28.06.2016 Der Innenstadt von Oberhausen ist sogar die Wurst ganz wurscht …

Marktstraße neben dem (Noch)-Käseladen
Hier gehts weiß Gott nicht mehr um die Wurst. Und schon gleich gar nicht um die doch sehr 'atzende' Wurst der schamlosen Firma Wiesenhof. Nix mehr mit "deftig" un' lecka Wuast, ey!!
  • Hier geht's bald um gar nichts mehr. 
Schon wieder ein Geschäft - auch wenn es nur so'ne Art alteingesessener Werks-Imbiss ist - das die Marktstraße verlässt. 

Wieder wird Platz gemacht für Ramsch-, Händi- und "LECKER"- Läden. Natürlich all die Dinge, die wir so notwendig brauchen, damit die Pommanees vonne Sozialschwachen leerer und die Fettpolster der Fetten noch fetter werden. … Na, eben: 
  • 'Fettern'-Wirtschaft zwischen CityO-Management und kungelhafter Stadt(ver)Planung.
Die Kesse vonne Näh-Kiste auße Stadt
Aber der Oberhausener an sich un' im Besonderen nimmt's gelassen! Denn die einzige Aufforderung und wirkliche Herausforderung, die er tatsächlich braucht & annimmt, ist die der kessen Lutsche auf'm zweiten Fotto. Und die, die sorgt zugleich für'ne Menge Stoff. 

NÄH, kehr … inne KISTE krisse die nich'! - Denn die Naht, die die hat … iss' auf ewich un' alle Zeiten verschlossen un' reißfest! 

Geh hinkuckse Dich an … dann geh brav nach Haus un' pack die eigene Olle schön aus un' an. 

Dann hasse auch kein LeerSTAND!

25.06.2016 Multi in Oberhausen ohne Vitamin abber doppelt schön un' dreifach gesund

Ankündigungs-Plakat


(ein Beitrag von Beate Wagner ... auch HIER gucken)

Bald ist es wieder soweit. Ein paar Wochen noch, dann ist wieder Multi Zeit in Oberhausen. Dann werden wieder Scharen von Jugendlichen mit gleichen Rucksäcken und Teilnehmerausweisen am Schlüsselband unsere Straßen bevölkern und in Massen im Centro auftauchen.

Aber… 
Multi Zeit ist tolle Zeit!!

Jugendliche aus 13 verschiedenen Ländern treffen sich in Oberhausen, um 2 Wochen lang über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen, den anderen und seine Kultur kennen zu lernen und gemeinsam eine gute Zeit zu erleben. 

In diesem Jahr sind Italien, Estland, China, Türkei, Rumänien, Polen, Baschkortostan, Spanien, Chile, Megion, Ukraine, England und Israel dabei ….und natürlich .... 

Oberhausen!

Meine Familie ist seit 2008 durchgehend mit dabei. Wir hatten bis jetzt Gastkinder aus Rumänien, Megion, Estland, der Türkei, der Ukraine, und Baschkortostan. Zu einigen besteht immer noch Kontakt. Nicht nur unsere Kinder, auch wir als Eltern schreiben uns noch mit einem jungen Mann aus Saporoshje und einem Mädchen aus Estland. Meine Kinder reisten mehrfach zum Gegenbesuch nach Mersin (Türkei) und Saporoshje (Ukraine).

Zwei Wochen, in denen die Jugendlichen gemeinsam ein tolles Programm erleben. Projekttage, bei denen für jeden Geschmack etwas dabei ist: 
  • gemeinsam Partys feiern, 
  • sich sozial engagieren und 
  • einfach vergessen, dass der andere fremd ist. 
Freudentränen bei der Ankunft der Gäste vergießen, weil man einige davon aus vergangenen Jahren kennt, Spannung und Grummeln im Bauch, weil man nicht weiß, wie der neue Gast sein wird, ob es passt..... und viele Tränen beim Abschied, weil die Zeit in Oberhausen vorbei ist und alles mal wieder super gepasst hat!

Doch noch ist es nicht soweit. Noch warten wir auf den 6. und 7. August, das Wochenende, an dem die Gäste ankommen.

Am 08. August gehts dann richtig los. Nach der Auftaktveranstaltung im Ebertbad fliegen bunte “Luftballons für den Frieden” in den Himmel über dem Altmarkt und am Abend ist Icebreak Party....
…..und danach herrscht in unserer Familie wieder 14 Tage Ausnahmezustand, denn es ist: 

Multizeit ..... Juchuh!



21.06.2016 High Thai Thai .... mit viel Wellness in Oberhausen mit Kneten und Massieren


Bebelstraße Ecke Alstadener

(Ein Beitrag von Beate Wagner)

Was hat uns Asien nach Oberhausen gebracht?

Auf jeden Fall diese Geschäfte, in denen man von Batterien über Plastikdosen, Elektrogeräten bis hin zu Dessous nahezu alles bekommt. Da kann man reingehen, muss man aber nicht. Alleine der Geruch dort dreht mir den Magen um. Chemie in Kombination mit Räucherstäbchen der übelsten Sorte. Ganz furchtbar!

Und was noch?! Vergessen darf man da auch nicht Samsung! Und deren schöne, neue Welt geflechter Händiunterhaltung:
  • “Hömma, ich hab Dich getz zich ma' versucht anzurufen! Warum gehse denn nicht an Dein Handy, mein lieber Sohn?”
  • “Ich hab kein Handy!”
  • “Tschuldigung … ich meinte natürlich 'Smartphone'!” (heut noch'n HANDY zu haben ist ja voll uncool)
  • “Alta ey, ich hab 'n Galaxy S6!!!!!”
  • “Nochmal Entschuldigung, warum gehst du denn nicht an dein Galaxy s6?”
  • “Akku leer….”
Selbst Grundschüler laufen schon beständig mit so einem Ding in der Hand rum.

Asien hat uns aber auch die Chinarestaurants gebracht. Darum gibt es in Oberhausen natürlich auch unzählige davon. Chop Suey. Peking Ente. Und vor allem Gebratene Nudeln 

Der Oberhausener mag all das am liebsten vom Buffet. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Egal in welches asiatische Lokal ich gehe, ich bekomme überall das Gleiche. Schmeckt auch überall gleich. Die Preisunterschiede kommen nur durch die Glückskekse zustande. In den besonders billigen Lokalen sind die Sprüche nur  in Englisch. Die sparen halt am Übersetzer! Abber dat Glück iss' dat gleiche!!!

Wenn Ihr mal so gar keine Zeit fürs Restaurant habt, dann gibt’s in Oberhausen auch in jedem Laden YumYum! Auch so'ne segensreiche Erfindung der Asiaten. Kann man mit heißem Wasser übergießen, muss man aber nicht. Ein Tütchen YumYum ersetzt jedes Schülerfrühstück. Trocken knabbern, "iss' besser als wie Chips" sagen die Schüler.

Aber Asien hat uns neben all dem Mittelmäßigen auch etwas sehr Gutes gebracht. Und das sogar bis hier zu uns nach Alstaden. Direkt auf die Bebelstrasse. Da gibt es, ganz unscheinbar von außen, das Jan-Rung Thai-Spa.

Drinnen erwarten Euch viel asiatisches Deko-Gedöne: 
  • exotische Düfte,
  • freundliche Mitarbeiter 
  • sanfte Panflötenmusik, 
ne Musick, die irgendwie nicht so richtig da hin passt.

Aber wenn man erst mal auf der Liege liegt, auf'm Bauch und durch das Loch am Kopfteil auf eine Schale mit Plastikblumen schaut, und die Masseurin über Dir kniet und Dich mit Händen, Armen, Ellenbogen und Knien knetet wie'n Mürbeteig und Deine alltags-müden Muskeln und Sehnen bearbeitet, dann …. ja, dann vergisst Du all die Pan- und anderen Flöten und fühlst dich einfach nur noch mollich selich wohl …. wenn denn auf wundersam asiatische Weise der Schmerz nachgelassen hat.

Also, liebe Oberhausener: Werft das Smartphone in den Gulli, vergesst Peking Ente, gebratene Nudeln und YumYum, kommt nach Alstaden gedüst und vertraut Euch den segensreichen Händen der Mitarbeiterinnen von Jan-Rung Thai Spa an. Es lohnt sich! 

Danach iss' ganz Obberhausen 'ne 
Wellness O Asie!!!!

17.06.2016 Oberhausen - Die Stadt der krassen Gegensätze - Feierabend-Müll-Markt

Feierabendmarkt mit Erdbeerfest
Müll Helmholtzstraße gegenüber National-Bank

Hier spielt es sich ab. Das pralle Leben. Das Leben nach der Arbeit … das Leben nach den Anstrengungen des Tages … das volle und angenehme Leben am und zum Feierabend. Und das ist auch gut so!!!!

Die Massen strömen … naja … so'n bissken Massen … Lecker wird anne Buden gegessen … Omas versorgen die Ulligen mit Eis aus'n Hörnchen, Mütter schieben Kinderwagen, Väter steh'n beim Bierken, Opas rollstuhlen sich'ne Bremsspur inne Unnerbüx und die Erdbeeren warten im Sekt, in der Schorle, beim Whisky, auf'm Törtchen … und in Kinski seinen ErbeerMund ...
... oder ganz 'in natura' auf all die schleckrigen Schleckermäuler, die ma' kurz bei den Brechthaus ("Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.") haltmachen für'ne Pommes-Schranke oder 'ne gepflechte KörriWuarst.

Und gefressen & getrunken werden kann - weiß Gott - viel und Vieles auf dem Feierabendmarkt. Das ist schön, das ist gesund, das ist für manche ungesund, für einige nicht erschwinglich … für andere ist es das innerstädtische Wohlfühl-Leben zur Quasi-Belebung der Marktstraße.

Doch näher als die Marktstraße ist dem Feierabend-Markt der MÜLL!! Keine 200 Meter entfernt liegt er dort schon seit Wochen und immer wieder neu und immer gegenüber der Nationalbank … und alle, die für die Ordnung in der Stadt zuständig sind, erklären sich natürlich für "NICHT ZUSTÄNDIG"!! ... Und die MORAL?!?

Man sieht's in Oberhausen mal wieder drastisch und genau:
Gefeierabend wird ...
trotz & mit dem Müll am ungepflegten Bau.

12.06.2016 In Oberhausen sind Jung und Alt und die Kulturszene auf der beliebtesten Einkaufsstraße friedlich vereint

Spielplatz Marktstraße / Altmarkt

Kehr, besser geht'et et doch gar nicht. Wo hat'ma dat denn schomma?!? 

Vorne spielt lustig der Ulligen an ein schönen Geräte; bissken weiter hinten sitzen die Ollen vonne Kulturszene Obberhausen und schlabbern sich ein' ; diskettieren über dat Stadtwohl un' die Weltwirtschaft, denken übber der nächste Zuch bei'n Schach nach und beaufsichtigen so gaaanz nebenbei auch noch der Bauzaun und der Abriss und der ganze Altmarkt übberhaupp!!

  • Sach'ehrlich?!? - sowat gibbet doch nur in Obberhausen Stadtmitte. 
  • Und dat auch nur da, wo dat CityO-Management seine schützende & kreative Hand drübber hält?! 

Hier ist ... kurz gesagt: Die "Immer-Besser-Werden-Straße". DIE Straße, womma sich bei'n Einkaufen nich' gegenseitich auf'e Füße latsch, weil hier ebendt "eine gediegene Abwesenheit von gestressten Einkaufswilligen herrscht." 

Sieht'ma'ja auf den Fotto: Grad'ma 2 Leute kauf'n umme Wette ein!!

Dat iss' innenstädtische Ruhe und Behaglich- & Betulichkeit, wie WIR Obberhausener dat lieben und wie sie uns von den Politikern, dem Ordnungsamt, der Verwaltung und den besonders kreativen Köpfen des CityO-Management zur Verfügung gestellt wird.

Wer brauch' denn da noch bekloppte Erdbeerens auf'm Saporoshje-Platz … oder heißt der doch Saporischja-Platz?? Kehr egal: 

Haupp'sache WIR 
gewinnen heut gegen die UKRAINE!

08.08.2016 POST-Traumatisch Paketzustellung der DHL in Oberhausen

ÜbberHaupt ... Post
(Ein Beitrag von Beate Wagner)

Kennt ihr das auch? Da wartet man auf ein Paket; der Sendungsverfolgung lässt sich entnehmen, das Paket wird HEUTE geliefert. Und …??

Ich sitze den ganzen Tag wie auf heißen Kohlen, warte auf den DHL-Fahrer und die Kohlen werden nich' kalt. Kaum traue ich mich, zur Toilette zu gehen, denn gerade dann, könnt'er ja schellen, der Mann … vonne Post. Un' wat, wenn der Postmann zweimal klingelt?!

Aber nichts. NIX. NIENTE! Kein gelbes Auto vor der Tür! Ich gucke mindestens 30 mal in die Sendungsverfolgung. Hab ich mich vielleicht doch verlesen und er kommt erst morgen? 
  • Nein, alles gut, da steht's doch … "Lieferung HEUTE"!
Als die 20°°Uhr-Nachrichten beginnen, platzt auch meinem Hund fast die Blase. 
  • "Kehr Wau ey, DU … ich muss'ma für groß'n Hund! - WAU!!"
Also gut. Jetzt wird der Poss-Still-jong sicherlich nicht mehr kommen. Im Rausgehen ein Blick in den Briefkasten. Schließlich war ich heute noch nicht vor der Tür. Ich habe ja auf den DHL-Fahrer gewartet … und, was seh ich da ….?!? … ich sehe eine gelbe Karte, auf der geschrieben steht: “Leider konnten wir Sie heute nicht erreichen…” … Na, klasse!!

WIESO KONNTE ER MICH NICHT ERREICHEN? ICH WAR DEN GANZEN TAG ZU HAUSE UND HABE GEWARTET!

Das passiert mir bei jedem 2. Paket. Manchmal denke ich, die Fahrer klingeln gar nicht mehr, sondern verteilen nur Karten. "Postkarten!" 
Wahrscheinlich ist das ihre Rache. Die Fahrer sind furchtbar neidisch auf die Angestellten der Hauptpost, weil die den ganzen Tag in der bequemen Filiale sitzen, Kaffee trinken und hin und wieder eine Briefmarke verkaufen, während sie bei Wind und Wetter mit dem Auto durch die Gegend fahren und schwere Pakete in die 3. Etage schleppen müssen. 

Also, verteilen sie Karten mit dem nachdrücklichen Hinweis: “Holt euch euren Scheiß doch selber ab!!!!

Also auf zur “Kammer des Schreckens”; unsere Hauptpost am Hauptbahnhof. Dort angekommen erwarten mich lange Schlangen an den Schaltern, genervte Angestellte und wütende Kunden. Nach ca. 45 Minuten Wartezeit erfahre ich am Schalter: 
  • “Ihr Paket ist noch nicht da. Sicher hat der Fahrer das noch im Wagen und versucht es heute noch mal zuzustellen!”
Na toll! Heute bin ich nicht zu Hause, sondern hier auf der Post! Also im Sturmschritt zurück. Mit hängender Zunge komme ich zu Hause an, sehe noch die Rücklichter des DHL-Wagens und finde im Briefkasten wieder eine gelbe Karte “Leider konnten wir Sie nicht erreichen….”

Bitte, liebe DHL-Fahrer: Also, ich kann nichts dafür, dass ihr Pakete schleppen müsst. Ich möchte nur meine Pakete bekommen. Ich bestelle auch nie schwere Sachen (echt … versprochen!!) und wohne außerdem extra für Euch Parterre. Also bitte, klingelt und wartet einen Moment. 

ICH BIN ZU HAUSE!!
IMMER!
NUR FÜR EUCH!!

05.06.2016 Altmarkt in Oberhausen mit wunderschönem Bauzaun und Gartentraum auf'm zweiten Fotto

Altmarkt an der Markstraße mit Bauzaun

Daaa wommamma soooo gaaaa' nich' meckern. 

Der Bauzaun iss ja schomma schön. Sieht aufgeräumt aus. Iss auch bissken Kunz dranne. Hat'ne klare Linie. Und ziemlich wolkige Wolken für schattigen Schatten.

Viel scheint sich da zurzeit ja nicht zu tun. Ist wohl alles noch in der Ausschreibung. Und wer schreibt der bleibt ... dat wissen die Kumpels schon vom Skat!!

Die ersten Gemüsepflänskes werden natürlich schon von den OGM-Schmidt im eigenen Garten gezogen. Obgleich der Hartmut schon wieder für'n ein wenig Unmut und Irritation sorgt, weil er alles etwas größer und großzügiger aber dadurch natürlich auch um 24 Millionen teurer haben möchte. Soller haben, wenn wir nur dat bekommen, wat wir wollen un' uns zusteht!!

Dat kemma ja von den süßen kleinen Dachschden- & Dachgarten-Hartmut Schmidt … iss' eben'n VisiONär, der ollen Bischek. 

Und jeden Visionär sieht ja übberall nix un' nirgenzwo alles!.

So weit so gut ... abber et kommt noch viiiieeel schöner ...

Und zwar hier auf dem Foto. Da hat der Visionär uns schon mal zur Anschauung gebracht, wie das Ganze seiner Meinung nach denn aussehen soll. 
Und wemma genau hinsieht, sieht'ma' irgenzwo inne Beete wohl auch noch iPads und iPhones un' andere leckere Sachens wachsen.

Gartenkasten am Abriss Marktstraße

ALSO OBBERHAUSENER:

NIX WIE HIN 
ZUM GARTENTRAUM
AM ABRISS-ZAUN.

01.06.2016 Investieren in die Jugend von Oberhausen ... lasst Euch nicht täuschen, es wird immer schöner HIER

Sedanstraße
Also … ?!?? hier Haus-t die Jugend??? … kehr, iss'ja erbärmlich!!! 

Man kann investieren in: 
  • Geld 
  • Infrastruktur 
  • Fonds 
  • Zeit 
  • Forschung 
  • Immobilien 
  • Arbeitsplätze 
  • Bildung 
und am besten und ganz allgemein investiert man in die Zukunft

Hier in Oberhausen wird sicherlich viel investiert, aber nicht gerade wenig immer auch wieder fehl investiert. 

Doch wenn man als Stadt-(Gesellschaft) so richtig in die Zukunft und das - wie man heute so schön sagt - nachhaltig investieren möchte, dann muss man notwendig in die Jugend investieren. Und das bedeutet: 
  • In Kitaplätze 
  • In Schulen 
  • In Ausbildungsplätze 
  • In Jugendheime und Jugendzentren. 
Darum will ich hier an dieser Stelle mal so gar nicht meckern. Ich will zeigen, dass in OBERHAUSEN-MITTE ein Anfang gemacht wurde. 

Ma' eben kein Ramschladn aufe Mark'straße, sondern'n Platz für die Obberhausener Ulligen und Jugendlichen


Lothringer Straße
Geht doch, ey?!!
STAY!!

29.05.2016 BLCK 4 in Oberhausen … Vier Buchstaben bei denen alles sitzen sollte

Marktstraße 129

Erst dacht'ich ja: 
Kehr, Scheiß inne Socken! Da oben auf den Fotto bei der Name fehlt doch'n spitzbübiger BuhBuchstabe. Dat kann doch nich sein! Vier Konsonanten hintereinander in einem einzigen Wort ohne einen einzigen Vokal. Hömma, simmer denn hier im Kaukasus und sprechen 'Ubyx', die Sprache mit 85 Konsonanten??!!?

Ich war der festen Überzeugung, da muss noch ein "i", ein "o" oder wenigstens ein "a" rein. 

BLICK, BLOCK, BLACK. 

Abber nä, weit gefehlt, er, der Klmttn-Lden, der heißt einfach so … heißt nur und fürchterlich einfach "BLCK" mit'ner vielsagenden oder vielleicht sogar viersagenden 4 dranne. Vielleich iss' die Vier ja 'ne Hommage an unser RuhrreVier!!??!! Oder besser Ruhr-Re4!!

Abber nach ein bisken Recherche wusst ich als alten Mann dann auch: 
Et iss wohl der hipste Laden für Klamotten und sonstige Anzieh-Dingsbumse, die et hier im Rheinland/Ruhrgebiet und getz auch in Obberhausen so gibb!!

BLCK 4

Ein weiterer Lichtblick (LchtBlck) zur wertigsten Aufwertung und buntesten Verbunterung der Marktstraße. Ein Geschäft mit sehr ansprechender Fassade. Alles bisschen modern schmutzig verkachelt … mit schlichter Struktur … abber so wie ich auf FB lesen konnte:


Also Leute aus der Seele vom Revier
Nix wie hin zu den BLCK 4

26.05.2016 Das Event!! Oberhausen für freundliche Pisser und solvente Passanten. Erst Kaff'e Latte dann Nette To Lette.

Weh ... Zeh am Altmarkt
(Beitrag von Astrud Schlüpfker)

VORSICHT FRISCH GESTRICHEN!!

Getz abber endlich ma' wat POsitives!!!

Brandaktuelle Marketing-Strategie des CityO.-Managemets: 

Ödes WC auf dem Altmarkt soll im Zuge eines farbenprächtigen & musikalischen Events zur Netten Toilette umgewidmet werden.


Herzlich eingeladen sind vor allem die lieben und netten Menschen, die bei passablem Wetter auf dem an den Altmarkt angrenzenden Kinderspielplatz sich gerne schon einmal ein, zwei, drei und (manchmal auch'n bisken mehr) … Biere und andere Spirituosen in den Hals schütten und die zugleich die Marktstraßen-Flanierer immer einmal wieder gerne mit schauspielerisch hervorragend dargebotenen kleinen Streitereien und exzellentem Gegröle erfreuen.

Also für Mucke & Spass is' gesorgt, ethnisch farbich wird'et in Obberhausen eh immer… 

Bitte erscheint (wie immer) arm abber zahlreich, bringt gute Laune mit … und vor allen Dingen … tüchtich Druck auf'e Blase füre "Nette Toilette".

Das CityO.-Management sorgt natürlich ganz nebenbei höchst uneigennützig abber selbstverständlich für die: "Optimierung, POsitionierung und Profilierung des Wirtschaftsstandortes Innenstadt".

Der Obberhausener sieht: KUNST FINDET STADT

Na dann, 
Mann & Frau 
ma' locker 
flüssich rann!

22.05.2016 Oberhausen leidet, weil die traditionellen Stadtviertel leiden und die Verantwortlichen wegsehen

Alstadener Straße

Dunkle Wolken ziehen auf ... über dem Kaufpark in Alstaden. Der da oben auf'm Fotto, der aufe Alstadener Straße. Und zugleich damit ziehen diese dunklen Wolken auch über unser Alstaden selbst auf. Alles wird weniger:
  • Die Märkte & Maktplätze.
  • Der Einzelhandel. 
  • Die traditionellen Geschäfte.
  • Die Bildungseinrichtungen. (Z.B. Schule an der Bebelstraße wird geschlossen)
  • Das Grün.
  • Das Vertraute.
  • Das Heimatliche.
  • Die Lebensqualität.
Ersetzt und nur scheinbar ergänzt wird das Ganze stets durch sogenannte Events .... forciert von denen (auch unseren Politikern), die nur noch als Event-Manager, als fiktive Ereignisverwalter fungieren und funktionieren. 

  • "Wat brauchen wir denn alle paa' Wochens Feierabendmärkte??!!"

Aber das, was IHR, Ihr Ereignisverwalter, uns zumeist anbietet, das brauchen wir hier nicht. Wir benötigen 
  • Sicherheit und Bodenständigkeit ... 
und dazu so Sachens wie: Obst, Gemüse, Milch, Fleisch und Fisch und bisken Klamotten auf'nem richtigen Straßenmarkt. Dat brauchen WIR. Wie wir das früher auch schon brauchten UND bekamen!!!

Shishabars, Spielhallen, Nagel- und Sonnenstudios und auch der "zehnte Dönnerladen" gehen uns am Arsch vorbei.

Markt-Events mit Schickimicki haben wir ebenfalls schon zur Genüge im CentrO und ähnlichen Konsumtempeln.

"Ach, kehr ... sach'ma ... wat wa' noch ma' der Ausgangspunk vonne ganze Aufregung hier?" Richtig! ... der KAUFPARK

Der schließt hier auf der Alstadener Ende des Jahres.

Keine knusprigen & leckeren Brötchen mehr vom Malzer. Nix Frisches mehr von'nem bis vor Monaten noch gut sortierten Kaufpark.

Drei Jahre wohne ich nun hier und muss beobachten: 
  • Der Verfall des traditionellen Viertels schreitet fort, dagegen helfen auch die in den letzten zwei Jahren schnell hochgezogenen
Luxuswohnungen 
nix.

17.05.2016 BUNT! - Oberhausen muss BUNT! Exklusives Erwachsenen-Spielzeug im BERO in Oberhausen

Tabackwaren im BERO

Und Obberhausen muss BUNT un' muss auch SEXY! … Und da iss dat BERO immama widder 'ne Reise innerhalb von Obberhausen wert.

Nein, da oben auf den Fotto ist nicht der erste Sex-Spielzeug-Laden von Bill Clinton und Monika Lewinsky im BERO in Oberhausen!

Es sind einfach nur im übertragenen Sinne zwei Dinge ins Blickfeld gerückt - nicht weit von der Innenstadt - , die wir hier bei uns in Oberhausen-Mitte für ein angenehmes & entspanntes Leben (auch) brauchen. Nämlich:

Das Bunte
und
Der Genuss.


Kehr klaa' Mann, Genuss muss nicht unbedingt bedeuten, dass wir uns gleich an die Zigarre hängen, Zigaretten paffen oder unsere Nasen in den leicht feuchten Humidor zwischen lüsterne TaBacken hübscher "Roter Meilis" stecken. Iss ja nurma als Beispiel gedacht.

Denn der aufrechte, stets brave Oberhausener überlässt so etwas selbstverständlich Bill & Monica oder anderen verruchten Mitmenschen. 

Aber'n bissken hat Genuss & Lebensfreude natürlich auch immer mit Lust, Rauch, Rausch, Sucht & Bunt zu tun.

Und gerade nach diesem überaus Bunten "Sucht" ja neben anderen Selbstberufenen besonders unsere City-Managerin, Astrid Schöpker. 

Ich zitiere Frau Schöpker immer gerne einmal wieder - genau so wie die Leute vom CityO-Management und deren politische Mitläufer: 

Die Innenstadt muss: „Kreativer, bunter, jünger, attraktiver.“ werden. Eben ein "Kreativdreieck" mit "attraktivem Wohnumfeld"!

Und mit dem 'Kreativdreieck mit attraktivem Wohnumfeld' sind wir dann wieder ganz nah und ganz dicht an Clintons Lewinsky-Erfahrungen. Symbolisch gesehen. Abber mit Symbolpolletick kennen wir uns in Obberhausen ja aus!!!

Denn bei uns gibbet ja nur 
Symboliticker

13.05.2016 Glückliche Oberhausener gibts überall … aber nur in Oberhausen gibt es die wirklich glücklichen … Oberhausener

Altmarkt mit Gdanska und Wetter

Na?! - Wo laufen sie denn? … Wo gehen sie denn hin? Die glücklichen Oberhausener. Was machen sie denn so? Die glücklichen Oberhausener.

Sie gehn au'm Altmarkt. Kucken bei den Gdanska vorbei. Trink'n sich'n Bierken untere Schirme bei die schöne Sonne. Gehn au'm Markt. Kaufen Obst, Gemüse, Eiers, Blümsken odder Katoffels (iss abber auch irngxwie Gemüse). 

Dann gehn'se auf'e Mark'straße schnell ma' im Ramschladen, essen sich inne Nähe von alten Kaufhof paa' Pommes mit Majo, schlabbern sich Stücksken weiter 'n lecker Eis, kucken noch kuarz ma' bei den KLAUSER vobei für Ausverkaufs-Treters für fast nix … und glotzen dann gebannt un' interessiert inne leere Schaufenster vonne Leerstände un' warten auf'n vollet Wunder.

Im Prinzip ist der Oberhausener glücklich. 

Aber mehr mit sich selbst. Mehr ganz privat und mehr dort, wo sein Lebensgefühl noch in Oberhausen verwurzelt ist: 
  • Am Gaso, 
  • Der Kaisergarten, 
  • Der Schwan an früheren Friedensplatz, 
  • Bei den Café Bauer 
  • Odder anne Ruhr 
  • Odder bei die Kirmes in Sterkrade 
  • Odder in Vonderort … 
  • Oder einfach so … fast ÜBBERALL
… abber glücklich isser, der Oberhausener und die Oberhausenerin … dat kamm so sagn! 

Gedensfalls sind'se dat immer wenn allet stimmp: 

Bei seine Olle oder ihrn Ollen zuhaus 
mitti die Ulligen un' 
der Oppa un' die Omma.

09.05.2016 Es ist eine abscheuliche LEERE in uns; hier in Oberhausen - Aber wo bleibt die Lehre, die man daraus zieht?

Marktstraße 109 schon vergilbt
Marktstraße obere ziemlich schwarz abber weiß ... nicht
(Ein Beitrag von O. Schrans-Muksel, Quartiermanager INNENSTADT)

NANU … NANA … keiner hier und keiner da? … jedenfalls keiner, der die vielen LEEREN unserer Marktstraße ausfüllen möchte … und/oder gar könnte.

ABBER …. CITY'O, das Wahnsinns-Managment unserer Stadt … ist wieder ganz nah dran … mit seiner 

"Alles-Wird-Besser"-Lüge! 

Tja, die Leerstände?!? Sie werden gefüllt (werden) … Aber WANN?? Und wenn überhaupt dann:
  • IRGENDWANN!!! 
DENN … Oberhausen kann sich vor den vielen Besuchern in der Innenstadt kaum retten.

WIEDER waren es: 65.820 Besucher in der 17. KW auf der Marktstraße

"65.820 Besucher konnten in der 17. KW 2016 im Kernbereich der Marktstraße gezählt werden. Der stärkste Tag war der Donnerstag(28.04.16) mit 12.950 Besuchern." (Zitat CityO)

ABBER
Im Bereich Innenstadt gibt es laut "IDA" satte 99 Leerständeund das "minigens"!! Das ist die sicherlich hehre Zahl der Leerstände, die in der ImmoDatenBank von CityO verzeichnet sind.

Also am stärksten Tag, dem Donnerstag (28.04.2016), kommen auf jeden Leerstand ca. 130 Besucher … nicht auszudenken die Freude und der Mehrgewinn, wenn diese Leerstands-Besucher dort in der Leere der Leerstände auch etwas gefunden hätten?!?

Sach'ma IHR vom CityO-Management?! 
Wie lange und wie oft und wie dreist 
wollt Ihr uns denn eigentlich noch 
verarschen!!

05.05.2016 WAT und NIX ... dem Oberhausener reichen zwei Wörter für ein ausgreifendes Gespräch

Zwei im Gespräch vertiefte Oberhausener Jugendliche
(Ein sprechender Beitrag von Beate Wagner)

Wir Oberhausener brauchen nicht viele Worte. Nur zwei: 
  • “Wat?”  und “Nix!” 
Die reichen für eine ausführliche und umfangreiche Unterhaltung. Besonders bei Befindlichkeiten von Männers.

Der Oberhausener ist so gewieft, datter alles aufs Wesentliche reduzieren kann. Man muß es nur verstehen. Ja, man muss ihn nur verstehen. Der Oberhausener selps versteht sich natürlich ganz von selps!!!

Zum Beispiel:

Wenn Kalle seinen Nachbarn Herbert trifft und fragt ma' einfach: “Wat?” - Dann heißt das: “Wat is' los mit Dich? Du siehs' schlech' aus. Geht'et Dich nicht gut? Tut Dich wat weh? Wars'e bei den Dockter?”
Und Herbert weiß natürlich ganz genau, was Kalle meint und darum antwortet er:
“Mitti Gesundheit is' alles in Ordnung. Naja, mit 70 hat ma' schon so sein Molesse, abber dat is nich' schlimm. Ich bin nur so runner, weil gestern wurd mein Teckel von ein Auto angefahren. Dat hat mich ziemlich inne Petersilie gehagelt.” 
So ... oder so ähnlich hätte das Gespräch ausführlich stattfinden können … aber eigentlich sagt Herbert schlicht: “Nix!” 
Aber dieses einfache, nur so hingeknurrte; "NIX!" meint genau das gleiche wie oben in dem langen Antwort-Text beschrieben. Nur eben auf den Punkt gebracht.
  • Darauf fragt Kalle dann wieder: “Wat!?” 
Womit er eigentlich meint: “Dat ist ja schrecklich! Wie is' dat denn passiert? Dat war bestimmt diesen Raser mit dat rote Auto, der da hinten wohnt! Wars'e schon bei der Tierarzt?” - Worauf Herbert dann wieder ganz ausführlich antwortet: 
  • “Nix!”
Kalle jedoch versteht sofort, was gemeint ist, und zwar: “Nä, der mit den roten Auto wa' dat getz nich'. Irgend so'n Bischeck mit'n weißn Flitzer mit Bottroper Nummerschild. Der ist einfach abgehauen, un' mein klein Waldi laach da. Ich bin direck zu'e Tierklinik gefahren. Abber mit Taxi, ich hatt' schon 3 Pils drinn. Weiß'e wat da gekoss' hat?”
Und selbstverständlich ist jetzt die richtige Antwort ein wütendes
  • “WAAAT!?!?”
Also, für alle die, die das jetzt noch nicht verstanden haben. Kalle hat gesagt: “Wat, der hat einfach Mücke gemacht? So wat unverschämtet. Ich hoffe, datte sofort bei die Pollezei bis'. Der Kerl gehört der Lappen wech!!! …un' wie war'et inne Tierklinik? Ist dein Waldi viel passiert?”

“Nix!”, sagt Herbert. Und Kalle weiß gleich, jetzt ist es Zeit die Unterhaltung zu beenden. Da der Dackel ist ziemlich tot! - 
“Pilsken?” fragt Kalle noch. Und Herbert hat gleich verstanden… und Grabes-Ruhe breitet sich aus ...

Und so sitzen die Zwei in Wohnzimmer, trinken traurig und verdrossen ein Bier und schweigen sich an. Bis Kalles Frau, dat Rita, nach Hause kommt. Die sieht die zwei deprimierten Gestalten  wie sie vor sich hinstarren und ab und zu anne Flasche nuckeln und sie fragt sofort: 
  • “Wat?” 
  • “Nix!”, antwortet Kalle
Aber Rita weiß exakt, was Kalle meint und sie ist genauso entsetzt wie Kalle wegen des Unfalls von der Herbert sein klein Waldi mit dat Auto von der Bottroper Bischek! 
  • Dann sagt Rita plötzlich: “Kehr, die blöden Bottroppers!” 
  • Herbert steht auf und sagt: “Tschüss!”
Kalle schaut Rita wütend an und sagt: “Boah, glaubse, ey?!” 
Rita verschwindet sofort inne Küche. Denn in Wirklichkeit hat Kalle gerade zu ihr gesagt: 
“Musse ei'ntlich immer soviel kwatschen!!”

Und jetzt die ganze Geschichte noch einmal ganz in Oberhausenerisch:
  • "Wat?"
  • "Nix!"
  • "Wat?"
  • "Nix!"
  • "Waaat??"
  • "Nix!"
  • "Pilsken?"
  • "Wat?"
  • "Nix!"
  • "Kehr, die blöden Bottropers!!"
  • "Tschüss."
  • "Boah, glaubse, ey?!!"



01.05.2016 Ach du schöne Scheiße! Die notdürftigen Oberhausener werden werden mit kostenloser Notdurft in die Innenstadt gelockt

Leerstand Innenstadt und die Nette Toilette

Na, dat'is doch ma'ne Ansage: 

„So ein Service trägt zur Attraktivierung und Belebung der Innenstadt bei …" … meinen die Leute aus der Oberhausener Politik; denn sie wollen SIE - die "nette Toilette" … und die wollen sie mit aller Macht.

Die Oberhausener, die sonst mit hängenden Köpfen durch die beschissen herab gewirtschaftete Innenstadt schleichen, sollen dort bald fast überall umsonst sch***** dürfen. 
  • Der Breitband-Lokus für alle … Hot-Spots und Piss-Potts im Ruhr-Pott.
Man rennt dann an der obligatorischen "Biete-Biete-Bettel-Frau" mit ihrem Heft, das sie einem beständig & aufdringlich unter die Nase hält vorbei und verschwindet im nächsten Ramschladen auf der Markstraße, um dort ganz entspannt erst einmal einem menschlichen Bedürfnis nachzu-gehen, zu -stehen oder zu -sitzen.

Also …. wenn das kein k(n)ackiges & attraktives Angebot der "jungen, dynamischen und hervorragend ausgebildeten" und gut vernetzten CityO-Managerin Astrid Schöpker ist?!? 
  • "SchaPO  Frau Schöpker und Herr Motschul!", kamma da als Obberhausener Innenstadt-Besucher nur ruf'n!!
Und der Begriff "Leerstand" gewinnt dadurch auch eine ganz neue Bedeutung: 

Man(n) steht einfach so lange anne Herz-Jesu-Kirche odder inne Ecke vonnen leeren Laden bis ma' selps leer un' erleichtert iss. 

Ganz nach Werner NaKOT (nomen est omen) vonne CDU: Wir wollen die Nette Toilette haben.“


Kann Dir die Markstraße auch nichts Gutes verheißen
kannze trotzdem ganz schön auf dat Desaster sch*****!

27.04.2016 Betty aus Oberhausen kommt nach Oberhausen und sie kommt vielleicht sogar in Oberhausen

Am Altmarkt
Na … wer sagt's denn?!!? Auf dem Fotto kamma sehn: Betty kommt. Betty!! Wer immer das auch sein mag, sie, die Betty, kommt nach Oberhausen!! 

Rennt, läuft, stürmt auf die Marktstraße … baut sich auf, geht in Position …. hüpft innet Schaufenster … direkt am Altmarkt!! Von Angesicht zu Angesicht von den Daniel und seine Siegesgöttin: 
  • "Ich werde dafür sorgen, dass die Innenstadt wieder attraktiv wird!!"
Kehr, manno, hömma … kumma Betty, klasse Betty … zeich Dich Betty. Du biss' mutich, Betty … Du beleb's uns alle … besonners die Innenstadt. Betty, Du biss'ne Wucht!! … Mit Brumme hint'n dranne!!!

Oder war'se etwa schon da?? … odder schon hier ?? … und übrig geblieben ist neben dem leeren Schaufenster - mitti die zwei halben Torso-Puppen drinne - nur die Ankündigung, datte irgendwann schomma gekommen biss'??? 

Wenigsenz datt. Kehr Betty. Wenigsenz bisse schomma gekomm'; denn der Erwin auss'e Daimler sacht gestern noch für mich:
  • Meine Olle iss noch nie gekommen!!! 
Na ja … Dogging auf'e Maa'kstraße wär'n echt'n Besucher-Mangnet!!!

23.04.2016 Torsi oder Torsos? Am Altmarkt an der Markstraße in der Innenstadt.

Stöckmannstraße Ecke Markstraße

Es ist wie im richtigen Leben. Aber warum sollte es hier auch anders sein. Oberhausen ist ja das Leben! Zwar nicht für alle, aber wohl für die meisten, die hier leben.

Und wenn dann einiges vom Leben abfällt oder abgetrennt wird wird (wie ArmeBeineKopp), dann ist es nicht mehr das Leben, das man eine ganze Weile gelebt, das man gerne gelebt und das man aktiv und mit Wohlbehagen gelebt hat.

Zurück bleibt der Oberhausener selbst, teilamputiert, von der ursprünglichen Innenstadt ausgeschlossen - eben ein Torso. So wie hier auf dem Foto eines Schaufensters am Altmarkt zu sehen. 
Na gut ... zugegeben … da sind's noch zwei Rümpfe!!! Aber dadurch werden weder die Torsi noch die Markstraße noch der Altmarkt noch die Innenstadt insgesamt vollständiger und lebendiger.

Abber bald hamma'ja Breitband … wie kürzlich im Der Westen zu lesen war. Vielleich' hält genau dat Band allet widder zusamm'. Genau so, wie wir seit dem zügigen Ausbau des W-Lans im Innerstädtischen Bereich von Hot-Spot zu Hot-Spot springen können. Nur ... bisher springen wir immer daneben!!!

Der Fortschritt in OBERHAUSEN ist weder aufzuhalten noch auszuhalten. Denn wir sind mal wieder ganz, ganz oben. Das meinen jedenfalls die, die uns immer am Boden halten!

Obberhausen hatt'e Beine app … un' die Arme sobiso … da iss dat mit ganz ohne Kopp 
auch scheißegal!!

19.04.2016 Aktiv in Alstaden … Das Fenster zur Welt … HIER werden Männer gemacht!!

Fitnessclub Franzenkamp
  • Sach'ma ehrlich, ey … so einfach iss dat?!?? 
  • Klaro kehr, siehse doch! Geh'se hin, bisse aktiv, mach'se Spoart, tu'se Fittnäss, krisse Muckis un' schon lauf'n Dich'e Frauns hinterher wie nix!!
  • Echt?! - 
  • Wenn'ich doch sage. Iss einfach so. Hasse Muckis an dein Köarper, komm' die Frauns un' woll'n Dich ma anpack'n. Dat heiß dann Sex-Päck. Hasse 'ne fiese Schwabbel-Pilz-Wampe dann kuck'n se Dich nich'ma mit'n Arsch an. Dat iss dat Leben! So läuf der Hase. Auch hier in Obberhausen. Kumma, geh nach Alstaden. Geh zu der Aktiv-Sport un' mach' anne Geräte rum!! Un' wie'ße siehs: et geht gleich steilemann nach oben in der Sipten Himmel … genau wie auf den Fotto. Un wennze so richtich Muckis hass, dann läss' dat Bärbel Höhn, die grüne Lorelei aus Obberhausen, ihr güldenet Haar aus' dat Fenster hängen … un' schwupp bisse drin!! … In den Fenster, mein ich!
  • OKAY. Datt mitti Muckis mach'ich, iss gebongt …hömma, abber auf die HÖHN kannich verzicht'n … da geh' ich lieber inne Flassoff, da kannich dann auch noch mein Motteck richtich schHöhn tränieren!
  • Ede, Du hasset entlich begriff'n … zwei Monate Träning un' in Alstaden sagen'se alle Schwarzenegger auf dich. Wirß'e sehn!

15.04.2016 Das Leben der letzten Bergleute im Ruhrgebiet
 ... PROSPER-HANIEL ....

David Untertage
(Ein Beitrag von JANA WAGNER)

Die Jungens vom Pütt 
Das Leben der letzten Bergleute im Ruhrgebiet

Containerartige Gebäude, ein Drehkreuz markiert den Eingang zum Gelände und dahinter ragt der charakteristische Förderturm. Vor den Gebäuden stehen die Kumpel, die noch eine letzte Zigarette rauchen, bevor es in über 1000 Meter Tiefe an ihren Arbeitsplatz geht. Steinkohleförderung auf Prosper-Haniel, ein Stück Kulturgut. Sofort ist man gefangen im Charme des Ruhrgebiets, im Land, in dem Pils und Korn fließen. Als echtes „Ruhrpottblag“ gehört dieses Bild einfach zum Heimatgefühl dazu. Um es mit den Worten des Ruhrgebiets-Kabarettisten Frank Goosen zu sagen: „Schön isset nich, aber meins.“

David ist 20 Jahre alt und arbeitet als Industriemechaniker für die Ruhrkohle AG. Auf dem Hochleistungsbergwerk Prosper-Haniel in Bottrop gehört er so zu den letzten Arbeitern im Ruhrgebiet, die noch unter Tage eingesetzt werden. Auch sein Vater und Onkel haben auf der Zeche gearbeitet, weshalb für ihn relativ schnell klar war, dass auch er helfen möchte, dieses Stück Ruhrgebietskultur zu bewahren. 
Prosper-Haniel ist das letzte aktive Steinkohlebergwerk im Ruhrgebiet. Hier arbeiten noch rund 4100 Mitarbeiter. Doch auch hier ist voraussichtlich 2018 Schicht im Schacht, dann wird David wieder in den über Tage Betrieb wechseln und anderorts als Industriemechaniker arbeiten. 

Nach seinem Realschulabschluss begann er 2012 die Ausbildung zunächst über Tage, um die Grundfertigkeiten zu erlernen. Nach der Zwischenprüfung machte er dann die so genannte Grubenreife, in der die Auszubildenden auf den Alltag unter Tage vorbereitet werden. Hier werden Abläufe und allgemeine Hinweise für das Leben auf der Zeche, unabhängig von der Arbeit des Einzelnen erlernt.

Wenn man das Gelände betritt, sieht man als erstes die Kantine. Dies ist eigentlich der einzige Ort, an dem man sich ohne Helm aufhalten darf. Doch im Moment steht vor dem Gebäude ein Kran und als David ihn passiert, ertönt sofort eine Stimme „Helm auf!“. Dies ist einer der Momente, der zeigt, wie groß Arbeitssicherheit auf dem Pütt geschrieben wird. Die „Rotkäppchen“, wie die Mitarbeiter der Arbeitssicherheit von den Kumpel genannt werden, überprüfen zum Beispiel die Ausrüstung der Bergleute, die David hinter der Tür mit der Aufschrift „Kein Zutritt für Frauen und Kinder“, in der Kaue anlegt. Arbeitsschuhe, Handschuhe, Knie- und Schienbeinschoner, eine Schutzbrille und sein Helm schützen ihn vor möglichen Gefahren. Außerdem trägt er täglich seine Lampe, einen CO-Filter und sein Mannwerkzeug bei sich, hierzu gehören zum Beispiel Schlüssel und Zangen. Hat er all das gepackt, geht es mit dem Korb in gerade einmal 90 Sekunden auf 1000 Meter Tiefe. „Es ist wie eine Achterbahnfahrt“, sagt der Oberhausener, nicht ohne dass man ihm einen gewissen Respekt davor ansieht. 

Die verschiedenen Aufgaben, die unter Tage erfüllt werden müssen, werden in verschiedene Reviere eingeteilt. So gibt es Reviere, die zum Beispiel für den Transport, die Instandhaltung der Bänder und natürlich den Abbau der Kohle zuständig sind. Davids Revier, Nummer 253, ist für die Instandhaltung der Versorgungsleitungen für Wasser und Luft zuständig, für Schächte und Bunker und außerdem für die Visualisierung, das heißt die Darstellung der dazugehörigen Daten auf dem PC. Das Schachtsystem unter Tage ist insgesamt 141 km lang. David hat manchmal so lange Strecken zu seinem Einsatzort zurückzulegen, dass er nicht dort hin laufen kann. Dann stehen den Bergmännern Züge oder Fahrräder zur Verfügung, um zu ihrem Ziel zu gelangen. „Manchmal finden unter Tage sogar kleine Fahrradrennen statt, wenn mal zwei Schienen nebeneinander verlaufen.“ Dennoch kommt es vor, dass die Wege viel länger dauern, als die Arbeiten, die zu erledigen sind. Das ist eins der wenigen Dinge, die David an der Arbeit unter Tage kritisiert: Das Zeitmanagement ist anstrengend. Nicht nur aufgrund der langen Wege, auch weil viele Arbeiten nur zu bestimmten Zeiten und nur in einer kurzen Dauer erledigt werden können. Muss zum Beispiel eine Reparatur an den Frischwasserleitungen durchgeführt werden, muss der komplette Abbau für die Zeit der Arbeit stillgelegt werden. Ohne die Wasserleitung werden die Motoren nicht gekühlt, ohne die Motoren laufen die Bänder nicht und ohne die Bänder kann die abgebaute Kohle nicht transportiert werden. So stehen David und die anderen Kumpel in seinem Revier ständig unter Druck. Am größten wird der Druck, wenn einem von den Kumpels einfällt, dass es zum Mittagessen Rouladen gibt. Bei Rouladen und Fußball herrscht Ausnahmezustand, dann wird alles gegeben, um pünktlich Feierabend zu machen. „Und egal, welche Farbe dein Helm hat, man hilft sich gegenseitig.“ Gemeinsam den Stress bewältigen, Zusammenhalt, das ist es, was für David die Arbeit auf dem Pütt zu etwas Besonderem macht. 

Nach seiner Schicht sieht David am Korb die Kumpels wieder mit denen er morgens angefahren ist. Verschwitzt und dreckig stellen sie das absolute Sinnbild eines Bergmanns dar. 

Frisch geduscht steht David an der Bushaltestelle und wartet auf den Bus, der ihn zurück in die ehemalige Zechensiedlung bringt, in das Haus, in dem seine Mutter gerade in der Küche steht und Rouladen macht.