31.01.2016 Still-Leben in Oberhausen ... aber ganz still ... pssst ...

Grenzwertig auf der Grenzstraße

Stillleben?!?? 

Klar, man kann in Oberhausen still leben. Ganz, ganz still geht's auf'm Friedhof. Die Toten halten eh die Klappe. Tummeln sich unter'm Grabstein oder urnen bissken rum - Polletick un' Flüchlinks iss die egal!! Halbstill iss'et in bestimmten Bereichen unserer teilweise wunderschönen Stadtviertel, die neuerdings von hiesigen Politikern ziemlich modern auch gerne Quartiers oder Quartiere genannt werden. Als wer'mer in Pariss und der Gaso der Eifeltuarm!!

Solchene Eckens  wie oben au'm Fotto zu sehen auf'e Grenzstraße, gibbet immer mal wieder. Bissken Müll auf'e Straße.  Muss sein ... inne Nähe vonne Flaßhof wommama doch nich gleich so steril sein, odda?! - da fehlt Dich doch wat in Leben, odda?!! Zika ... Zika ... und die sogenannten MikroCephalen hamma doch hier schon lang im Rathaus sitzen. Da wommamma aus'e MÜCKE kein ZIKA mach'n!!!

Der Meister weiß getz (wenner der leeren Farbkübel 'Meisterweiß' sieht): Die Zimmerwand iss' feddich, der Apfelsaft (mit Koarn) geschlürf', dat Gurkenglas für gegen die Promille iss' leer. Der Ress' liech' au'm Bürgersteig. 
Und erstmal kümmert sich keiner drum. Du setz Dich auf dat Moppet da ... un' fährs aufe Lothringer ganz inne Nähe Dich ers'ma bei den Agethen 'n schön Kaffee mit Brötch'n drann trinken. 
Dann fähr'se zurück inne Flaßhof un' fährs' mit Dein anderen Moppet noch schnell'ma inne Unterführung. Wobei'e natürlich die ganze Zeit in Liebe an Dein Olle zu Haus denks'! Du biss ja'n anständigen Kerl, ey ... nämlich'n Obberhausener!!


Ebendt!
Oberhausener Still-Leben.
Immer bissken schön - 
abber auch immer bissken schmuddelich!!!

29.91.2016 LeerstandsMeinung in Oberhausen mit Integrations-Aussichten

Altmarkt Ecke Stöckmannstraße
Einer von die Obachtlosen un' Trinkers anne Kirche an Altmarkt hat'ma sein Meinung un' sacht'se HIER!!!:

Ey hömma?! … samma ey?! ….uns würd'doch glatt wat fehl'n, wemma die nich hätten; die schön' Leerstände inne Innenstadt?! Wie hier an den Altmarkt. An den ja noch sonne Leerstände sint. 

Gegenübber der Abriss vonne Markhalle. Auch viel leer. Weiter runner auf'e Markstraße. Auch schön leer. Auf'e Elsässer Straße. Auch töff leer. Allet leer. Ganz schön leer. Iss doch schön, odder?! Kein Gedrängele. Arm …. Freiheit. Für alle.

Hier in den Schaufenster auf den Fotto, neben der bunten Kasten, sollen getz Migranten. Für zu'n Ankuck'n vonne Integrazion. Un' die könn' dann von drinnen uns glotzen wie wir die von auß'n glotzen. 

Datt koss' für uns zu'n Kuck'n 1 Euro. Billiger als den Zoo. Der Euro von geden fließ' direck inne Finanzierung von die "Integrazion Peunz" anne Essener Straße. Iss schwierich zu'n Hinfinden für'e Aselannten:
  • "By Bus: From the Station Oberhausen to the TZU (Stop: TZU) The Buses 956, 957, 966 from the platform 8 over Rathaus (town hall), Marienkirche, Musikschule to the TZU. From the Bus stop you went directly over the terrain of the TZU. Here you can get informations for the timetable: www.vrr.de"
Und weil dat so kompliziert iss, gibbet ebendt getz für'e Integrazon die Schaufensters vonne Leerstände inne Innenstadt. Koss' auch weniger als nix von Steuer, sacht der Schranz. Grundsteuer wieder wieder nach unten gesenkt, Dank von die Migrant'n!!

Gibb'mich neu Pülleken Bier!!

28.01.2016 Welcome to the Winz-Linge. Die Oberhausener Kaffee-Stuhl-Kombi.

Privatkauf Alstadener Straße
Na, das ist typisch Oberhausen. Typisch für die Oberhausener. Typisch fürs Oberhausener Marketing. Und eine typische Kombination wirklich nützlicher Dinge für die Kleinen.
  • Welcome für die Ulligen. 
Sitzen die ers'ma in ihrem Kinder-Stühlchen, fehlt natürlich nur noch der Kaffee. Nich' dat der Vadder oder die Mudder der Kaffee schon auf haben. Dat gibb'et hier nich'!

Es war wohl einfach so, dass die Inhaber des Privatverkaufsladens auf der Alstadener Straße schon früh daran denken, dachten odda villeich' sogaa'  erspürten, wat die Ulligen von Morgen sich wünschen. Und bevor der Kleine und/oder die Kleine brüllt:
  • "Ey Leute, wo bleib' mein Kaffee!!"
… steht der eben gleich schon morgens auf dem Kinderstühlchen. Klasse Kombi - sofort kaufen. Nur noch eine Kombi verfügbar.

15 Jahre später treffen wir die Ulligen dann beim Agethen mit'nem Kaffee-Latte un' einen lecker beleecht'n Brötchen.

Oberhausen iss eben besser als gut...
In fass' allet!!!

26.01.2016 Ausruhen im Centro ist in Oberhausen bombig.

Im Centro
Na ja … man(n)/frau muss & kann sich immer mal ein wenig ausruhen ... nach all der Kauf-Hektik in den letzten zwei Monaten. Und man kann das sogar im Centro, dem heimlich bis unheimlichen  und Innenstadt zerstörenden Komsum-Centrum Oberhausens.

Ist auch gar nicht mehr so überlaufen, das Centro, wie man sieht. Das CentrO - fast leer an einem Dienst-Tag. Vielleicht verblasst der Stern am Konsumhimmel ein wenig. 

Blindgänger sind jetzt woanders … nämlich hier … Im Holtener "Mais"-Feld" … und bei 'ner Tasse Tee lässt sich auch müden Haupts gut auf die Entwarnung (von was auch immer) warten.

Sonz gibbet ma' widder NixNeues in OB … 
... davon abber viel!!!

23.01.2016 LUST bei den Schmuddel-Wetter in Oberhausen am Samstag Nachmittag und Abend

Einer steht und alle anderen fallen um
Na, klaa' doch!! Watt sollze bei den scheiß Wetter denn sonz machen? Ers' frags'e abba ma' vorsichtich dein Schnubbelmäusken: 
  • "Hömma sommama eben vor Bundsliga schnell ne' Runde Bett - bissken kugeln un' kegeln odda sowatt?"
  • "Nä!", sacht die Olle, "ich muss noch feuch' durch'e Küche!"
  • "Kehr, iss doch töff, dann bisse doch schon on topp un'et geht noch schneller!"
Abber Schnubbelsken will ma widder nich'. 

Dann kuckse dein Fußball, trinks dein Pils un' abends geh'se mitti die Jungs von der Kiepenkerl auf'e Kegelbahn. Un wennze dann halb-breit nach zu Haus kommps, iss datt Wetter besser un die  sündige Luss' iss auch ganz von allein wie wechgeblas'n.

Morgen gibb' neu Wetter.
Abba nur in Oberhausen!!

02.01.2016 Oberhausen bügelt ... und ... wird gebügelt

Alstadener Straße Privatverkauf
Wie man allgemein weiß und darum auch allgemein über die Stadtgrenzen hinaus erzählt wird, bügelt die Oberhausenerin in ihr'n Leben gern ma' einfach: frech … wat wech!!

Früher ging dat mit'nem normalen Bügeleisen. Stecker rein, bissken Wasser in den Behälter direkt am Bügeleisen … warten bis Frau Heiß & Herr Dampf kommen und schon konnte es losgehen. Heut gibbet dafür die Bügel-Staischon bei den "Privatverkauf".  Schneller, glatter, mehr Druck au'm Kessel:

ALSO!:
Schnell rein im Wohnzimmer, Ferseh' an, Bügelbrett vor die Glotze, Staischon an, Wäschekorb auf'm Sessel, der Olle seitlich mit'ner Pulle Bier au'm Soffa, die Ulligen bei die Freunde … und dann so schön ma' in neuen Jahr gleich ein' bügeln.

Danach streift die Mudder sich der Rock widder glatt, der Ollen mault: 
  • "Scheiße Schantall, getz hab'ich Werbung verpass'!"
  • "Kehr Kevin, musse denn danach immer sofort wieder moppern, Du ollen Schnell-Bügler?!"
Und INOX hat mal wieder alles gesehen!

Außerdem bügeln uns …
  • Die Stoag
  • Die EVO
  • Die WBO
  • Die Stadtbücherei
  • Das Aqualand
mit Preiserhöhungen … 

2000
Watt sonz in
Obberhausen!!

31.12.2015 Oberhausen … Outfittery … für die Oberhausenerin zu Silvester 2015 und so weiter

Alstadener Straße neben dem Kaufpark
Genau das ist das Richtige für Draußen & Drinnen & wieder Draußen. Heute Nacht zu Silvester … 
Zum Übergang vom alten ins neue Jahr in diesem Nichtwinter des Noch-Jahres 2015 braucht SIE (wenigstens) Bein-Freiheit.

Alles schön & sehr gefällig. Stepp-Jacke drunner. Lederjacke drübber. Beine sind schlank und bissken nackicht bis nach oben zum OberSCHÖNkel. 

Jetzt kann kommen wer und was will. Zum Feiern, Tanzen und "Knallen" ins neue Jahr. Die schafft dat schon!!
  • Alles wird besser. Ach, wat sach'ich: ALLES WIRD NOCH BESSER in 2016. 
Und 'ne unverbindliche Nummer für nächs' Jahr steht auch schon da … ruf einfach'ma an. Größe 40 für 22€ kannze nich mecker'n … un' der Ollen auch nich'!!

Feiert alle vergnügt! 
WIR 
sehen uns in 
2016

29.12.2015 Küssen in Oberhausen ... Alstaden ... Anne Ecke ... ma eben so ...

Librairie Flockenfeld Ecke Maybach


Geschenkt. Ein Kuss von Rodin. Wer hattat schon … wer kricht dat schon sooo billich meine Damen. 49 = 7 x 7 Euro nur für Glück!!

Und damit iss getz nich' der berühmten, lockeren Rodong-Kuchen gemeint, der Se sonz immer für Ihr'n Liebst'n samstachs für sonntachs in Backofen stricken tun. 

Nä, hier ist vom echten Rodin die Rede. Von den "Ogüst Rodäng" … der Bildhauer, mit den die Camille Claudel, der scharfen französischen Feger, rumgemacht hat.

Also … gehen Sie mal rein in die LIBRAIRIE … schauen Sie sich um: 
  • Kaffee 
  • Kuchen 
  • Schmökern …
  • Schmusen
  • Küsse.
Unter uns: Hier küsst der Inhaber noch selbst … und da der nicht Rodin heißt und auch nicht der Rodin ist … küsst der hier in Alstaden Ecke Flockenfeld und Maybachstraße ganz für umme.

Wie sacht doch Elfriede vonne Ernastraße immer so schön?!!:

Lesen 
kannze hinternher 
immer noch!!!

26.12.2015 Alle Jahre wieder ... der Oberhausener hat fertig ... und übt.

Oberhausen Untere Marktstraße
Untere Marktstraße "Auktion"
Blick auf den Altmarkt: LEERE
"Freuet Euch .. oh ... freuet Euch ...."
  • Die Geschenke sind ausgepackt. 
  • Die Weihnachtslieder gesungen. 
  • Der Braten gespachtelt. 
  • Das neue Handy ist eingerichtet. 
  • Der Kuchen gegessen. 
  • Die Dessous wurden noch in der Nacht vom Heiligen Abend zum Ersten Weihnachtstag anprobiert & präsentiert. 

Aber zu mehr kam'et dann leider nich', weil der Olle widder der Kopp voll Weihnachts-Alk hatte un' ihn sein Motteck schon einschlief bevor dat Krisskind knusper-geil aus'n Bad kam.

Ah ... proPopo! Der Papst hat schön gegeisselt. Dem Konsum iss' dat egal. Dem Konsumenten auch und der Einzelhandel freut sich. Wenigstens 'n bissken.

Oberhausen wird wieder normal und schon leicht silvestrig. Der "Weihnachtens Baum" gibbet - wie oben zu lesen - getz 20% billiger. Alles muss RAUS!! 40-50-60-70 Prozent!!

Nur der Obberhausener selps bleib' 
zu 100% drinne in sein schön
Obberhausen.
Er hat feddich!!!

(Un' die Mudder kommp Zilwester dranne ... wenn'se Glück hat!!)

24.12.2015 Weihnachten in Oberhausen en Blog ... strahlend und doch besinnlich ...

Christkind aus der Innenstadt Oberhausens

Über 
60.000 
Blog-Besucher 
bis zum Weihnachtsfest!

Wir danken allen, die mit ihrem Interesse an diesem Blog für die hohe Klick-Zahl gesorgt haben. 
Und wünschen ein gesegnetes oder vielleicht auch nicht gesegnetes (für all jene, die mit Segnungen nu'ma nix am Heiligenschein haben) 
... aber auf jeden Fall 
ein besinnliches, ruhiges, geruhsames, entspanntes, fröhliches, freundliches und 
friedliches Weihnachtsfest.

22.12.2015 Bei uns in Obberhausen neulich im Mc Donalds am BeroCenter auf'm Boden

Vier-Sterne-Restaurant am Berg
(Ein Beitrag von Beate Wagner)

Nach einer ganz netten aber auch anstrengenden Einkaufstour mit meiner Tochter sitz ich da! Bei McDonalds! Um auf die Schnelle noch'n Kaffee zu trinken. Schnell darum, weil langsam in dem Laden überhaupt nicht geht. Ist ja auch schließlich ein Fast Food Restaurant!

Wie ich da so sitze, kommt auch schon ein Problem um die Ecke. Am Tablett-Rückgabe-Wagen gerät ein achtlos abgestelltes Tablett ins Rutschen … rutscht … rutscht weiter … fällt ... und der halb volle Colabecher lümmelt sich mit den restlichen Fritten frech und unanständig auf den Boden herum. Eine zähe, klebrige Lache direkt vor dem Wagen….

Der erste Servicemitarbeiter - ich nenne ihn mal Kevin - ignoriert das Problem. Kann ich verstehen, schließlich ist Kevin zum Tische-Reinigen eingeteilt.
Tische reinigen heisst: Mit feuchtem Lappen Krümel auf den Boden schieben. Uups!? Aber da ist ja auch noch ein Ketchupfleck auf dem Tisch?!? Was soll's?!! …. Zum Lappen-Auswaschen bräuchte Kevin einen Eimer. Hat er aber nicht! Also wird mit dem Ketchup im Lappen gleich der nächste Tisch mit rotem Streifenmuster verziert. Hauptsache die Krümel sind runter. Auf'm Boden … natürlich!! - … inzwischen verteilt sich die verschüttete Cola über den Fußboden .... großflächig!

Für die Krümel ist der nächste Servicemitarbeiter zu ständig. - Ich nenne ihn mal Mert. Er fegt die Krümel auf. Mert steht ratlos vor der ColaLache, fegt aber zumindest schon mal die Fritten mit einer Ecke seines Besens auf die Schaufel. Dann macht er einen großen Schritt über die ColaLache und läuft Kevin hinterher.

Als nächstes kommt eine Servicemitarbeiterin. Sie steht, Kopf schüttelnd, vor der ColaLache, die inzwischen die ersten Tische erreicht hat. Dreht sich dann aber um und läuft weg. "Aha", denke ich, "sie geht jetzt bestimmt Eimer und Wischmop holen"- Aber ?! … Fehlanzeige! Die junge Frau - sie sieht aus wie'ne Jacqueline - kommt zurück mit einem gelben Aufsteller, auf dem in großen Buchstaben “Vorsicht Rutschgefahr” steht. Also: Problem erkannt - Problem gebannt…..

Dann kommt Mert zurück. Er hat seine Fegerunde beendet. Mert steht wieder vor der Lache und versucht wenigstens etwas davon mit seinem Besen auf die Schaufel zu fegen. Aber der Versuch, das  Zeugs dann in den leeren Becher zurückzuschütten, scheitert kläglich…. Auf die Idee einen Wischmop zu holen, ist bisher keiner der drei gekommen!

Das erledigt dann aber Mitarbeiterin Nummer 4! Eine Frau mittleren Alters, die vermutlich aus Indien stammt. Sie bringt einen Putzwagen! Und Kevin, der Ignorant vom Anfang, darf jetzt aber wieder wischen. Besser gesagt, er verteilt die Colaflüssigkeit großflächig, genau wie zuvor den Ketchup, jetzt aber natürlich über den Boden. Das gelbe Warnschild bleibt stehen…. Das ist auch besser so. Nicht dass Kevin, Mert und Jacqueline bei ihrer nächsten Runde durch das Lokal noch ausrutschen & auf den frisch gewischten Boden fallen!!

Liebe Mütter von Kevin, Mert und Jacqueline: Ich weiß, Ihr stammt (vielleicht) aus einfachen Verhältnissen. Eure Väter arbeiteten 'auf Zeche' oder standen am Hochofen. Das Geld reichte selten bis zum Monatsende. An Abitur und Studium war deshalb nicht zu denken. Euch war klar, Eure Kinder sollten es mal besser haben. Also habt Ihr ihnen ihr Leben lang den Rücken frei gehalten, damit sie sich auf die Schule konzentrieren konnten. Und Ihr habt Euch riesig gefreut, dass Eure Kinder ein gutes Abi gemacht haben und ein Studium beginnen konnten. Da das BaföG nicht üppig ist, arbeiten Eure Kinder eben ein paar Stunden in der Woche bei McDonalds im Service. Ist also alles so weit so prima.

Aber eines habt Ihr vor lauter Liebe wohl vergessen. Wenn Eure Kinder das Studium beendet haben, werden sie auf eigenen Füßen stehen (müssen). Eine gute Arbeitsstelle und eine Wohnung gefunden haben. Möglicherweise weit von euch entfernt. Sie werden ihren Weg gehen und glücklich werden, so wie Ihr Euch das gewünscht habt. 
  • ABER WER PUTZT IHNEN DEN DRECK WEG???
…. denn das haben sie offensichtlich nie gelernt…

20.12.2015 Mützen für die schönen Frauens in Oberhausen

Markt auf der Marktstraße
Hier sieht man(n): … Frau hat gern ein'n anne Mütze! Wenn es denn die Zeit dazu ist ... überhaupt etwas an der Mütze haben zu WOLLen. 
  • Oder besser gesagt: Wenn es denn die Zeit dazu ist, etwas von der Mütze zu haben. 
  • Oder noch besser gesagt: Wenn denn überhaupt die Notwendigkeit besteht, jetzt eine Mütze "an zu haben"!
Die Zeit dazu ist's ja eigentlich schon. Es ist Weihnachtszeit und damit Winterszeit. Aber der Winter blieb bisher aus. Und es könnte doch sein (?), dass wir nicht nur auf die Mützen verzichten müssen, sondern auf all das, was für uns mit Weihnachten verbunden ist.

Vielleicht ist es aber auch so, dass irgend jemand da OBEN, der nun wirklich das Sagen in der Welt hat, endlich generell veranlasste: 

Wenn IHR ALLE die Ankunft eines möglichen Retters der Menschheit nicht angemessen, bescheiden und gebührlich feiert, dann nehme ich Euch auch den Rest, sozusagen das Ambiente, das dazu gehört:
  • Den Winter 
  • Den Schnee 
  • Die behagliche Stimmung 
  • Den Frieden
Jetzt lassen sich also die Mützen auf der wunderschönen Marktstraße in der wunderschöneren Innenstadt Oberhausens an dem gezeigten, aufmützigen Marktstand zwar kaufen - aber Verwendung finden sie erst einmal nicht.

Zurzeit hat die ganze Welt 
offensichtlich
ein'n 
anne Mütze!!

18.12.2015 Weihnachts-Musikanten in Oberhausen! - aber auch aus Oberhausen??

Auf der Marktstraße am Schmiemann
Na … wenn man den Kalauer denn machen wollte - und ich will ihn hier mal stellvertretend für all die machen, denen ein ähnlicher Gedanke bei der Betrachtung des Bildes kam - könnte man sagen: 
  • Auf der Marktstraße gibt's Weihnachtslieder im "Akkord"eon!!
Doch auf dem Altmarkt, neben dieser wunderbar weihnachtlichen Abrissstelle, in dem wunderlich anmutenden Weihnachtswald ... sind sie, die Lieder, eher pop-lastig, aber auf jeden Fall elektronisch verstärkt. 
Und damit eigentlich gar nicht so recht weihnachtlich, sondern mehr glotzen-, mp3- und handy-tauglich.So als verdauungsanregende Begleitung zu Pommes-Schranke, Reibekuchen und Zuckerwerk - auf solchen Märkten und zu solchen Anlässen wohl unerlässlich. 

Aber vielleicht muss das ja heutzutage einfach so sein. Wenn selbst der Siechmar Gabriel sacht: "Satt ist nicht genuch!" … und sich dat nächste Toskana-Nüdelchen mit schön fett Sößchen in die Fress-Spalte schiebt um seinen Wohlstands-Leib zu nähren und zu mehren.

Und so hängt's dann wohl an den Migranten oder den kurzfristig zum Zwecke der Brauchtumspflege zugewanderten Weihnachtsmännern mit Kind, die ohren-hörlich in der Lage sind, uns ein wenig "unverstärkt" aus dem reichhaltigen und immer wieder gleichen Repertoire an Weihnachtslieder mit Gesang & Instrumentenbegleitung zu versorgen.

Und damit dat Ganze auch ordentlich abgerundet und der Jahreszeit angemessen ist, hab'ich die Szene am Schmiemann neben dem schön Gemüs-Laden mit "Schneeflöckchen weiß Röckchen" versehen.

16.12.2015 Oberhausen entdeckt den Bücher-Weihnachts-Baum und Bert Brecht freut sich darüber im eigenen Haus

Bücherei im Bert Brecht Haus

Warum auch nicht. Denn Berti war auch nur'n Mensch. Wenn er auch nicht "diiiieeereck" aus Obberhausen stammt un' auch nich' viel mit den Weihnachtsmann zu tun hatte … aber Recht hat der Brecht mit seiner Freude und der damit verbunden Aufforderung "back to the roots" schon.

Und das heißt jetzt hier zu und kurz vor Weihnachten: Zurück zu den etwas kleineren angemesseneren Geschenken, ein bisschen weniger Tech-Nick und Elektronik, ein bisschen mehr Besinnung auf's Wesentliche, ohne jedoch gleich ausgreifend übersinnlich zu werden und auch ohne ganz auf den Spaß zu verzichten, denn das Schenken zu Weihnachten macht.

Wir Jungs vonne Kurzfilm-Tage um der Hilmar Hoffmann herum haben früher hier in Obberhausen immer gesacht: "Kunz iss' für alle da!" 

Und ähnlich sollte es mit den Büchern und dem Lesestoff sein. Was aber nicht zu solchen Abstrusitäten führen muss, dass man großmütig & - zügig und auch ein wenig großspurig ankündigen muss, dass jetzt alle Flüchtlinge hier in OB einen kostenlosen Leihausweis zur städtischen Bücherei erhalten werden.

Sollen sie ihn ruhig bekommen, den Leih-Ausweis. (Hier klicken) Doch, so kann man leih-cht vermuten: Die Leute haben andere Sorgen, als die mit'nem Ausweis in die Bibi zu laufen, um sich dort'n Buch zu entleihen und das in einer Sprache, die sie noch nicht beherrschen.

Da hat also sich der kluge Herr Kluge-Jindri, der Leiter der Bücherei Oberhausen, schnell noch eine elox-goldene Helfersyndrom-Nase verdient. Frei nach Brecht: 

"Denn alle Kreatur braucht Hilf von allen."  
Besonders wenn in vielen Ländern Bomben fallen.  
Und nur noch rettet vor des Krieges Fluch  
der Kluge-Jindri und ein unverständlich Aus-Leih-Buch!!

Also, liebe Oberhausener:
"Büchers sin' für ALLE da!"

14.12.2015 Attraktion in Oberhausen - Köter, Döner und Mythen

Obere Marktstraße mit Hund
Unser Peter von der WAZ:  
"Man sollte sich davor hüten, Politik als reinen Dienstleister zu betrachten, mit dem man nichts zu tun hat, um dann über das Ergebnis zu meckern. Nein, wir alle sind Politik, wir alle sind Stadt, wir alle sind verantwortlich dafür, wie lebenswert unser Oberhausen in den nächsten Jahrzehnten wird."

Attraktion
'Es zieht'. Jedenfalls tut der Köter die Frau da über die Marktstraße schön zieh'n. Und zwar zu die andere Köters zum schön Schnüffeln … un' dat quer über die ganze Obbere Marktstraße, von der aus man - wie wemma inne Berge wär - weit ins Tal dieser wunderbaren Innenstadt Oberhausens blicken kann! 
Und darum kann man auch all die vielen netten Menschen sehen, die - wie hier an einem Freitag Nachmittag - in die Innenstadt nur so  strömen, um ma' einfach 'n bissken für zum Kucken, zum Kaufen, zum Schlendern … gemütlich zwischen die Abfalleimers anne Laternen und die Autos gegenüber. Wunderbar.

Obere Markstraße 159
Und dann zum Abschluss (oder auch zum Beginn & zum Abschluss) noch'n Döner oder so … ganz lecker, ganz für Bauch und Herz und ziemlich märchenhaft; denn "efsane" heißt ins Deutsche übersetzt, nichts anderes als: Fabel, Mythos, Legende, Sage … eben ein märchenhafter Döner. 
Nur scheinen unser türkischsprachigen Türken selbst nicht zu wissen, wie man die Adjektive im Türkischen bildet. Denn eigentlich müsste es heißen: efsane gibi Döner oder efsanevi Döner. Sind halt schon seit vielen Jahren zu integriert, unsere türkischen Mitbürger.

Na dann 
OBBERHAUSEN. 
Alles Paletti! 
Allet 
Döner & Doria!!

12.12.2015 Der Bettvorhang am Fenster - blickdicht in Oberhausen

Marktstraße 177

Wer weiß wie häufig der Name schon für Neckereien, Anspielungen, Schmähungen & Hänseleien hat herhalten müssen?!!?? 

Davon abgesehen hilft Kother schon seit sehr vielen Jahren hier in Oberhausen dem braven Bürger, sich vor allzu tiefen Einblicken in sein Privates zu schützen. Ursprünglich war die Gardine (gordijne) ja mal'so'was wie'n Bettvorhang … doch so etwas braucht's in unseren Zeiten wohl nicht mehr. 
Die Betten stehen frei, die Türen sind verschlossen und die Fenster wurden mittels kunstvoller Stores und Vorhänge blickdichter und damit zugleich dekorativer.

Also den Gardinen-Kother gab's hier "auf'e Obbere Mark'straße" schon zu Olims Zeiten. Was es allerdings nicht mehr dort gibt, ist das Flair dieses Teils der Marktstraße aus eben jenen früheren Zeiten. 

Die noch dort noch ansässigen, alteingesessenen Geschäfte wirken stets, wie einfach dort abgestellt. Fast wie Krempel auf der Straße. Wie Stadtbild-Sperrmüll. 

Die Stadtentwickler versprechen Besserung … schon seit mehr als 20 Jahren …

Na, schlechter geht's ja auch nicht mehr 
auf der 
Oberen Markstraße!

10.12.2015 Im AUDIOLAND von Oberhausen krisse wat auf'e Ohren

Obere Marktstraße
Nicht allzu weit vom Wohn-, Wohlfühl-, Teppich-, Plaids- & Küssen-Kissen-Hemsing gibt's ein weiteres, alteingesessenes Einzelhandels-Urgestein auf der Oberen Markstraße. 
  • Wer? - !?? - Der Weppelmann natürlich!!
Nachdem man sich also mit den entsprechenden Einrichtungsgegenständen eingedeckt hat, damit'ma' sich'ma so richtig wohl fühlen kann, geht man 'n bissken weiter und hört sich im Audioland mal'ne wunderschöne rechtsdrehende Waschmaschine an! 

Odda ... odder ... oh-der ... man lässt die Hifi-TV-Video-Anlage mal auf 1.600 Touren schleudern, um mit die gerade gekauften Kissen & Plaids - nurma so inne Gedanken -  sich auf einem weichen, wuscheligen Teppich kuschelich an der lenor-weiche Schmiege-Körper von: 

  • Helene Fischer oder 
  • Lena oder 
  • Tailor Swift oder dat 
  • Ah'dähll 

bei voll gute Weppelmann-Hifi-Musick zu träumen. 

Denn "Weppi ist für Sie auf Draht" (steht oben auf der Satelittenschüssel) … und steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite. 

"Der Weppelmann mit sein Sohn,
- meine geschätzt'n Damens -
sorcht für reibungslosem Empfang
in Obberhausen!"

08.12.2015 Wo fühlze Dich wohn? … un' wo fühlze Dich wohl? - Beides in Oberhausen!!

Auf der Marktstraße
Kann dat sein, datt'ich der HEMSING noch aus'e 70er von letzten Jahrhundert kenn'?!??

Man sieht, in Oberhausen kann man beides haben. WOHNGEFÜHL & WOHLGEFÜHL. Man(n) geht zu Hemsing und sagt zum Beispiel: 
  • "Ich hätte gerne etwa so'n Stück Wohngefühl für mein Wohlgefühl." 
Die Verkäuferin von Hemsing hört aufmerksam zu und weiß auch gleich, was sie dem Kunden für sein Wohlgefühl an Wohngefühl anbieten muss … egal ob Bettwäsche, Plaids, Teppiche oder Kissen … niemand kann sich hier mit niemandem überwerfen …, weil selbst die Überwürfe zum wohlfühligen WOHNGEFÜHL beitragen.

Fühlt man sich jedoch tatsächlich ma' nich' so wohl, dann kamma gleich in die PRAXIS von den Dr. Karsten Müller geh'n, un' ma' ebendt 'aaahhhh' sagen, wemma die Nase un' der Hals voll hat.

In Obberhausen kannze dich rundum 
wohn- & wohlfühlen …
Wennze nur willz!!

06.12.2015 So iss'et in Oberhausen .... aus Altem wird Neues ... Adveniat ... Es möge kommen und besser werden ...

Karussell am Weihnachtswald Marktstraße
Das Weihnacht-Kauf-Verkauf-Advent-Karussell dreht sich unaufhörlich weiter. Es hat immer alles etwas Zwiespältiges. Buntes & Versöhnendes vor "Einstürzenden (Neu)Bauten".

Heute am 2. Ad-Wind drehen die Kinder noch schnell ma'ne Runde. Das Wetter spielt und dreht sich auch mit. Und im Wald läuft voll dat Weihnachtsprogramm.

Oberhausen: 
Einerseits: Marodes & Abriss für Neues.
 Andererseits: Nostalgisch, bunt & freundlich & traditionell. 
Irgendwie ist es stimmig!!!

04.12.2015 Bei Reno im Bero. Schicke Schuh, Zindirella und der glückliche Oberhausener

Der Erna bei Reno im Bero
Man sieht. Nur so geht Oberhausen. Hier braucht man keine schnellen, teuren Autos, keine besonders schicken Klamotten, keinen Lottogewinn, keinen edlen Schmuck, keinen Weihnachts -Tand -Tinnef -Talmi -Schrott -Schund und -Rummel … hier ist man schon der King, wenn man im BERO die Schuhe gefunden hat, die einen glücklich machen.
  • Ey Ernz, wie geht Dich.
  • Mich?!? - Kehr, wat frach'se so blöd … mich geht töff. Sieh'se doch. Ich bin glücklich.
  • Wie mach'se dat?!
  • Natürlich mit die Treters von der Reno aus'n Bero.
  • Bisse denn damit auch 'Rucke die Guck' ganz blasen-frei?
  • Hömma, dat mit Blasen iss' so'ne Sache. Ich zieh mich die Schuh anne Mauken un' geh dann innne Rote Meile zu mein Zindirella.
  • Un' dann'?!
  • Kehr dann binnich nach 5 Minutens übberglücklich!
  • Un' die Schuh?!??
  • Die Schuh lass'ich dabei an! Un' Zindi sacht danach immer für mich: 'Ernz Du biss' mein allahliebst'n RENOzerus!'
  • Un' dann?
  • Dann geh'ich widder im Schaufenster grins'n!!!

Soooo glücklich wirs'e nur in Obberhausen …
un dat dat ganze Jahr!!

02.12.2015 Swiffen im Altenheim und ein G-Tanga in Größe 54

Privat-Kauf Alstadener Straße
Wer bisher noch keine zündende Idee für Weihnachtsgeschenke hatte, kann es hier auf der Alstadener Straße im Privat-Verkauf schnell noch versuchen … oder auch langsam, denn so bald wird hier sicher nichts ausverkauft sein. 

Rosen, Schüsseln, Töppe, Zierteller, Döskes … alles aus feinstem Porzellan und fast mundgeblasenem Glas. Teils sogar mit Goldrand und vielfach kunstvoll bemalt.
  • Hömma, Kevin lass uns da ma' rein. Wir brauch'n noch wat für'e Uromma in Altenheim.
  • Kehr Schanin, da kannze nich rein. Iss Privatkauf, da gibbet nur'e Nummer zu'n Anrufen.
  • Dann ruf'ma mit Dein Händi an, Kevin.
  • Kumma Schanin, wat willze denn mit der Scheiß hier schowidder?
  • Bisse taub, ey!? Hab'ich doch gesach. Füre Uromma in Altenheim. Für  zu Weihnacht'n … die alte Frau 'ne schöne Freude mach'n. Die Uromma gib der Schakommo dann bestimmp widder 50 Euro, wemma die besuch'n tun.
  • Abber wat soll die Olle denn mit den ganz'n Kram?
  • Weiße doch Kevin?! Die macht doch so gern mit der Swiffer rum. Ich kauf die dann bei den Kodi noch so'n Swiffer für 3 Euro, un' pack dat allet in schön Weihnachtspapier. Dat kost mit sonne Pochzellanrose zusamm' höchsens 7 Euro ... un' durch die 50 Euro vonne Uromma für unser'n Schakommo hamma schomma 43 Euro Gewinn an 1. Weihnachtstach!
  • Iss gebonk, Schanin. Abber nur 5 Euro krich davon der Schackommo. Der Ress' iss für uns für Getränke, die Dönners un' die Porno-DVD vonne Bude auf'e Grenzstraße!!!
  • Geht in Oardnung, Kevin .... soll'ich getz die Rose oder doch lieber so'n Pott??
  • Iss doch egal Schanin, die Olle sieht doch sobiso nix mehr.
  • Kehr Kevin, dat wird schön an 2. Weihnachtstach. Wenn der Schackommo in Bett iss', kuck'n wir der Porno, un' ich zieh dazu der neuen StringTanga von Dich an!!
  • Woher weiß'e denn getz schon, datte'n Tanga von mich bekommps??
  • Hömma Kevin, der schenkse mich doch schon seit 10 Jahre jedes Jahr an Heilich Abend! Kauf abber Größe 54 sonz krich'ich der wieder nich' übbere Knie!!

01.12.2015 Oberhausen begrüßt Minna Rett. Und schön singt auch der Muezzin: Kommt zum Beten mal hierhin ....

Große Brömer: „Dazu (zum Grundrecht) gehören zweifelsohne sowohl das Glockenläuten der christlichen Kirchen, als auch der Ruf des Muezzin.“ (WAZ vom 01.11.2015)

Na ja, ma' seh'n & hören, was hier daraus wird?! Das Glockengeläut gegen den Gebetsruf ... oder mit dem Gebetsruf. Auf jeden Fall wird's dann nicht nur Dreifaltig sondern Vielfältig, aber wohl niemals einfältig.



Setzen wir doch gleich ein Kirchen-Fenster-Glaserl unserer lieben, hiesigen Christen dagegen. Fenster ohne Ton. Mit Pracht und Gebet im Stillen ... STILLEN?! ... wat?!? - die Mutter-Gottes zum Feste ihr Jesuskind?! - Iss' nich möch'lich!!? ... Oder?? 
Nä ... Doch: Hat'se aber bestimmt gemacht, denn damals gab's ja noch kein Milupa ... genau, wie es zu dieser Zeit weder den Islam noch Mohamed noch die Muslime und darum natürlich auch keinen Muezzin gab.
Ausgeläutet und AusgeLeutet

Der Oberhausener und die Oberhausenerin werden, nachdem die wüsten Wogen von Ratswegen geglättet wurden, das Narren-Schiff schon schaukeln. Karneval mit den HELAU iss' ja auch noch erlaub'!!!

  • Un' irnxwann sacht bestimmp einer:
  • Kehr, hasse nich gehört?
  • Nä, watt'denn?!?!?
  • Heut hat der Muezzin vonne Duisburger gaa' nich' geschrien. Da hab'ich doch glatt verpennt!!!
  • Iss villeich' heiser von mit-sein-Frau-schön-Rammadann!!
  • Hömma, davon wir'se doch nich heiser!
  • Weiß'ma ja nich'!! Dat Minna Rett iss' wild in Bett.


GROSCHEK wird nun Muezzin und ruft:
„Wir sind die Partei der Arbeit ... und der arbeitenden Menschen“

30.11.2015 Geruh-Salem in Oberhausen - der Fenster-Advent-Weihnachts-Schmuck

Advent in Oberhausen-Alstaden
Wenn man zurzeit durch die Straßen zieht, wandert, e- & i-migriert, spaziert oder streift - wie hier in Alstaden - , dann kann man sie wieder sehen, die Fenster, die schon ihren vorweihnachtlichen Schmuck erhalten haben.

Und es tut den Augen und dem Gemüte gut, wenn es nicht gleich so überladen amerikanisch mit HOHOHO und dem ganzen Christmas-Farb-Kitsch & Ballyhoo daherkommt. Hier also schlicht und einfach ein 'Stearn' vermutlich in einem ge'butzten' Wohnzimmerfenster neben einem schlichten, blinden Lokusfenster.

So haben wir also beides zusammen: Die Festlichkeit mit üppigem Schmauseschmaus für Herz, Seele, Körper und vollen Bauch und gleich daneben die verstellte Einsicht auf den erbaulich-verdaulichen Ausdruck.

So muss datt!! 
Links noch'n bissken Obs' inne Schale für'e Gesundheit un' dann kann der ganzen Azwennz mit Weihnachten komm'!! Klopapier iss' nebenan. Muss ja au'ma sein … alles watt rein muss ja auch wieder raus .... un' - ma' ganz ehrlich - besinnlich kamma doch in beide Zimmer sein?! In dat eine bei Tannenduft un' in dat andere bei dicke Luft!

Oberhausener kehrt ers' vor'e Türe, 
dann in Euch, 
dann kehrt Euch um dat Leid inne Welt 
un' dann haut tüchtich rein … 
IHR SCHAFFT DAT!!

29.11.2015 Advent das Vertraute, das uns Sicherheit gibt .... Oberhausen Vergänglichkeit und Änderung




(Text von Beate Wagner, der sehr eindringlich zeigt, was uns Sicherheit geben & wie fragil das Vertraute sein kann)

Es gibt Menschen, mit denen hat man noch nie ein Wort gesprochen. Aber trotzdem geben sie einem ein Gefühl von Geborgenheit. Dieser türkische Schneider ist so ein Mensch, der, der seine kleine Änderungsschneiderei Ecke Grenzstr./Lenaustr. hat und das schon seit unzähligen Jahren.

Schon damals, als ich noch jeden Morgen zur Karl-Broermann-Realschule ging, saß er bereits morgens an seiner Nähmaschine und arbeitete. Er lächelte mir zu, ohne seine Arbeit zu unterbrechen. Mittags, wenn ich nach Hause ging, genau das Gleiche, arbeiten und lächeln.

Alles gut. Egal, ob es Sommer oder Winter war, Ob es regnete oder die Sonne schien.

Er saß immer am gleichen Platz und nähte. Tag für Tag. Jahr für Jahr. Auch heute noch! 

Zu meiner Arbeitsstelle muss ich auch die Grenzstrasse entlang. Morgens sehe ich ihn dort sitzen, alles ist gut. Nachmittags, wenn ich heimkomme, weiss ich, er sitzt da, näht und lächelt.

Irgendwie hat er sich über die Jahre auch nicht verändert. Er ist auch nicht älter geworden, irgendwie…. Ich ertappe mich selbst dabei, wie ich regelrecht auf ihn warte. Wenn ich an der Gellertstraße bin, wird mein Hals schon länger, um möglichst schnell zu sehen: 'Ha, er ist da, alles ist gut.'

Und heute? Heute sah ich dieses Schild im Fenster, dieser schreckliche Zettel…. auf einem einfachen weißen Blatt im Schaufenster steht diese furchtbare Nachricht
  • WIR SCHLIESSEN ENDGÜLTIG ZUM 21.12.2015
Aus! Vorbei! Er wird dann nicht mehr da sein… 

Wenn ich am 22.12. zur Arbeit gehe, wird er nicht mehr dort sitzen, nähen und lächeln. Er ist dann weg! Genießt vielleicht seinen wohlverdienten Ruhestand. Irgendwo, wo es keine Nähmaschinen gibt. Ich habe mich nie gefragt, wer er ist. Oder ... was er macht, wenn er nicht näht. Ich weiss noch nicht mal seinen Namen….
…aber ich werde ihn vermissen!
Das weiß ich!

28.11.2015 Der Weihnachtswald Oberhausen: Die lieben Weihnachten, die Geschäfte … und alle möchten beschert werden

Weihnachtswald auf dem Altmarkt
Heute ist der offizielle KAUF-NIX-TAG

Auf dem Schild ist all das aufgeführt, was an Verkauf und Institution hier in der Oberhausener Innenstadt Rang und Namen hat. Und es ist wirklich sehr löblich, dass von all den Aufgeführten auch dieses Jahr wieder dafür gesorgt wurde, dass hier in Oberhausen von Daniel Schranz, unserem weihnachtslieben Oberbürgermeister, der Weihnachtswald eröffnet werden konnte. Der (nicht der Schranz sondern der WALD) wurde - wie in der WAZ zu lesen war - vor langer Zeit von einem gewissen Wehling, als er noch wie ein Männlein im Walde stand, initiiert und gegen den anfänglichen Widerstand der ewig UN-Weihnachtlichen durchgesetzt.

Mir allein sind mindestens zwei Senioren bekannt, die heute freudestrahlend und voller vorweihnachtlicher Erwartung den Weihnachtswald besuchen … für zum Kucken & schön Weihnachtslieder hören & wegen der Reibekuchen
  • "Hömma, da krisse klasse Reibekuch'n! Kannze auch noch paa' für abenz mitnehm' für zum Kaltessen au'm Brötchen! Zwei, drei Pülleken Pils dazu un' ab in der ersten Adswennz reinfeiern! Da geht Dich datt Licht ganz von alleine an!"
Der 'Briefkasten an den Weihnachtsmann' steht natürlich auch da. Mitten im Weihnachtswald, weil ja Briefkästen immer im Wald stehen. Denn der W-Mann muss ja wissen, was er kaufen soll. 
Wie man sieht, steht er gleich daneben. Natürlich unkenntlich gemacht, damit die lieben Kleinen nicht darüber schockiert sind, dass es den Weihnachtsmann mit Geld von den Banken wirklich gibt, und die Geschenke nicht einfach so verschenkt werden.
  • Mamma kumma, elekrische Gitarre, kauf'se mich für Weihnacht?
  • Schanin watt willze denn damit? Du kannz doch ga' nich Musick!!
  • Mamma Gitarre hat abber drei Jahre Garrentie, un' Pappa sacht immer drei Jahre Garrentie muss'ma kauf'n!
  • Kehr Schanin, schreip'et in der Brief für der Weinachtsmann!
  • Datt'iss' doch Scheiße, Mamma, der hat mich letzes Jahr auch nicht dat Händi gebracht!
  • Schanin kumma, wennze Scheiße auf der Weinachtsmann sachst, dann krisse von den nie watt!!

27.11.2015 Agethen Familienbäckerei expandiert und ersetzt Sutthoff … aber leider leidet die Qualität ...

AGETHEN auf der Marktstraße
Jetzt gibt's ihn seit einer Weile auch auf der Marktstraße. Da, wo früher der Suthoff seine Backwaren anbot. Suthoff weg hier aus Alstaden. Der hatte bis vor zwei Jahren noch'n kleinet Steh-Café mit Verkauf im Flockenfeld … dann ging er auch vonne Mark'straße wech! Iss' inne Innsollwennz!!!

AGETHEN ist wie der "Horst-Lembke" auch in vielen anderen Stadtvierteln in Oberhausen vertreten. Man scheint sich ja heute mit Backen blöd verdienen zu können. Hätten wir sonst die vielen Billich-Bäckers mit zusätzlich Billich-Kaffee einmal für zum Sitzen und dann auch noch für zum Gehen, wat den afrikanischen Namen TOGO trägt.
  • Ey Du, ich hol'mich ma' schnell'n TOGO. Willze auch ein'??
  • Nä, lass'mann … ich krich schon Sodbrennen, wenn'ich nur der blöd'n Name hör'!!
Früher … also ganz ganz früher … so in den späten Sechzigern hieß es immer:
  • "Wennze gleich noch zu'n Brotkauf'n geh's, bring mich paa' Brötken un' 'n Obberländer mit - abber nur von den Sutthoff, hasse gehört … nur von den Sutthoff!!
Jetzt also AGETHEN, die Familienbäckerei. Ich wusste gar nicht, datt man sich die Familien auch backen kann?!? Vielleicht Familien-Therapeuten-Zukumpfsmodell vonne Bäckerinnung.

Bleibt zu hoffen, dass durch die Expansion der Familienbäckerei die Brötchen nicht noch aufgeblasener und teurer werden. Un vor allen Dingen, datti widder 'n richtigen Schnitt inne Mitte bekomm'. Der Erwin sacht letztens: 
  • "Hömma, ich will von den Agethen 'n weiblichet Brötken mit Schnitt un' nich so'n TransistittenDink!!"
Richtig gutes Agetehenbrötchen
Expandieren auf Kosten der Qualität sollte AGETHEN nicht fortsetzen … bei den Teilchen hatt's angefangen … jetzt ist noch Zeit, den Qualitätsverfall auch bei den Brötchen zu stoppen … 

Ansonzen heiß'et' weit un' breit 
Getz iss' nur noch MALZER-Zeit!!