältigung des Flüchtlingsproblems gegeben … 
... WIR SCHAFFEN UNS SCHON!! - Und wenn wir uns schon nicht selbst schaffen und abschaffen, dann schaffen uns halt die Politiker in Verbindung mit den Reisenden, wie es oben so schön heißt!

So treibt die Migranten-Bewegung in Oberhausen also Blüten im Herbst. Wer hätte das gedacht?? 

Und auch der ehemalige OberBürgerMeister Wehling trägt mit Tolleranz und Wohlwollen zur Lösung des Problems bei: Er duldet nun endlich auch in der Nähe seiner Wohnstätte die Einrichtung von Migranten-Unterkünften. 

Na denn!! Wer will von uns da noch nachstehen?: 

Oberhausener befreit Euch von dem, was leer steht. 
Seid gastfreundlich 
& wenn Ihr clever seid, 
könnt Ihr sogar 'n schnellen, guten 
EURO 
damit machen!!

03.11.2015 Pfiffig in Oberhausen auf der Marktstraße ... gut sichtbare und gut unsichtbare Ware im Leerstand

Warnung im Leerstand gegenüber Café Bauer
Sichtbar ….. und …. unsichtbar. Das ist ja so verdammt inttellijent, wenn die Geschäftsleitung sich dazu entschließt, die Ware sichtbar und zugleich unsichtbar gegen den wirklich dreisten Ladendieb zu schützen. Verdammt und doratec noch'ma !! … da hat sich jemand wirklich Sich-erheiz-Gedanken im kalten Herbst auf der Marktstraße gemacht. Wimmasieht!!!

Leerstand gegenüber Café Bauer
Ich habe die Warnung auf dem zweiten Bild extra mal rot eingekreist. Da steht das drauf, was auf dem ersten Foto zu lesen ist! Denn wie man sieht, sieht man sonst eigentlich gar nichts. Na gut 'n halbet Fahrrad und 'n bissken Spiegelung der Gäste von Café Bauer da ... im Schaufenster … abber sonz …?!?? … NIX!! 

Der Laden ist leer. Wie viele Läden im Innenstadt-Bereich. Und leider muss man als Kunde von Bauer, der draußen auf der Marksttraße seinen Kaffee und Kuchen und vielleicht dazu noch sein Zigarettchen genießen will, in den leeren Laden linzen. 

Aber für Abwechslung sorgt ja die Geschäftsleitung. Denn sie schützt unsichtbare Ware (weil ja nicht vorhanden, weil ja Laden-Leerstand) mit unsichtbaren und manchmal sogar mit ungemein sichtbaren Sicherheitsmaßnahmen. 

Tja, sooo sind die Geschäftsleitungen manchmal in Oberhausen!! 

Und ich wette, dass Teil dieser Geschäftsleitung ma' widder der liebe Hartmut Schmidt von der OGM mit seinen äußerst pfiffigen Ideen war. 
Denn gerade er konnte ja sogar unsichtbare Handys sichtbar und wieder unsichtbar machen … und dann im Lichtkegel und Kernschatten der neuen Oberhausener LED-Funzeln alles unverantwortlich wieder verschwinden lassen!!

Oberhausener!
Bleibt am Ball
Bleibt am Handy
anne LED-Funzels
und lasst Euch nich' von die
Da Oben
Verarschen.

02.11.2015 Oberhausen-Alstaden rüstet & röstet & grillt & kocht & backt auf. Lecker Pizza mit Warsteiner für die trockene Kehle...

Auf der Bebelstraße direkt an der Kreuzung zur Alstadener Str
Sonniger Tag, wie man leicht an den wunderbar von der Sonne angestrahlten orangen Kacheln sehen kann. Die Türe ist einladend geöffnet. Der Pizza-Bäcker hat schon den Teig geknetet, ihn gehen lassen (nicht einen ziehen lassen!!) und ist dann auch gleich hinterhergegangen, um ihn, den Teig, in die entsprechende Form zu bringen und dann üppig mit ALLERLEI zu belegen.


… und hier wir, die hungrigen Oberhausener & Alstadener, und, wie schon gesagt: DORT … DA ... ANGELO, das 'RestOHrante', das mit seinen Speisen uns den Gaumen kitzeln will.

Nun gibt's nicht weit davon entfernt noch'ne Pizzeria und wieder nicht weit entfernt 'n Döner mit Pizzeria … und so weiter … und so weiter … Wir werden hier also - wie in einem früheren Beitrag bereits geschrieben - sozusagen "zugeschmissen" mit Pizzen und Döner und dergl. 'Gaumenfreuden'.

Doch hier bei DA ANGELO soll es etwas anders zugehen. Gediegener, delikater & raffinierter … jedenfalls wurde mir das aus lukullischem Munde nach eingehendem Verkostungs-Essen berichtet.

Ist vielleicht auch gar nicht so schlecht - Konkurrenz belebt .. und das gilt natürlich nicht nur für's Geschäft!!

Denn die etablierten "Bürgerlichen Kneipen" und Restaurants in der näheren Umgebung scheinen wohl etwas zu schwächeln

Jedenfalls kam uns zu Ohren, dass Oberhausener, die schon seit vielen Jahren im Kleine-Natrop Entspannung bei Speise, Trank, Spiel & Gespräch suchen, mit dem, was ihnen dort an Service und Speisen zuletzt geboten wurde, nicht mehr so recht zufrieden waren.
  • "Kehr weiß'e, der Kleine-Natrop kannze auch bald inne Feife rauch'n, wenn der so weiters macht?! 
  • Wieso??!?
  • Kumma letzens sitze auf'e Kegelbahn un' wa'test, un' wates'  stund'nlank bisse wat zu trink'n un' zu ess'n kriss!"
  • "Hömma, dat war bestimmp nur'n Sörwiss-Ausrutscher, an der Tach! Sonz geht datt doch da, wenn auch nich'mehr so schön wie frühers!"
  • "Wommama hoff'n, sonz seh'n die uns nich' widder. Unne Muschels könn'se dann gleich im Meer lass'n für'e Mies-Muschel-Sörwiss anne Fischkes!!"
Konkurrenz … sorgt für die Steigerung der Qualität aller Mitbewerber um die Gunst der Kunden. Auch in Alstaden!!

Versucht's mal mit DA ANGELO!! 
Auch wemma da nich' kegeln kann!

01.11.2015 Aller Heiligen auf'e Marktstraße mit den blauen Leuchtbeutel für zu'n Abfall vorne Sünden und der Opa muss'ma'

Marktstraße Allerheiligen. Früher Nachmittag

Was macht man an Allerheiligen? Man/frau geht zum Friedhof. Besucht dort die Herbstallerliebsten Toten. Stellt'n Blümsken auf'et Grab. Murmelt bissken in sich rein, als hielte man Zwiesprache mit dem lieben Verstorbenen, obgleich sich das eigentlich eher anhört, wie: "Scheiß Sodbrennen von dat scheiß Essen von mein Scheiß Tochter an der scheiß Tach für'e heiligen Toten … Gott der Herr hab'Dich seelich, mein Gerda!"


Oder wie eine junge Frau am Restaurant am Ruhrpark zu ihrem Oppa, dem sie umständlich mit seinen Krücken aus'm Wagen half, sagte:

  • "Kumma Oppa an der Allerheiligen geh'n die Enkels mit Ihr'n lieb'n Oppa lecker essen!"
  • Opa: "Hä?!??!! … Wat hasse gesach'??!!""
  • Enkelin: "Lecker essen, Oppa, hier in den schön Resterang!"
  • Opa: "Scheiß essen. Zu Haus war wärmer un' ich musst mich nich mitti scheiß Krücken abschleppen, konnt in mein Sessel sitzn, Bierk'n trinken, Koarn dazu un' Doppelpass kuck'n!"
  • Enkelin: "Hömma Oppa, hier iss doch schön, voll geil, ey! Extra für Dich, ey!"
  • Opa: "Hömmich auf mit Dein bekloppt'n "voll geil" un' fahr mich zu Haus! Mein Prossata muss dringich 'n Bottich hab'n!"
  • Enkelin: "Kumma Oppa, kanze auch in dat Resterang mach'n."
  • Opa: "Nä, kann'ich ebendt mitti Krückens nich'!"
  • Enkelin: "Och Oppa, ey, Manno!"
  • Opa: "Getz' kannze vagess'n … läuf'schon!"
Und warum dat Fotto vonne Marktstraße? Weil man da natürlich heute auch hätte hingehen können. Ist aber keiner. Oder kaum einer. War auch im Gegensatz zu Gestern - wie man sieht - heute kein schöner Anblick. So wandelbar ist die EinkaufsHalbeMeile von OB. 
Gestern schön … 
Heute Abfall und Rümpel und leer. 

Aber auf die Markstraße fällt ja auch so viel Laub von die vielen Bäume datte die blauen Säcke für zu'n Abhol'n sofort auf'e Straße werfen muss!!