15.09.2015 Oberhausen: Abfahrt - Ankunft in der ruhrigsten Stadt im Pott

Bahnhofsvorplatz durch die "Stoag-Scheiben" gesehen

Auch wenn man's gar nicht will … wenn man es partout nicht möchte … wenn Du, ja auch DU, Du Oberhausener es eigentlich gar nicht willst, musst Du doch von Zeit zu Zeit, aus welchen dunklen Gründen auch immer, diese wunderschöne Stadt, diese Metropole mit dem nun 20jährigen Centro, gelegentlich verlassen.

Klar, dat fällt schwer … sehr schwer … abber Du kommps ja widder!!!

Erst mal stehst Du auf dem großzügig gestalteten, immer sehr aufgeräumten & sauberen Bahnhof-Vorplatz, wirst noch an der Bushaltestelle freundlich von einem sturzbetrunkenen Bettler nach'nem Euro gefragt, wirfst noch'ma 'n kurzen Blick durch die nicht mehr ganz so klare Glasscheibe auf'm Busbahnsteig Richtung Bahnhofsgebäude und Du weißt:


DU BIST NOCH IN OBERHAUSEN!!
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Nachtservice Bahnhof

Spät am Abend kommst Du zurück. Gehst durch die Dunkelheit zwischen den illustren, dunklen Gestalten über den Bahnhof-Vorplatz Richtung Bushaltestelle. Wirst von einem nun nicht mehr freundlichen, sturzbetrunkenen & heruntergekommenen Bettler nach'nem Euro gefragt. Setzt dich ermattet auf den Alu-Gittersitz und kucks' mitte müden Klüsen auf'e spannende Nachservice-Skyline gegenübber von Vorplatz, riechs' die Alkfahne von den Bischek der sich neben dich gepflanz hat … und DU weißt: 

DU BIST ENDLICH WIEDER IN OBERHAUSEN!!

11.09.2016 Oberhausen: Leben im Park aus der Plastiktüte mit Caddy-llac

Im kleinen Parkgelände an der Christian-Steeger-Straße
(Christus-Kirche)

Man kann also leben in Oberhausen. Man kann gut leben in Oberhauen. Man kann schlecht leben in Oberhausen. Man kann mitten in Oberhausen leben. Man kann am Rande von Oberhausen leben. Man kann in Häusern, Zelten, Unterkünften und Hotels in Oberhausen leben. Und man kann in Parks leben.

Man kann mitten in der Gesellschaft der Oberhausener leben und man kann am Rande der Gesellschaft leben. Man kann alleine in Oberhausen leben. Man kann vereinzelt in Oberhausen leben. Man kann gesellig in Oberhausen leben. Man kann einsam in Oberhausen leben. Man kann vereinsamt in Oberhausen leben. Und man kann so in Oberhausen leben, dass es einem Spaß macht und man sich aufgehoben fühlt. Kurz: Man kann glücklich in Oberhausen leben.

Man kann also auf viele verschiedene Arten in Oberhausen leben … doch wichtig bleibt, dass man überhaupt in Oberhausen leben und nette, freundliche Menschen treffen kann.

Man kann fast alles in Oberhausen … echt, kehr ehrlich, ohne Quatsch.

Ach ja … und man kann und muss als Leser dieses kurzen Textes das Wort 'man' durch das Wort 'frau' ersetzen. Und alle Aussagen stimmen immer noch.

Die wahren Oberhausener gäben ihr Leben für ein Leben in Oberhausen … wenn? … ja wenn sie nicht schon in Oberhausen lebten!!!
 
Leben?!? 
Na kla'!!
Abber in Obberhausen

07.09.2016 Oberhausen sehr frivol, da eine Dame in der Öffentlichkeit auf einer Stange Oben Ohne

Frau von hinten auf dem Rohr am Altmarkt
Die Frau aus Oberhausen traut sich was. Keine MB (MöpseBurka, von manche auch falsch BH genannt)! Und zwar tut die dat für Ihre ganz persönliche Lebens-Qualität inne Einkaufs-Meile! Nur hier au'm Rohr isse bei sich un' ganz frei!

Fiel sie (die Frau) letzens noch durch so ein gemeinet bis ziemlich infamet Loch inne Dieselstraße auf ihre zart-weiche Möpse, sitzt sie jetzt schon wieder ganz schön fröhlich abber vorsichtich & sitz-am mit ihren DINGSDA auf so'ne Stange mit auch ein Loch drinne. 

Löcher regieren die Welt. Sieh'se ja anne POlitiker!

Helle Leggings anne töfte Beine. Im HosenBund anne Hüfte satt schwarz und luftich locker dat nix runterrutsch' aber auch nix gequetsch' wird ... 
abber obenrum?! … weiß man(n) nicht so genau, weil der scheiß bestussten FottoMensch mal wieder die Linse zu tief gehalten hat.

Alles das ist züchtiges Freizeitvergnügen an warmen, helle, sonnigen Spätsommertagen in Oberhausen auf der Marktstraße am Altmarkt, wo die Händler aus Fernost oder Nahsüd Klamotten zum Kauf anbieten. 

Teils für die Frau von heute, teils auch für die von gestern, aber insgesamt für alle, die sich ma' eben für billich schick machen wollen.

Wechselgeld könnense dann gleich anne Kirche die Bettlers geben, die nach 2 Tage sammeln dann widder auf'm Oberhausener-Event-Markt anne Siegessäule ihren Kaufrausch ausleben. So passt dann eins zu den anderen. Der ewige Kreislauf inne Wirtschaft: Arm bleib arm ... & ... Reich wird immer reicher!!

OH wie schön iss unser Obberhausen!!
Vielfalt inne Einfalt von Vielfalt
Von Rohr, Loch, Stange un' Kunz.

04.09.2016 Oberhausen - LOCH … Löcher …. Lächerlich … Straßen(Ver)Bau in unserer Stadt! Komm entlich Kumpel un' Schlag Löcher!

Eins der Schlaglöcher in der Dieselstraße
Wemmama außerhalb des Golfplatzes mal so richtig einlochen will, dann kann man das und macht man das ganz für umme auf den Straßen Oberhausens.

Das gilt auch für Frau … auch wenn frau ma' so richtich einlochen will, dann macht sie das ganz 'ungenant', aber mit viel Risiko auf den Straßen Oberhausens.

In Oberhausen wird ganz unbürokratisch für die sportlich golfenden & radelnden Stadtbewohner gesorgt. 

Und das ist bei der Größe & Tiefe des Lochs (wie auf'm Fotto zu sehn) nicht nur ödes, schnödes unprofessionelles Familien-Minigolf, NEIN, das ist ganz großes Golf … soooo GROSS, dass eine meiner Freundinnen -'ne junge Dame mit Rennrad (ja das gibt es auch) - unsanft mit ihren Möpsen am Asphalt nippelte.

LOCH in der Fahrbahn Dieselstraße
Sollte nicht sein … war abber so … und die desolate Infrastruktur in Oberhausen-Alstaden lässt sich nun von ihrem Sommer-Top ablesen.

Dieselstraße
"Zeigse doch an, die unzuständigen Mitarbeiter der Stadt!" habe ich ihr geraten. Aber sie wollte nicht. "Hilft eh nix!", hat'se gesacht … "kannze doch übberall sehen!", hat'se gesacht … 

"… un' wenn die Verwaltungslöcher aus'm Rathaus hier inne Dieselstraße 'n Loch stopfen, dann reißen'se unter Garantie woanders zwei neue auf", hat'se gesacht un' hat'sich Bepanthen auf ihre asphalt-wunde Dingers geschmiert. 

Abber die WBO hat 'n neuen Mitarbeiter 
eingestellt: 
'N großen Hund, 
der die Löcher zuscheißt!!

01.09.2016 Wat in Oberhausen?! KatholikenTag?? - Echt? - KlarOH!!: Religion muss sein … manchmal. Und Kirche auch … manchmal. Und manchmal immer!!

Wie unschwer zu sehen: St. Marien
(Obgleich der alstaden-Blog ja eigentlich zutiefst überReligional ist, bedeutet es ihm eine Freude auf das von Beate Wagner beschriebene Event hinzuweisen.)

/Text Beate Wagner/

Fast jeder Verein in Oberhausen präsentiert sich hin und wieder in der Öffentlichkeit. Egal ob Karnevalsverein, Sportverein, Kleingartenverein oder Partei: Alle feiern sie! Z.B. ein Sommerfest! Und sie machen dafür viel Werbung, um den Oberhausenern zu zeigen, wer sie sind & was sie tun und wie gut sie für uns sind, damit das Leben einen Sinn hat.

In diesem Jahr macht das auch die Katholische Kirche. Aber nicht mit einem Sommerfest im kleinen Rahmen auf dem Kirchplatz … nö, sie macht das so richtig … sie macht es richtig GROSS!

Der 1. Oberhausener Katholikentag und HIER kannst Du Dich umfassend informieren

Odder einfach hier au'm Fotto!

Aushang St. Marien

Die Kirche möchte sich positiv und zugleich werbewirksam der Öffentlichkeit präsentieren und zieht dafür alle Register.
- Nicht nur die der Orgel … aber auch! - Und das eine ganze Woche. Das muss einfach sein! Kirche kann nicht weniger! Sieht'ma'ja: Ostern, Weihnachten und Pfingsten wird auch an 2 Tagen gefeiert. Was sich lohnt, muss man auch auskosten...

Eine ganze Woche lang kann der Oberhausener Altbewährtes, z.B. Chor- oder Orgelkonzerte erleben, auf Gemeindefesten Erbsensuppe essen (läcker-läckerst) oder sich auf etwas ganz Neues einlassen. Wie z.B. ein Ü-30 Gottesdienst unter dem Motto "I-Phone, I-Pad, I-Church: Kirche 4.0", eine lit. Nacht in St. Antonius (da gibt es auch wieder tolle Musik und Lichterspiele anne Decke un' übberall! HERR-Lichtst). 
Exkursionen durch Oberhausen stehen im Programm, unter dem Motto "Kirche findet Stadt" … das ist übrigens auch das Motto der ganzen Woche…

Und wenn dann auch noch das Orgelkonzert ganz pfiffig "vORGELesen - Text trifft Tasten" heißt und der Impuls "Punkt20.Lauf" dann macht das besonders neugierig.

Die Frage, wie Glaube und Humor zusammenpassen (sehr gut  un' fantatastisch übrigens) wird auch beantwortet. Kirche und Karneval fangen ja auch beide mit K an. Diese Frage ist so interessant, dass die Veranstaltung schon ausgebucht ist!

Zum Abschluss gibt es eine Großveranstaltung mit vielen Akt- und Attrakt-ionen auf dem Altmarkt! 

Tja und Sonntags, da bleiben diesmal alle Kirchen zu! Da feiern wir einen riesigen Gottesdienst im Stadion. Es gibt sogar (heiliger BimBam) Shuttle-Busse, die von jeder Kirche in Oberhausen aus, die Menschen ins Stadion fahren. Da wirt'et dann bestimmp voller, als wie wenn RWO ma' widder bissken rumspielt!

Es bleibt darum abzuwarten, ob Kirche Stadt findet, oder ob Stadt Menschen und Kirche findet?!?

Also, liebe Oberhausener, schaut mal ins Programm und kommt vorbei. 

Abba reichlich. 
Wir freuen uns auf Euch!

28.08.2016 Oberhausen ist mit und durch und in Alstaden BÄRENSTARK … aber natürlich auch durch alle anderen Stadteile!

Nette Menschen auf dem Bärenfest
Gegen all die widrigen Nachrichten und vielen Darstellungen in den Medien feiert Oberhausen und feiert Alstaden mit den Bären.

Wie man auf dem Foto sieht, strömten die Menschen, die Bären, auf den Schulhof der Grundschule an der Bebelstraße um ihr jährliches Fest gemeinsam zu feiern. Viele waren es bei dem schönen Wetter, die sich 'n Bierken schnasselten, Pommes inne Hand hatten oder'ne Limo & 'n Minneralwasser schlürften. Odder qualmten genüsslich 'ne Fluppe ...

Und noch mehr nette Menschen auf dem Bärenfest in Alstaden

Und alle hatten … wiema sieht … un' wie auch auf den Fotto zu sehen: Mächtig SPASS DABEI!


Spass Dabei und Bier dabei
Und wer wollte konnte auch mitsingen, mitte Mauken mitwippen, bissken pallavern, bissken flörten un' bissken schön Musick hören, von den Sängerknabe da oben auf'e Bühne.

Im Hintergrund die Bühne im Vordergrund die Bären
ABER dann so gegen 20°° Uhr kam dann doch noch schweret Wetter vorbei … nur'ma umzu kucken, nur'ma um auch da zu sein, nur'ma für zum Abkühlen vonne Menschen, die Bären un' die Gemüter

Gewitter bahnt sich an
... nur um danach noch lange weiterzufeiern, weil feiern dabei sein muss, weil feiern zum Leben gehört, weil weil all datt, watt zum Leben gehört auch zu den Obberhausener gehört. 

Seid positiv Obberhausener … lasst Euch vom Weltgeschehen nich' runterziehn … 

... abber so wie ich uns und Euch kenne, 
lasst Ihr dat sobieso nich'!

24.08.2016 Was schert uns Oberhausener das Geschwafel der Süddeutschen Zeitung - WIR leben HIER.

Markt auf der Marktstraße am Altmarkt ... SCHÖN
"Kehr, hier kamma doch leben, ey ... GUT leben, ey!!"

Man muss doch nicht immer alles so negativ sehen. Hier aufe Marktstraße zum Beispiel haben wir kein Erdbeben wie jetzt inne Nähe von Perudscha … klar, wir wohnen in Obberhausen und da geht'et vonne Erde her schomma ziemlich ruhich zu. Wenn auch nich so ganz ... manchmal. Vonwegen dem früheren Berchbau!

Wir haben übberhaupp nich' Zustände wie in Aleppo oder wie bei die Isis oder wie in den Islahmischen Staat; denn hier bei uns in Obberhausen isis ganz schön friedlich … wennze nich grade widder ma' von so ein Räubersbube an Bahnhof beklaut wirs'!

Wir sind kein "erschöpfter Ort"!! Wir sind Oberhausen mit Obberhausner un' die vonne Süddeutschen Zeitung sollen besser über ihr scheiß München schreiben, der Knast-Hoeneß un' der ganzen Groß-Metteropolen-Stadtmist

Hier bei uns bescheißen doch nur die Politiker un' manchmal die Hunde aufe Straße un' inne Ruhraue. Dat hat doch noch Qualität!!!

Kehr, kannze doch auf den Fotto oben sehen. Junge Frau fährt mip'm Farrad un die Ulligen auf der schöne Markt. Omma sucht Blümskes aus; un' man sieht et gleich: hier iss' ma' inne Fußgängerzone!! 
Dat Laden iss auch erlaub'; un' sogar nachts dat Farradfahren in Dunkelen in Sommer vonne Obberhausener Glühwürmskes erleuchtet. WO gibbet dat sonnz!!!!

Lasst uns leben in Oberhausen; denn WIR haben nur:

EIN OBBERHAUSEN & EIN LEBEN!

20.08.2016 Autos auf der Marktstraße in Oberhausen als Prosper-Zukunft der Innenstadt. Mensch Muckel!

Marktstraße endlich mal nicht so überlaufen

Ja klar, kehr! Kumma, iss doch - wimasieht - töffte leer, ey! Hömma, da würden Autos doch ganz schnuckelich mittemang passen!! Immer schön durch da! Immer Schlalomm durch'e enge Straße!
Links un' rechts sitzen die Leute bequem inne ruhige Cafés odder anne fettige Imbissbude und atmen dann zu Kätschapp un' Majo noch die liebliche Abgase vonne VW-Autos ein. Besser geht nich!!!


 Hömma, lamma schnell zu der Süringer uns paa' Kibbeh reintun!

Die Händler freuen sich, weil wieder ungemein viele Oberhausener zum Einkauf strömen. Der Verkauf von ganz viel Nix boomt wie nur wat. Und der Ramsch kannze direck 
mit Schmackes aus'm Ramschladen in deine Karre schmeiß'n; dann setzt'e Dich hinter dat Steuer und scheuchst die Fußgängers bissken übbere Maarkstraße. 

Macht doch Spasss, wat?! Dat iss Lebensqualität inne Innenstadt mit Eventcharkter!:


Die Bettlers auf'e Maarkstraße übbere Füße düsen.

Wie hat der Citymanager Muckel das im Jahre 2011 noch so vollmundig un' übermuckelich in der WAZ verkündet?!? "Wir sind wild entschlossen, eine auch für Eigentümer (der Markstraßen-Gebäude) tragfähige Lösung zu finden.“  



FAKE-SHOPS hat er gemeint!!!

Na gut, der Muckel-Satz iss gezz grad'ma 5 Jahre her … warten wir noch 5 Jahre, dann können wir wieder im Schotter über die Marktstraße laufen … ganz wie in der Nachkriegszeit … sozusagen als Nostalgie-Event!! 



Zurück inne Zukumpf

Marktstraßen Kunst

Und wat iss mitti KUNZ auf'e Maarkstraße?? Dat muss ja dann alles weg. Keine schönen Pflaster-Steine mehr. 

Das sogenannte 22 Millionen DM teure "China-Pflaster" aus den 90er Jahren wird dann endlich platt gemacht. 

Und Oma und Opa fallen nich' mehr auf'e Fresse … weil sie von ein schön Auto innet Renten-Aus überfahren werden.

Das ist dann der gelebte Generationen-Vertrag 
in Oberhausens Innenstadt!

16.08.2016 MULTI-"Vitamin" von, für und in Oberhausen mit friedlicher Außenwirkung ganz ohne Apotheker-Warnung

Bunt & Multi: Bild der Facebookseite MULTI entnommen
(Ein Beitrag von Beate Wagner)

Teddy Kollek und Luise Albertz würden sich freuen,wenn sie sehen könnten, was aus ihrem kleinen Jugendaustausch, der Anfang der 70er begann, geworden ist. Die MULTI.

Ca. 350 Jugendliche aus 15 Ländern erleben zwei Wochen lang was es heißt, verschieden, aber trotzdem gleich zu sein. Gemeinsam Sport treiben, tanzen, kochen, kreativ sein, Partys feiern, über Umweltschutz diskutieren, ins Centro gehen und einfach miteinander leben. Bei der Eröffnung in diesem Jahr sagte die Schirmherrin Hannelore Kraft in einer Videobotschaft:

“Sie sind hier, um gemeinsam ein Zeichen zu setzen. Denn in einer Zeit, in der Nachrichten voll sind mit Meldungen über Kriege und Konflikte, über Terror und Gewalt, kommt aus Oberhausen ein wichtiges Signal der Völkerverständigung und des Friedens."

Es funktioniert, das mit dem Frieden. Auf jeden Fall während dieser 2 Wochen. Eine großartige Zeit.

Wir haben dieses Jahr ein Mädchen aus Baschkortostan zu Gast. Meine Tochter und sie haben sich bereits 2013 bei der Multi in Mersin (Türkei) kennengelernt. 2014 war sie zum ersten Mal bei uns. Die beiden haben sich angefreundet. Über das Internet haben sie Kontakt gehalten, und jetzt ist sie wieder da! Als ich ein Teenager war, brauchte ich nur nach Königshardt zu fahren, um die Freundin zu besuchen, die am weitesten weg wohnt....

Multi in der Familie bedeutet AUSNAHMEZUSTAND. Das einzig geregelte am Tagesablauf ist das frühe Aufstehen. Um 08:15 Uhr sind sie aus dem Haus.

MULTI-ERDE in Oberhausen

Manchmal schlagen sie mittags hier auf, gerne auch mit mehreren und möchten etwas zu essen …. wie gut, dass Spaghetti mit Ketchup immer geht… manchmal koche ich und sie kommen gar nicht..... wir haben dann Suppe für 3 Tage … praktisch!

An freien Tagen sind sie auch mal weg. Im Centro! Wo sonst? Da muss man jeden Tag mal kurz hin. Aber auch “mit den anderen” zum Gasometer, ins Sealife, zum Bowling oder einfach nur zum Quatschen in den Kaisergarten.

Ich weiß inzwischen, dass die Ukrainer gerne spazieren gehen und den Kaisergarten lieben. Die Chinesen treten immer im Rudel auf und kommen auch mit ganz konkreten Wünschen nach Oberhausen, so in der Art: “Ich möchte gerne Schwarzwälder Kirschtorte essen!” Und die Jugendlichen aus Megion verfügen oft über erstaunliche Mengen an Taschengeld.

Spricht man mit anderen Eltern, die Multi-Gäste haben, merkt man, dass es in allen Familien gleich aussieht.

Bei Veranstaltungen am Abend sind die Eltern immer pünktlich als Taxiservice zur Stelle und warten mit Engelsgeduld auf die Jugendlichen, die sich mal wieder nicht trennen können, weil es noch sooo viel zu erzählen gibt, und das fast ausschließlich auf Englisch.

In diesem Jahr ist es unsere letzte Multi. Wir haben jetzt die “Altersgrenze” erreicht.

Aber schön wars ... immer … und viel Spass denen, die noch weitermachen!

Und was den Frieden angeht, mein Hund, der sonst immer jeden Besucher laut begrüßt, kam an Alsus Ankunftstag leise und Schwanz wedelnd auf sie zu und hat sich kraulen lassen. 

Wat will'ma mehr?!!

13.08.2016 FKK-Mädels neben Jesus Christus. Testament-Marketing in Oberhausen

Kumma, die inne Mitte hat'n vadammp langen Daumen


"Wie lächerlich ist das denn? (…) Hallo, die 50er Jahre sind vorbei!" (aus der WAZ vom 22.07.2016)

Vor 'ner Weile hat's doch den Disput gegeben, ob solche Plakate überhaupt innerhalb der Stadt präsentiert werden sollten oder gar dürften. 
Ich meine jetzt natürlich nicht das Plakat da links auf'm Fotto, das da von der AUF-ER-Stehung. 

Also - ma so gesagt - dat der Jesus Christus aus'm Grab kommt und ruft: "Ich bin die Auferstehung und das Leben!" … iss doch eigentlich schön und ziemlich positiv. Der steht eben einfach auf un' geht dann frisch & fromm & fröhlich-friedlich nach nebenan zu die leckeren Keulen. 

"Ah", sagen die Keulen dann, "kumma ey, da kommt doch glatt die Auferstehung mit ihren Leben umme Ecke geschwobt mit sein klasse Johannes 11 Vers 15!" - "Kehr hömma, dat iss doch herrlich, Herr Jesus, kommse ma' bisken näher hier zu unsere Johanna 6 Vers FKK!" 

Na ja, und da macht der Jesus gleich rübber und erteilt die Lutschen - wie et schon inne Bibel geschrieben steht - die Absolution: "Johannes kam zu Euch und lehrte Euch den rechten Weg, und Ihr glaubtet ihm nicht; aber die Zöllner und Huren glaubten ihm." … 

Kumma soo geht dat also. Dat iss praktische Integration

Außerdem finde ich das ziemlich pfiffig vom Jesus Christus, dass er sein HIMMELFAHRTSKOMMANDO gleich neben die Bordell-Werbung hängt

Daran mag der gescheite Mitbürger erkennen, dass dieser Gottesmann 'ne ganze Menge von geschiXtem Marketing verstand und wohl auch immer noch versteht … ?! ... Ihr mich gezz?? ... ALSO!:

"Geh hin und nimm ein Hurenweib!" 
So sprach der Herr durch Hosea (HOSEA 1-3) 
... mittenmang in Obberhausen!!!

10.08.2016 Die LIBU KIDS für Oberhausener … besonders für die Ulligen … unter uns … und die Ulligen in uns … für den Film und die Lichtburg

"Fünf" Freunde auf der Elsässer mit Libu-Kids

- "Ey, Du Mann, mach mich ma'n Fotto von mich?!? Auch von mein Freunde hier!!"
- "Klaa, mach'ich!! Stellt Euch ma' da hin!!"

Wir hätten in den 60er Jahren gesagt: 
- "Onkel, kannze ma'n Fotto von mich un'meine Freunde mach'n??" 

Wenn überhaupt. Also wenn wir überhaupt einen Erwachsenen in der Innenstadt mit Fotoapparat in der Hand gefragt hätten, ob er uns fotografieren könne und wolle. 
Und damals hatte das Fotografieren auf der Straße auch noch einen anderen, angeseheneren Stellenwert. Heute muss man sich beständig vor irgendwelchen Passanten rechtfertigen: 
  • Warum man gerade dieses Haus fotografiert 
  • Warum man gerade diese Fassade fotografiert 
  • Warum man diese Straße fotografiert
  • Warum man gerade diese Kinder fotografiert habe 
und ob das ÜBERhaupt nicht eigentlich ALLES verboten sei.

Na … lassen wir das … Zeitgeschehen lässt sich in der heutigen Zeit eben kaum noch angemessen fotografisch festhalten und dokumentieren


Abber gezz ma' zu die: LIBU KIDS


Filmbroschüre für Kinder

Da hatte doch mal jemand eine wunderbare Idee (ich weiß leider nicht wer, weil in dem Heftchen kein presserechtlich Verantwortlicher genannt wird)! Dieser Mensch oder diese Gruppe brachte eine kleine, bunte Broschüre nur über Kinderfilme extra für KINDER heraus. 
  • farbich, 
  • bissken locker Inhalt drinne,
  • Filme vorgestellt, 
  • 'n Erdbeerkuchen-Rezept, 
  • 'n Rätsel, 
  • 'n Libu Kids-Streckbrief, 
  • schöne Bilders für wat zum Kucken
und vieles mehr. 

Das nenne ich ma' die Jugend anne Hand nehmen und ihnen zeigen, wo & mit was sie sinnvoll ein wenig von ihrer sonst oft öden Zeit verbringen können. 


GUT DAT WIR DIE LICHTBURG 
HIER IN UNSER OBBERHAUSEN 
NOCH HABEN!!

07.08.2016 Wer weiß … wer weiß … wer weiß? - Was es heißt in Oberhausen ganz in Weiß auf einem öffentlichen Platz zu speisen?!

Weißes Dinner am Brecht-Haus Saporoshje-Platz
Angesichts einer öffentlichkeits-wirksamen Essens-Veranstaltung direkt am Bert-Brecht-Haus mögen so manchem Zeitgenossen die Zeilen aus Brechts Dreigroschenoper in den Sinn gekommen sein, die da lauten:
Ihr, die ihr euren Wanst und unsre Bravheit liebt,
Das eine wisset ein für allemal,
Wie ihr es immer dreht, und wie ihr's immer schiebt,
Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.

Die Teilnehmer am Dinner in Weiß
Aber hier, auf dem Saporoshje-Platz in Oberhausen war das ganz anders. Da saßen sie; all die netten Damen und Herren und zum Teil auch Ulligen. Ganz in weiß gekleidet an ihren weiß be- & gedeckten, weißen Tischen auf nicht immer ganz so weißen Stühlen und schmausten das, was sie selbst gekocht, zubereitet & natürlich dann auch mitgebracht hatten. HERRLICH!


Weißes Dinner sorgt für Kommunikation
Sie tranken ein wenig … manche vielleicht etwas mehr; redeten ein wenig … manche vielleicht etwas mehr; aßen ein wenig … manche vielleicht etwas mehr … UND ALLE waren insgesamt sehr gesellig, freundlich, glücklich und froh gestimmt. 

Das Ganze: Ein Fest fürs Auge, fürs Gemüt, für ein Wohlgefühl in Körper und Geist … und das auch für uns, die wir leider nur Zuschauer waren, was sich aber sicherlich im nächsten Jahr ändern wird.

Selbst der Springbrunnen sorgt für weiße, obskure Gestalten
Oberhausen, DU kannst - auch in der INNENSTADT - urig, ruhrig, rührig, gemütlich, ja einfach klasse bis weltklasse sein:
Wenn die Menschen, 
die in dieser Stadt wohnen und leben, 
es nur wollen.

03.08.2016 In Oberhausen macht man sich den Pelz nicht mehr nass. Der Große-Segerath iss' sowat von alle. Leider!!

Große-Segerath am Friedensplatz gegenüber vom Schwan

Früher war das mal DAAAAS Pelz- und Mode-Geschäft … abber immer mehr Pelz als Mode. Besonders zu der Zeit als Pelz noch stolz getragen werden durfte. Und zwar unten und untere Arme und als Kleidungsstück am Körper.

Gerade zu Wirtschaftswunder-Zeiten. Die schon Neu- und Frühreichen in den 50ern und die gut situierten Mittelständler etwas später … so Anfang oder Mitte der 60er trugen PELZ. 

Mit Pelz, da war die Frau wat. 
Egal wo … auch inne Bikini-Zone.

Jedenfalls war zu dieser Zeit der Große-Segerath hier in und für Oberhausen "in den Europa-Haus" die erste Adresse, wennet um Persianer, Hermelin und Chinchilla ging. "Kehr, ey ... fühl mich'ma' an mein Schingschilla ... schön flauscheweich wat?!"

Ne Tante von mir kaufte sich ihren ersten "Persianer" bei Große-Segerath 1966. Ungemein stolz trug sie den wadenlangen, grauschwarz melierten Mantel im Schweiße ihres Angesichts vom Beginn eines jeden Herbstes bis in den schon lauen Frühsommer hinein.

ABER: Die Röcke wurden kürzer und der Persianermantel auch. Mitte der 80er Jahre war aus dem Mantel 'ne hüftlange Jacke geworden, die sonntags in der Kirche immer noch mit'ner gewissen Grandezza getragen wurde, "weil'et da doch so staak ziehen tut!"

Nach dem Tode der Tante (PersianerHabSieSelig!) fanden wir dann bei der Auflösung des Haushaltes den ursprünglich langen Persianermantel als Bolero-Jäckchen wieder. Immer alles schön geändert von Große-Segerath.

Und so isset wohl auch mit dem Große-Segerath selbst gegangen.

Der wurde mitti die Jahre auch immer weniger … bisser dann gezz bald ganz wech'iss. 

Geschäftsaufgabe - Räumgsverkauf - 70% … 
und nur noch 30% Innenstadt. 
Oh Elsässer!!!! - Wo gehs'e hin???

30.07.2016 Oberhausen kann auch fies & mies sein! Nicht aufgestanden und trotzdem Platz vergangen!!

Am Friedensplatz
Ich habe mit ihm gesprochen … mit Edi … oder Eddi. So ganz genau habe ich seinen Namen nicht verstanden, als ich mit ihm redete. Denn ich höre schlecht und er nuschelt schön. Darum möchte ich ihn hier einfach mal "Edi-Eddi" nennen.

Edi-Eddi schaut grübelnd in eine sozusagen gewisse ungewisse Zukunft. Aber er tut das mit Gelassenheit … soweit ich das beurteilen kann. 
Auf meine Fragen hin hatte er stets genau die EINE passende Antwort: "Iss egal!" 
Ich konnte ihn fragen, was ich wollte, immer war seine Antwort: "Iss' egal!" 

Und ich denke, dass er mit dieser Antwort zugleich sein Lebens-Motto umrissen hat. 
  • Er sitzt neben dem Abfallbehälter, und es ist egal
  • Er sitzt gleich neben einem Bauzaun und es ist egal
  • Er schaut versonnen in die Zukunft, und es ist egal. 
  • Er wurde von seinem Stammplatz vertrieben, und es ist egal.
Vor einigen Wochen saß Edi-Eddi etwa 20 Meter von der Bank entfernt, "gemütlich" und trocken im Eingang eines nicht genutzten und unbewohnten Hauses. Und zwar hier:


Eingang Apartmenthaus für junge männliche Asylanten





Aber jetzt verbringt er seine Tage auf der Bank und schaut, wie der Brunnen springt und der Schwan den Schnabel ins Gefieder steckt …
Am Friedensplatz beim Schwan

… und mir schwant beim Betrachten dieser Szene, dass viele hier in Oberhausen zwar an die Menschen denken, die aus fernen Ländern zu uns gekommen sind, aber nicht über die Menschen wachen und den Menschen helfen, die schon bei uns sind.
  
Vielleicht hätte Edi-Eddi es sogar abgelehnt, wenn man ihm eins der Appartements angeboten hätte, wegen dessen Errichtung in der Elsässer Straße 20 er nun weichen musste?! - Aber vielleicht …
... "ach, lamma dat … iss' doch egal!" 

Ein Vertriebener von Vertriebenen vertrieben!






26.07.2016 Wo Oberhausen der Schuh drückt ... aber nicht entzückt Die Innenstadt blutet weiter aus. Ruckedigu

Klauser auf der Marktstraße gewesen
Gezz isser fast schon weg. Der KLAUSER! Ein kleines bis großes Dankeschön wurde mit viel Preisalarm und heftig wedelnden & winkenden Ausrufezeichen kurz vor'm Abgang noch an die Schaufensterscheiben gepappt. Aber die Preise, auch und ganz besonders die halben, sind eigentlich schon von Gestern.

KLAUSER verzieht sich …. in's … na, wohin schon?!?? … ja, richtich, ins CENTRO! Dahin, wo die entsprechenden Kunden und damit auch Käufer, Kohle, Kaufkraft und Klamotten sind.

Döring, der Prokurist von Klauser meint: „Zum Umfeld eines Schuhgeschäfts gehört ein funktionierender Einzelhandel. Der ist an dieser Straße aber nicht mehr gegeben“(WAZ)
  • Wie Recht er da leider hat!
Und der Herr Döring von Klauser und fügt noch an: „Der Standort Marktstraße ist leider nicht mehr der, der er vor 27 Jahren mal war!“ (WAZ)
  • Wie traurig das doch ist!
Gut, der Standort sollte heute bisken moderner sein, als vor 27 Jahren. Kein Oberhausener hätte etwas dagegen. 
Doch er, der Standort Innenstadt, sollte nicht so heruntergekommen sein. Er sollte nicht in eine Imbiss-, Buden-, Banken-, Backwerk-, Ramsch-, Handyladen- und BilligGastronomie-MEILE herab gewirtschaftet sein.
  • 10 Banken (nein nicht Bänke) beim Klauser kommt auch eine hin!
  • 20 Frisöre (mittlerweile sinds mehr, die Statistik vom CityO ist obsolet)
  • 57 "Ver- und Bespeisung-Läden" (in der Mehrzahl ImbissBuden)
Aber kaum Geschäfte von der Qualität wie sie im CENTRO zu finden sind. WIR in Oberhausen, in der Innenstadt … 
WIR … 

... Ja WIR HABEN FERTICH!! Da kannze abber für!!!

Und dat Geseier, der Politiker, der City-Manager, der Freunde und Förderer der Innenstadt, dass alles besser werde, ist einfach nur noch peinlich & verlogen.

Abber dat wird schon noch inne nächste Jahre! 

un' aufe Markstraße 103 wird der Imbiss 
entlich auch ma' lyrisch-syrisch.

22.07.2016 Oberhausen macht Ernst. Delikatess-Gastronomie jetzt in der Innenstadt NEU-erföffnet

Brödi Elsässer Straße
Er ist wieder da ... wiehieder hier (gesungen)! Der BRÖDI! Von der Marktstraße zog er sich delikat zurück, weil er ein gediegeneres Umfeld brauchte.
Ambiente sacht'ma ja für dat Umfeld in höhere Kreise. Die auch gezz sofort - diese höhere Kreise - sich wat Leckeres bei den BRÖDI in Kopp tun.

Mit der ganzen Familie mal wieder schön und preiswert essen. 
  • ne Currywuarst mit Brötchen. 
  • ne kesse Krakauer ... oder einfach ...
  • ... ne fast im Maul wie von selps reinfliegende Geflügelwuarst. 
Da musse ga' nich' mehr gefährlich nach Antalaja inne Türkei ... kannze alles ganz demokratisch in Obberhausen aufe Elsässer kriegen!

Alles frisch zubereitet und sitzen drinnen wie draußen ist auch drin. 
Und die Ulligen haben Spass inne Backen und für der Vadder gibbet ne ordentliche Pommes-Schranke.

Oder man kauft sich wat für der kleine Hunger zwischen den Shoppen für aufe Hand. 

ALLES LECKER - ALLES GUT!


So kommt wieder Leben in die Innenstadt. Jedenfalls'n bissken. Denn gegenübber iss' noch leer.

Brödi gegenüber
Aber der Brödi sorgt mit sein Spiegelbild auch da für Essen & Trinken und Leben. Sehr klewwer, dat City-Management in Oberhausen!!!! … 

Kein LEERSTAND mehr durch 
SPIEGELEI!

18.07.2016 Beginn einer sehr sanften Umgestaltung der Elsässer Straße in Oberhausen … Gute Aussichten ... aber für wen?

Gebäude am Friedensplatz Eingang Elsässer Straße

Vorbemerkung: 
(Während ich das Haus fotografierte, lernte ich den Eigentümer namentlich kennen. Ein sehr freundlicher, zuvorkommender junger Mann. Er bestätigte den WAZ-Artikel und meinte jedoch zugleich, dass er zunächst eine ganz andere Nutzungsmöglichkeit der Immobilie favorisiert habe, "aber", so er weiter, "das Leben spielt manchmal anders." Das, an was er da ursprünglich dachte, hätte uns Oberhausener sicherlich mehr gefallen)


Jeden Obberhausener der ein richtigen Obberhausener iss', war doch gleich klaaa', dat die "Stadt" mit ihre viele Angestellten un' mit der Dezernent Schmidt un' so, un' mit ihren Bürgermeister Schranz un' so .... schon längs dabei war, die Innenstadt in eine gewisse aber schöne Aufwertung zu bringen.

Ein Appartement-Haus! Ausgedacht und geschaffen von Oberhausenern für künftige Oberhausener. 50 alleinstehende junge Männer sollen dort wohnen. Männer, die von weit her gereist sind, die schwerste Strapazen auf sich genommen haben, um dann hier bei uns in Oberhausen, die Innenstadt endlich beleben zu können. Schappo!!


  • Töfte Ideeklasse Konzept … die Leere aufe Elsässer wird endlich voll gebannt. 

Die Jungs können dann auch gleich bei den Schmiemann bissken Schmuck einkaufen gehen, oder setzen sich inne Straßenkneipen am Kino oder am Europa-Haus. 
Dat belebt dat Ganze hier doch nur ... odder?… un' wenn dat JOBCENTER auf'e Markstraße ma' feddich iss, dann haben'se nicht weit, um gleich 'n bissken intergriert zu werden.

Der ÜRIGE freut sich auch schon!!! ER sorgt für Freibier … lecker Essen … einen Völkerverständigungs-Matjes frisch aufe Hand und bezahlbaren Mittagstisch für 2€ die Porzion. 

Kundschaft wohnt ja gleich gegenübber. Dat wird lustich!!

Und man sieht daran 
Der Schranz kannet ...
... nich' so ganz!!

14.07.2016 Oberhausen DIE Metropole MIT "neuem" Bahnhof als DAS Drehtor zur WELT

Bahnhofshalle Oberhausen
  • Schön sauber isser ja gezz. 
  • Propper bis unterm Dach. 
  • Alles abgewaschen. 
  • Wasser- und Schaum- getrahlt. 
  • Der Dreck iss' weg. 
Die Patina der letzten Jahrzehnte sammelte sich erst in den Putzeimern der Gebäudereiniger und dann … irgendwann villeich' inne Emscher.

Bahnhofhallensäulen so blank und rotschwarz glänzend wie das Bakelit, das wir älteren Oberhausener noch aus den 50er und 60er Jahren kennen. 
Zum, Beispiel von den alten Drehscheibentelefonen oder den Telefonkästen die in den öffentlichen Fernsprechanlagen verbaut waren. 
Oder von den Zigarettenspitzen, die damals die Dame von Welt zwischen ihren goldberingten Wohlstands-Fingern balancierte, wenn sie im damals vornehmen Bahn-Restaurant neben ihrem Krawatten-Nyltest-Hemden-Mann ma'ne Fluppe rauchte.

Gedenfalls iss' gezz richtich Sauberkeit an den Bahnhof … odder  ... sammama so: Mehr in den Bahnhof selps direck drinnen drinne ... un' datt'iss auch schön so …

Bahnhof Vorplatz

…. "abber wat iss mit die ollen Paselacken, die vor den Bahnhof sich der ganzen Tach ein saufen un' krakeelen tun? Da trau ich mich als ein alten Obberhausener gar nich' mehr hin!! Wer macht denn da sowat wie'ne Reinigunx-Axion?!??",
... fragte mich ein etwa 75 Jahre alter Passant in der Bahnhofshalle, als ich dort gerade die schöne, neue, saubere Bahnofshallen-Welt fotografierte.